Thomas Helm - Tödliches Finitum

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Auch fünfzehn Jahre nach der «Wende» hält der Kampf um die «Blaue Flamme» an. Brutal und unter Inkaufnahme von Opfern, versuchen verschiedene Kräfte an die brisanten Dokumente zu gelangen. Die inzwischen gesichert im Schließfach einer Bank liegen. Gleichzeitig erfordert ein von überstaatlicher Seite politisch forciertes Großprojekt die Destruktion des Projektes.
Ein Berliner Prominenter, der früher an der Erdgastrasse eine gesellschaftliche Organisation vertrat, wird ermordet. Darum nimmt das LKA die Ermittlungen auf. Hierbei stoßen die Kriminalisten um Hauptkommissarin Fehderlein auf die Verflechtungen alter Stasi-Kader in Rauschgifthandel, Steuerbetrug und Bandenkriminalität im großen Stil.
Darüber hinaus kommen unter seltsamen Umständen die Ehefrauen der Geschäftsführer der «FUSIONA» zu Tode. Zudem kann man durch Recherchen in Frankreich das Verschwinden von zwei Vermissten aufklären. Doch es werden weitere Mitwisser der «Blauen Flamme» beseitigt und letztendlich kommt es zum tödlichen Finale in Berlin-Marzahn.

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Zernick kehrte hinter seinen Schreibtisch zurück. Er ließ sich in den Drehsessel fallen und starrte einige Augenblicke vor sich hin. »Verzeihung! Ich wollte nur noch mal ein paar Hintergründe beleuchten, mein lieber Horst. Doch du solltest wissen, dass ich den Bullen nicht alles gesagt habe. Auch dir nicht, mein Lieber! Der Kunde, der damals hier in meinem Büro erschien, war nämlich kein Unbekannter. Der Mann, der einen unserer Personenschützer mieten wollte und der mir gleich ein Kuvert mit Bargeld auf den Tisch legte, der – der war der frühere Oberst Führmann!«

»Oh Scheiße!«, rief Weiler dazwischen und klatschte in die Hände. »Wie das denn? Ist der etwa mit Absicht bei uns aufgetaucht?«

Zernick stieß ein kurzes, bitteres Lachen aus. »Nee, nee! Es war wohl eher eine Art Fügung. Denn ich glaube, dass er zufällig auf unsere Firma gestoßen ist. Führmann hatte sich damals mit dem schönen französischen Namen »Fuhran« bei mir vorstellte. Er benötigte angeblich für irgendeine Sache, die er in Paris vorhatte, einen Personenschützer. Er habe unser Unternehmen in den »Gelben Seiten« gefunden. So jedenfalls sagte er es mir damals.« Zernick trank aus einer Tasse und verzog das Gesicht. »Schitt! Schon kalt!« Er schüttelte den Kopf. »Da stürmte dieser Typ also völlig unangemeldet hier herein und wir beide haben uns sofort wiedererkannt! Natürlich gab das keiner von uns zu! Wir spielten einfach »Unbekannt bis heute«. Ich bestätigte ihm den Auftrag mündlich. Er legte das Geld hier auf den Tisch, dann gab er mir einen Zettel mit seiner Telefonnummer drauf und verschwand. Als er weg war, da habe ich die Rufnummer sofort gecheckt. Denn nicht mal eine Visitenkarte hatte er hier gelassen. Darum suchte ich seine Firma im Internet, wo ich sie auch gleich gefunden habe. Sie nannte sich »Blue Invest«. Angeblich beschäftigten sie sich witzigerweise geschäftlich mit Erdgasfirmen in Russland. Nebenbei gesagt konnte man dort im Impressum auch Führmanns neuen, falschen Namen lesen.«

Weiler hatte die Fensterbank verlassen, sich wieder an den Tisch gesetzt. Ungerührt trank er seinen kalten Kaffee aus. Er wartete auf weitere Ansagen von Zernick.

»Ja! Rainer Führmann war zu René’ Fuhran geworden. Nun ja, als dann unser junger Mitarbeiter nicht zurückkam und auch der Herr Fuhran seine restlichen Schulden nicht zahlte habe ich natürlich weiter recherchiert. Ich bin zu der Firmenadresse gefahren, wo aber inzwischen eine andere Firma eingemietet war. Und ich suchte im Internet, bei der IHK, dem Amtsgericht und der Wirtschaftsauskunft nach ihnen. Doch die »Blue Invest« blieb verschwunden. Aber ich konnte ihr einziges Subunternehmen finden. Das nannte sich WELA GmbH.«

Horst Weiler schaute jetzt doch etwas irritiert auf seinen Partner. Wohl aufgrund der Fülle an Informationen, die ihm soeben entsprudelten.

»Jawohl, mein lieber Horst! Ich habe noch etwas«, sagte Zernick, indem er sich den letzten Schluck Kaffee aus der Kanne eingoss. »Bei dieser Recherche habe ich eine weitere, sehr interessante Information erhalten. Der Geschäftsführer dieses Subunternehmens, eben dieser »WELA GmbH«, war laut Impressum ein gewisser - Kolja Braun. Eigentlich ganz witzig, diese Namenswandlung! Hatte man damals etwa die Befürchtung, dass sich der Genosse Bruhns einen etwas schwierigeren Neunamen nicht merken kann?«

An dieser Stelle wurde Zernick von Weiler unterbrochen. »Was ist daran denn so witzig?«

Zernick drehte sich seinem Partner zu und breitete in einer etwas theatralischen Geste die Arme aus. »Horst, mein verehrter Freund und Genosse! Ich habe dir doch soeben alle Fakten erklärt. Mein Zusammentreffen mit Michael Bruhns. Damals Bauleiter im Ural und vermutlich der Leiter dieser ominösen Gruppe. Wegen ihm bin ich auch diesem Oberst Führmann im Ministerium begegnet. Mann! Der Bruhns trug auf der Baustelle den Spitznamen »Kolja«! Verstehst du’s jetzt?«

Inzwischen hatte es Weiler endlich begriffen. »Ist ja gut!«, rief er aus. »Ich hab’s geschnallt! Aus Michael also Kolja Bruhns wurde Kolja Braun. Und aus Rainer Führmann wurde René Fuhran.«

Zernick nickte erfreut. »Blitzmerker! Probleme machen mir jedoch noch die Antworten auf einige der noch offenen Fragen. Erstens: Zu welchem Zweck haben Fuhran und Braun schon vor dem Zeitpunkt der sogenannten Wende ihre Firmen im damaligen Westberlin gegründet? Denn die Gründungsdaten von Ende Neunundachtzig stehen nämlich im Handelsregister. Zweitens: Was haben sie mit und in den beiden Unternehmen fast vierzehn Jahre lang gemacht? Wovon konnten sie überhaupt existieren? Denn der Firmensitz am Kudamm war sicherlich auch kein Schnäppchen!« Zernick sprang aus seinem Sessel, nahm seine Wanderung entlang der Fensterfront wieder auf.

Weiler schaute ihm vorerst wortlos vom Tisch aus dabei zu.

»Drittens!«, dozierte Zernick. »Es interessiert mich brennend, warum Führmann unbedingt nach Paris fliegen musste und von dort nicht mehr zurückgekommen ist. Wieso ist unser Mitarbeiter damals auch verschwunden? Letztendlich frage ich mich auch, weshalb sich anschließend diese »Blue Invest« so schnell in Luft aufgelöst hat.« Er kehrte an seinen Schreibtisch zurück, ließ sich wieder in den Sessel fallen.

Weiler hob die Hand wie ein Pennäler und deutete dann mit dem Zeigefinger auf seinen Partner. »Habe ich das richtig verstanden, Ralf? Aufgelöst wurde nur diese Firma am Kudamm? Aber was passierte denn mit dieser, – wie heißt sie denn noch mal, – dieser »WELA GmbH«?«, fragte er aufgeregt. Er sprang sogar zu Zernicks Verblüffung aus seinem Sessel auf.

Denn aus der Erfahrung heraus wusste sein Partner eines mit Bestimmtheit. Wenn Weiler erst einmal saß, dann saß er!

Jetzt jedoch nahm er Zernicks Platz am Fenster ein. Er stützte sich mit den Händen auf dem Fensterbrett auf. Von da aus warf er einen langen Blick hinaus in den düsteren Nachmittag. »Wirklich, ein Scheiß-Wetter da draußen. Gott oh Gott! In ein paar Tagen ist Weihnachten!«, bemerkte er über die Schulter hinweg. Was zu Zernicks Überraschung völlig unpassend zu ihrem Gesprächsthema war. Langsam drehte er sich zu seinem Partner herum.

Der schüttelte, wegen Weilers sprunghafter Reaktion, nachsichtig den Kopf. Um ihm schließlich die erwartete Auskunft zu geben. »Dass, mein lieber Horst ist, eben das Unverständliche. Die Firma von Bruhns existiert immer noch. Zumindest bestand sie noch im letzten Herbst. So jedenfalls ist es mein Kenntnisstand.«

Weilers Gesicht hellte sich nach dieser Aussage auf.

Da er wieder zu einem Einwurf ansetzte, wehrte Zernick diese sogleich mit einer harschen Handbewegung ab. »Mach’ dir keine Hoffnungen! Ich weiß zwar, dass diese Firma ihren Sitz in Wilmersdorf hat. Aber das ist im Prinzip nur ein simpler Briefkasten. Ich war dort, habe mit dem Hausverwalter gesprochen und der hat’s mir bestätigt. Mehr hat der Blödmann aber auch nicht gucken lassen. Außer, dass sie ihre Miete immer pünktlich zahlen. Für mehr Informationen hätte er wohl einen großen Schein verlangt. Aber für solchen Scheiß bin ich nicht zu haben.«

Weiler hob mit einer enttäuschten Geste die Hände. »Schade. Aber wer konnte denn auch wissen, dass wir so plötzlich mit den ollen Kamellen konfrontiert werden?« Er kratzte sich am Kopf und blickte ein Weilchen grübelnd vor sich hin. »Ralf!«, sagte er plötzlich. »Ich glaube, wir sollten mal unsere bisherigen Kenntnisse und die noch offenen Fragen miteinander abgleichen«,

Auch Zernick, der ihn gewähren ließ, schien in diese Richtung überlegt zu haben. »In Ordnung! Ich höre dir zu«, entgegnete er.

»Was hat Führmann und Bruhns veranlasst«, fabulierte Weiler, »sich eine neue Identität zu geben? Zwei Firmen im damaligen Westberlin zu gründen und diese nach der Wende über so viele Jahre hinweg zu betreiben? Wer hat die dafür notwendigen, sicherlich nicht unerheblichen finanziellen Mittel bereitgestellt? Was wurde schon zu DDR-Zeiten auf mindestens zwei Bauabschnitten der Erdgastrasse in einige Verdichterfundamente eingebaut? War das etwa so geheim und wichtig, dass man dafür den Tod von wenigstens zwei Menschen in Kauf genommen hat?«

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