Jay Baldwyn - Mechanical

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Coney Island, das Vergnügungszentrum New Yorks ist Schauplatz einer unheimlichen Geschichte. Seit Jahrzehnten ereignen sich dort ungeklärte Todesfälle oder es verschwinden Personen, die nie wieder auftauchen, Bei diesen Fällen sieht niemand einen Zusammenhang. Vielmehr vermutet man bei den Unfällen Materialermüdung oder technisches Versagen und bei den Vermisstenmeldungen Ehetragödien dahinter. Ein Detective – Investigator, der aus Chicago stammend neu zum New York Police Departement dazu stößt, nimmt sich der Sache an. Zeugenaussagen zufolge wurde meist eine mechanische Puppe am Unglücksort gesehen oder ein keuchendes Atmen bzw. eine Art Pfeifen gehört, findet er heraus.
Schließlich laufen alle Fäden in einem ehemaligen Etablissement außerhalb der Vergnügungsparks zusammen.
Die Leser werden in die Welt der Jahrmarktattraktionen entführt, über die gesamte Zeit des vergangenen Jahrhunderts. Sie erfahren viel über die zeitweiligen Vergnügungsparks auf Coney Island und können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Vor ihren Augen läuft die Entwicklung des Vergnügungsgewerbes ab. Von den Anfängen mit seinen Auswüchsen wie den «Freak»-Shows, bis hin zu den immer gefährlicher werdenden Fahrgeschäften. Vom Aufblühen bis zum Untergang der unterschiedlichen Parks. Sie machen Bekanntschaft mit Kleinwüchsigen, Tiermenschen, Allesfressern, Magiern, usw.
Ein Mystery-Thriller, der spannend unterhält, aber auch verstört.

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„Na, was wohl? Hingehen und sie da rausholen. Die kann ihr Blaues Wunder erleben …Also gut, Ethel, danke fürs Bescheid sagen. Ich werde morgen Mr. Smith absagen, hoffentlich hat das keine Konsequenzen, ihm kann ich in letzter Zeit sowieso nichts mehr recht machen … Ja, du hörst dann von mir, bye.“

Rosalind packte noch am selben Abend ihre Handtasche und graulte sich schon vor der längeren Fahrt. Aber was sein musste, musste eben sein.

Inzwischen war das Ensemble von James Marchs Kuriositätenkabinett komplett, und alle hatten ihre Zimmer im Anbau des Showroom bezogen. Während James und Tallulah zusammen mit den anderen Mädchen ganz oben residierte, wohnten Prinz Piccolo, die anderen Liliputaner, der Bauchredner Rupert Murdock, „Jane“ mit ihrem parasitären Zwilling, der Wolfsmensch „Lupo”, „Florinda“ - die Krötenfrau und der “Hautmensch” Basil, eine Etage tiefer. Im Erdgeschoss schließlich hatten sich der Allesschlucker, Archibald, der „Kunstfurzer“, Blow, und die „fette Susie“ angesiedelt.

Vier Tage nach der feierlichen Eröffnung von James’ großspurig genanntem Wonderland kam es zum Eklat. Der „Prinz“ in Frack und Zylinder, mit seinem gelben Gesicht, faltig, greisenhaft und kindlich zugleich, forderte die Schaulustigen mit seiner piepsigen Stimme zum Nähertreten auf, während Tallulah und ihre Kolleginnen sich lasziv in ihrem Hauch von Kostüm auf der schmalen Bühne räkelten, als eine beherzte, etwas übergewichtige Dame einen schrillen Schrei ausstieß.

„Tallulah, komm sofort da runter!“

In dem Moment stürzte sie auch schon auf die (Vor-) Bühne und versuchte, ihre Tochter unter dem Gejohle des dicht gedrängten Publikums, herunterzuzerren.

„Bist du von allen guten Geistern verlassen? Du hast ja gar nichts an.“

„Mama, es ist peinlich, wie du dich hier aufführst, merkst du das nicht?“ war Tallulahs Kommentar.

„Du sollst sofort mitkommen, habe ich gesagt.“

Wegen der Halsstarrigkeit ihrer Tochter scheute Rosalind Van Dyke nicht davor zurück, ihre Handtasche einzusetzen und damit Tallulah zu attackieren, was schallendes Gelächter der Zuschauer zur Folge hatte.

Da der „Prinz“ aufgrund seiner geringen Körpergröße keine Chance hatte, der resoluten Dame Einhalt zu gebieten, sah sich James genötigt, seine abwartende Position aufzugeben.

„Das ist gut, das sollten wir jeden Abend ins Programm einbauen. Sie sind ja ein Naturtalent“, sagte er freundlich.

Die verdatterte Rosalind vergaß für einen Moment, auf ihre Tochter einzuschlagen. James nutzte die Gunst der Minute. „Darf ich Sie in mein Büro bitten, Ma’am? Dort können wir ungestört reden.“

„Aber du kommst mit“, keifte Rosalind.

„Ma’am, das geht doch nicht. Die Leute haben bezahlt und wollen etwas sehen für ihr Geld. Aber ich verspreche Ihnen, Leilah wird sofort nach der Vorstellung zu uns stoßen. Bis dahin trinken wir einen Kaffee mit einem tüchtigen Schuss Kognak.“

„Leilah? Ich höre wohl nicht recht. Nennt sich das Flittchen jetzt etwa Leilah?“

„In unserem Gewerbe ist es üblich, mit Künstlernamen zu arbeiten, Ma’am. Es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen.“

Der Charme von James und der in Aussicht gestellte Kognak zeigten erste Wirkung. Es war schon eine Weile her, dass ein Mann sie derart zuvorkommend behandelt hatte. Schließlich hätte er sie ja auch achtkantig von der Bühne werfen können. Aber James war klug genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Polizei konnte er sich im Augenblick nicht leisten, damit sein schöner Traum nicht zerplatzte.

Während draußen die Vorstellung unter lauten Beifallsrufen im Gange war, saßen James und Rosalind in dem stickigen kleinen Büro. Und es wurde mehr als ein Kognak getrunken, denn bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, dass Tallulah gerade mal achtzehn Jahre alt war, und somit noch lange nicht volljährig.

„So ein kleines Luder, mich derart zu beschwindeln“, sagte James.

„Haben Sie sich denn nicht ihre Papiere zeigen lassen?“

„Das ist in unserer Branche nicht üblich, Ma’am, da geht alles mit Handschlag. Und Sie müssen zugeben, dass ihre Tochter wesentlich reifer aussieht und für ihr Alter kolossal entwickelt ist.“

„Ja, das ist bei der Art, wie Sie sie präsentieren nicht zu übersehen. Verstehen Sie mich nicht falsch, nicht dass ich prüde bin, im Gegenteil.“ Rosalind senkte für einen Moment beschämt den Blick, beinahe wie ein Teenager. Sie musste sich eingestehen, dass ihr der Kerl ausnehmend gut gefiel. Wenn sie nur ein paar Jahre jünger gewesen wäre …

„Aber sie ist ja fast noch ein Kind, meine Tallulah.“

„Ihren früheren Arbeitgeber, den Barbetreiber, schien das nicht gestört zu haben. Oder wussten Sie nicht, dass …?“

Rosalind räusperte sich.

„Ich muss gestehen, dass ich sie etwas aus den Augen verloren habe. Sie war immer schon ein sehr wildes Kind, und nach meiner Scheidung … Ach was soll’s. Sie ist mir durchgebrannt, das Miststück. Halb verrückt bin ich vor Sorge gewesen. Man hat ja schließlich eine Verantwortung als Mutter. Na ja, und gestern habe ich dann einen Anruf von einer sogenannten Freundin gekriegt. Ich solle doch mal nach Coney Island fahren. Dort würde eine Nackte mit Tallulahs Gesicht auf der Bühne stehen.“

„Na, ganz nackt ist sie ja nicht. Das wäre auch verboten.“

„Ich weiß, ihr Schausteller habt da so eure Tricks, und die Kerle sehen nur, was sie sehen wollen, aber trotzdem …“

„Ja, was machen wir denn nun, Ma’am?“

„Hach, wenn Sie Ma’am sagen, geht es mir jedes Mal durch und durch. Sie können aber auch einen Charme versprühen. So langsam kann ich Tallulah verstehen …“

Seit diesem Moment wusste James, dass er gewonnen hatte. Er konnte die etwas gewöhnliche Frau gut einschätzen, die sich jovial gab, so lange noch einiges auf dem Spiel stand. Aber er wusste auch, dass diese Art von Frauen von einem Moment auf den anderen zur Furie werden konnte. Besonders, wenn sie annehmen musste, hinters Licht geführt zu werden.

James löste das Problem auf seine Weise, indem er Tallulah einen Heiratsantrag und ihrer Mutter ein Angebot machte.

„Was halten Sie davon, Ma’am, wenn wir die Szene vorhin tatsächlich ins Programm einbauen? Das war kein Witz. So ein Live-Act hat Erfolg. Das würde natürlich voraussetzen, dass Sie täglich zur Verfügung stünden. Sind Sie in irgendeiner Weise gebunden?“

Rosalind schüttelte den Kopf.

„Na wunderbar. Sie könnten künftig an der Kasse sitzen und dabei ein Auge auf ihre Tochter haben. Und damit alles seine Ordnung hat, werde ich Tallulah heiraten. Ich könnte mir vorstellen, dass sie will.“

2.

Rosalind blieb keine Wahl. Besser einen gut bezahlten Job haben und die missratene Tochter unter der Haube wissen, als weiterhin als Geschiedene, sich mit Gelegenheitsjobs und mit ungewisser Zukunft über Wasser halten zu müssen. Moralisch hatte sie ohnehin keine Bedenken. Solange ihre Tochter ihre Brötchen nur auf der Bühne und nicht in schwülen Separées verdiente …und als Ehefrau, machte es Rosalind nichts aus, dass Tallulah halbnackt von gierigen Kerlen beobachtet wurde. Das kannte sie aus ihrer eigenen Vergangenheit, nur hatte es damals keinen Mann mehr wie James an ihrer Seite gegeben, der sie beschützt und ernährt hatte. Und wenn er auch noch so fabelhaft aussah …

Als dann Tallulah zu ihnen ins Büro kam, sah es für einen Moment so aus als würden James’ und Rosalinds Pläne scheitern.

„Du bist wohl verrückt geworden? Ich dich heiraten?“ rief sie und wollte sich halb totlachen. „Als ob ich nichts Besseres wüsste. Du kennst doch meine Pläne für die Zukunft. Glaubst du, ich habe Lust hier in deiner Freak-Show zu versauern?“

„Nein, das kannst du natürlich auch in einer miesen Bar oder in einem Puff. Wo du dir täglich einreden kannst, dass der nächste Freier dein Entdecker ist“, sprach James mit ihr Klartext. „Wenn du mich nicht heiratest, kann ich dich leider nicht länger beschäftigen, da du ja noch minderjährig bist.“

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