Jacob Winter - OEHNINGEN-AN-DER-GRENZE

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OEHNINGEN – AN – DER – GRENZE ist ein spannendes, vielfach illustriertes Sachbuch über die enge Verflechtung der Höri-Grossgemeinde Öhningen mit der angrenzenden Schweiz. Und hier ganz besonders mit dem angrenzenden, touristischen Nachbarort Stein am Rhein. Jacob Winter rückt auf seiner «etwas anderen» Entdeckungsreise die speziellen Besonderheiten dieser hochinteressanten Bodenseeregion in in den Fokus und geht dabei nicht nur ein auf die Ortsteile Öhningen am Stift, Wangen am Untersee und Schienen hoch auf dem Schienerberg, sondern vor allem auch auf die diversen Grenzübergänge und Grenzsteine mit ihrer unglaublichen Existenz seit 1839. Diese unverwüstlichen, steinenen Zeitzeugen begleiten das engmaschige Zusammenleben der beiden so unterschiedlichen Gemeinwesen auf der jeweils anderen Seite der Grenze nun schon seit mehr als 180 Jahren. Und wie dies alles urplötzlich unterbrochen werden kann, haben Anfang 2020 die unerwarteten Corona – Grenzsperrungen bewiesen: «rien ne va plus»! Jacob Winter hat sich viele Mühe gegeben das alles sichtbar zu machen und würde sich freuen, wenn dieses hochintessante Panorama einer wahrlich einmaligen Grenzregion Ihr Interesse finden würde. Natur und Kultur kommen hier in ganz besonderer Art und Weise zusammen und das darf in dieser schnelllebigen Zeit auch mal besonders herausgestellt werden.

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Genauso ungläubig steht man aber auch vor der Tatsache, dass im Zweiten Weltkrieg Stein am Rhein – wie Schafffhausen und Basel auch – ebenfalls bombardiert worden ist. Am 22. Februar 1945 wurde Stein am Rhein „irrtümlicherweise“ von einem auf 5'000 m Höhe fliegenden B17-Bomber („fliegende Festung“) mit 12 Sprengbomben angegriffen. Vier Frauen und fünf Kinder wurden dabei getötet und 33 Personen verletzt, davon 15 schwer. Der Sachschaden war enorm. Und dies obwohl es in Stein am Rhein keine Industrie gab und die Dächer größtenteils mit Schweizer Kreuzen bemalt waren. Angeblich wüssten, so das US-Oberkammando – die jungen Piloten manchmal nicht was die Schweizer Kreuze bedeuten würden …!

Rathaus Stein am Rhein Fassadenmalereien - фото 8

Rathaus Stein am Rhein

Fassadenmalereien Blick auf Stein am Rhein mit Kloster - фото 9

Fassadenmalereien

Blick auf Stein am Rhein mit Kloster Schifflände Kade - фото 10

Blick auf Stein am Rhein mit Kloster

Schifflände Kade Blick auf Burg Hohenklingen und Öhningen hinten links - фото 11

„Schifflände“- Kade

Blick auf Burg Hohenklingen und Öhningen hinten links mit Grenze sowie Stein - фото 12

Blick auf Burg Hohenklingen und Öhningen (hinten links mit Grenze) sowie Stein am Rhein und Eschenz

Rhybrugg Stei am Rhy alemannisch 1974 Länge 111m Breite 11m - фото 13

„Rhybrugg Stei am Rhy“ (alemannisch) 1974 Länge 111m, Breite 11m, Durchfahrtshöhe 3,60m

ORTSTEIL ÖHNINGEN

AM AUGUSTINER CHORHERRENSTIFT

Augustiner Chorherrenstift Stift mit Ortsteil Öhningen - фото 14

Augustiner Chorherrenstift

Stift mit Ortsteil Öhningen Ehemaliges Verwaltungsgebäude als Rathaus - фото 15

Stift mit Ortsteil Öhningen

OEHNINGENANDERGRENZE - изображение 16

Ehemaliges Verwaltungsgebäude als Rathaus

OEHNINGENANDERGRENZE - изображение 17

Wappen der Grossgemeinde Ohningen

CANONIA ONINGA Stiftsgeschichte aus wwwoehningentourismusde Das - фото 18

CANONIA ONINGA Stiftsgeschichte

aus www.oehningen-tourismus.de Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift in Öhningen liegt an prominenter Stelle in einer bemerkenswerten Kultur- und Naturlandschaft auf der Halbinsel Höri. Die Stiftsgründung erfolgte bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Einer Urkunde von Friedrich Barbarossa vom 27. November 1155 ist erstmals zu entnehmen, dass der Kaiser „die Propstei Öhningen“, die Kraft Erbrecht auf ihn gekommen war, der Kirche von Konstanz übertragen hat.

Die imposanten mittelalterlichen Konventgebäude umschließen mit der Kirche den Kreuzhof. Trotz zahlreicher Umbauphasen sind in diesen Gebäuden wesentliche Bauteile von der Spätromanik bis zur Barockzeit erhalten. Diese sind von hohem geschichtlichem Zeugniswert und bilden ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.

In der Zeit von 1431 bis 1519 führte man eine Gesamterneuerung der Stiftsgebäude durch und 1617 hat der Fürstbischof von Konstanz das Propsteigebäude um ein weiteres Geschoss aufstocken lassen. Barocke Raumdekorationen und Rokokostuck im Konventsaal, der neuen Bibliothek und in vielen Zimmern der Augustiner Chorherren prägen das Innere der Konventgebäude.

Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Stifts, lies der Fürstbischof 1681 errichten. Dieses Gebäude dient heute der Gemeinde Öhningen nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsmaßnahmen als Rathaus. Die Stiftskirche St. Hippolyt und Verena, seit 1805 katholische Pfarrkirche, wird heute durch die Neugestaltung des Innenraums nach dem 30-jährigen Krieg geprägt. Die letzte Restaurierung der Kirche fand in den Jahren 1973/74 statt.

Die seit einigen Jahren laufenden, neuen Sanierungsarbeiten des Augustiner Chorherrenstifts kommen jedoch nicht zügig voran. Dies da beim Aushub des vorgesehenen Aufzugschachtes Mauerreste eines ehemaligen Badehauses aus dem Mittelalter aufgetaucht sind. Und da diese angeblich von historischer Bedeutung seien, ist vom Denkmalamt ein sofortiger Baustopp veranlasst worden.

Weiter wirft die Statik der instandgesetzten Fassade unvorhergesehene Probleme auf, indem an einigen Stellen der Putz abplatzt – und dies obwohl das Ganze mehrfach statisch durchgerechnet worden ist: Die hierfür erforderlichen Zusatzkosten sollen angeblich 200‘000 Euro erreichen.

Zusammen mit dem Fehlen eines angemessenes Nutzungskonzepts - wozu sogar die Öhninger Bürger befragt wurden – sind zur Zeit die mit soviel Elan gestarteten Sanierungsarbeiten in erheblichem Masse beeinträchtigt. Übrigens steht das gesamte Zentrum von Öhningen unter Denkmalschutz.

BODENSEEMALER FALLER Dem Stift direkt gegenüber wohnt der überaus bekannte - фото 19 BODENSEEMALER FALLER Dem Stift direkt gegenüber wohnt der überaus bekannte - фото 20

BODENSEE-MALER FALLER

Dem Stift direkt gegenüber wohnt der überaus bekannte Maler Rüdiger Faller, der nicht nur durch seine wunderbaren Höri-Gemalde bekannt geworden ist sondern auch durch seine früheren Dix-Fälschungen. Denn der Künstler Rüdiger Faller war/ist vom berühmten Maler Otto Dix (mit eigenem Museum in Hemmenhofen) geradezu besessen. Das Bestreben, seinem Idol nachzueifern, brachte ihn ins Gefängnis. Über ihn ist viel geschrieben worden und das Internet ist voll mit Faller-Suchergebnissen. Sehr aufschlussreich ist diesbezüglich auch der Faller-Artikel WERK UND WAHN (von Patrick Bauer, Süddeutsche Zeitung Magazin, 18.11.2016).

Die Faller-Biografie von George Tenner und Tobias Faller trägt den (langen) Titel “Im langen Schatten des Otto Dix: Das Leben des Kunstfälschers Rüdiger Faller” (01.07.2014). Bei Amazon heisst es dazu:

Er ist der Dix-Fälscher vom Bodensee und gehört zu den vier großen Fälschern der deutschen Nachkriegszeit: Rüdiger Faller. Neben Edgar Mrugalla, Konrad Kujau und Wolfgang Beltracchi hat auch Faller sich mit spektakulären Fälschungen einen zweifelhaften Ruf erworben, der ihn unter anderem für einige Jahre ins Gefängnis brachte. Heute kann man sein künstlerisches Werk durchaus dem expressiven Realismus zuordnen, was besonders dem direkten Einfluss Wolfgang von Webskys Anfang der 80er Jahre zu verdanken ist. Faller, dessen heutiges Schaffen aber auch in direkter Linie zu den letzten großen Altmeistern der Höri-Malerei führt, nämlich zu Fritz Dummel und Peter Körber, legt ständiges Zeugnis von seinem künstlerischen Weg ab, der immer in erster Linie von seiner Liebe zum heimatlichen Hegau und dem Bodensee gekennzeichnet ist. Er ist einer der letzten bedeutenden expressionistischen Künstler in dieser kunsthistorisch so wichtigen Region.

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