Werner Karl - Druide der Spiegelkrieger
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gegen eine römische Legion.
Ein ungleicher Kampf.
Römer … mir graut vor eurem Schicksal.
Britannien ist von römischen Legionen besetzt. Doch ein junger Druide der Picten findet ein Mittel für seine Rache und beginnt den Sturm auf den Hadrianswall. Und er findet die Liebe seines Lebens: die Tochter seines größten Feindes …
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»Aber er hat versucht zu helfen. Was sollte er sonst hier wollen?« Sie blickte zu Boden und erkannte, dass dieser Mann tot war. Sein Haar hatte die Stichwunde im Nacken verdeckt gehabt.
»Ich weiß es nicht, Herrin«, entgegnete sie leise und nahm ebenfalls ihre Suche nach Verletzten wieder auf.
So arbeiteten sie sich langsam durch die Reihen der Gefallenen. Je näher sie dem Zentrum des Kampfplatzes kamen, desto schrecklicher wurden die Wunden, welche die Gegner sich zugefügt hatten. Gerade knieten sie wieder neben einem Toten, wieder von den Fackeln ein gutes Stück entfernt, als Inga erneut in einigem Abstand die weiße Kutte entdeckte. Der Mann kauerte am Boden. Die Germanin hörte auf, an der Brust eines Gefallenen nach einem Herzschlag zu suchen, und beobachtete atemlos den Mann, der abermals unter seinem Umhang hantierte und sich dann tief zu einem der Getöteten herunterbeugte.
»Was tut er da?«, flüsterte Lucia, die ihrem Blick gefolgt war. Ihre Worte waren kaum mehr als ein Hauchen.
Inga kniff die Lider zusammen und hielt beide Hände als Schutz gegen das Licht der Fackeln seitlich an ihre Schläfen. »Ich glaube … er spricht mit dem Toten.« Ihre Worte waren nur eine Spur lauter als die ihrer Herrin, doch es genügte.
Sein Kopf ruckte herum und wieder stach ein drohendes Leuchten unter der Kapuze hervor, bevor sein Blick über ihre Gesichter wanderte und das Glühen seiner Augen langsam abnahm. Wieder nickte er und Inga hatte den Eindruck, dass diese kurze Bewegung alles ausdrückte: Seine Anerkennung ihrer Hilfsbereitschaft und vor allem der Umstand, dass er in ihnen keine Feinde oder eine Bedrohung sah. Inga wagte nicht, sich vorzustellen, wie er wohl reagiert hätte, fiele seine Beurteilung über sie anders aus.
Sie verfolgte, wie er rasch den Verschluss wieder auf die Öffnung des kleinen Weinschlauches setzte, aus dem er der liegenden Gestalt zu trinken gegeben zu haben schien.
»Er hat einen Verletzten gefunden«, hauchte Inga. Freude und Unbehagen rangen in ihrem Herzen. Ihre Herrin nickte ihr zu. Gerade als Inga sich erheben und den Fremden ansprechen wollte, sprach er unverständliche Worte in das Ohr des toten Kriegers vor ihm, sprang dann auf und verschwand erneut in der Finsternis.
Als Inga erkannte, dass in der Römerin nun endgültig die Neugier erwacht war und sie dem Druiden nachschlich, erbleichte sie und rappelte sich auf. Mit eiligen Schritten stapfte sie durch den Morast.
»Herrin, was tust du? Folge ihm nicht, ich bitte dich.« Bevor sie weitersprechen konnte, drehte sich die junge Römerin zu ihr um und legte den Zeigefinger auf ihre Lippen. Ohne auf eine Entgegnung zu warten, nahm sie die Verfolgung des Fremden auf. Inga verfluchte ihre Herrin und sich in Gedanken, folgte ihr aber mit – so hoffte sie zumindest – leisen Schritten. Nach wenigen Minuten gelangten sie an den gegenüberliegenden Rand des Schlachtfeldes. Auf der anderen Seite, halb verborgen durch Nacht und unsteten Fackelschein, warteten ihre Wagen. Die beiden Leibwächter beobachteten die Frauen, bewegten sich aber nur verhalten, da sie ohnehin mit keiner Gefahr rechneten. Den Mann hatten sie nicht wahrgenommen.
Für einen Moment schoss Inga der Gedanke durch den Kopf, dass sie bei aller Fürsorglichkeit scheinbar doch keine so guten Leibwachen für die Frauen darstellten, und verzog missmutig den Mund.
Der Wind hatte an Stärke zugenommen und die Wolken passierten im raschen Wechsel den Mond, der sich bleich am Himmel zeigte. Noch nicht ganz voll spendete er dennoch genügend Licht, um Einzelheiten erkennen zu können.
Die Sklavin warf sich zu Boden und zog Lucia mit sich. Hier, am Rand des Gemetzels, lagen die Leichen weit verstreut und auch das Gras war an manchen Stellen unversehrt. Die niedrigen Halme des Feldes – oder zumindest das, was davon übrig geblieben war – lagen weit hinter ihnen. Die Krähen und Geier wirkten in der Dunkelheit wie böse Schatten, die sich zu den aufsteigenden Seelen der Gefallenen gesellten. Mancher Vogel erhob sich satt und träge und flatterte in die Nacht.
Inga hatte den Druiden im schwachen Licht des Mondes nur entdeckt, weil der saubere Teil seines Umhanges einen hellen Fleck inmitten der Düsternis erzeugte. Wieder war er über einen Körper geduckt. Lucia und Inga strengten ihre Augen an, doch ziehende Wolken schoben sich ausgerechnet jetzt vor das Antlitz des Mondes. Ungeduldig wartete Inga, bis eine größere Wolkenlücke am Himmel entstand und sie die Szene wieder beobachten konnten.
Der Druide hatte seinen Umhang zurückgeschlagen und seine in Leder gekleideten Beine waren zu sehen. Mit seiner linken Hand hielt er den dicht tätowierten Kopf des Liegenden ein wenig in die Höhe. In seiner Rechten hielt er einen im Mondlicht glänzenden Gegenstand.
Die Germanin erkannte trotz der schlechten Lichtverhältnisse sofort die kurze Klinge.
»Was will er mit dem Messer?«, flüsterte Lucia und sah gebannt in die Nacht.
»Herrin …«, hauchte Inga dicht bei ihr und wollte Lucia auf ein weiteres Paar glühender Augen in der Dunkelheit hinweisen. Dieses Augenpaar befand sich nur einen Steinwurf weit von dem Druiden entfernt und Inga schien es, als seien sie ein wenig schräg gestellt und schwebten etwa in Hüfthöhe über dem Boden in der Dunkelheit. Doch Lucias gebieterische Geste zwang sie zum Schweigen.
Wieder hatte es den Anschein, als spräche der Druide leise auf den am Boden Liegenden ein, dieses Mal jedoch in eindringlichem Ton. Und obwohl Inga zu weit entfernt war, um auch nur eines der Wörter verstehen zu können, hatte sie trotzdem den Eindruck, dass die Worte von Traurigkeit und Bedauern durchdrungen waren. In Lucias Augen las sie, dass es ihr genauso ging. Plötzlich öffnete der scheinbar tödlich Verletzte seine Augen und seinen Mund, doch mehr als ein gequältes Stöhnen brachte er nicht mehr hervor.
Der Druide hob sein Gesicht zum Mond und stieß ebenfalls einen unterdrückten Laut größter Qual aus. Das zweite Augenpaar verschwand. Aus der gleichen Richtung erklang das leise Jaulen eines Wolfes. Dann rammte der Druide mit einem plötzlichen Ruck die Spitze seiner Klinge direkt ins Herz des vor ihm Liegenden.
Inga erstarrte vor Entsetzen und hielt sich die Hände vor den Mund, um den Schrei zu ersticken, den sie beinahe ausgestoßen hätte. Lucia klammerte sich an Ingas Hand. Im Mondlicht sah Inga frische Tränen auf Lucias Wangen. Auch Ingas Augen entströmten Tränen. Aber sie wagte es nicht, sich zu bewegen. Mit verschleiertem Blick beobachtete sie, wie der Druide nun den Kopf des Mannes, dem er gerade den Gnadenstoß gegeben hatte, behutsam zu Boden gleiten ließ und die Klinge in seiner Hand gegen den Weinschlauch eintauschte. Er löste den Korken vom Hals und setzte ihn an die Lippen des Toten. Der Schlauch schien nun fast leer zu sein und Inga sah zu, wie der Mörder die letzten Tropfen sorgfältig in den Mund des Erdolchten träufelte. Dann verschloss er den Schlauch hastig und raunte weitere Worte, die Stirn gegen den Kopf des Toten gedrückt, in ein Ohr des Toten. Ohne einen weiteren Blick auf den Gefallenen zu verschwenden, stand er auf, raffte seinen Umhang dicht um sich und war mit wenigen Schritten endgültig in die Finsternis eingetaucht.
Inga schluckte und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Der Druide war genau in die Richtung gegangen, aus welcher der Wolf gerufen hatte. Aber sie verzichtete darauf, ihrer Herrin davon zu erzählen, denn sie konnte sich nicht vorstellen, was ein Wolf mit einem Druiden zu schaffen haben könnte.
Kapitel II
Die grauen Finger des Todes
A. D. 167, Mai
Túan duckte sich, als das Reh auf der Lichtung erschien. Er versuchte, so flach wie möglich zu atmen, was ihm nicht leichtfiel, schließlich hatte er gerade erst eine lange Strecke im Dauerlauf zurückgelegt. Sein Dorf lag einige römische Meilen von diesem Teil des Waldes entfernt. Doch hier gab es ein paar Stellen, an denen die besten Pilze wuchsen. Seinen Eltern hatte Túan nie erzählt, woher er die großen und schön gewachsenen Pilze hatte, denn sie hätten sein Geheimnis jedem im Dorf offenbart. Nicht lange, und andere Jungen und Mädchen wären dort aufgetaucht und die Ausbeute hätte sich auf viele Münder verteilt. Túan war ja bereit, seine Habe mit anderen zu teilen, und verschenkte stets einen Teil seiner Pilze an andere Familien. Doch er befürchtete, dass zu viele Füße das unterirdische Geflecht der Pilzgewächse zerstören würden und bald niemand mehr etwas seiner kargen Kost hätte hinzufügen können. Zu oft hatte er beobachtet, wie dumm und gedankenlos manche Menschen mit den Früchten und Tieren in den Wäldern umgingen.
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