Wilotte Wiegand - Der geheimnisvolle Sekretär

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Voller Wut und Verzweiflung drückt Helmut den Hörer auf die Gabel und lehnt sich wutschnaubend im Stuhl zurück.
"Die Frauen denken wohl, sie können alles mit uns Männern machen…!"
Es ist ihm, als würde jede Zelle seines Körpers vor Enttäuschung schmerzen.
Und Daniela hat kummervoll erkannt, in welcher Weise ihr geliebter Freund das Gespräch abgebrochen hat.
"Das darf nicht sein!", denkt auch sie voller Verzweiflung. «Er muss doch gespürt haben, dass ich ihn wirklich liebe. Wie kann er denn an meiner Liebe zweifeln?»

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Diese Personenvorstellung reißen Daniela und Helmut aus ihren Gedanken. Die junge Frau hatte sich erheblich schneller wieder in der Gewalt.

„Onkel, du sitzt ja auch hier!“, grüßt sie den Alten neben Werner und setzt sich auf den Stuhl gegenüber den beiden jungen Männern. Nicht bemerkend, wie noch immer der Blick von Helmut wie festgenagelt auf ihrem Gesicht ruht.

„Onkel, versprich mir, dass du nicht zu viel trinkst!“, ermahnte Daniela den Alten in erstaunlich strenger Weise.

„Is scho recht, Daniela“, brummelte der Alte im tiefsten Wald`ler Dialekt nur kurz, um sich wieder schnell seinem Bier zu widmen.

Dann ist es Werner, der dem Gespräch eine andere Wendung geben wollte.

„Ja, Daniela, das ist Helmut, mein unerbittlicher Gegenspieler während des Spiels…“

Dieser Satz veranlasst Helmut zum einen, dass er aus seinen Träumen gerissen wird und zum anderen, dass die junge Frau in nun direkt ins Gesicht schaut.

„Ich hoffe für euch aus dem Flachland, dass ihr den Abend genau so gut übersteht, wie das Spiel. Wie ich meine Männer hier im Dorf kenne, werden die euch zumindest im Trinken überlegen sein!“

Bei ihrer zweideutigen Bemerkung lacht Daniela laut auf, was die beiden Spieler ebenfalls zu einem lauten Lachen animiert.

„Was für ein helles, klares Lachen!“, denkt Helmut, seltsam berührt.

„Was für ein offenes, freies Lachen!“, dachte Daniela mit einem Gefühl von Sympathie.

Werner wollte das Anliegen für seinen Kameraden auf den Punkt bringen und sagt deshalb zu Daniela: „Der Helmut ist Restaurator für alte Möbelstücke. Bei euch unten im Ort könnte es so etwas doch noch geben.“

„Trottel!“, denkt Helmut erschrocken. „Jetzt hast du die schöne Stimmung zerstört!“

Er sieht nicht nur, sondern er spürt es auch körperlich, wie augenblicklich nicht nur das offene Gesicht der jungen Frau abweisend wirkt, sondern der gesamte Körper der Frau eine starre Haltung einnimmt. Über dieses, zuvor so schöne, ausdrucksvolle Gesicht, fällt ein Schatten wie eine dunkle Wolke, die sich an einem warmen Frühlingstag vor die Sonne schiebt.

Die Stimme von Daniela ist entsprechend schroff, als sie antwortet: „Das, was es bei uns gibt oder nicht, geht keinem etwas an!“

Und zu ihrem Onkel gewandt fährt sie erneut mit erstaunlich strenger Stimme fort: „Und du gehst jetzt am besten nach Hause!“

Für Helmut ist es, als würde die Zeit für einen Moment stillstehen. Auch zwischen den beiden Männern ist es für einen Augenblick ruhig, als Daniela mit den Worten: „Ich lasse euch noch ein Bier bringen“, aufgestanden ist und sich quasi kurz und bündig verabschiedet hat.

Und Werner schaut seinen neu gefundenen Freund spöttisch an und lacht: „Gell, die Daniela tat dir gefallen!“

Helmut ist tatsächlich verwirrt. Werner hat das ausgesprochen, was er die ganze Zeit gefühlt hatte. Doch ehe die Verlegenheit von ihm Besitz ergreifen kann, sagt sein neuer Freund: „Lass uns etwas essen! Das Schweinerte hier im Wald kann ich sehr empfehlen!“

„Ich weiß“, antwortet Helmut erleichtert darüber, dass das Gespräch einen anderen Inhalt annimmt. „Aber ich nehme lieber eine Hausplatte.“

„Auch eine gute Wahl. Man sieht, dass du dich hier im Wald auskennst.“

Und nach einer kurzen Pause die Frage: „Aber verheiratet bist du nicht?“

„Ne!“; ist die kurze Antwort. „Wie kommst du darauf?“

Die beiden Spieler lassen sich das Essen schmecken. Schließlich hat das Spiel nicht nur den gewünschten Durst gebracht, sondern auch hungrig gemacht. Während des Essens schauen sie immer wieder zu der langen Theke und in den Saal, wo die Stimmung langsam dem Höhepunkt zustrebt. Die Mannschaftsführer werden schon dafür sorgen, dass der Sieg ihrer Mannschaft entsprechend gefeiert werden kann.

Und jetzt erst bemerkt Helmut, dass der Alte an der Seite von Werner, der Onkel von dieser Daniela, vom Tisch verschwunden ist.

„Übrigens“, unterbricht Werner das Schweigen. „Bei der Daniela habe ich es auch schon einmal probiert. Aber außer lieben Gesprächen ist nichts rumgekommen. Die schmeißt den Laden dort unten in dem seltsamen Ort.“

„Ja“, geht Helmut auf das Thema ein. „Mir schien dieser Ort auch etwas eigentümlich, als ich dort durchgefahren bin.“

„Das geht mit dem Ort da unten schon seit dem Krieg. Viele Leute sind ausgewandert und dafür kamen Menschen aus allen Herren Länder.“

Werner macht eine kurze Pause, schaut seinen Kameraden an und fügt hinzu: „Auch die Eltern von Daniela sind vor etwa fünf Jahren ausgewandert. Seit dem, wie gesagt, schmeißt sie den Laden da unten.“

Und als er spürt, wie Helmut ihm interessiert zuhört: „Selbst ich als Versicherungsmann, der überall herumkommt, weiß nicht, was sich da unten im Ort tatsächlich abspielt. Der Alte vorhin neben uns und die Daniela haben gemeinsame Vorfahren. Und die unnatürliche Geheimnistuerei in der Siedlung da unten geht mit Sicherheit auf die seltsame Alte und ihrer Kapelle zurück. Ein gemeinsamer Vorfahre der beiden. Zu der Zeit damals, nach dem letzten Krieg, so munkelt man, soll diese seltsame Alte Gott gesehen haben. Was für ein Quatsch!“

Werner macht eine Pause, als wolle er das Thema damit bewenden lassen.

Aber Helmut meint dazu: „Als ich hierher durch den Wald gefahren bin, habe ich das Waldsterben gesehen und musste dabei an den bayerischen Hiasl denken!“

„Interessierst du dich dafür?“, grinst Werner und fügt dann hinzu, als er das verneinende Kopfschütteln von Helmut sieht: „Ja, gar nicht weit von hier ist auch der Vater des Papstes geboren!“

„Ei, das wusste ich ja gar nicht!“, ruft Helmut voller Erstaunen aus, was Werner weiter dazu veranlasst noch eine Bemerkung zu machen: „Etwas weiter im Norden von hier, hat ja die Therese Neumann gelebt, die mit den Christuszeichen freitags...“

„Ja, davon habe ich gehört. Mein Vater interessiert sich für solche Dinge.“

Nun ist es an Werner, das Thema zu wechseln und sagt: „Ja, und die Daniela sorgt dafür, dass die Leute da unten ihre Erzeugnisse auf den Wochenmärkten verkaufen können. Von diesen Erlösen lebt man dort offensichtlich.“

Nun wechselt das Gespräch wieder zu anderen Themen. Zur bayerischen Partei und was man so in der Freizeit macht, muss ja auch noch besprochen werden. Und dann will man ja auch noch mit den anderen Kameraden an der Bar und im Saal mittrinken und mitfeiern.

Es ist schon weit nach Mitternacht, als Werner zum Aufbruch bittet. „Komm Helmut, lass uns schlafen gehen. Ich habe ein gutes Bett für dich und einen feinen Absacker hier aus dem Wald habe ich selbstverständlich auch noch für uns beide.“

4. Kapitel

Am nächsten Morgen waren Werner, der Niederbayer und Helmut, der Oberbayer (auf diese genauen Bezeichnungen wird in Bayern Wert gelegt) gegen 9 Uhr aufgestanden. Sie hatten geduscht und das Frühstück war von den beiden Junggesellen schnell hergerichtet.

„Werner, wenn du mal in meine Nähe kommst … hier ist meine Karte!“, hatte Helmut seinen neuen Freund zu einem Gegenbesuch eingeladen.

„Danke, Helmut. Spätestens beim Rückspiel werde ich sicherlich von deiner Einladung Gebrauch machen.“

Und mit einem leichten, ironischem Lächeln fügt er hinzu: „Soll ich der Daniela einen Gruß von dir ausrichten…?“

Auch Helmut fällt in dieses leichte Grinsen ein und zögert einen Moment, bevor er zu einer Antwort fähig ist.

„Na… Das war doch nur ein kurzer Moment…! Leider…!“

„Aber gefallen tat sie dir scho…!“

„Ja, mei…!“, ist die typische emotionale Antwort eines Bayern, der nicht weiß, was er zu einer Situation sagen soll.

Es gab noch einiges Wichtigeres zu bereden, ehe sich Helmut mit einem festen Händedruck und einer kurzen Umarmung von Werner verabschiedet.

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