Peter Schmidt - GEN CRASH

Здесь есть возможность читать онлайн «Peter Schmidt - GEN CRASH» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

GEN CRASH: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «GEN CRASH»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Offiziell heißt das Projekt «Virus 31» – das einunddreißigste Virus, das Doktor Johnson im Auftrage des Gesundheitsministeriums von seinen beiden Forschungsteams untersuchen lässt, ob sich sein Erbmaterial zur Eindämmung von Grippeepidemien eignet. Wenig später gerät das Projekt aus den Fugen – eine Epidemie bricht aus und Berlin versinkt im Chaos, wird zur hermetisch abgeriegelten Sperrzone, zum Quarantänegebiet mit hohen Stahlzäunen – ein Konzentrationslager, in dem Chaos und das Recht des Stärkeren herrschen. Und draußen warten bereits die Fluchthelfer. – Es ist kein Geheimnis mehr: Hinter dem Pseudonym «Peter Cahn» verbirgt sich Peter Schmidt – mehrmaliger Preisträger des Deutschen Krimipreises und Verfasser so erfolgreicher Thriller wie «Schafspelz», «Augenschein» und «Die Regeln der Gewalt». – PRESSESTIMMEN
autor-peter-schmidt-pressestimmen.blogspot.de/

GEN CRASH — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «GEN CRASH», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

"Aber er ist eingesperrt."

"Weil er selbst darum gebeten hat. Das ändert sich alle drei Tage."

"Du stehst nur auf seiner Seite, weil es dein Zwillingsbruder ist. Du bist zu nachsichtig mit ihm, Adrian. Er starrt den ganzen Tag lang die Decke an. Nicht mal sein Psychiater behauptet, dass Depressionen unheilbar sind."

"Er ist seit seinem zwanzigsten Lebensjahr depressiv. Wenn es zu ändern wäre, hätte man ihn längst geheilt."

"Ich glaube, er ist nur autistisch ."

Sie wollte sagen: willentlich autistisch, falls es das gab. Aus Bequemlichkeit und weil es billig und unproblematisch war für jemanden, der wie er die Menschen verachtete, weil sie ihre Schönfärbereien sich und anderen gegenüber als Wahrheit ausgaben.

"Darüber möchte ich mir kein Urteil anmaßen", sagte ich bedächtig. Ich wusste, dass sie Bedächtigkeit verabscheute.

"Meiner Überzeugung nach lässt er sich einfach bloß hängen, Adrian. Er lebt hier auf unsere Kosten, wird von hinten bis vorn bedient und macht Ausflüge, wenn ihm wieder mal die Sicherungen durchbrennen."

"Anhalterei kostet nicht viel."

"Aber sein Rücktransport. Vor drei Wochen hat Slava vierundachtzig Piepen fürs Taxi bezahlt. Es ist das Zigeunerblut in euren Adern", meinte sie nachdenklich und warf mir einen abschätzigen Blick zu. "Deine Familie muss sich irgendwann einen genetischen Defekt eingefangen haben."

"Lass uns noch ein Gläschen Wein trinken, Margrit, das wird unsere Laune heben."

"Nehmen wir nur deine Arbeit ."

Wir waren beim Thema angelangt. Sie schaffte es immer wieder mit schlafwandlerischer Sicherheit, das Gespräch auf den Sinn von Geheimdienstarbeit zu bringen. Ich bewegte mich unauffällig die Wendeltreppe hinunter (soweit eine derartige Treppe das überhaupt zulässt).

"Ach, übrigens, hatte ich schon erwähnt, dass Sehlen uns besuchen wird?", fragte ich, als ich unten im Salon stand.

Sie kam an die oberste Stufe und sah neugierig zu mir hinunter.

"Was denn, das Ungeheuer ?"

"Er ist gar nicht so schlimm, wie man behauptet. Er wird mir immer sympathischer."

"Du hast dich noch mit jedem arrangieren können, Adrian."

"Ich versuche nur, objektiv zu sein."

"Und wann?"

Damit wollte sie in ihrem unaustreibbaren Hang zur Kurzform sagen, wann ich das jemals ernsthaft versucht hätte. Es war eindeutig als Provokation gemeint. Sie versuchte eine Verbindung herzustellen zwischen meinem Faible für das, was man "Fakten" oder "Tatsachen" nannte, und dem, was sie selbst so gern als meinen "mangelnden Ehrgeiz" bezeichnete, mein angebliches Verlangen, mich mit einer untergeordneten Stellung zu begnügen.

Aber um des lieben Friedens willen beschloss ich, es auf etwas andere Weise zu verstehen:

"Am Wochenende, Schatz. Sehlen bleibt bis Sonntagabend, und wir sehen gemeinsam das Material aus meiner Sammlung durch."

"Ihr und eure Kriegsspiele "

Als ich Herberts Tür passierte, hob ich meine Hand, um die Klinke zu drücken – aber vermutlich saß er wieder in zwei oder drei Metern Entfernung davor und starrte die Türfüllung an. Nicht, weil er ein Geräusch gehört hatte und Besuch erwartete, sondern weil es seine "Passion" war. Wenn ich öffnete, würde er mir zwangsläufig in die Pupillen sehen.

Der Anblick seiner melancholischen Augen versetzte mir immer einen Stich. Bis auf seinen Trübsinn glichen wir uns wie ein Ei dem anderen. Wahrscheinlich war es genau diese Ähnlichkeit – das Gefühl, in den Spiegel zu blicken –, das mir dabei zu schaffen machte.

4

Ich empfand es als Erleichterung, nicht mit Herbert reden zu müssen. Der Gedanke, ihm gegenüber Verpflichtungen zu haben, ihn als "Gestrandeten der Familie" zu betrachten, war immer auf etwas zu nachdrückliche Weise mit der Vorstellung verbunden, dass es an seiner Stelle auch mich hätte treffen können. Wie schmal ist der Grad, der uns vom Wahnsinn trennt? Er kämpfte mit einem unsichtbaren Gott – oder einem ganzen Universum verborgener Dämonen und Götter –, und offensichtlich war es ihm nicht mehr möglich, seine Niederlage einzusehen.

Ich telefonierte den Vormittag über in der Stadt herum, um mit Forum zu sprechen. Seine Sekretärinnen versicherten mir, er sei eben aus dem Haus gegangen; seine Frau behauptete, er befinde sich auf dem Weg ins Büro; der Pförtner im Glaskasten schwor, er habe ihn weder herein- noch herausgehen sehen, obwohl er als so unbestechlich galt wie die Kameraaugen im Foyer. Sie alle mussten es schließlich wissen.

Ich probierte eine der Zigaretten, die Margrit gehörten und nach Stroh schmeckten, das Patentrezept gegen ihre Nervosität. Sie verstreute sie überall im Haus, um immer welche griffbereit zu haben. Man fand sie in Blumenschüsseln, Briefablagen, Bonbonnieren, unter dem Klavierdeckel, den Papieren auf meinem Schreibtisch und zwischen der Wäsche. Einmal hatte eine in der Regenrinne gelegen. Vielleicht war sie dort beim Fensterputzen vergessen worden. Aber da ich Nichtraucher bin, wäre sie für meinen Solarplexus Gift gewesen, sie hätte das Gegenteil von dem bewirkt, was sie bezwecken sollte.

Vor dem Mittagessen entschloss ich mich, Forums Geheimnummer anzurufen, seine Durchwahl für Notfälle. Ich war sicher, dass er mein Anliegen nicht als Notfall betrachten würde, aber was einen in Not bringt, ist schließlich Ermessenssache.

Es gibt Vietnamveteranen, die sich im Regenwald zwischen Schlangen und Fallgruben wie zu Hause gefühlt haben und bei der ungewollten Schwangerschaft ihrer jüngsten Tochter den Verstand verlieren.

Eine Frauenstimme erkundigte sich: " Dringlichkeitsstufe? "

"Keine Ahnung, es ist dringend – aber wenn Sie mich fragen, welche Maßstab ich daran anlege "

" Identifikationsnummer? "

Ich nannte ihr meine Nummer. Da sie überflüssiger als der Blinddarm war und ich mich nur noch vage daran erinnern konnte, hatte sie genügend Zeit, sich die nächste Schikane auszudenken:

"Bedauere, Ihr Adressat ist nicht im Büro."

"Mein Adressat, aha. Sie meinen, Forum wäre mal eben kurz für kleine Jungen?"

"Bitte keine Namen."

"Ja, natürlich."

"Er wird mit Ihnen Kontakt aufnehmen, sobald es möglich ist."

"Danke, Gnädigste, herzlichen Dank. Ich habe nichts anderes erwartet."

Als ich das Haus verließ, vergrub Herbert im Garten den Blätterabfall. Er würdigte mich keines Blickes. Sein Tornister sah so prall gefüllt aus, als sei er jederzeit abreisebereit, und sein Zimmerschlüssel lag hinter ihm auf der Fensterbank.

Wenn er abgeschlossen hatte und Ruhe vor uns haben wollte, schob er ihn manchmal durch den Türschlitz – um uns Gelegenheit zu geben, seinen Leichnam zu finden, ohne dass wir dafür die Tür eintreten mussten. Ich hielt überrascht inne, denn dass er auch nur den kleinen Finger rührte, war eine neue Entwicklung. So umwälzend wie die Entstehung des Lebens in der Ursuppe.

"Er hat gehört, was wir über ihn gesagt haben", raunte Margrit mir zu. Sie stand mit einem Korb an der Pforte, um den Lieferwagen des Eiermanns abzufangen. "Das Erkerfenster war offen. Er ist zutiefst beleidigt."

"Immer noch besser als Selbstmord." Ich stellte das Garagentor hoch, um ins Zentrum zu fahren. Aber der Teufel der Zündkerzen und Verteiler, der verstopften Düsen und lahmen Batterien wollte an diesem Mittag, dass ich zu Fuß ging – also tat ich ihm den Gefallen.

Als Zugereister fällt es mir immer schwer, dem bayerischen Leben, der Weißwürstel-Mentalität, den Krautorgien, den griffigen Riesenbiertöpfen, mit jener beiläufigen Lässigkeit zu begegnen, die dem Einheimischen in die Wiege gelegt ist. Meine Miene verklärt sich dabei, als versuchte ich mich auf peinlichste Weise anzubiedern.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «GEN CRASH»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «GEN CRASH» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Peter Schmidt - Winger
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Die Regeln der Gewalt
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Eine Studentin
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Trojanische Pferde
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Scanning
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Der EMP-Effekt
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Linders Liste
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Harris
Peter Schmidt
Peter Schmidt - Mehnerts Fall
Peter Schmidt
Отзывы о книге «GEN CRASH»

Обсуждение, отзывы о книге «GEN CRASH» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x