Wilotte Wiegand - Der geheimnisvolle Sekretär

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Voller Wut und Verzweiflung drückt Helmut den Hörer auf die Gabel und lehnt sich wutschnaubend im Stuhl zurück.
"Die Frauen denken wohl, sie können alles mit uns Männern machen…!"
Es ist ihm, als würde jede Zelle seines Körpers vor Enttäuschung schmerzen.
Und Daniela hat kummervoll erkannt, in welcher Weise ihr geliebter Freund das Gespräch abgebrochen hat.
"Das darf nicht sein!", denkt auch sie voller Verzweiflung. «Er muss doch gespürt haben, dass ich ihn wirklich liebe. Wie kann er denn an meiner Liebe zweifeln?»

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„Ist schon in Ordnung, Guido. Ich weiß, wie du es gemeint hast. Du kannst dich auf mich verlassen.“

„Wir wissen das, Daniela! Und das ist gut so…!“

Damit ist Guido Montana, der frühere italienische Mönch, durch der Tür nach draußen entschwunden. Daniela Geiger lässt sich gedankenvoll auf ihren Arbeitsstuhl zurücksinken. Ihre graublauen Augen blicken dabei nachdenklich.

3. Kapitel

Helmut Hinterstober war unterwegs zu einem Fußball-Freundschaftsspiel in den Bayerischen Wald. Auf dem Weg von seinem Wohnort, konnte er bald die Autobahn bis Marktl am Inn nehmen, dem Geburtsort des Papstes. Und das weckte in ihm einen merkwürdigen Stolz, obwohl er mit der Kirche nicht viel am Hut hatte. Aber schließlich stand er als Jugendlicher damals in der ersten Reihe, als der „Deutsche Papst“ in Altötting zu Besuch war.

Und die Straße ging weiter bis Passau, was ihm mehr Zeit gekostet hatte, als er es zuvor glauben wollte.

„Die Straße hält das, was man von ihr sagt. Wird Zeit, dass die Autobahn ganz fertig gestellt wird. Aber wenn die Politiker etwas versprechen, dauert es halt seine Zeit.“, sinnierte er während der Fahrt angestrengt, um aber sofort wieder auf sein Lieblingsthema zu kommen. „Aber vielleicht habe ich Glück und finde ein altes Möbelstück für mein Hobby.“

Mit seinen 32 Jahren wähnte sich Helmut Hinterstober im besten Mannesalter. Also als ein Mann, der mit beiden Füßen fest auf der Erde und im Leben stand. Zumindest, was seine Entscheidung zum Fußballspielen betraf. Darum hatte er im letzten Jahr dem Fußball den Rücken gekehrt, was ihm mehr Gewicht und weniger Fitness eingebracht hatte. Aber schließlich wollte und sollte er die Schreinerwerkstatt seines Vaters übernehmen. Und da würde eine eventuelle Verletzung durch den Sport nicht passen.

Aber die Bitte seines Freundes und Kameraden, dem Mannschaftsführer der Alten Herren, ihnen auszuhelfen, weil der eigentliche Mittelstürmer ausgefallen war, konnte er dann doch nicht abschlagen. Und mit seiner 185 cm Größe hatte er schließlich fast immer als Mittelstürmer fungiert.

Als er daran dachte, welche Ratschläge ihm sein Vater mit auf den Weg gegeben hatte, schlich sich ein leichtes Lächeln in sein Gesicht.

„Im Wald gibt es schöne Madel, mein Sohn!“, hatte sein Vater mit der ihm eigenen Ironie gesagt. „Das kannst du jeden Tag an deiner Mutter sehen…!“

Helmut Hinterstober wusste natürlich, was sein Vater ihm damit sagen wollte. Er solle sich nach einem Madel umschauen. Aber seine letzte Liebschaft war gerade erst einmal ein Jahr her, weshalb er für solche Gedanken überhaupt nichts abgewinnen konnte.

Ab Passau nimmt Helmut Hinterstober bewusst nicht die große Straße, die bis tief in den Bayerischen Wald hineinführt.

Er will durch die vielen kleinen Dörfer, die auf seiner Strecke liegen, nach alten Möbelstücken Ausschau halten. Er weiß, dass die Zeiten vorbei sind, dass man in abgelegenen Gebieten so einfach mal ein altes Möbel finden wird. Längst hatte man den Wert für solche alten Sachen erkannt.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt!“, dachte er und lachte ob dieses Gedanken laut los.

Ihm gefiel diese hügelige Landschaft mit den grandiosen weiten Blicken. Ausblicke auf eine andere Art. Nicht so anzusehen, wie er diese Ausblicke von den Bergen der Bayerischen Alpen kannte.

Und bei Regenwetter dachte er, wenn die Wolken die Spitzen die Hügel verdeckten, dann war es gerade so, als würden diese Hügel die Säulen für den Himmel sein.

Aber der lang gestreckte Bergrücken zur rechten Seite schien im Nebel zu liegen. Auf dem zweiten Blick allerdings musste er feststellen, dass es kein Nebel war, der diesen Bergrücken zu hell erscheinen ließ.

„Baumsterben!“, schoss es ihm durch den Kopf. „Da oben ist der ganze Wald tot und trocken!“

Und dann lachte er innerlich los, wegen eines aufkommenden Gedankens, welcher ihm von seinem Vater eingepflanzt worden war: „Der bayerische Hiasl! Der Wahrsager aus dieser Gegend. Er hatte doch in seinen Wahrsagungen Ende des 18. Jahrhunderts so ein Waldsterben vorausgesagt!“

Und was hatte der Vater weiter über die Weissagungen des Hiasl gesagt: „Wenn der Wald Löcher hat, wie des Bettelmann Rock!“

Er machte sich wegen solcher Dinge keine Gedanken. Diese Weisheiten hatte er von seinem Vater, der sich mit dem Hiasl gut auskannte. Wie mit all den seltsamen Heiligen und Wahrsagern dort im Wald. Sein Vater war wegen dieser Heiligen oft in den Bayerischen Wald gefahren und hatte auch dort eine Frau gefunden.

Sein Ziel, der kleine Ort, wunderschön auf einer Anhöhe, war ja nicht weit entfernt von dem Geburtsort seiner Mutter. Die Glasbläserei in der Nähe hatte dieses Dorf aufblühen lassen.

Schnell richtet Helmut seine Aufmerksamkeit wieder auf die Straße. Aber so sehr er auch in den Ortschaften seinen Kopf nach links oder rechts schießen ließ, er konnte keinen Hinweis für seinen Wunsch finden.

Helmut Hinterstober war seit einigen Jahren nicht mehr im Wald gewesen und sah nun mit Erstaunen, mit welchen Veränderungen die Ortschaften aufweisen konnten.

„Ja, früher“, dachte er ein wenig belustigt, „da konnte man noch ein Schnitzel oder ein Schweinertes unter 5 Euro bekommen. Aber die Preißen hatten mit ihrer Rederei: „Mei, ist das billig!“, schnell die Preise nach oben schießen lassen.“

Es waren nur mehr wenige km bis zu seinem Zielort, als er in einem kleinen Ort unbewusst langsamer fuhr. Dieser Ort schien ihm seltsam. Als gehöre er nicht in den Wald… Warum, das konnte er sich allerdings nicht sagen.

Waren zu wenig Menschen auf den Straßen? Fehlten die Leute vor den Geschäften oder vor dem Wirtshaus…? Warum sah er keine Kinder...?

Die Gedanken verfliegen jedoch so schnell, wie sie gekommen waren.

Er war durch diesen kleinen Ort durchgefahren und die Ortstafel kündigte als nächstes Dorf seinen Zielort an.

Helmut Hinterstober musste sich auf die Suche nach dem Fußballplatz dort konzentrieren. So viel Zeit blieb ihm nicht mehr. Mittlerweile war es bereits 16:00 Uhr geworden und das Spiel sollte um 17:30 Uhr beginnen. Und auf das Spiel wollte er sich schon vorbereiten. Waren doch die Mannschaften aus dem Wald allesamt als kampfstark bekannt.

Dann ist das Spiel ist gelaufen. Helmut Hinterstober steht frisch geduscht in der Tür zum Saal des Vereinsheims, in dem bereits die Fußballspieler beider Mannschaften zu einem ersten Umtrunk zusammengekommen sind. Schließlich werden Spiele dieser Art auch aus dem Grunde durchgeführt, dass man hinterher bei einem oder mehreren Bierchen gemütlich über das Spiel und dann über die kleinen und großen Dinge des Lebens reden konnte.

Ehe sich Helmut für einen Platz in dem Saal entscheiden kann, hört er einen lauten Ruf: „Hei, 9-er! Komm, setz dich zu mir!“

Helmut stutzt nicht lange. Mit diesem Ruf ist bestimmt er gemeint, bzw. seine Trikotnummer. Als Mittelstürmer seiner Mannschaft hatte der die Nummer 9 auf seinem Trikot.

Helmut schaut in die Richtung des Rufenden und erkennt in ihm seinen Gegenspieler während des Spiels.

„Hallo, 5-er“, geht er auf den Spieler zu und mustert diesen mit Wohlwollen.

Was ihm sofort auffällt ist, dass sein Gegenspieler mit der ortsüblichen Tracht gekleidet ist. Lederne Kniehose mit den dazugehörigen Trägern und das passende Hemd. Er bevorzugt dagegen Jeans-Hosen. Dazu ein passendes Sakko mit entsprechendem Hemd. Meistens mit einer blauen Farbe.

Aber Helmut gefällt es, wenn zu Anlässen wie diesem, sich die Dorfjugend in ihrer orts- oder landesüblichen Tracht zeigt und nicht nur, wie es sonst üblich ist, aus Gründen der Werbung.

„Nichts für ungut, 9-er. Aber ich musste dich umlegen! Hätte ich es nicht gemacht, wären meine Mitspieler auf mich sauer gewesen. Das wäre schlimmer, als wenn du nun sauer auf mich bist“, erzählt lachend der junge Mann von einer heiklen Situation wegen des Spiels.

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