Werner Karl - Königin der Spiegelkrieger
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Jetzt ist sie die Königin der Picten … und eine Heerführerin.
Ihr Name ist Cear Arianrhod, die Krone des Nordens.
Ihr Ziel: die Befreiung Britanniens von allen Römern.
Und Gnade ist ein Wort, dass sie nicht zu kennen scheint …
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Die erste Reihe … die Worte trieben wie zäher Honig durch das Gehirn des neuen Statthalters und dann schoss ihm ein neuer Gedanke heiß durch den Kopf.
»Eine zweite Reihe!« Er musste den Gedanken laut ausgesprochen haben, denn sowohl Antonius Farzatio als auch Sidonius Gavius drehten sich ihm zu.
»Ja, eine zweite Reihe dahinter und danach noch eine ...«, zählte der trierarchus auf und sein überhebliches Grinsen signalisierte, dass er dies nicht als Bedrohung ansah. »Auch diese sind winzig; wir werden sie alle zu Treibholz zermahlen.«
Ulpius Marcellus ignorierte dessen Angeberei, sondern achtete gespannt auf Sidonius´ Gesicht.
Anstatt ein weiteres Wort zu sagen, wirbelte dieser plötzlich herum und zeigte nach achtern.
»Dort!«
Die anderen Männer folgten seinem Ruf und blickten in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
Mehr als zweihundert Currach bildeten einen dichten Wall aus Holz und Segeln.
Und diese Schiffe waren bemannt.
Die Entfernung war doppelt so groß wie die zu den scheinbar unbemannten Booten in ihrer Segelrichtung, doch Ulpius Marcellus lief ein erster Schauer über den Rücken. Wenn auf jedem Currach zehn bis fünfzehn Mann fuhren, näherte sich ihnen damit eine Streitmacht von mindestens 2.000, vielleicht sogar 3.000 Mann. Sie kamen sehr langsam näher und ein Seemann wie Farzatio hätte dies dem Umstand zugeordnet, dass die Picten - wie auch die Römer - gegen die Strömung rudern mussten und vielleicht mit fünfzehn Mann pro Boot an der Grenze der Überladung operierten.
Doch Ulpius Marcellus war mehr Soldat und Stratege als ein Seemann.
» Diese dort hinten werden nicht den Angriff führen. Die warten auf etwas …«, sagte er und wieder kroch ihm ein Schauer über die Haut.
Alle drei drehten sich wieder in Segelrichtung und musterten nun mit ganz anderen Augen die Linien der treibenden Boote.
»Da!« Dieses Mal war es Antonius Farzatio, der mit seinem Finger zustieß wie mit einem Dolch und nach vorne deutete. »Die Boote sind mit Seilen aneinandergebunden; so halten sie die Formation.«
Der Abstand hatte sich nun so weit verringert, dass sie auch in die Boote blicken konnten.
»Es ist niemand an Bord zu sehen. Die Schiffe scheinen mit Waren beladen zu sein«, sagte Ulpius Marcellus und betrachtete dicke Packen, die mit Fellen und Stoffen bedeckt waren. Der gesamte Innenraum der Schiffe war vollgestopft. Für einen Augenblick dachte er an unter Decken verborgene Krieger.
Im ersten Moment ein wenig verwirrt, dann nickend, als wäre ihm der gleiche Gedanke durch den Kopf gegangen, fragte Sidonius Gavius: »Aber welchen Nutzen soll das bringen?« Er runzelte gequält die Stirn und schien tatsächlich unter Kopfschmerzen zu leiden, als er die dritte Reihe Boote hinter den ersten beiden unbemannten betrachtete. »Ich sehe dort jetzt auch Krieger stehen. Sie …«
Doch bevor er ein weiteres Wort sagen konnte, traten die Picten endlich in Aktion.
In jedem Boot der dritten Reihe erhoben sich mit Pfeil und Bogen bewaffnete Krieger.
»Sie glauben doch wohl nicht, dass sie schon auf Schussweite heran sind«, begann Antonius Farzatio und schüttelte den Kopf, als die Pictenkrieger ihre Pfeilspitzen in Brand setzten.
Auch Ulpius Marcellus zweifelte am Verstand des Gegners. Doch zu seinen Zweifeln gesellte sich nun ein unangenehmes Ziehen in seinem Bauch.
»Wir nicht, aber ihre eigenen Schiffe …«, murmelte er und schon zischten die ersten Brandpfeile in die Luft. Er verfolgte die Flugbahn der Geschosse und fand sie gut berechnet. Einer nach dem anderen landete auf den Booten der ersten Reihe und fiel auf verdächtig feucht glänzende Ladung. Zunächst hatte er den nassen Schimmer für Lichtreflexe gehalten. Jetzt jedoch erkannte er die Flüssigkeit als das, was sie war:
Öl!
Sofort fingen drei Dutzend Boote Feuer und die Flammen verbreiteten sich in rasender Eile über die mit Öl getränkten Decken und Stoffe. Und natürlich brannten sie nicht mit sauberer rotgelber Flamme, sondern mit dreckig rußigem Qualm. Im Nu standen schwarze Rauchsäulen zwischen den beiden Flotten. Und Pfeil auf Pfeil flog in hohem Bogen und fand sein Ziel.
Ulpius Marcellus bewunderte die Zielgenauigkeit der Schützen und ein anderer Teil seines Geistes drängte ihn, Befehle zu geben.
»Feuer!«, schrie er völlig überflüssig, denn jeder Römer hatte das unerwartete Manöver gesehen und längst nach Eimern gegriffen. Viele altgediente Legionäre und Seeleute bespritzten das eigene Schiff mit Seewasser. Doch wenn sie zu nahe an die in lodernden Feuersbrünsten stehenden Pictenboote herankamen, würde dies nicht viel helfen.
Dazu kam, dass die immer dichter werdenden Rauchwolken ihnen die Sicht verwehrten und eigenen Geschossen es erschwerten, wenn nicht gar unmöglich machten, die dahinter verborgenen Ziele zu treffen. Doch niemand der Römer dachte jetzt an den Abschuss der Katapulte.
Mit Grauen sahen sie die Flammenboote herangleiten, näher und näher. Nur noch wenige Minuten und sie würden mit den Triremen der römischen Flotte kollidieren.
»Ausweichmanöver!«, schrie der trierarchus ihres Schiffes und die Ruderer legten sich ins Zeug. Auch sie hatten die heranrückende Feuerwand bemerkt und rissen mit aller Kraft an ihrem Riemen. Schwerfällig drehte sich die große Galeere. Andere Schiffe reagierten ebenso hektisch, und Befehle und Kommandos aus heiseren Kehlen erfüllten die Luft. Das Prasseln der brennenden Schiffe lieferte dazu ein unheimliches Hintergrundgeräusch.
Das Flaggschiff hatte gerade einen Viertelkreis geschafft, als das erste Pictenboot heran war. Ein Drittel der Backbordruderer stieß mit ihren Riemen nach dem Boot, um es auf Abstand zu halten und für ein, zwei Minuten gelang ihnen das auch. Doch die weitere Drehung der Galeere erschwerte ihnen die Abwehr und so verlegten sie sich wieder auf das Rudern und die Unterstützung ihrer Kameraden.
An Deck rannten alle verfügbaren Legionäre mit Eimern herum und bildeten von Steuerbord nach Backbord eine Kette. Die einen schöpften zwischen den Riemen ihrer Ruderer nach Wasser, die anderen schleuderten es auf das brennende Boot.
»Du, trierarchus Farzatio, bleibst hier auf dem Achterdeck und befehligst die Löscharbeiten! Sei gewarnt: Auch wenn hier nur Flammen unsere Gegner zu sein scheinen, könnten sich die Picten dazwischen unbemerkt nähern und uns von Achtern zu entern versuchen. Also behalte das Wasser im Auge!«
Er wartete nicht auf eine Bestätigung, sondern wandte sich an Sidonius Gavius.
»Komm mit mir an den Bug. Dort werden wir uns der Flotte der Picten stellen. Sie kennen vielleicht noch nicht unsere Raben«, sagte er und brachte ein bösartiges Grinsen zustande. »Wir werden ihnen zeigen, wie Römer auf See kämpfen.«
Er wandte sich ab und rannte durch die Mannschaften und Legionäre. Aus den Augenwinkeln sah er, wie ein zweites Boot gefährlich nahe heranglitt und bereits vollständig brannte. Wie eine höllisch heiße Fackel schwamm es auf die Galeere zu und wirkte dabei wie der Eingang zum Orkus. Hässlich kreischende Dämonen schienen in den züngelnden Flammen zu tanzen und die verzweifelten Löschbemühungen der Römer zu verspotten.
Doch deren Anstrengungen zeigten Erfolg. Beide Flammenboote fielen zurück, als die Galeere ihre Wende vollendet hatte und die Ruderer sie wieder ein wenig schneller vorantrieben, als die Strömung die Feuerschiffe.
Marcellus und Gavius atmeten auf, als sie beobachteten, dass auch anderen Triremen das Manöver geglückt war und parallel zu ihnen der zweiten Schiffsformation des Gegners zusteuerten.
Sie sahen aber auch, dass über die Hälfte der römischen Flotte völlig durcheinandergeraten war und viele Schiffe bereits Feuer gefangen hatten. Zu spät erteilte Befehle hatten zu Segeln geführt, die als lodernde und rauchende Fanale die Unfähigkeit ihrer Kommandanten kundtaten.
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