Werner Karl - Königin der Spiegelkrieger

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Einst war sie eine Römerin.
Jetzt ist sie die Königin der Picten … und eine Heerführerin.
Ihr Name ist Cear Arianrhod, die Krone des Nordens.
Ihr Ziel: die Befreiung Britanniens von allen Römern.
Und Gnade ist ein Wort, dass sie nicht zu kennen scheint …

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Der Statthalter und seine rechte Hand bissen die Zähne zusammen, als sie brennende und vor Schmerzen brüllende Männer von den Schiffen springen sahen. Viele davon begannen im Meer zu versinken, anstatt sich schwimmend in Sicherheit zu bringen.

»Schneller!«, schrie Ulpius Marcellus und schlug mit einer Faust auf die Reling.

Der symphonieacus reagierte sofort und erhöhte das Tempo seiner Trommelschläge. Die letzten unkoordiniert rudernden Männer rissen sich förmlich am Riemen und fanden zu ihrem Takt zurück. Das Flaggschiff nahm Geschwindigkeit auf und setzte sich an der Spitze einer erschreckend kleinen Zahl noch voll funktionstüchtiger Triremen in Fahrt.

Ulpius Marcellus musste seine Wut und Ungeduld mit aller Macht bezwingen, um nicht schon jetzt den nächsten Befehl zu geben. Es dauerte quälende zehn Minuten, bis sich hinter ihm 23 weitere Schiffe formierten und auf annähernd die gleiche Geschwindigkeit kamen.

Mit Genugtuung und einem fast grimmigeren Gesicht als Sidonius Gavius registrierte er, dass wenigstens diese Schiffe nicht in Brand geraten waren und sich auf den Kampf konzentrieren konnten.

»Katapulte bereit machen!« Sein Befehl donnerte über das Schiff und zu den unmittelbar neben ihm fahrenden Galeeren. Ein Ruck schien durch Offiziere und Mannschaften zu gehen.

Das war die Art, die sie kannten.

»Entermannschaften in Formation!«

In Reih und Glied standen die Legionäre und mancher lachte, als er die kleinen Currach mit bis an die Grenze zur Überladung bemannten Picten näher kommen sah. Das Tempo der Galeeren war um ein Mehrfaches schneller als das der kleinen Boote. Die Strömung war nun auf ihrer Seite.

»Raben bereit machen!«

Die Mannschaften an den über zehn Meter langen Enterbrücken standen längst bereit. Sie kannten ihre Aufgabe. Jeder Handgriff saß und das Knarzen der Seilzüge und das raue Knacken der Zahnräder gab den wartenden Legionären neuen Mut. Der eiserne Dorn des Corvus hob sich und blinkte mit kalter Härte den Picten entgegen.

Sobald er auf das feindliche Deck schlug, würden sie als eine Wand aus Schilden und Speeren vorrücken. Als die Picten auf Schussweite heran waren, konnte Ulpius Marcellus kaum an sich halten.

»Katapulte … Los!«

Mit harten Schlägen lösten die Bedienmannschaften die Sperrhaken aus den Zahnrädern und kesselgroße Steinbrocken flogen den Picten entgegen.

Doch die warteten nicht, bis die Geschosse auf ihren kleinen Booten einschlugen. Sie hatten nur darauf gewartet, dass die Katapulte ihre tödliche Ladung losließen und somit die Flugbahn erkennbar und unabänderlich war. Sie ruderten blitzschnell und mit großer Wendigkeit auseinander, sodass kein einziges Geschoss sein Ziel fand. Mit kläglichem Klatschen spritzten sie knapp aber wirkungslos an den kleinen Booten vorbei auf die Wasseroberfläche und versanken sofort.

Marcellus sah eine Katapultladung nach der anderen im Meer versinken und schrie seinen Frust hinaus:

»Rammgeschwindigkeit!«

Der symphonieacus hatte den Befehl schon erwartet und sich innerlich darauf gefreut. Es machte ihm immer Spaß, wenn sich das ganze Schiff nach seinem Takt richten musste. Wenn es nach ihm ginge, hätte er das Tempo der genau definierten Rammgeschwindigkeit höher angesetzt, da er diese kurzen und seltenen Momente seiner Macht auskostete. Doch wie immer zähmte er seine Begierde und hielt sich strikt an das vorgeschriebene Tempo. Mit scharf akzentuierten Schlägen trieb er die Ruderer an, und beneidete die Männer, die auf Sträflingsgaleeren ihr Leder in das Fleisch der Ruderer peitschen durften. Mit jedem Schlag auf seine Trommel stellte er sich vor, wie das Blut aus aufplatzenden Wunden über die Rücken der Sträflinge spritzte. Nach diesem Feldzug würde er versuchen, sich auf eines dieser köstlichen Schiffe versetzen zu lassen.

Das Flaggschiff stach durch das Wasser wie ein Messer durch gut abgehangenes Fleisch.

Die kleinen Pictenschiffe schienen davonzustieben wie aufgescheuchte Hühner in der Nacht, wenn ein Marder zu Besuch kam. Und wieder wichen sie im letzten Moment aus und schafften es in fast allen Fällen auch aus der Reichweite der Ruderer zu kommen.

Die römischen Galeeren waren mitten unter den Booten der Caledonier, als diese mit Enterhaken nach ihnen warfen und sich an genau bemessenen Seilen mitschleppen ließen. Bevor die Kommandanten begriffen, was die Picten vorhatten, wurden diese von der Strömung ans Heck der Triremen gezogen und holten nun mit beherzten Zügen die Seile ein. Der erste der Picten kletterte bereits an Bord, als die am anderen Schiffsende in falscher Richtung postierte Entermannschaft endlich reagierte und versuchte, sich dem Feind zu nähern.

Doch sie standen zu dicht gestaffelt und es entstand ein heilloses Durcheinander, bei dem sich die Legionäre selbst behinderten. Ihre restlichen Kameraden, die sich auf dem ganzen Schiff verteilt hatten, standen ihnen ebenfalls im Weg und so ging kostbare Zeit verloren.

Die Speere und Pfeile der Picten hielten reiche Ernte und etliche der Krieger sprangen zu den Ruderern hinunter, um dort wie Marder im Hühnerstall ein Massaker anzurichten. Schwerter und Äxte metzelten ein Drittel der Besatzung und Soldaten nieder, bevor die römische Entermannschaft das Vordeck erreichen konnte.

Und nun stand einem gnadenlosen Hauen und Stechen nichts mehr im Wege.

Keine Flammen.

Kein Rauch.

Keine falsche Richtung.

Beide Seiten kochten vor Wut und viele erfahrene Kämpfer agierten mehr wie Berserker, denn wie aus-gebildete Soldaten.

Die römischen Offiziere, die ihren Verstand noch beisammen hatten, brüllten kurze Befehle in den Kampflärm und hatten wenigstens bei einigen Legionären damit Erfolg.

Die Picten jedoch hackten mit ihren Äxten und Krummschwertern in blutrünstiger Raserei auf die besser gepanzerten Gegner und errangen so zu Beginn die Oberhand. Meter um Meter drängten sie die immer noch uneinheitlich kämpfenden Angreifer über das Deck, das zunehmend rutschiger wurde, je mehr Blut sich darauf ergoss.

Ulpius Marcellus war eingekeilt zwischen hartgesichtigen Männern, denen er an den verkniffenen Mienen ansah, dass sie wussten, dass sie nicht nur ihr eigenes Leben zu schützen hatten. Mehr als eine Schlacht war trotz zahlenmäßiger Überlegenheit verloren gegangen, weil der Anführer gefallen war. Und er wusste dies genau. Es trieb ihm die Zornesröte ins Gesicht und gleichzeitig gab er ihnen recht.

Sidonius Gavius indes stand genau vor ihm und kam in den ersten Minuten des Kampfes den Picten so nahe, dass er ihnen bis auf Armeslänge gegenüberstand. Er tötete einen Mann mit einer fürchterlichen Narbe im Gesicht und fasste neuen Mut, als er kurz darauf einen zweiten Mann mit einem schnellen Schnitt den Kopf vom Hals trennte.

Die Picten fielen wie Gras unter der Sichel und mit einem Mal wandelte sich die anfänglich wütende Raserei der Römer in kaltblütiges Kriegshandwerk.

Mann formierte sich neben Mann und unvermittelt standen sie geschlossen an Deck. Eine verkleinerte Form der Schildkröte wälzte sich nun Schritt für Schritt den Picten entgegen und stach einen nach dem anderen nieder. Von unten drangen die Jubelschreie der überlebenden Ruderer herauf und feuerte die Legionäre an.

Marcellus gestattete sich einen schnellen Blick zurück aufs Achterdeck und sah Farzatio mit erhobenen Daumen dort stehen. Der trierarchus schien die Schlacht zu genießen, denn er grinste schweißüberströmt zu ihm herüber. Und in der gleichen Sekunde, als in Ulpius der Ärger über dieses Verhalten aufstieg, erbleichte der Schiffskommandant und ließ seinen Daumen sinken. Aus der Entfernung sah es so aus, als gefriere dem Mann das Grinsen im Gesicht.

Ulpius Marcellus blickte wieder nach vorn.

Doch statt auf den Rücken des vor ihm kämpfenden Sidonius zu blicken, sah er genau in die Augen eines Picten.

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