Jay Baldwyn - Mechanical

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Coney Island, das Vergnügungszentrum New Yorks ist Schauplatz einer unheimlichen Geschichte. Seit Jahrzehnten ereignen sich dort ungeklärte Todesfälle oder es verschwinden Personen, die nie wieder auftauchen, Bei diesen Fällen sieht niemand einen Zusammenhang. Vielmehr vermutet man bei den Unfällen Materialermüdung oder technisches Versagen und bei den Vermisstenmeldungen Ehetragödien dahinter. Ein Detective – Investigator, der aus Chicago stammend neu zum New York Police Departement dazu stößt, nimmt sich der Sache an. Zeugenaussagen zufolge wurde meist eine mechanische Puppe am Unglücksort gesehen oder ein keuchendes Atmen bzw. eine Art Pfeifen gehört, findet er heraus.
Schließlich laufen alle Fäden in einem ehemaligen Etablissement außerhalb der Vergnügungsparks zusammen.
Die Leser werden in die Welt der Jahrmarktattraktionen entführt, über die gesamte Zeit des vergangenen Jahrhunderts. Sie erfahren viel über die zeitweiligen Vergnügungsparks auf Coney Island und können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Vor ihren Augen läuft die Entwicklung des Vergnügungsgewerbes ab. Von den Anfängen mit seinen Auswüchsen wie den «Freak»-Shows, bis hin zu den immer gefährlicher werdenden Fahrgeschäften. Vom Aufblühen bis zum Untergang der unterschiedlichen Parks. Sie machen Bekanntschaft mit Kleinwüchsigen, Tiermenschen, Allesfressern, Magiern, usw.
Ein Mystery-Thriller, der spannend unterhält, aber auch verstört.

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James March hatte sich von Kindesbeinen an für den Bau und die Entwicklung von Achterbahnen interessiert. So wusste er, dass bis 1888 schon an die fünfzig Achterbahnen in Europa und Amerika gebaut worden waren. In den 1920er Jahren sollten der Thunderbolt – Donnerblitz, der Tornado und der Cyclone hinzukommen. Der Tornado sollte aufgrund eines Feuerschadens erst fünfzig Jahre später, im Jahre 1977, abgerissen werden, der Thunderbolt sogar erst im November 2000.

Aber all das würde nach James Marchs Zeit geschehen. Zur Eröffnung des Dreamland 1904 war er mit knapp vierzehn Jahren freilich noch zu jung gewesen, um dort tätig sein zu können, aber er hatte mit großen Augen die Attraktionen bestaunt.

Im Jahre 1911 war James stolz gewesen, als Volljähriger im Dreamland angestellt zu werden. Der im selben Jahr errichtete Giant Racer - Riesenrenner, der damals größten Achterbahn auf Coney Island, war sein Refugium gewesen. Dort war er jeden Tag mit Spaß und Freude zur Arbeit gegangen. Allerdings nur für eine Saison, denn nach dem Ausbruch eines Feuers, ausgelöst durch Reparaturarbeiten in der Geisterbahn, war das Dreamland bis auf den aus Stahl gebauten Giant Racer vollständig niedergebrannt. Nach der Liquidierung des Unternehmens entstanden auf dem westlichen Teil des Geländes ein Streichelzoo und eine Western-Show.

James hatte sich daraufhin im Luna Park für das „Loop the Loop“, der ersten Achterbahn der Welt mit Looping, beworben, war aber „nur“ bei der Wildwasserbahn „Shoot-the-Chutes - Schussfahrt“ untergekommen. Beide waren aus dem 1902 geschlossenen Sea Lion Park übernommen worden.

Heimlich träumte James aber von etwas ganz anderem. Er hatte im Laufe der Jahre etwas Geld angespart und wollte sich außerhalb der großen Parks in der Surf Avenue oder Bowery Street ansiedeln. Er wollte eine Art Kuriositäten-Kabinett eröffnen. Die Idee war ihm angesichts der Lilliput-Show im Dreamland gekommen. Neben allen möglichen außergewöhnlichen Erscheinungen sollte es auch Schönheitstänze und „lebende Fotografien“ bei ihm geben, die beide denselben Zweck erfüllten, notdürftig bekleidete hübsche junge Frauen anzuschauen. Damit würde er Geld machen können; er brauchte nur noch die entsprechend zugkräftigen „Damen“ zu finden. Um eine eigene Achterbahn betreiben zu können, reichten seine Ersparnisse ohnehin nicht.

Ganz in der Nähe fand James eines schönen Tages auch das Objekt seiner Begierde. Eine junge Frau mit aufregenden Kurven und dem Glitzern der Erfolgssüchtigen in den Augen sonnte sich, ohne dabei ihre Umgebung aus den Augen zu lassen. Ihr war der Mittdreißiger mit den ersten feinen Silberfäden an den Schläfen schon längst aufgefallen, bevor er sich frech neben sie setzte.

„Hi, passen Sie nur auf, dass Sie sich Ihre Alabasterhaut nicht verbrennen, wäre wirklich schade drum.“

„Wer sagt das? Wenn Sie ein billiges Abenteuer suchen, sind Sie an der falschen Adresse.“

„Wer das sagt? Ich, und so wahr ich James March heiße, erkenne ich, dass Sie mit Ihrer Figur groß herauskommen können.“

„Ach, die Masche. Jetzt müssen Sie nur noch sagen, dass Sie vom Film sind und einen neuen Star suchen …“

„Nicht ganz. Aber Sie könnten die Hauptattraktion in meinem Schaugeschäft werden. Die Leute werden Schlange stehen.“

„Das ist ja lieb gemeint, aber angeglotzt werde ich schon genug von den Gästen der Bar, in der ich arbeite. Mein Traum sieht ganz anders aus. Man soll mich ansehen, ja, aber nicht, weil ich hübsch bin, sondern weil ich einen interessanten Charakter verkörpere. Als Bühne kommt für mich nur eine Theaterbühne infrage, keine eines drittklassigen Etablissements.“

„Gefällt mir, dass Sie klare Vorstellungen von Ihrer Zukunft haben. Aber warum zwei Schritte vor dem ersten machen? Als meine Hauptattraktion werden Sie von mehr Menschen gesehen als jemals in Ihre Bar kommen werden. Hat denn die Dame mit den großen Plänen auch einen Namen?“

„Ja, den hat sie, und den sollten Sie sich gut merken. Ich heiße Tallulah Greene. Diesen Namen werden Sie eines Tages in großen Lettern auf dem Broadway lesen können.“

„Das kann ich mir sogar vorstellen, bei dem klangvollen Namen, und dem Aussehen.“

Tallulah sah ihn interessiert von der Seite an. Vielleicht hatte der freche Kerl gar nicht so Unrecht. Vielleicht würde eine Bühne, auf der sie alle möglichen Leute sehen könnten, auch die entsprechend Einflussreichen und Talentsucher, eine Art Sprungbrett für sie sein.

„Und wann kann man sich den Schuppen mal ansehen?“ fragte sie nassforsch.

„Den gibt es noch gar nicht. Ich kann ja nicht das Pferd von hinten aufzäumen und erst Attraktionen suchen, wenn der Laden schon eröffnet ist.“

„Ach so, dann suchen Sie mal schön ihre Attraktionen. In einem halben Jahr können Sie mich dann ja mal anrufen“, lachte Tallulah.

„Vielleicht darf ich das schon früher tun, vielleicht morgen.“

„Sie sind einer von der ganz schnellen Truppe, was?“

„Nun ja, der frühe Vogel fängt den Wurm. Nicht, dass Sie mir noch einer vor der Nase wegschnappt. Außerdem könnten Sie mir behilflich sein. Vielleicht haben Sie noch hübsche Freundinnen oder Verbindung zu etwas ungewöhnlichen Leuten wie Kleinwüchsige, Deformierte, Halbmenschen oder was weiß ich.“

„Sie trauen mir ja eine Menge zu. Nein, Ihre Freaks müssen Sie schon selbst suchen; die eine oder andere Freundin könnte ich unter Umständen liefern.“

„Also, Tallulah, dann machen wir Nägel mit Köpfen. Morgen gehen wir ein geeignetes Objekt suchen, einverstanden?“

„Einverstanden. Hoffentlich bereue ich es nicht eines Tages, aber Sie haben so schöne grüne Augen, denen man kaum widerstehen kann“, grinste Tallulah.

„Umso besser, damit wäre die Basis geschaffen“, antwortete James. Und die Doppeldeutigkeit seiner Aussage war durchaus beabsichtigt.

James fand am nächsten Tag in Begleitung von Tallulah einen etwas heruntergekommenen ehemaligen Show-Room in der Bowery Street, der inzwischen geschlossen, aber von der Anlage durchaus geeignet war, etwas daraus zu machen. So konnte man die vorgelagerte schmale Terrasse zu einer weithin sichtbaren Showbühne umbauen, die freilich nur den Sinn haben sollte, die Besucher ins Innere des Etablissements hineinzulocken. Dort würden sie dann gegen entsprechendes Eintrittsgeld die Show verfolgen können und zu gesalzenen Preisen billig eingekaufte Getränke konsumieren können. Ein weiterer Vorteil des Objektes war das angrenzende Wohnhaus, in dem zuvor die „Damen“ ihre Dienste angeboten hatten. Dort konnte James mit Tallulah wohnen und auch den Mitarbeitern seiner Show Unterkunft bieten.

James hatte geradezu spartanisch gelebt und jeden Cent zurückgelegt, um sich seinen Traum zu erfüllen. Zusammen mit dem alten Schmuck seiner Großmutter sollte das sein Startkapital sein. Für den Rest sorgten Kredite, die aufgrund des Booms der Vergnügungsindustrie auf Coney Island günstig zu haben waren. Er kündigte seinen Job bei der Wildwasserbahn und beaufsichtigte fortan die Umbauarbeiten seines Geschäftes. Daneben empfing er scharenweise „Künstler“, die entweder aufgrund ihres ansprechenden Äußeren, oder ihrer ganz besonderen Anomalien geeignet schienen, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Empfehlungen von ehemaligen Kollegen und entsprechende Agenturen halfen ihm dabei ebenso wie eine geschaltete Anzeige, ein bunt gewürfeltes Programm zusammenzustellen, das langsam in seinem Kopf Gestalt annahm.

Am leichtesten fiel es ihm, Kleinwüchsige und Kolossalmenschen zu finden, die am häufigsten in Schaubuden zu sehen waren. Liliputaner mit ihren sehr hellen, piepsigen Stimmen, kindlichen Körpern und Gesichtszügen, aber normalen Proportionen, wurden häufig als “Prinzessinnen” bzw. “Prinzen” tituliert. So stellte sich auch bei James March ein „Prinz Piccolo“ vor, der als Erwachsener nur siebzig Zentimeter maß. James konnte ihn sich gut als Zeremonienmeister vorstellen.

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