Siri Lindberg - Winterdrachen

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Gegen den Willen des Eliscankönigs hat Aláes einen Krieg zwischen Menschen und Eliscan begonnen. Während Jerusha versucht, ihre Familie in einem Tempel der Schwarzen Spiegel in Sicherheit zu bringen, reitet Kiéran zum umkämpften Gebirgspass Eismitte, um die Verteidigern dort mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Aus Angst um sein Leben und um bei ihm zu sein, reist Jerusha hinterher. Eine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellt. Denn dort trifft sie nicht nur den Mann wieder, den sie liebt …

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Als sie geendet hatte, sah er nachdenklich aus. „Hol mich doch ein Dämon, das klingt fast, als hätte es diesen Fluch wirklich gegeben.“

„Es gab ihn.“ Jerusha blickte ihren Vater an, schätzte ihn ab. Es ließ ihr keine Ruhe, dass ihre Mutter so wenig darüber offenbart hatte, was zwischen ihnen passiert war. Frag ihn jetzt! Sonst erfährst du es nie. Und du willst es doch wissen, egal, wie schlimm es ist . „Wozu hat der Fluch sie gezwungen? Wie ... hat Myrial versucht, dich umzubringen?“

„Du willst es wirklich wissen?“ Josuan stieß einen Laut aus, der halb Schnauben, halb Knurren war. „Sie hat in der Nacht eins der Küchenmesser geholt und mir in die Brust gestoßen. Genau hier.“ Er knöpfte sein Hemd auf und zeigte ihr eine Narbe. „Hab verdammt Glück gehabt, dass ich das überlebt habe. Weißt du, wer mich gerettet hat? Ein Heiler, der gerade bei den Nachbarn zu Gast war. Er hat meine Schreie gehört und ist zu Hilfe gekommen.“

Jerusha versuchte, Bilder in sich zu finden zu diesem Ereignis, aber es kamen keine. „Aber ... wo war ich in dieser Nacht? Ich war doch schon neun, ich hätte aufwachen müssen. Aber ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, was passiert ist.“

„Du hast an diesem Abend bei Kianna, deiner Freundin, übernachtet. Und, verstehst du jetzt, dass ich mit ihr nicht mehr in einem Haus leben wollte? Ich bin in derselben Nacht noch gegangen. Weil ich dachte, dass unser ganzes Leben zusammen eine Lüge gewesen war. Obwohl ich nicht genau wusste, warum sie meinen Tod wollte.“

Ja, dass er noch in der Nacht gegangen war, wusste Jerusha. Er war einfach weg gewesen, und niemand hatte darüber gesprochen, was passiert war.

Josuan blickte auf die Tischplatte. „Es ging uns so gut zusammen. Glücklich, könnte man sagen. Verdammt glücklich. Manchmal vermisse ich sie immer noch ... die Frau, die sie damals war.“

Und sie vermisst dich. Sie hat ihre Seele weggeworfen, als du gegangen bist.

Es fiel Jerusha schwer weiterzusprechen. „Warum hast du Liri und mich nicht mitgenommen? Hattest du nicht Angst, dass sie uns in ihrem Wahn etwas antut?“

„Ich habe Liriele mitgenommen“, widersprach Josuan fast ein wenig ärgerlich. „Aber Myrial hat so gebettelt um sie. Deine Großmutter auch. Und Liriele war ja auch noch ein Baby, sie brauchte die Milch und so weiter. Ich konnte mich nicht richtig um sie kümmern und gleichzeitig zur Arbeit gehen, eine Amme gab es nicht im Dorf. Aber ich hatte Angst, als ich sie zurückgebracht habe, das kannst du mir glauben.“

„Und mich?“, Jerushas Lippen fühlten sich taub an. „Wieso hast du mich nicht mitgenommen?“

Josuan blickte auf seine groben, schweren Hände, die auf dem Tisch lagen. „Hätte ich tun sollen, ja.“

„Hast du aber nicht.“

„Du warst alt genug, du hättest weglaufen können, wenn es Ärger gegeben hätte ...“

„Das meinst du nicht ernst, oder?“

Diesmal explodierte er. „Alle Götter, Jerusha, du weißt selbst, wie ähnlich du ihr siehst! Ich habe sie gehasst in den ersten Jahren, ich ...“

„Aber jetzt erträgst du es wieder, deine Tochter anzusehen?“, schleuderte Jerusha zurück. „Ich bin nicht Myrial, ich bin ich!“

Die Stille, die den Raum erfüllte, war so grenzenlos wie der Nachthimmel.

Lange saßen sie so da, ohne sich anzublicken. Dann schob sich sehr, sehr langsam seine Hand über den Tisch. „Verzeihst du mir?“

Jerusha richtete die Augen auf diese Hand. Auf die kräftigen Finger. Auf die Halbmonde seiner Nägel. Sehr kurz geschnitten waren sie, ein paar Mehlreste klebten daran. Vielleicht von der Katze, die er für mich gebacken hat .

Ohne aufzublicken, streckte sie ihre eigene Hand aus. Wie rau sich seine Finger anfühlten, und wie warm.

„Ja“, sagte sie.

***

Tezara ließ es sich nicht nehmen, Kiéran persönlich im Lager herumzuführen, in dem sich gerade Soldaten aus Benaris und Khelgardsland, Priester und Freiwillige ausruhten. „Wie viele insgesamt, so etwa achthundert Kämpfer?“, fragte Kiéran nach einem Rundblick. Ihm war ein bisschen schwindelig und er ärgerte sich über sich selbst. Wieso habe ich auf leeren Magen drei Gewürzbier getrunken? Ich hätte einfach Nein sagen müssen, als Tezara es mir aufgedrängt hat!

„Vor einer Woche waren es noch doppelt so viele“, sagte Tezara bitter, und schockiert blickte Kiéran sie an. Bevor er zu Wort kam, fuhr sie fort: „Und wir kämpfen gegen nur etwa fünfzig Eliscan, schätze ich, dazu hundert dieser schaurigen Vogelwesen und einen dieser weißen Drachen. Jetzt sag bitte nicht, dass das gut klingt!“

„Es klingt überhaupt nicht gut“, sagte Kiéran besorgt. Trotzdem fragte er sich, wieso es nicht mehr Eliscan waren, unterstützten viele von ihnen diesen Krieg nicht? Oder gab es so wenige von ihnen? Schließlich waren sie unsterblich, da wurden sicher nicht viele Kinder geboren. „Was schätzt du, wie lange können wir den Pass noch halten, wenn es so weitergeht wie bisher?“

„Eine Nacht, zwei Nächte ... wenn wir Glück haben.“ Tezara klang furchtbar erschöpft. „Wir brauchen dringend Verstärkung. Deine ehemaligen Gefährten, die Terak Denar, haben sich angesagt, aber wir wissen nicht, wann sie hier sein werden.“

Kiéran spürte ein wenig Hoffnung. Die Terak Denar waren die einzigen Kämpfer, die er kannte, die halbwegs gegen Eliscan bestehen konnten. Ich hoffe, sie kommen nicht zu spät! Verdammt, wieso nur hat AoWesta sie nicht früher losgeschickt?

Während sie sprachen, waren sie durchs Lager gegangen, und viele Kämpfer grüßten Tezara freundlich. Die Kommandantin zog Kiéran am Arm in eine bestimmte Richtung: „Ich muss dir jemanden vorstellen ... wir haben eine Kundschafterin, eine Welshar ... sie ist ständig in den Bergen unterwegs und hat uns schon ein paarmal vor Angriffen gewarnt ... Xi, warte doch! Das hier ist Kiéran, der neue Stellvertreter von Reghan!“

Jetzt bloß keinen Blödsinn reden , dachte Kiéran und atmete tief durch, damit die Welt aufhörte, sich um ihn zu drehen. Er hob eine Handvoll Schnee auf und kühlte sich damit die Stirn.

Xi zog sich gerade den Felsgrat hoch, und ihre Bewegungen waren dabei so geschmeidig und mühelos, als laufe sie über eine ebene Fläche. Als Tezara sie rief, kehrte sie zurück, sprach aber kein Wort.

Weil Welshar eine Art von Anderwesen waren, sah Kiéran sie deutlich, er konnte sogar ihre Gesichtszüge erkennen. Xi war etwa so groß wie ein zehnjähriges, zierliches Kind, hatte feines weißes Haar, lange Greifhände und eine Haut, an der Wasser abperlte wie von einem Seerosenblatt. Um ihren Hals konnte er einen Beutel mit einem Stein erkennen; von dieser Tradition hatte er gehört, dieser Stein stammte aus dem Gebirge, in dem sie geboren worden war. Wahrscheinlich war Xi nur ihr Umgangsname, ihren wahren Namen hielten Welshar geheim, sie glaubten, dass andere sonst Macht über sie gewinnen konnten. Kurz dachte Kiéran an Tafte, den Halb-Welshar in Burg Maharir – vielleicht würde er der Kundschafterin irgendwann von ihm erzählen.

„Wir können froh sein, dass wir dich haben, Xi“, sagte er höflich. „Bekommst du genug Gegenwert für deine Arbeit?“

„Am Gesterntag fünf Eier, drei Handvoll Felsenflechten, ein Messer. Es ist genug.“ Xi lispelte ein wenig und sprach leise, Kiéran verstand sie kaum.

„Bist du freiheitlich ... ich meine freiwillig hier?“ Xatos´ Rache, dieses verdammte Gewürzbier!

Xi nickte, blickte ihn mit schief gelegtem Kopf an und lächelte dann ein klein wenig. Es war ein verschmitztes Lächeln, das nur für ihn allein bestimmt war. Anscheinend hatte sie gemerkt, was mit ihm los war. Wie peinlich!

„Eigentlich haben wir sie nur als Bergführerin angeheuert, aber sie ist geblieben, als ihr klar wurde, wie groß die Bedrohung ist“, erklärte Tezara.

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