Siri Lindberg - Winterdrachen

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Gegen den Willen des Eliscankönigs hat Aláes einen Krieg zwischen Menschen und Eliscan begonnen. Während Jerusha versucht, ihre Familie in einem Tempel der Schwarzen Spiegel in Sicherheit zu bringen, reitet Kiéran zum umkämpften Gebirgspass Eismitte, um die Verteidigern dort mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Aus Angst um sein Leben und um bei ihm zu sein, reist Jerusha hinterher. Eine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellt. Denn dort trifft sie nicht nur den Mann wieder, den sie liebt …

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„Wir treffen uns in Loreshom ... irgendwann!“, sagte er, dann stieg er auf – es klappte erst beim zweiten Versuch, denn Reyn wollte mal wieder nicht stillstehen – und galoppierte mit Dinesh und einem der Priester davon.

Jerusha sah ihm nach, bis er und die anderen beiden Gestalten in der Ferne verschwunden waren. Dann nickte sie ihren neuen Begleitern zu, auch für sie war es Zeit zum Aufbruch.

Schlimmer als der Tod

„Komm mit“, forderte ihn Aláes nach der Rede auf, seine Stimme klang ausdruckslos. Silmar überlegte kurz, ob er sich weigern sollte, aber für eine Flucht war es längst zu spät. Irritiert spürte er, dass mit seinen Beinen irgendetwas nicht stimmte, sie fühlten sich kraftlos an, wie Gelee. Vielleicht sollte er einen Heiler aufsuchen.

Als sie in Aláes´ neuen Räumen angekommen waren, wandte sein Onkel sich sofort an seine Leibwachen: „Ich rufe euch, wenn ihr wieder benötigt werdet.“ Als die Männer ihn fragend anblickten, wedelte er ärgerlich mit der Hand. „Raus jetzt!“

Gehorsam wandten sich die beiden Eliscan um und gingen. Nur der Gharir blieb, er wirkte gleichmütig.

Silmars Knie fühlten sich noch kraftloser an, diese eigenartige Krankheit schien sich rasch zu verschlimmern. Dass er seine Leibwache weggeschickt hat, kann nur eins bedeuten, und zwar, dass ... nein, das kann Aláes nicht tun, er ist mein Verwandter! Wahrscheinlich will er nur unter vier Augen mit mir reden ... oder eher, unter sechs, wenn man den Gharir mitzählt ...

Sein Onkel kramte in dem Kästchen aus seltenen, verschiedenfarbigen Hölzern, das er einmal von seinen Reisen nach Ouenda mitgebracht hatte. Silmar konnte sich noch daran erinnern – Aláes hatte ihm in seiner Kindheit genau das gleiche geschenkt, nur kleiner. Wenn er sich recht erinnerte, hatte er damals Zuckerzeug hineingetan und das ganze Ding irgendwann versehentlich fallen lassen, so dass es zerbrochen war. Aláes hatte nie gefragt, was daraus geworden war.

Jetzt kam sein Onkel auf ihn zu. Das übliche Lächeln sparte er sich.

„Silmar, Silmar“, sagte er und seufzte. „Ich hätte nie gedacht, dass du so dumm sein würdest. Was soll nur aus dir werden? Ke´syn ten Erieth!

„Was ich gesagt habe, war die Wahr ...“

Aláes näherte sich ihm und hob die Hand, um ihm auf die Schulter zu klopfen. Silmar zuckte zurück, doch Aláes folgte ihm wie ein Schatten. Silmar spürte einen leichten Schlag auf seinem Oberarm ... und einen kurzen, schnellen Schmerz. Sein Onkel hatte eine Nadel in der Handfläche verborgen!

Silmar taumelte zurück und spürte fast sofort, wie etwas mit seinem Körper geschah. Sein ganzer Arm wurde taub, dann breitete sich ein brennendes Kribbeln durch seinen Körper aus ... durch seinen Torso, hinunter zu seinem Unterleib, dann durch die Beine zu seinen Füßen. Silmar versuchte zu schreien, doch er konnte nicht einmal mehr den Mund öffnen. Er stürzte, fiel einfach um wie eine tönerne Statue.

Jetzt veränderte sich das Gefühl, das Brennen wurde immer stärker, seine Haut schien in Flammen zu stehen. Silmar krümmte sich auf dem Boden, Krämpfe rissen an seinen Muskeln. Die Welt begann um ihn herum zu flimmern, doch seine Hand war nah genug vor seinen Augen und Silmar sah blaue Flammen darüber züngeln, auch über sein Bein, nein, über seinen ganzen Körper. Er brannte! Brannte am ganzen Körper! Sein Onkel war dabei, ihn lebendig zu verbrennen! So ... entsetzlich ... weh! Wann hört das endlich auf wann wann wann? Sterbe ich jetzt? Sterbe ... sterbe ... sterbe ...

Durch die Qual hindurch nahm er wahr, dass Aláes ihn beobachtete. Zufrieden, mit einem kleinen Lächeln. Am liebsten hätte Silmar ihn angespuckt – Bastard! Du Bastard! – , doch auch seine Lippen standen in Flammen, wurden sie schon zu Asche? Wann hört das auf, nein, nein, nein, bitte!

Sein Onkel ging davon, ließ ihn liegen ... nein, er ging nur zur Tür ... begehrte irgendjemand Einlass? Ja, jemand kam herein. Ularia. Ratsmitglied. Keine Freundin von Aláes. Sie stand noch im Vorraum, sah Silmar vermutlich nicht, weil er auf dem Boden lag wie ein Wurm. Es tut so weh, ich sterbe ich sterbe bitte hilf mir hilf hilf! Nichts davon konnte er aussprechen, gerade fraßen die Flammen sein Gesicht, verzehrten seine Zunge, seine Wangen. Nein! Nein!

„Weswegen wolltet Ihr mich sprechen, Aláes?“ Ularias Stimme, unendlich fern.

„Ich? Wieso? Nein, nicht dass ich wüsste. Wer hat euch die Botschaft überbracht?“

„Eine junge Frau, eben gerade ...“

„Das war wohl ein Missverständnis, verzeiht. Wie sah sie denn aus, diese Frau?“

Bitte sieh mich, Ularia! Du musst mich sehen! Ich bin hier, du musst mir helfen! Aus Silmars Mund kam nur ein leises Ächzen. Dann überrollte ihn die nächste Welle purer Qual, und Silmar krümmte sich zusammen. Seine Schuhe scharrten über den Boden.

Weit, weit entfernt schnappte jemand erschrocken nach Luft. „Oh, das ist doch ... wieso habt Ihr nicht gesagt, dass es ein Notfall ist? Ich rufe sofort einen Heiler!“

Aláes´ Stimme, widerlich die geheuchelte Sorge. „Ja, bitte, mein Neffe ist ganz plötzlich zusammengebrochen.“

Dann kniete jemand neben ihm, berührte ihn vorsichtig, träufelte ihm etwas in den Mundwinkel. Vorsichtige Hände hoben ihn auf, trugen ihn davon.

Gnädige Dunkelheit nahm ihn auf.

Als er in den Räumen der Heiler erwachte, fühlte er sich besser. Er konnte sich sogar wieder etwas bewegen, die Finger zu strecken gelang ihm. Steif versuchte Silmar, sich aufzusetzen, doch es war zu anstrengend, erschöpft ließ er sich wieder zurücksinken. Eine Heilerin eilte herbei, sie hatte wunderschöne Haare in der Farbe des Mondlichts. Er wusste, dass er irgendwann einmal mit ihr geschlafen hatte, aber ihr Name fiel ihm nicht mehr ein. „Du bist wach!“, rief sie. „Erieth sei Dank!“

Silmar hob seine Hand vor Augen – sie schmerzte noch immer furchtbar, er rechnete damit, rohes, versengtes Fleisch zu sehen. Doch sie sah aus wie sonst, die Haut glatt und geschmeidig, die langgliedrigen Finger völlig unversehrt. Verblüfft betastete er sein Gesicht, auch das fühlte sich ganz normal an. Sein langes, hellblondes Haar war ebenfalls nicht angesengt. „Was ist ... mit mir passiert?“ Seine Zunge gehorchte ihm wieder.

Die Züge der Heilerin verhärteten sich. „Es gibt zwei Möglichkeiten. Eine unbekannte Krankheit, dir mir noch nie untergekommen ist ... oder jemand hat dir Xdhiál gegeben. Das Gegenmittel hat jedenfalls gewirkt.“

Silmar nickte mit schmalen Lippen. Xdhiál . Für Menschen sicher tödlich, für Eliscan nur entsetzlich qualvoll. Ja, das musste es gewesen sein. Er hatte so etwas nie zuvor erlebt ... wie grauenhaft es gewesen war! Und sein eigener Onkel hatte ihm das Zeug verabreicht! Wenn Ularia nicht unerwartet erschienen wäre, wäre diese Folter wahrscheinlich noch stundenlang, womöglich tagelang weitergegangen. Aber wieso war Ularia überhaupt da gewesen? Aus Erinnerungsfetzen reimte er sich zusammen, dass jemand, eine junge Frau, sie durch eine gefälschte Botschaft dorthin gelockt hatte ... steckte dahinter Pharanee, hatte sie geahnt, dass ihm Gefahr drohte? Wenn ja, dann hatte er sie ernsthaft unterschätzt.

Die Tür ging auf, und Aláes schritt herein, die Absätze seiner hohen Lederstiefel klackten auf dem Marmorfußboden. Sofort verbeugte sich die Heilerin respektvoll vor ihm und zog sich mit ihren Helfern und Helferinnen in den Hintergrund zurück.

Mit einem herzlichen Lächeln, das auf den ersten Blick echt wirken mochte, setzte sich Aláes an den Rand seines Bettes. Silmar verkrampfte sich. Wenn er noch einmal versucht, mir auf die Schulter zu klopfen, schreie ich ... aber er würde es nicht hier unter aller Augen tun, oder?

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