Klaus Blochwitz - Alka-An
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Der plötzliche Ruck löste den Baumstamm von dem Fuhrwerk und die Wagenlenker brachten das Fuhrwerk auf die zweite Insel.
Die gespannt zuschauenden Menschen an beiden Ufern brachen in Jubel aus, das ist ja noch mal gut gegangen! Auch an diesem Tag schaffte es nur ein weiteres Fünftel den Übergang.
Barthin kam mit einem Trupp Soldaten von einem Erkundungsritt zurück. Er konnte Alka-An berichten, dass weit und breit nichts von irgendwelchen möglichen Angreifern zu sehen war.
Kein neuen, frischen Spuren, kein Rauch von Lagerfeuern oder ähnliches.
Alka-An zeigte sich erleichtert, dass wäre wirklich das letzte, was sie jetzt gebrauchen könnten.
Die Flussüberquerung nahm alle voll in Anspruch und alle mussten höllisch aufpassen und sehr aufmerksam zu Werke gehen, denn in dem großen Fluss war immer mit unangenehmen Überraschungen zu rechnen.
Ein plötzliches Geschrei kam vom Fluss, da hatten sich zwei Fuhrwerke in einander verhakt und drehten sich jetzt langsam in der Strömung. Es sah so aus, als ob das eine Fuhrwerk durch zuviel Auftrieb von dem Wasser schneller vorfährst angetrieben worden wäre und deswegen gegen das zweite Fuhrwerk geprallt ist.
Die Wagenlenker beider Fuhrwerke arbeiteten sachlich, aber schnell, um die Situation in den Griff zu bekommen. Alka-An sah, dass sich die Männer etwas zuriefen, daraufhin sprang einer der Männer ins Wasser und schnitt die Zugtiere los, die befreiten Tiere schwammen sofort zum Ufer und das Fuhrwerk drehte sich in der Strömung und schwamm langsam flussabwärts. Das andere Fuhrwerk konnte sich jetzt auf die zweite Insel retten. Die beiden Wagenlenker, die ihr Fuhrwerk opfern mussten, ereichten schwimmend das gegen über liegende Ufer.
Lauter Jubel klang über den gut ausgegangenen Unfall an beiden Ufern auf. Die Flussüberquerung war weiterhin sehr mühselig und ging quälend langsam voran.
Am nächsten Tag konnte kein Fuhrwerk oder Reiter ans andere Ufer, weil der Fluss jetzt eine sehr starke Strömung hatte, wahrscheinlich verursacht durch kräftigen Regen weiter oben im Norden.
Hinzu kam, dass in dem Wasser allerlei Zeugs schwamm, was die Überquerung zusätzlich behindern würde. Auch der nächste Tag verlief ohne übersetzen, weil der Wasserstand des Flusses einfach zu hoch war.
In der Nacht begann es dann noch heftig zu regnen. Der nächste Morgen war nass und grau und der Fluss wälzte ungeheuere Wassermassen nach Süden.
Alka-An wurde von Sooler an das Ufer gerufen - die beiden Inseln waren verschwunden!
Der hohe Wasserstand hatte sie einfach überspült!
Alka-An setzte sich mit seinen Gefährten in das Zelt zusammen und beriet die neue Lage, sie waren sich schnell darüber einig, dass, solange der Regen unvermindert anhält, ein übersetzen unmöglich ist. Barthin sagte etwas sorgenvoll: „Hoffentlich sind auf der anderen Seite des Flusses keiner dieser Steppenvölker, denn drüben sind kaum Soldaten!“
Alka-An wurde etwas blass, daran hatte er überhaupt nicht gedacht.
Der Regen trommelte eintönig auf das Zeltdach. Der Regen fiel weiterhin von dem grauen Himmel und langsam wurde die Situation unangenehm, der Boden weichte auf, der Treck musste ein gutes Stück vom Flussufer entfernt und neu aufgebaut werden, weil das Wasser große Stücke aus dem Ufer spülten.
Sooler versuchte mit den anderen Kundschaftern einen besseren Lagerplatz zu finden, einen mit festem Untergrund. Etwas weiter nördlich den Flusses hoch fanden die Kundschafter etwas Passendes.
Sooler wies die Wagenlenker den Weg und suchte dann weiter am Fluss nach einem neuen Übergang.
Es goss immer noch in Strömen, Sooler hüllte sich fester in seinen Umhang, der ihn vor dem Regen schützen sollte.
Sein Pferd schnaubte unwillig und schüttelte das Wasser aus seiner Mähne. Einer der Kundschafter zupfte Sooler am Ärmel und zeigte auf die Flussbiegung. Der Fluss hatte in dem weiten Bogen auf der anderen Seite Berge von entwurzelten Bäumen, Sträuchern und Ästen aufgetürmt.
Dazwischen hingen ertrunkene Tiere, aber Sooler konnte auch erkennen, dass die Strömung des Flusses nach ließ, das wild schäumende Wasser wurde zusehends ruhiger! Die drei Kundschafter ritten noch ein Stück am Fluss entlang und sie fanden einen neuen Übergang, der Fluss wurde hinter der großen Biegung plötzlich sehr breit und flach, dass konnte Sooler daran sehen, dass eine Herde Wildschweine quer durch das Wasser dem anderen Ufer zustrebte! Hocherfreut und gut gelaunt kehrten die Männer in das Lager zurück und lösten mit ihrer guten Nachricht gerade zu Begeisterung bei den Menschen aus. Endlich konnten sie wieder etwas tun, die durch den Regen verursachte Untätigkeit ist allen schwer auf die Nerven gegangen.
Das Lager bereitete sich auf den Weg zu dem neuen Übergang vor, sie wollten morgen so früh wie möglich los fahren.
Jetzt mussten nur noch die Menschen auf der anderen Flussseite verständigt werden, was aber durch die Entfernung gar nicht so einfach war.
Kuman ließ dann etwas entnervt eine Pyramide aus vielen Männern bauen und der oberste Mann der Pyramide winkte mit Flaggen die Nachricht zum anderen Ufer. Die Menschen zeigten durch einen kleinen Marsch von ein paar Dutzend Leuten flussaufwärts an, dass sie die Nachricht verstanden hatten.
An dem neuen Übergang ging die Überquerung flott von statten, es konnten sogar zwei Fuhrwerke nebeneinander durch das Wasser fahren, das Wasser war so flach geworden, dass gerade die Räder der Fuhrwerke im Wasser waren. Der Flussboden war fest und fast eben. Nach zwei weiteren Tagen war die Flussüberquerung geschafft und Alka-An ließ die Menschen in Ruhe wieder alles in Ordnung bringen.
Mitten in diese Arbeiten stürmten die Kundschafter und ein paar Jäger mit schrillen Warnschreien ins Lager, keine Angreifer, sie wurden von einer Herde Büffel verfolgt! Wildes Durcheinander brach im Lager aus, alle wussten, dass diese Büffel in ihrer Panik alles überrennen! Überrascht sah Alka-An einen Reiter in wildem Galopp das Lager verlassen und direkt auf die Herde Büffel zu reiten, in einem eleganten Bogen gelang der Reiter an die Seite der Leitkuh und drückte sie langsam, unmerklich beinah nach links weg vom Lager.
Die Büffel rannten blindlings ihrer Leitkuh nach und als der Reiter feststellte, dass die Herde die Richtung beibehielt, lenkte er sein Pferd von der Herde weg und kehrte zum Lager zurück!
Tief beeindruckt ging zu Alka-An zu dem Reiter, der gerade vom Pferd stieg und seine Kappe abnahm und das Haar schüttelte.
Mit offenem Mund starrte der überraschte Alka-An den Reiter an, besser gesagt, die Reiterin: „Das war ein tolles Reiterkunststück und die Büffelherde so ablenken, das war, das war“, Alka-An fehlten die passenden Worte. „Einfach fantastisch“, half die junge Frau lachend aus. Laut lachend nickte Alka-An bestätigend dazu.
„Woher weiß sie solche Dinge? fragte Alka-An die junge Frau.
„Ich kümmere mich schon lange um unsere Tiere und wenn die verrückt spielen, werden die Herden genau so abgelenkt und beruhigt.“
Die junge Frau lächelte Alka-An ein wenig kokett an: „Ich kann es dir zeigen, wenn du möchtest.“
„Darauf komme ich zurück“, grinste Alka-An die junge Frau aufgekratzt an.
Ihm gefielen die blitzblanken Augen und die offenen und ungezwungene Art der jungen Frau. Der Rest des Tages verlief ruhig und die Menschen konnten in Ruhe ihre Sachen in Ordnung bringen.
Abends konnten dann alle mal wieder in aller Ruhe zu Abend essen und lebhafte Gespräche an den Küchenstellen schwebten über dem Lager. Der Alte aus dem Dorf wurde von verschiedenen Seiten angesprochen, wie es denn jetzt mit Artinnen weiter gegangen sei.
Aber der alte Mann machte mit seinen Händen eine etwas unbestimmte Bewegung: „Viel ist über dieses Despoten nicht mehr bekannt. Die Händler und die Reisenden konnten auch nichts Neues berichten. Ob nun der Angriff von Artinnen auf das Reich der Mitte bereits erfolgt ist oder noch in der Vorbereitung ist, wusste niemand so genau. Sicher war nur, dass Artinnen seine Wutausbrüche oder wie man seine Eskapaden sonst bezeichnen möchte, immer schlimmer austobt. Er missachtet einfach alles, er akzeptiert keine Regeln, kennt keinerlei Anstand oder Respekt, seine Macht beruht nur auf seine diktatorische Gewalt und Brutalität.“
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