Werner Karl - Königin der Spiegelkrieger
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Jetzt ist sie die Königin der Picten … und eine Heerführerin.
Ihr Name ist Cear Arianrhod, die Krone des Nordens.
Ihr Ziel: die Befreiung Britanniens von allen Römern.
Und Gnade ist ein Wort, dass sie nicht zu kennen scheint …
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»Pah, frei!« Sie hatte sich in Fahrt geredet und jetzt brach alles aus ihr heraus, was sie in all den vergangenen Monaten hingenommen und geschluckt hatte.
»Du verbringst mehr Zeit mit deiner neuen Königin als mit mir, deinem Weib«, warf sie ihm vor und wieder stach ihr ausgestreckter Finger nach ihm.
»Wir sind von keinem Priester …«, wagte er einzuwenden, doch sie kam jetzt richtig in Fahrt.
»Blödsinn, Priester. Wo sollen wir in dieser Wildnis einen germanischen Priester herbekommen? Und wag es ja nicht, mir mit dem uralten Sétanta oder - noch schlimmer - diesem Púca zu kommen. Sie sind weder Germanen, noch kennen sie unsere Bräuche …«
»Aber es sind heilige Männer«, unterbrach er sie wieder und wusste im gleichen Augenblick, dass er schon wieder einen Fehler begangen hatte.
»Pah! Heilige Männer. Ich traue diesem Sétanta nicht weiter über den Weg, als ich spucken kann.« Sie wirbelte herum und schien nach etwas zu suchen, dass sie packen und an die Wand oder nach ihm schleudern konnte. Aber entweder hatte sie es schon eingepackt oder es war nichts in der Nähe, was diesen Zweck hätte erfüllen können.
Swidger stand wie ein steifer Klotz im Raum und musste ihr im Stillen recht geben. Auch er misstraute Sétanta. Im Augenblick war er immer noch auf einer Reise zur Insel Ynys Môn, wurde aber jeden Tag zurückerwartet. Was er dort tat, wusste Swidger nicht, und wenn er genau darüber nachdachte, wollte er es auch gar nicht wissen.
»Ich führe Arianrhods Leibgarde und da ist es meine Pflicht in ihrer Nähe zu sein. Ich bin ihr einziger Schutz«, versuchte er vom Thema Priester und Heirat abzulenken. »Jetzt, wo Túan nicht mehr da ist«, schob er nach und eine Woge unterdrückter Wut und Resignation durchflutete ihn.
Für einen Augenblick sah er ein wenig Mitleid in Ingas Augen, doch die hielt nur einen Moment lang an.
»Du hast ihr schon im Kastell Blicke zugeworfen, gib es zu. Ich war damals fast ständig in ihrer Nähe und hatte Zeit genug, deine Lüsternheit zu sehen.« Sie stellte sich wie ein wütender Stier vor ihn hin und stemmte dabei die Hände in die Hüften.
»Natürlich hab ich sie angesehen, sie ist eine schöne Frau und ich bin nicht blind …« gab er zu.
»Aha!«
Nun wurde er selbst wütend und reckte sein Kinn angriffslustig nach vorn. Zu seiner Genugtuung machte Inga einen Schritt rückwärts.
»Nichts aha! Ich bin ein Mann. Dazu noch ein Germane. Und es ist nicht unsere Art, vor schönen Frauen die Augen zu senken oder abzuwenden, egal ob sie für uns unerreichbar sind oder nicht. Nur Waschlappen und Höflinge tun so etwas. Ich nicht!«, betonte er und hatte die Hoffnung, dass sie ein Einsehen hatte. Schließlich war er ein Germane und kein verweichlichter römischer Politiker.
Doch da kannte er die Frauen - und besonders Inga - schlecht.
Mit einer Mischung aus Verzweiflung und Eifersucht donnerte sie ihm entgegen.
»Also ist es wahr, du hast Interesse an ihr«, schrie sie ihn an und dabei liefen ihr plötzlich die Tränen aus den Augen. »Und jetzt, wo Túan tot ist, willst du seinen Platz einnehmen. Das ist ja eine schöne Karriere: vom germanischen Kuhtreiber und römischen Vasallen, hin zum Leibwächter und womöglich König der Picten!«
Für mehrere Augenblicke war Swidger sprachlos. Zum einen, weil er seinen Werdegang niemals in dieser Weise gesehen hätte, zum anderen, weil ganz tief in seinem Innern sich etwas regte, dass ihn Arianrhod tatsächlich nicht allein als Schutzbefohlene betrachten ließ, sondern als … Frau.
Er schluckte hart und versuchte diese Gedanken und Ingas Tränen mit Kopfschütteln abzuwehren. Aber er brachte für lange Sekunden kein Wort über die Lippen.
Je mehr Inga Tränen vergoss und sich nun auf die Liegestatt niederwarf und von heftigem Schluchzen durchgerüttelt wurde, desto mehr zog es ihm den Hals zusammen.
»Es ist meine Schuld, das Túan tot ist. Und ich habe an ihr meine Schuld zu bezahlen. So einfach ist das.«
Seine Stimme hatte sich wieder beruhigt, aber in seinem Innern tobte ein Gefühlssturm, beinahe wie in einer Schlacht. Fast sehnte er sich nach einem Kampf. Wie einfach war es doch dort. Freund und Feind waren klar zu erkennen und es gab keine Zeit für Worte und Überlegungen. Man schlug zu und tötete als Erster. Denn eine zweite Chance bekam man dort selten.
Ein neues Gewicht drückte auf seine innere Last, als er diesen Gedanken hatte.
Und doch hat mir Túan eine zweite Chance gegeben, ein zweites Leben. Ich war tot und auf dem Weg nach Walhall. Aber er hat mich wiedererweckt und mich Inga zurückgegeben.
Er wollte dies der weinenden Frau auf dem Bett sagen, doch weder konnte er die richtigen Worte finden noch einen Ton, der sie beruhigen und in seine Arme führen würde. So stand er eine Weile hilflos da und lauschte ihrem Weinen. Als ihr Schluchzen versiegte und sie nur noch leise weinte, hielt er es nicht mehr aus und drehte sich um und fasste an den Türriegel.
»Wo gehst du hin?«, kam es dumpf aus dem Wust ihrer verwirrten Haare.
Die Hand am Riegel wartete er und suchte selbst nach einer Antwort. Er wusste nicht, wohin er hatte gehen wollen.
»Ich mache einen weiteren Kontrollgang. Die Wachen sollen sich nicht an regelmäßige Besuche gewöhnen. Wenn ich zurück bin, können wir vielleicht ohne Streit miteinander reden.« Aber auch hier war seinen Worten anzuhören, dass er nicht daran glaubte.
Als sie nichts darauf erwiderte, öffnete er die Tür und ging hinaus. Er war schon mehrere Schritte fort, als sie mehr zu sich selbst sagte:
»Dann bin ich vielleicht nicht mehr hier.«
Kapitel VIII
A. D. 183, Juni
Der Wolf hetzt die Meute
Dichte Nebelbänke hüllten die römischen Galeeren wie eine Decke aus weichen Federn ein. Die letzten Legionäre, die sich an Bord ihrer Schiffe begaben, wirkten wie Schattengestalten, die Geistern gleich durch das Zwielicht huschten. Die roten Helmbüsche der Offiziere waren blutrote Tupfer auf dem grauen Laken des frühen Morgens.
Ulpius Marcellus fröstelte trotz der Jahreszeit und zog seinen Umhang dichter um sich zusammen. Er stand mit Sidonius Gavius auf dem Achterdeck seines Flaggschiffes und wartete ungeduldig, bis ein Melder die Bereitschaft auch des letzten Schiffes zum Auslaufen anzeigte. Er gab dem Cornicen einen Wink und der stieß mit kräftigem Blasen in sein Cornu.
Er hatte nicht befohlen, dass die Männer besonders leise sein sollten - denn schließlich lag die Westküste Britanniens noch viele Meilen vor ihnen - und trotzdem bewegten sich die Männer, als achteten sie darauf, keine unnötigen Geräusche zu machen.
»Neptun hüllt uns in einen Schleier«, sagte Ulpius Marcellus und sein Tonfall verriet nicht, ob er dies begrüßte oder bedauerte.
»Mir wäre lieber, er würde uns den Nebel für die Zeit unserer Ankunft schicken, Herr. Es sind noch rund 40 Seemeilen bis zu unserem vorgesehenen Landepunkt. Das bedeutet mindestens 24 Hora Fahrt, bei dem mäßigen Tempo, dass du befohlen hast.« Es lag kein Vorwurf darin, sondern Besorgnis.
»Und ich habe befohlen, dass die Ruderer sich nicht verausgaben sollen und wir eine Nacht ruhen und dabei nur so stark rudern, dass uns die Strömung nicht abtreibt. Ich weiß, Sidonius, dass dir dies nicht ganz behagt. Aber ich möchte eine ausgeruhte Rudermannschaft haben, wenn wir unser Ziel erreichen. Ich denke nicht, dass uns die Picten so einfach werden anlanden lassen. Sie werden uns schon auf See angreifen, da bin ich mir sicher.«
Sidonius Gavius grinste für einen Wimpernschlag mit Verachtung, dann hatte er seinen Standardausdruck wieder.
»Unsere Hauptstrategie beruht darauf, dass die Picten uns an ihrer Ost küste erwarten und nicht hier in ihrem Rücken. Und trotzdem rechnest du damit, dass sie uns hier entgegenkommen? Außerdem habe ich mich über die Boote der Picten informiert, Herr. Und wie du bemerkt hast, vermeide ich das Wort Schiff. Denn diese Nussschalen, die sie besitzen, sind drei bis vier Mal so klein wie unsere Galeeren, haben nur ein Segel und können vielleicht zehn oder zwölf Mann tragen. Wenn sie uns damit auf See angreifen wollten, müssten sie schon Hunderte davon haben.«
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