Werner Karl - Druide der Spiegelkrieger
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gegen eine römische Legion.
Ein ungleicher Kampf.
Römer … mir graut vor eurem Schicksal.
Britannien ist von römischen Legionen besetzt. Doch ein junger Druide der Picten findet ein Mittel für seine Rache und beginnt den Sturm auf den Hadrianswall. Und er findet die Liebe seines Lebens: die Tochter seines größten Feindes …
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»Halt an!«, befahl Lucia dem Mann an den Zügeln mit leiser, aber befehlsgewohnter Stimme. Ihre Freundin sprang als Erste aus dem Wagen. Wortlos hielt sie Lucia ihre Hand hin und half ihr herunter.
Ihre Herrin hielt kurz inne und legte ihre zarte Hand auf die Schulter der Germanin. Nicht um Schutz zu suchen, sondern weil sie, wie bei jeder dieser Gelegenheiten, um Fassung rang.
Seite an Seite mit Lucia huschte Inga von Mann zu Mann, achtete nicht darauf, dass der Saum ihrer Tunika durch Blut und Schlamm schleifte, und suchte verzweifelt nach Überlebenden. Oft mussten sie die Körper der Männer berühren und umdrehen, denn Verletzte lagen mitunter verdeckt unter ihren toten Kameraden oder waren manchmal in tiefe Bewusstlosigkeit gefallen. Leider viel zu selten, wie Inga fand. Sie beobachtete, wie behutsam ihre Herrin dabei vorging, wunderte sich aber schon lange nicht mehr darüber. Schon früher hatte sie – trotz gegenteiliger Vorhersage der Heiler – einigen Soldaten in letzter Minute das Leben retten können. Die Männer ihres Vaters liebten sie dafür und behandelten sie wie eine Mischung aus Göttin und Jungfrau. Viele – allen voran Trebius Servantus, die rechte Hand ihres Vaters – hatten schon um sie geworben und dies nicht nur aufgrund ihrer Barmherzigkeit, sondern auch wegen ihrer Schönheit. Die Germanin, die sie nicht zum ersten Mal auf ihrer Suche zwischen den Verstümmelten und Toten begleitete und wusste, dass Lucia einem heftigen, inneren Bedürfnis folgte, hätte ihre Herrin am liebsten sofort wieder in den Wagen gesetzt. Während sich ihre Hände von Blut und Schmutz dunkel färbten, warf sie einen Blick auf Lucia, die mit verdreckter Palla und hoffnungsvollem Blick durch die dichten Reihen der Gefallenen huschte und in ihrer Besorgnis und Verzweiflung nur noch schöner aussah. Inga war stets zugegen gewesen, wenn der eine oder andere Offizier ihres Vaters versucht hatte, Lucia davon abzuhalten. Allen voran ihr Vater selbst: Magnus Lucius, Praefectus Castrorum des Kastells hinter dem Wall. Doch seine Tochter – mit sturem Ausdruck im Gesicht und unbewusst die Beine in die Grundstellung für einen Kampf gestellt – gewann jede Diskussion mit dem Argument, dass sie nachweislich siebzehn Legionären das Leben gerettet hatte. Seit dem ersten Geretteten hatte sich die kleine, aber wachsende Schar dieser Männer zu einer informellen Leibgarde gebildet, von der auch jetzt zwei in Sichtweite auf sie achteten, obwohl sie außer Dienst standen. Es hätten weit mehr Männer zu ihrer Begleitung bereitgestanden, doch ihre Kommandeure hielten die Schwärmerei für Lucia für übertrieben und ungerecht, wie Inga aus dem Küchengeschwätz erfahren hatte.
Lucia hob den Kopf. Ein feuchtes Schimmern in ihren Augen verriet Inga, dass ihre Herrin in dieser Nacht wieder viele Tränen vergießen würde. Gleichermaßen für Freund und Feind. Auch dieser Punkt gab stets Anlass zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen ihr, ihrem Vater und Centurio Servantus, seinem engsten Vertrauten. Doch auch hier gewann die junge Frau jedes Mal. Zum einen, da sie noch nie einen überlebenden Feind gefunden und somit vor dem Problem gestanden hatte, sich auch um ihn kümmern zu wollen. Zum anderen, weil Servantus Interesse an ihr zeigte und sich die vagen Chancen, die er sich bei ihr erhoffte, nicht durch Kritik zerstören wollte. Wenn die beiden Frauen allein waren, kicherten sie oft über Servantus’ vergebliche Versuche, Lucia näher zu kommen. Sicher, er war ein stattlicher Mann und bei allen geachtet. Doch genauso sicher war sich Inga, dass er in keiner Weise dem Bild entsprach, das sich ihre Herrin von ihrem zukünftigen Ehemann machte.
Plötzlich hob Lucia erneut den Kopf und starrte in das letzte dunkelrote Schimmern der Dämmerung.
»Was ist, Herrin?«, fragte Inga leise und wusste selbst nicht, warum sie dabei beinahe flüsterte.
»Ich dachte, da hätte sich jemand bewegt … es war wohl nur eine Krähe«, murmelte ihre Freundin, blickte aber weiterhin ins Halbdunkel.
Inga folgte ihrer Blickrichtung und spähte angestrengt in die rasch hereinbrechende Dunkelheit, konnte aber nichts erkennen. Sie sah nur den Schemen eines satt gefressenen Geiers, der sein Festmahl beendet hatte und zum Himmel aufstieg.
»Herrin, meinst du nicht auch, dass es langsam zu dunkel wird?«
»Ja, du hast Recht.«
Mit einem Kopfnicken erteilte Lucia den Sklaven die Erlaubnis, Fackeln zu entzünden. Inga kniff die Augen zusammen und fixierte gemeinsam mit Lucia die Stelle, von der der Vogel aufgeflogen war.
Im Schein der unsteten Lichter schälte sich in einiger Entfernung ein großer, heller Haufen aus der Dunkelheit, der ihr seltsam vorkam. Lucia reckte den Hals, versuchte sichtlich, deutlicher zu sehen, und öffnete schon den Mund, um nach einer weiteren Fackel zu rufen, als der Haufen sich plötzlich bewegte.
Dann erstarrte sie und riss entsetzt die Augen auf. Inga griff nach ihrer Hand. Der Haufen entpuppte sich als ein Mann, denn starke Arme ragten unter einem ehemals hellen Gewand hervor, das jetzt ziemlich verdreckt war. Nur noch der Rücken zeigte das fahle Weiß einer grob gewebten wollenen Kutte. Doch es schien den Mann genauso wenig zu stören wie der Schmutz an ihren eigenen Kleidern. Mit ruhiger, fast zögernder Geste griff er mit beiden Händen nach seiner Kapuze und schob sie nach hinten. Beide Frauen keuchten auf, als sie das glühende Feuer des Hasses in seinen Augen lodern sahen, während der Blick des Fremden auf ihre römische Kleidung fiel. Beide glaubten sie unabhängig voneinander, in diesen Augen tatsächlich kleine Flämmchen züngeln zu sehen. Inga schüttelte den Kopf, um dieses Trugbild loszuwerden.
Kein normaler Mensch hat Feuer in den Augen.
Der Mann schob fast trotzig sein Kinn vor. Sein Blick, der sie nun ungehindert erreichte, brannte sich in Lucias von Tränen erfüllte Augen.
Auf einmal erlosch der Hass in seinem Blick, doch das Feuer blieb. Inga hörte ihre Herrin nach Luft schnappen und begriff plötzlich. Dieser Mann war erfüllt von einer Leidenschaft, die alles versengen konnte, was er als feindlich einstufte. Doch mit jeder Sekunde, in der sein zwingender Blick sie selbst und ganz besonders Lucia bannte, nahm das gefährliche Funkeln in seinen Augen ab.
Inga bemerkte, dass ihre Herrin ganz still neben ihr kauerte. Ein eiskalter Schauder lief ihr über den Rücken, sodass sie sich ganz nah zu Lucia bewegte, bis sich ihre Schultern berührten. Für den Bruchteil einer Sekunde ruhte der Blick des Mannes noch auf Inga. Dann schweiften seine Augen über die am Rande des Fackelscheins wartenden Leibwächter der Frauen, die ihn offensichtlich noch nicht wahrgenommen hatten.
»Druide!«, flüsterte sie und ein Schauer wie von Eisregen lief erneut über ihre Haut.
Der Mann im verschmutzten Umhang schien trotzdem das Wort vernommen zu haben, richtete von Neuem seinen durchbohrenden Blick nur einen Wimpernschlag lang auf die Sklavin und wandte sich sofort wieder Lucia zu.
Lucia kniete vor einem Gefallenen, dessen sichtbare Haut über und über mit blauen Tätowierungen bedeckt war. Sie war mitten in der Bewegung erstarrt, ihm seine langen Haare aus dem Gesicht zu streichen und seine offen liegende Kehle mit zwei Fingern zu berühren.
Der Druide beobachtete die barmherzige Geste und nickte ihr stumm zu, dann erhob er sich in einer fließenden Bewegung und verschwand im Dunkel der Nacht.
Lucias Anspannung löste sich. Sie holte tief Luft und wandte sich ihrer Begleiterin zu.
»Druide, sagst du?«
Inga glaubte für einen Moment, die Augen des Druiden weiterhin in der Dunkelheit leuchten zu sehen. Es verursachte ihr ein Kribbeln auf der Haut. Vorsichtig erhob sie sich.
»Ja, Herrin, ein Gelehrter, ein Heiler.« Sie zögerte kurz. »Und ein Picte.«
Lucia versagte ihr eine unmittelbare Antwort. Stattdessen drehte sie sich zum Licht der näher kommenden Fackeln und trat an den nächsten Körper heran. Erst als sie sich wieder niederkniete und Inga ihrem Beispiel folgte, kam die Antwort.
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