Michael Nolden - SAVANT - Flucht aus Niger 3

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SAVANT - Flucht aus Niger 3: краткое содержание, описание и аннотация

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Am dritten Tag der Flucht: Nathalie Pagnols jüngster Sohn César wird entführt. Maged Leroux hat von den Fähigkeiten des Kindes erfahren und will diese für seine Zwecke nutzen. Mit der Hilfe neu gewonnener Freunde wie Eddie Trick, Bertrand Forbach, dem Targi Samir will Nathalie jede Anstrengung unternehmen, ihren Sohn zu retten. Gleichzeitig muss sie seine Brüder weiterhin beschützen. Da naht Unterstützung von unerwarteter Seite. Eine Horde Paviane schließt sich der Gruppe an…

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Es ist dieser Moment, in dem Forbach einfach wie der armseligste Hilfssoldat aufspringt und in das folgende Fluchen hineinbrüllt.

Samir schlägt dem Franzosen mit der flachen Hand auf den Rücken, kann aber Forbachs fliegenden Start nicht verhindern.

Wild winkend rennt der Franzose auf den Fremden vor dem Hubschrauber zu und schreit wiederholt einen Namen. »Alan! Alan! Du gottverdammter fluchender Hurensohn! Alan! Hier sind wir!«

Samir keift dem ungehorsam wegrennenden Forbach in Tamasheq hinterher. Voller Zorn geführt saust seine Faust in einen Sandhaufen nieder.

Eddie erhebt sich, das Gewehr über der Schulter. »Sind das die Guten?« Blanker Unglauben spricht aus seinen Worten.

Derweil fällt der Franzose diesem Alan in die Arme. Der Franzose jauchzt.

[Eddie Trick]

Sie haben sich kein Zimmer genommen! Mich hätt's nicht gewundert, hätten sie's getan! Das Wiedersehen der beiden war doch arg innig, und heutzutage geht schließlich alles. Selbst zwischen Engländern und Franzosen. Wäre da nicht ein anderer, der den Kanal voll hat.

»Mehr passen nicht?« Samir späht enttäuscht in noch die kleinsten Winkel der beiden uralten Transporthubschrauber.

»Sikorskys«, erklärt der Neuankömmling. Dieser Alan, grauhaarig, very british, hager und braungebrannt wie ein Lawrence von Arabien, hebt entschuldigend die Schultern. »Was Besseres hatte ich nicht zur Verfügung. Nicht auf die Schnelle. Wir mussten alles mit Ersatzkanistern vollstellen. Sonst hätten wir die Strecke nicht gepackt.«

»Aus Algerien«, brabbelt Bertrand stolz dazwischen.

Unwillkürlich, weil mir mein französischer Kumpel ein klitzekleines bisschen auf den Sack geht, packe ich mein Gewehr fester.

»Seien Sie vorsichtig damit«, empfiehlt der Engländer. »Ein falscher Schuss und wir gehen hoch wie eine Rakete.«

Samir hat seine Männer um die antiquierten Flugmaschinen herum versammelt. »Eine Wagenladung Kämpfer passt in die Hubschrauber. Eine Vorhut. Mehr nicht.« Ungefragt und ungebeten verteilt der Targi seine Leute auf die beiden Laderäume.

Kurz darauf heben wir ab. Bertrand redet auf Alan ein. Ich glaube, der arme Kerl weiß nicht, wie ihm geschieht. Unter uns quält sich die Wagenkolonne weiter, durch das Flussbett, dann, in einer verschwommenen Bewegung, vor dem fahlen Licht des nahenden Sonnenaufgangs, an einer flachen Stelle, das ehemalige Flussufer hinauf.

Dieser Alan hört sich Bertrands Bericht an. Dabei zieht er eine Flappe, als würde er fortwährend beleidigt. Oder die Queen. Letzteres geht gar nicht. Ein paar englische Zwischenfragen sind höflicher Natur. Dann darf er von seinen Abenteuern auf dem Weg von Algier hierher erzählen. Nachtflug, denke ich. Den offiziellen Routen ausweichen. Kein Problem, wenn das Bakschisch stimmt. Was soll also das künstliche Gejammer?

»Die Hubschrauber werden uns bei einem Überfall sehr helfen können.« Samir meldet sich zu Wort, nachdem sich die älteren Herrschaften fertig ausgetauscht haben.

»Überfall hat er gesagt?« Alans Frage klingt über alle Maßen erschüttert. Nein, das ist kein Lawrence von Arabien!

»Mehr oder weniger«, erwidert Bertrand. »Eine Kurzfassung ist schwierig. Alan, alter Freund, vielleicht hättest du nicht ...«

»Ach!« Alan winkt ab.

»Akokan«, sagt Samir unbeirrt vom schmalztriefenden Miteinander der ältlichen Freunde. »In Akokan, vor Akokan werden wir landen. Von dort ist es nicht weit nach Arlit. Bis die Lastwagen da sind, kundschaften wir aus, ob sich der Junge in Arlit aufhält oder nicht. Wissen wir mehr, greifen wir an. Die Hubschrauber werden ablenken.«

»Wir geben durch, es handele sich um eine Delegation. Über Funk. Wegen der Unstimmigkeiten, von denen man gehört habe.« Ol' Blue Eyes' eigenmächtiger Gebrauch der Hubschrauber scheint Alan nicht zu gefallen.

»Aber ...«

Eine abwehrende Handhaltung Samirs bringt den Engländer zum Schweigen.

Das müssen sich der Franzose und der Targi im Lkw ausgedacht haben. Hört sich für mich nach einer Wüstenposse an. Ich schaue hinaus in den anbrechenden Tag. Unwirkliches halbweißes Gelb spaltet den blauen Himmel und ergießt sich in der Ferne, in die Richtung, in die wir fliegen, über den Wüstensand. Das wird ein heißer Tag. Ich prüfe den Sicherungshebel. Mehrere Tonnen Treibstoff reihen sich links und rechts des Frachtraums auf. Alan hat sich mächtig aufgespielt mit seiner professoralen Besprechung seines Rückreiseplans unter Berücksichtigung von zig hundert Litern gut brennbarer Flüssigkeiten. Herzallerliebst! Der Umweg übers Gebirge in die Wüste habe die Idee zu den Akten gelegt. Wolle man jetzt noch auf die Tour zurück, müsste erst mehr Treibstoff herbeigeschafft werden.

»Bereit, Mr. UNO?« Samir hat meine vergeistigte Haltung ausgenutzt und sich klammheimlich neben mich gehockt. »Bereit für den Kampf?« Sanft, fast zart nimmt er mir das Gewehr aus den Händen. Der Sicherungshebel hat sich wie durch Zauberhand auf Feuerstoß gestellt. Eine Daumenbewegung Samirs stellt wieder F wie Frieden ein. »Besser so«, sagt er, ohne das gemeine Lächeln in seinem Gesicht zu verlieren.

[Nathalie Pagnol]

»Zwei Hubschrauber sind sowieso einer zuviel. Sehen aus wie Militär«, hat Samir gesagt. Bevor Arlit und Akokan in Sichtweite kamen, hat der Targi die Landung befohlen.

Der Engländer hat sich kurz darauf sehr unangenehm bemerkbar gemacht. Seine Zurückhaltung war typisch englisch. Dafür war die Arroganz ebenso englisch durchsetzungsfreudig. So hat er auf Bertrand Forbach eingeredet und schließlich mit einer elisabethanischen Endgültigkeit verkündet, er werde seine Hubschrauber keinem kostümierten Halbwilden zur Verfügung stellen. Immerhin kam die Gegenrede auf Englisch. Aber ich fürchte, Samir hat genug davon verstanden. Seine Hand glitt zu einem beängstigend auffälligen Krummdolch.

Doch ich muss fast ein wenig beeindruckt gestehen, dass dieser Alan den britischen Imperialisten bis zur Vollendung verinnerlicht hat, denn er ließ mit keinem Wimperzucken erkennen, ob er die Drohung des Halbwilden ernst nahm oder nicht.

»Nein, Bertrand, nein!« Alan zeigt auf Samir. »Was will er machen, wenn ich nein sage? Kann er einen Hubschrauber fliegen? So einen Sikorsky?«

Überraschend – für alle Anwesenden – richtet Forbach sein Gewehr auf den Engländer und zerstört so wahrscheinlich die Freundschaft, derer er sich eine Stunde zuvor gegenüber Eddie noch gebrüstet hat.

Das Gesicht Alans spricht Bände. Er faltet die Hände vor dem Mund.

»Wir brauchen einen Hubschrauber.« Unnachgiebigkeit passt nicht recht zur Stimme des Franzosen. »Es tut mir leid.« Die Ehrlichkeit will noch weniger mit dem Auftreten Bertrands harmonieren.

»Das ist kein Abenteuer, meine Herren«, werfe ich auf Französisch ein. »Es geht um meinen Sohn. Um den Bruder dieser Jungen«, füge ich hinzu und deute auf Pascale und Claude.

Die Affen umringen meine Söhne. Die Primaten strahlen eine leichte Unruhe aus. Die Jungen geben sich, da die Aufmerksamkeit aller auf sie gerichtet ist, so scheint es, besonders klein und erbarmaungswürdig. Dieser Anblick sollte sogar das Herz eines Engländers anrühren.

Alan sieht sie tatsächlich lange an. »Ich habe vier Piloten dabei«, lautet schließlich sein Fazit nach offensichtlichen Überlegungen, die sich durch ein kompliziertes Mienenspiel verraten haben. »Algerier. Alle haben sie Familie. Und auch Kinder. Sie sind keine Kämpfer, sondern ganz normale Firmenangestellte. Ansonsten erledigen sie Transportflüge. Ich habe die Verantwortung für sie. Ich habe dafür zu sorgen, dass sie heil zurückkommen. Sie sind dabei, weil sie mir einen persönlichen Gefallen tun. Ich werde nichts unternehmen, was ihnen schadet, noch werde ich sie darum bitten, bei einem Selbstmordkommando einzusteigen.« Alan macht eine rhetorische Pause. »Das kann ich nicht.«

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