Gisela Schaefer - Das Experiment

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Oft ist es ganz schön schwierig mit Eltern beziehungsweise denen, die es werden wollen. Es fehlt ihnen beim ersten Kind an Erfahrung, sie haben mehr oder weniger weiche Knie vor der neuen Aufgabe, ihr Verhalten ist verbesserungsbedürftig und sie haben ihre eigene Kindheit vergessen (Es gibt auch solche, die sich zwar erinnern, aber genau deswegen beschlossen haben: Vergiss es!) Kurz gesagt, ihre Kinder haben's nicht leicht mit ihnen.
Auch im Himmel sind diese Probleme seit langem bekannt. Eines Tages wurde darum eine grandiose Idee geboren – und ein ebensolches Kind …

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„Genau, und außerdem ist hier oben strikt „Weiß“ vorgeschrieben.“

„Wie in Wimbledon“, platzte Herr Uriel heraus, und ein erneuter Lachanfall schüttelte ihn.

„Wenn’s nach Michael ginge, wäre sogar die Tinte weiß“, ulkte Herr Uriel. „... und niemand würde mehr Briefe schreiben oder gar Bücher, weil dann nichts mehr zu sehen wäre auf dem Papier“, führte Herr Raphael den Satz fort. „Ja, ich denke auch, dass es unserem Michael sehr gefallen würde.“

„Sehr witzig!“ erwiderte der knapp und leicht pikiert.

„Liebe Freunde“, entschärfte Herr Gabriel die kleine Spannung, die in der Luft lag, „um mit dem PPS anzufangen, das läßt sich doch sofort erledigen, oder? Mein Vorschlag: Auf der Erde Jeans etc., hier oben weiße Hemdchen wie gehabt. Einverstanden?“

„Dann aber wenigstens weiße Jeans, weiße T-Shirts und weiße Turnschuhe!“ Herr Michael versuchte, einen Rest von himmlischer Ausstattung zu retten.

„Wie wär’s mit einem Kompromiß“, um Herrn Uriels Mundwinkel zuckte es noch verdächtig, „blaue Jeans und Turnschuhe, weißes T-Shirt, damit könnten wir doch alle leben oder?“

„Ich weiß nicht so recht“, Herr Michael kratzte sich unschlüssig hinterm Ohr.

„Na komm,“ ermunterte ihn Herr Gabriel, „machen wir den Schukis doch die kleine Freude, zumal ihr Hauptanliegen eine sehr ernste Angelegenheit ist. Ich muß gestehen, ich bin gerührt und stolz zugleich, wie ernst sie ihre Aufgabe nehmen, wie verantwortlich sie sich gegenüber ihren Schützlingen fühlen. Laßt uns die Kleiderfrage abhaken und zum Wesentlichen kommen.“

„Na gut“, seufzte Herr Michael, denn ihm war klar, daß er schon wieder überstimmt worden war. „Kommen wir zu ihrem sogenannten Experiment. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe die ganze Geschichte noch nicht so richtig verstanden.“

„Gib das ja nicht offen zu – ich erinnere nur an die angedrohten Bücher! Aber im Ernst“, fuhr Herr Raphael fort, „ich glaube, wir alle sollten zunächst einmal mit unseren Briefen nachhause gehen und gründlich darüber nachdenken.“

Herr Gabriel nickte zustimmend: „Wenn tatsächlich 99,9 % von ihnen der Ansicht sind, daß etwas getan werden muß, dann scheint es wirklich schlimm zu sein dort unten auf der Erde. Und für nächste Woche, gleicher Tag, gleiche Zeit, laden wir ihre Vorstandschaft ein und fragen ihnen Löcher in den Bauch, z.B. würde ich gern wissen, was mit diesem Probekind anschließend passiert, ich meine, nachdem es seine Aufgabe erledigt hat.“

„Gut, dann bis zur nächsten Woche“, Herr Michael hob grüßend den Arm und verließ den Sitzungssaal, die anderen folgten ihm, jeder in Gedanken versunken.

Für die Großen Vier verging die Woche wie im Fluge – für die Kleinen dagegen schien sie eine Ewigkeit zu dauern. Als es endlich soweit war, erschien eine wohlvorbereitete, aber dennoch in den Knieen wacklige Abordnung der Schukis, die bombardiert wurde mit nicht enden wollenden Fragen und Forderungen. Erschöpft aber überglücklich eilten sie am späten Abend in ihr Hauptquartier und riefen den dort Wartenden nur zwei erlösende Worte zu: „Grünes Licht!“

Kapitel 2 – Ein Kind kommt auf die Welt

„Herrje, ist das ein Brocken! Wie weit ist es denn noch? Ich kann bald nicht mehr!“

„Was hast du gesagt? Wenn du so nuschelst, versteht man kein Wort – mach gefälligst den Schnabel auf!“

„Neiiiin! Bitte nicht! Cico, siehst du denn nicht, daß ihm gleich sein Zipfel wegrutscht? Hat den Knoten vergessen.“

„Wer ist das eigentlich, hast du ihn schonmal gesehen, Jabi?“

„Er heißt Stormi, neu eingestellt, sein erster Arbeitstag heute.“

„Die ganze Ladung hängt schief, weil dieser lahme Stormi da unten rumhängt. Flieg höher! Immer Ärger mit den Anfängern: Nicht in der Lage, mit vollem Mund laut und deutlich zu sprechen. Unfähig, das Gleichgewicht zu halten. Zu wenig Mark in den Knochen, um einen einzigen Transport ohne Gestöhne durchzustehen – wohl nur Luft drin, was? Ich kann bald nicht mehr, ha! Zu meiner Zeit war das anders: Drei Babys pro Tag war das mindeste. Und pünktlich und unbeschädigt abgeliefert, und allein, nicht mit drei Kollegen – an jedem Zipfel des Tragetuches einen – lächerlich!“

„Nun beruhige dich mal Magu. Wir wissen doch alle, daß du immer erstklassige Arbeit geleistet hast. Wer konnte ahnen, dass ausgerechnet dein allerletzter Auftrag vor der Pensionierung so stattlich sein würde. Du willst doch nicht behaupten, dass du den hier allein geschafft hättest?“

„Wer weiß!“

„Magu!“

„Schon gut. Um ehrlich zu sein, ein solches Monstrum ist mir in meiner ganzen Laufbahn noch nicht ins Tuch gepackt worden. Ich kann mich auch an keinen einzigen Fall erinnern, dass irgendwas anderes bestellt worden wäre als einer dieser kahlköpfigen, faltenreichen, krebsroten, zahnlosen und undichten Grantler.“

„Tatsächlich, jetzt wo du’s sagst – es tröpfelt kein bißchen, toi toi toi!“

„Wovon redet ihr denn da?“

„Du sollst den Schnabel halten, Stormi, höher mit dir, höher!“

„Was ist es denn überhaupt, ich kann bei Dunkelheit nicht mehr so gut sehen.“

„Keine Ahnung, nichts zu erkennen, hat einen Trainingsanzug an und Turnschuhe.“

„Mir wird schlecht!“

„Stormi, dir geht’s gleich noch viel schlechter, wenn du nicht sofort höher fliegst. Hellblau oder rosa?“

„Was?“

„Der Anzug, was sonst.“

„Dunkelblau glaub ich.“

„Na also, rosa wäre ein Mädchen gewesen, hellblau ist ein Junge – äh, dunkelblau ist ein großer Junge. Meine Güte, massenhaft Haare hat er auch schon. Ich wette, er hat auch schon ein komplettes Gebiß, paßt bloß auf eure Federn auf, falls er aufwacht.“

„Ich krieg einen Wadenkrampf!“

„Und gleich einen Weinkrampf dazu! Sag mal Magu, wer hat denn diesen extravaganten Wunsch gehabt?“

„Tja, das ist so’ne Sache, ziemlich heikel. Mein Vetter, der in der Bestellannahme arbeitet, hat mir anvertraut – aber das muß unter uns bleiben – dass es keine Mutter war...“

„Ein Vater etwa? Sollte mich nicht wundern, wenn da einer ganz clever war und sich den Schock des Lebens ersparen wollte. Ihr wißt doch, wie sie alle ihre neuen Babys anstarren, schreckensbleich und ungläubig. Dann beginnt in ihnen ein furchtbarer Verdacht zu keimen: es muß eine Verwechslung gegeben haben! Verzweifelt schauen sie in alle Bettchen auf der Suche nach einem, das ihnen wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Aber Pustekuchen – gibt es nicht. Immer dasselbe, schließlich müssen sie sich zufrieden geben mit dem kleinen Monster, das man ihnen als das ihrige zuweist.“

„Mal angenommen, du hast Recht Jabi, warum hat dieser Vater dann nicht zwei oder drei Jahre übersprungen, ich meine, dann sind sie doch auch schon ganz passabel? Aber dieser hier – laß mich mal schätzen – hat mindestens 7 Jahre auf dem Buckel, müßte eigentlich in der Schule sein, statt hier durch die Nacht getragen zu werden.“

„Meine Knie werden ganz weich!“

„Das ist nur gut gegen Wadenkrämpfe. Zum letzten Mal, flieg höher Stormi!“

„Um nochmal auf meinen Vetter zurückzukommen: Weder eine Mutter noch ein Vater haben diesen Riesen hier bestellt. Keinerlei Namensangabe auf dem Bestellschein, nur ein merkwürdiges Zeichen: Großes E und eine 1, also E1. Zuerst dachte mein Vetter, jemand hätte sich einen Scherz mit ihm erlaubt. Er also schnurstracks zu seinem Chef. Der druckst und stottert was von „Top secret“ – höchste Geheimhaltungsstufe. Anordnung von oben – ganz oben! Mehr wüßte er auch nicht.“

„Und wo sollen wir ihn abliefern ganz ohne Namen und Anschrift?“

„Alles was ich habe ist folgendes: 47. Breitengrad, 50 Minuten, 58 Sekunden nördliche Breite. 10 Grad, 56 Minuten, 7 Sekunden östliche Länge. Im Übrigen würden wir schon merken, wo wir landen und das Herzchen ablegen müßten. Was immer das zu bedeuten hat.“

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