Siri Lindberg - Winterdrachen

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Gegen den Willen des Eliscankönigs hat Aláes einen Krieg zwischen Menschen und Eliscan begonnen. Während Jerusha versucht, ihre Familie in einem Tempel der Schwarzen Spiegel in Sicherheit zu bringen, reitet Kiéran zum umkämpften Gebirgspass Eismitte, um die Verteidigern dort mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Aus Angst um sein Leben und um bei ihm zu sein, reist Jerusha hinterher. Eine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellt. Denn dort trifft sie nicht nur den Mann wieder, den sie liebt …

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Verwirrt blickte Jerusha dem Mann entgegen, der ihnen aus dem Halbdunkel in den Gängen des Tempels entgegenging. Erst als Liri „Papa!“ jubelte und ihm entgegenlief, wurde ihr klar, dass dieser hochgewachsene blonde Mann ihr Vater Josuan war.

Jetzt hatte sie keine Wahl mehr. Sie würde mit ihm sprechen müssen, ob sie wollte oder nicht.

***

Tag und Nacht flossen ineinander, wurden bedeutungslos. Qedyrs Pferd Junius wusste, wie eilig es war, und galoppierte rasch wie ein Windhauch. Hin und wieder sah ein Mensch sie vorbeistürmen und öffnete staunend oder erschrocken den Mund, doch Qedyr achtete ebenso wenig darauf wie seine beiden Begleiter. Das Herz zersprang ihm fast, wenn er an Célafiora dachte. Und der Gedanke an diesen Krieg, der ohne seine Zustimmung begonnen hatte, quälte ihn unablässig.

Colmaréls rote Locken wurden nach hinten geweht, während er ritt, und wenn sie sich ansahen, las Qedyr Hoffnung und Angst in seinem Blick. Er war ebenso ratlos und entsetzt wie sie alle. Rawelha sicherte ihre Gruppe nach hinten und sorgte dafür, dass niemand ihnen folgte, weder Mensch noch Anderwesen.

In Benaris rasteten sie kurz an einer Quelle, dann ritten sie in die Berge von Khelgardsland, dem letzten Fürstentum zwischen ihnen und ihrem Reich. Jetzt war es nicht mehr weit bis zur Grenze nach Khorat, und je näher sie ihrem eigenen Land kamen, desto leichter schien Qedyrs Herz zu werden. Schon morgen würden sie die Ebene von Ymbod erreichen, und das war fast schon der Vorgarten von Moranshir.

„Soll ich vorauskundschaften, damit wir nicht in ein Gefecht mit menschlichen Truppen verwickelt werden?“, fragte Rawelha.

Qedyr schüttelte den Kopf. „Wir können uns keine Verzögerung erlauben. Es muss so gehen.“

Ist es ein Fehler gewesen, in die Welt der Menschen zu reisen? , ging es ihm durch den Kopf. Wir haben unendlich viel gelernt und tiefe Freundschaften geschlossen, aber wiegt das den Zusammenbruch auf?

Ob es ein Fehler war oder nicht, er würde dafür bezahlen müssen – das wurde Qedyr klar, kurz bevor sie die Grenze erreichten. Zunächst hielt er die dreißig Eliscan, die dort in schimmernden Rüstungen auf ihren Pferden warteten, für ein Empfangskommittee, doch als die Männer und Frauen ihn umringten, wurde ihm klar, dass er sich getäuscht hatte. Kein Lächeln begrüßte ihn.

„Ihr könnt hier nicht weiter“, beschied ihm der Anführer der Gruppe.

„Ihr verwehrt mir die Rückkehr in mein eigenes Reich?“, fuhr Qedyr ihn an, doch die Antwort lautete nur: „Nicht alle sind der Meinung, dass es noch Euer Reich ist, Sir.“

Sie hatten keine Wahl, als sich zu ergeben.

Eismitte

Es war ein elender Ritt zur Front – Kiéran konnte nicht mal ein Feuer machen, es hätte unliebsamen Besuch angelockt. Frierend zog er den Umhang enger um sich, er spürte seine Finger kaum noch. Doch schlimmer war, wie sehr er Jerusha vermisste. Unglaublich, ich habe mich tatsächlich getraut, sie zu fragen! Und sie hat Ja gesagt! Wem erzähle ich das als Erstes? Tarxas, meinem Cousin Jolan? Ach verdammt, wie gerne würde ich es Santiago sagen, er hätte sich so gefreut.

Schließlich zwang sich Kiéran, diese Gedanken beiseite zu schieben – ein Moment der Unaufmerksamkeit konnte ihn hier den Kopf kosten.

Je näher er und Reyn der Front kamen, desto vorsichtiger wurde Kiéran, und er behielt die Umgebung im Auge, während er so rasch wie möglich durch die Vorberge ritt, höher und höher, bis hin zum wichtigsten Pass über die Queamandeh-Berge, den irgendjemand Eismitte getauft hatte. Wenn die Anderwesen es schafften, Eismitte einzunehmen, dann lag ganz Benaris offen vor ihnen und sie konnten das Fürstentum pflücken wie einen reifen Apfel. Das war der Grund, warum Dinesh ihn ausgerechnet hierher geschickt hatte – hier wurde er am dringendsten gebraucht.

Er hatte damit gerechnet, schon aus der Entfernung den Klang von Schwertern zu hören, doch nur das Pfeifen des eisigen Windes drang an seine Ohren. Die zaghafte Wärme der Morgensonne auf seinen Wangen verriet ihm schließlich den Grund – es war Tag geworden, wahrscheinlich griffen die Anderwesen hauptsächlich in der Nacht an.

Zeitgleich mit vier anderen Männern und Frauen, wahrscheinlich Freiwilligen aus Benaris, traf er im Lager der Grenzkämpfer ein, das in einer windgeschützten Zone hinter einem Felsgrat errichtet worden war. Kiéran sah nicht viel davon, nur Hunderte von schattenhaften Gestalten in ewiger Dunkelheit, aber er roch den Rauch von Kochfeuern und hörte das Klappern von Löffeln in Blechschüsseln. Viel geredet wurde nicht, die Leute wirkten erschöpft. Kiéran saß ab und führte Reyn am Zügel mit sich. Er hatte vorgehabt, seinen Hengst in einem der Stallzelte unterzubringen, doch die waren hoffnungslos überfüllt, und einer der Soldaten erklärte ihm: „Ein Pferd brauchst du hier nicht, wir können ohnehin nur zu Fuß kämpfen in diesem Gelände.“

Kiéran nickte. Wahrscheinlich ist es sowieso eine miese Idee, Reyn hier zu lassen, was ist, wenn die Skraelings gezielt die Stallzelte angreifen? Er bat den Soldat um Markierungsperlen, und zum Glück hatte der Mann welche. Sorgfältig flocht Kiéran die Farbfolge seines Clans in Reyns Mähne, eine klare Botschaft, dass dieses Pferd keineswegs ein Wildpferd war, das jeder einfangen konnte, sondern den SaJintars gehörte. Dann führte er seinen Hengst an den Rand des Passes zurück, gab ihm einen Klaps und wollte ihn wegschicken, zurück ins Tal. Doch zunächst schnaubte Reyn nur gereizt und dachte gar nicht daran, sich wegjagen zu lassen.

„Los, Mistvieh, genieß deine Freiheit, auf geht´s“, drängte ihn Kiéran schweren Herzens, und endlich gab der Hengst nach. Niedergeschlagen hörte Kiéran zu, wie das Geräusch seiner Hufe sich entfernte. Dann drehte er sich um und ging auf die Suche nach einem Offizier.

„Wir wollen uns als Freiwillige melden“, sagte eine Frau mit frühlingsgrüner Aura und heller Stimme zu einem Soldaten. Wie alt war sie? Warum meldete sich ein Mädchen zum Kampf an der Grenze? Es war schwer zu ertragen, dass ihre Aura fast so aussah wie Santiagos, und Kiéran musste den Blick abwenden. Nein, er würde nicht mit ihr sprechen, nicht mal ihren Namen wollte er wissen. Wahrscheinlich würde sie sowieso bald sterben, und sein Herz war schon angeschlagen genug, er musste es schützen, so gut er konnte.

„Verstärkung? Die können wir verdammt gut brauchen“, erwiderte der Mann, den die junge Frau angesprochen hatte. Seinem Akzent nach gehörte er zu Truppen aus Benaris. „Geh zu dem Zelt da vorne, dort kannst du dich melden. Entschuldige, wenn ich dich nicht hinbringe, aber wir haben gerade ein Gefecht hinter uns ... ich dachte wirklich, es ist aus mit mir ...“

„Ich verstehe“, sagte die junge Frau, sie klang erschrocken. Ohne weitere Fragen ging sie los, und die anderen Freiwilligen folgten ihr. Nur Kiéran blieb, wo er war.

„Wo finde ich den Kommandanten?“, fragte er denselben Soldaten.

„Du bist auch ein Freiwilliger? Dann geh einfach mit zu dem Zelt da vorne.“

„Nein“, sagte Kiéran und zwang sich zur Geduld. „Ich suche euren Kommandanten. Reghan LoMia.“

Er konnte sich vorstellen, warum der Soldat ihn nicht auf den ersten Blick als Offizier erkannt hatte. Wahrscheinlich sahen seine Sachen nicht mehr sonderlich sauber aus nach dem Ritt zur Grenze, und er selbst wirkte vermutlich wie ein Wegelagerer mit seinem Dreitagebart.

Ein anderer Kämpfer mischte sich ein – ihm waren wohl Kiérans edles Schwert und Pferd aufgefallen, denn er klang deutlich respektvoller als sein Kamerad. „Ich bringe Euch hin, Sir.“

Kiéran bedankte sich, und kurz darauf stand er in einem Zelt, in dem ein Reiseofen wohlige Wärme verbreitete, ihm gegenüber ein schlanker Mann mit überraschenderweise violetter Aura. Ein Diener servierte ihm gerade etwas, das nach einem Blauwein roch. „Ja, was gibt´s?“, fragte Reghan LoMia kurz angebunden, trank und wischte sich den Mund mit etwas ab, wahrscheinlich einem Seidentuch.

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