Klaus Blochwitz - Alka-An
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Dafür wird er die Steppenvölker vereinen und zu einem großen Volk machen, dass die weite Steppe beherrschen wird. Mit dieser Vision konnte er bei seinem Stamm keine Begeisterung wecken, diese Versprechen kannte sie zu genüge.
Artinnen spürte, dass er mit seiner Idee nichts bewirken konnte, sprang auf, brüllte nach einem Pferd, griff nach Waffen und stob davon.
Er ritt zu dem nächst liegendem Dorf und ehe die Dorfbewohner überhaupt begriffen hatten, was los war, lagen schon die ersten Erschlagenen auf dem Boden. Artinnen sprang vor dem Zelt des Häuptlings vom Pferd, forderte brüllend den Häuptling heraus und erschlug ihn, bevor er zu einer Waffe greifen konnte.
Die jetzt völlig verstörten Dorfbewohner trieb er vor sich her und jagte sie wie eine Herde Vieh in sein Dorf, wendete sein Pferd und raste wieder davon. Wieder überfiel er ein Dorf, tötete den Häuptling und viele Menschen und trieb den Rest wieder zu seinem Dorf. Artinnen wiederholte seine Überfälle noch zweimal und trieb die verstörten Menschen in sein Dorf.
Er stellte sich auf einen Baumstumpf und überragte jetzt die Menschen, die sich völlig verängstigt auf dem Dorfplatz drängten, mehr als deutlich.
Mit seiner dröhnenden Stimme erklärte er den Menschen, dass jetzt für sie eine neue Zeit anbricht, er wird sie zu den Herrschern über die Steppe machen, sie werden nie mehr Furcht vor Überfällen anderer Stämme haben müssen und in Ruhe und Wohlstand leben. Die Menschen blieben teilnahmslos, dass alles kannten sie schon zu genüge. Erst als sich einige Männer aus der Masse lösten und zu Artinnen traten und ihm ihre Treue schwören, kam Bewegung in die Menge, die ersten fielen auf die Knie, schnell folgte der Rest. Zynisch grinste Artinnen über die dummen Tölpel, die so einfach zu beeinflussen sind. Jetzt konnte er seine Pläne in die Tat umsetzen, der Anfang ist gemacht.
Unerbittlich trieb Artinnen seine Vorstellung voran, die Männer wurden brutal zu Kriegern ausgebildet, die Frauen mussten Unmengen von Speeren, Lanzen, Pfeilen und Bögen herstellen. Die Schmieden konnten nicht schnell genug Schwerter herstellen, um den Bedarf zu decken.
Das alles blieb natürlich den anderen Häuptlingen nicht verborgen und zum ersten Mal gelang es einen der alten und erfahrenden Stammesfürsten, drei Stämme zusammen zu bringen und gemeinsam gegen die drohende Gefahr anzutreten.
Die Krieger der drei Stämme griffen aus unterschiedlichen Richtungen Artinnen an, ohne zu ahnen, dass ihr Plan schon längst bekannt war.
Sie rannten blind in eine furchtbare Falle und wurden vernichtend geschlagen. Diese Niederlage der Krieger aus den drei Stämmen lief wie ein Lauffeuer durch die Weite des Landes und verhalf Artinnen zu dem so sehnlichst erwarteten Durchbruch und Erfolg.
Aus allen Teilen des Riesen Landes kamen die Stämme, um sich Artinnen anzuschließen, sein Heer wuchs ins unermessliche und Artinnen scharte um sich gierige und blutrünstige, untertänige Männer, die ihm blind gehorchten. Einige von ihnen versuchten gar, ihn an Hass, Brutalität und Mordlust zu übertreffen.
Mit diesen Männern zog Artinnen in seinen ersten Eroberungszug. Er führte seine Krieger weit nach Westen und sie machten alles nieder, was sich nicht sofort ergab und den Treueschwur abgab.
Erst ein unüberwindbares Gebirge bremste Artinnes Eroberungskrieg.
„ Diese Berge müssen von Göttern persönlich geschaffen worden sein, sie sollen uns zeigen, dass unser Reich hier endet“, sprach er und führte sein Heer nach Norden, bis er von Kälte und unvorstellbaren Eismassen gebremst wurde.
Artinnen führte sein siegreiches Heer, zu dem immer mehr Krieger stießen, wieder nach Osten. Sein Ruf war während des Feldzuges legendär geworden und der Zustrom an neuen Kriegern hielt unvermindert an.
In seiner Gier nach mehr Kämpfen formte sich in seinem wirren Schädel die wahnwitzige Idee, dass Reich der Mitte zu überfallen. Ein Reich, von dem niemand so richtig wusste, ob es überhaupt existiert und wo es sich befindet.
Vorsichtig, ja fast behutsam, so ganz gegen seine Natur, brachte er seine Idee seinen wichtigsten Unterführern bei. Das war für Artinnen ein hartes Stück Arbeit, den dumben, stoischen und blutrünstigen Kriegern seine Idee schmackhaft zu machen.
Ein Reich angreifen, dass es möglicherweise nur in der Phantasie gibt, dass begriffen sie nicht, wo bleibt der Spaß, das Morden, die Beute?
Artinnen wuchs über sich selbst hinaus, mit ungewohnter Geduld arbeitete er weiter an seinem Plan. Und irgendwann hatte er es geschafft, die Unterführer stimmten seinem Plan zu, dass Reich der Mitte im kommenden Frühjahr anzugreifen.
Der alte Mann aus dem Dorf hielt inne, es ist Zeit für mich, ich bin müde, lasst uns schlafen gehen. Morgen ist auch noch ein Tag!
Kapitel 3 Die Flussüberquerung
Alka-An wartete noch einen Tag ab, ob die feindlichen Reiter einen weiteren Angriff wagen würden und als sicher feststand, dass sich die Angreifer geschlagen zurück gezogen hatten, wurde die Flussüberquerung in Angriff genommen.
Die Kundschafter führten den Treck zu der gefundenen Stelle am Ufer, die einen möglichen Übergang markierte. Etwas unbehaglich sah Alka-An auf die riesige Wasserfläche.
Der Fluss hatte eine ruhige, gleichmäßige Strömung, die nicht sehr stark wirkte.
Das müsste für die Überquerung von Vorteil sein.
Sooler ritt mit seinen Kundschaftern in den Fluss, um heraus zu finden, wie der Übergang beschaffen war. Bis zur ersten Insel im Fluss hatten die Pferde immer Grund und so trieben die Männer ihre Pferde weiter in den Fluss, um die zweite Insel zu erreichen.
Auf diesem Stück mussten die Pferde eine kurze Strecke schwimmen. Die Reststrecke von der Insel bis zum gegen über liegenden Ufer war wieder flach und die Pferde liefen erleichtert auf das flache Ufer.
Die Männer machten eine Pause, damit sich die Pferde erholen konnten und kehrten dann zum Treck zurück. Die Kundschafter schilderten allen Wagenlenkern den Übergang genauestens und etwas später wagte der erste den Übergang. An dem Fuhrwerk waren seitlich viele leere Fässer und andere Behälter befestigt, um für Auftrieb zu sorgen.
Das Sechsergespann starker Ochsen zogen das Fuhrwerk in den Fluss und erreichten ohne sichtbare Mühe die erste Insel im Fluss, ohne zu zögern gingen die Ochsen weiter ins Wasser und brüllten nur ein paar mal, als sie den Boden unter den Füssen verloren.
Aber unverdrossen zogen die Tiere schwimmend das Fuhrwerk auf die zweite Insel und wenig später auf das gegen über liegende Ufer.
Jubelnd sprangen die Fuhrleute herum und winkten den Menschen zu, es ebenfalls zu wagen.
Schnell bildete sich eine Reihe von Fuhrwerken und eins nach dem anderen fuhr in den Fluss.
Reiter mit Packtieren gingen rechts und links von den Fuhrwerken ins Wasser und überquerten den Fluss. Duner ließ jetzt von den Reitern auf den Packtieren Zelte ans andere Ufer bringen, damit für die Menschen nach der Flussüberquerung Unterkünfte bereit standen.
Wie recht Duner mit dieser Maßnahme hatte, zeigte sich gegen Abend, als vielleicht ein fünftel des Trecks die Flussüberquerung geschafft hatte und wegen der einbrechenden Dunkelheit für heute Schluss gemacht werden musste.
Am nächsten Morgen ging es mit der Überquerung unverzüglich weiter und das dritte Fuhrwerk an diesem Morgen hatte zwischen den beiden Inseln das Pech, von einem im Wasser treibenden Baumstamm gerammt zu werden.
Das Fuhrwerk wurde auf die Seite und die Zugtiere unter Wasser gedrückt. Die Wagenlenker versuchten, den Baumstamm von ihrem Fuhrwerk weg zu drücken, aber die Äste des Baumes hatten sich so in dem Fuhrwerk verkrallt, dass die Mühe der Männer vergeblich war.
Die Zugtiere tauchten prustend aus dem Wasser auf und der Baumstamm drehte das Fuhrwerk, die Zugtiere fanden Boden unter den Hufen und zogen an.
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