Hannes Wildecker - Todesgrüße aus der Reha

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Todesgrüße aus der Reha: краткое содержание, описание и аннотация

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In den Hunsrück-Reha-Kliniken, gelegen im Saarland, unmittelbar hinter der rheinland – pfälzischen Grenze geschehen zwei Morde. Die unterschiedlichen brutalen Tötungsarten lassen auf ein persönliches Hasspotential schließen.
Hauptkommissar Becker und Kommissar Krüger vom saarländischen LKA gelangen in ihren Ermittlungen, begleitet vom Orkan «Sabine» und dem Virus COVID-19 schon bald an ihre Grenzen.
Hauptkommissar Overbeck, der sich wegen eines Sportunfalls in der Reha befindet und während dieser Zeit eine Hiobs-Botschaft für seine Person erfahren muss, ermittelt vorerst im Hintergrund und kann damit einiges zur Klärung beitragen. Doch die lässt noch etwas auf sich warten, weil plötzlich eine weitere Person verschwindet und durch diese Tatsache Patienten und Bedienstete in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

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„Gut, Sie haben recht. So machen wir es. Wir werden eh hier in der Klinik noch etwas bleiben müssen. Bin auch gespannt, was uns Ihr Kollege Roland zu erzählen hat, wenn er seine Stimme wiedergefunden hat.“

„John. Roland heißt John.“

„Ist ja schon gut. Bitte, tun Sie mir einen Gefallen und lassen Sie den dritten Ihrer Kollegen … Wie hieß er noch?“

„Küsters. Robin Küsters.“

„Lassen Sie Ihrem Mitarbeiter auch die Nachricht zukommen, dass er sich bei uns melden soll. Bei der Rezeption erfährt er, wo er uns finden kann.“

Becker schaute sich um und bemerkte seinen Kollegen, der offensichtlich versuchte, die Menschen, die sich langsam wieder entfernten, zu befragen.

„Krüger!“

Der Angesprochene drehte sich mit fragender Miene zu seinem Chef um.

„Krüger, sie fahren ins Krankenhaus und vernehmen diesen Roland John. Sie wissen schon, der Verletzte, der in der Nähe des Toten gefunden wurde. Quetschen Sie ihn über jede Minute, an die er sich erinnern kann, aus. Und denken Sie daran: er kann als möglicher Täter nicht ausgeschlossen werden.“

Kapitel 4

Dienstag, 10.00 Uhr

Kommissar Michael Krüger drückte verzweifelt den Aufzugknopf, um in die dritte Etage der Merziger Stadtklinik zu gelangen. Dort hatte man den verletzten Sporttherapeuten, Roland John, untergebracht, den er, Krüger, auf den Vorfall hin befragen sollte.

Was den angeblichen Tatablauf betraf, hatte Krüger versucht, die erforderlichen Fakten aneinanderzureihen. Doch es gab vorerst nicht eine Antwort auf den Ablauf des Geschehens. Warum war John zum Zeitpunkt der Tat am Tatort gewesen? Gab es überhaupt eine weitere Person zu dieser Zeit im Kraftraum oder hatte John seine Verletzungen nur vorgetäuscht und war er selbst gar der Mörder?

Der Aufzug machte keine Anstalten, Krüger im Erdgeschoss abzuholen und so machte dieser sich auf, den Treppenaufgang zu benutzen. In der dritten Etage angekommen, suchte er das Schwesternzimmer der Inneren auf, das sich ihm leer und ohne Personal offerierte.

Krüger hörte eine Tür hinter sich ins Schloss fallen und drehte sich um.

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte eine rundliche Schwester, die er um die Vierzig schätzte, deren dunkles, glattes Haar an den Gesichtshälften bis zur Schulter fiel, in freundlichem Ton.

„Ja … ja, natürlich, Schwester …“, Krüger sah auf das Namensschild der in Weiß gekleideten Frau.

„Oberschwester Klara, mein Name ist Krüger, Kripo Saarbrücken …“

„Sie kommen wegen des Patienten aus den Hunsrück-Reha-Kliniken?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, fuhr sie fort: „Roland John. Sie wollen mit ihm reden? Ich weiß aber nicht, ob er schon ansprechbar ist.“

„Sind seine Verletzungen so schwerwiegend?“

„Nein, eigentlich nicht, aber er hat große Probleme beim Sprechen, so, als sei er extrem heiser. Aber ich glaube, das ist nicht der Grund, nicht wahr?“

„Nein, nicht wirklich.“ Krüger zeigte mit dem Finger den Flur entlang. „Bringen Sie mich zu ihm?“

Patientenzimmer 321 stand auf dem Schild neben der Tür, vor der Schwester Klara stehengeblieben war. „Nur zehn Minuten“, sagte sie. „Ich bekomme sonst Schwierigkeiten. Die Untersuchungen sind nämlich noch nicht abgeschlossen. Bitte, beeilen Sie sich.“

„Keine Sorge, dauert nicht sehr lange. Lassen Sie mich einige Minuten mit ihm allein.“ Krüger lächelte die Schwester mit allem Charme, den er aufbringen konnte, an und betrat das Krankenzimmer.

„Herr John?“ Krüger trat auf das einzige Bett im Raum zu.

„Wer sind Sie?“, krächzte es ihm aus einem blassen Gesicht mit geschlossenen Augen entgegen.

„Krüger, Kriminalpolizei. Ich habe da einige Fragen zu dem … Vorfall heute Morgen in den Hunsrück-Reha-Kliniken.“

„Vorfall nennen Sie das“, krächzte es erneut, doch dieses Mal hatte John die Bettdecke etwas zurückgeschlagen und versuchte sich aufzusetzen. „Man hat versucht, mich umzubringen.“

„Aber Sie leben“, antwortete Krüger. „Vielleicht wollte man Sie auch nur außer Gefecht setzen. Einen Toten gibt es dennoch, Sie erinnern sich?“

„Ich habe nach dem Angriff auf mich kaum noch etwas mitbekommen. Was ist denn eigentlich passiert?“

„Eigentlich wollte ich das von Ihnen wissen. Erzählen Sie mir bitte genau, woran Sie sich erinnern können.“

John räusperte sich und zeigte auf seine Kehle. „Man hat mich beinahe erwürgt“, kam es krächzend aus seinem Mund.

„Also?“ Krüger blickte sich um und sah einen Stuhl neben dem kleinen Tisch, der an der Wand abgestellt war und zog ihn zu sich. Er setzte sich und sah John abwartend an.

Der stöhnte, bevor er tief Luft holte und mit kratzender Stimme versuchte, seine Erinnerungen zusammenzuklauben.

„Die letzte Therapiestunde war vorbei und ich habe noch alles erledigt, was so am Abend gemacht werden muss, bevor der Raum geschlossen wird.“

„Das ist?“

Das ist so eine Art Zusammenfassung des Tages, nachsehen, ob alles im PC eingetragen ist, nicht erschienene Patienten im Therapieplan erwähnen und natürlich die Computeranlage herunterfahren.“

„Und dann schalten Sie die Beleuchtung aus und schließen die Halle ab. Haben Sie das an diesem Abend auch getan.“

„Ja, ich hatte es vor. Doch ich bin nicht dazu gekommen. Ich erinnere mich noch an irgendwelche Geräusche, aber ich war der Meinung, mich geirrt zu haben.“

„Welche Geräusche?“

„Sehr leise Geräusche, So, als stoße Metall an Metall. Das kann aber einen ganz normalen Grund haben. Vielleicht eine kleine Hantel, die falsch abgelegt war und sich plötzlich gelockert hat, wobei sie gegen eine andere stieß. So etwas gibt es doch des Öfteren.“

Krüger nickte. Das klang einleuchtend.

„Was passierte dann?“

„Irgendetwas oder irgendjemand, wie ich jetzt weiß, umklammerte meinen Hals und drückte zu. Ich hatte keine Gelegenheit, mich zu wehren. Das ist das Letzte, an das ich mich erinnern kann.“

„Was glauben Sie, war es ein Mann? Hatten Sie den Eindruck, dass er größer oder kleiner war als Sie selbst? Erinnern Sie sich. Jede Kleinigkeit ist für uns wichtig.“

„Ich kann Ihnen nicht weiterhelfen. Lassen Sie mich doch jetzt in Ruhe. Mein Hals …“

Die Stimme Johns hatte sich während des Gesprächs offenbar etwas erholt, doch jetzt war es wieder ein Krächzen, das zu Krüger herüberdrang. Hinter sich hörte er, wie die Tür geöffnet wurde und die Stimme von Schwester Klara war bestimmt und unmissverständlich.

„Das war’s, Herr Kommissar. Wenn ich bitten darf!“

Krüger drehte sich um und sah auf den in Richtung der Zimmertür ausgestreckten Arm der Oberschwester. Er nickte.

„Ich glaube, wir sind auch fertig. Vorläufig“, sagte er mit Blick auf Roland John. Gerade, als er den Raum verlassen wollte, hörte er die gekrächzten Worte hinter sich: „Warten Sie!“

Krüger drehte sich erwartungsvoll zu John um.

„Mir ist da noch was eingefallen“, sage John leise, um seine Stimme nicht weiter zu strapazieren.

„Ja?“

„Der Mann hatte einen eigenartigen Geruch. Pfefferminz oder ähnlich.“

„Pfefferminz?“ Krüger überlegte. „Kann es ein Kaugummi gewesen sein?“

„Möglich.“ John drehte seinen Kopf aus der Richtung Krügers und er spürte, wie Oberschwester Klara, ihn am Ärmel seiner Jacke zupfte.

„Kommen Sie. Es ist genug. Sie sehen ja selbst. Wie beide machen jetzt unsere Arbeit. Ich die meine und Sie die Ihre.“

Kapitel 5

Dienstag, 08.45.Uhr

Die Türen der Speisesäle der Hunsrück-Reha-Kliniken hatten sich zur Frühstückszeit geöffnet. Diejenigen, die sich ohne Gehstützen und Rollatoren frei bewegen konnten, zog es von der Eingangstür zielstrebig zum reichlich angelegten Frühstücksbuffet. Dort füllten sie ihre Teller, als wäre es ihre Henkersmahlzeit, beobachtet von den Hilfsbedürftigen, die an den Tischen auf die Bedienung durch das Küchenpersonal warteten. Am Ende der Mahlzeit hatten alle das konsumieren können, von dem sie unter Umständen geglaubt hatten, es bleibe nicht mehr für sie übrig und verließen zufrieden die Speisesäle. Das alles änderte jedoch nichts an ihrem Verhalten, wenn sie sich Türe der Säle später dann erneut öffneten.

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