Wolf- Dieter Erlbeck - Unser Fräulein Doktor

Здесь есть возможность читать онлайн «Wolf- Dieter Erlbeck - Unser Fräulein Doktor» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Unser Fräulein Doktor: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Unser Fräulein Doktor»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Klassenfahrt der Abiturklasse steht an und Dieter, der Held dieser Geschichte, fällt von einem Liebesabenteuer in das nächste und vergleicht doch alle Liebschaften mit seiner Klassenlehrerin, dem «Fräulein Doktor», in die er mit Haut und Haaren verknallt ist. Seine Streiche sind legendär und treiben so manchen Lehrkörper in den Wahnsinn! Während der Klassenfahrt dann der absolute Knaller. Er verliebt sich Hals über Kopf in eine Schülerin einer anderen Schule und verändert von dem Augenblick sein ganzes junges Leben, was nicht ohne Folgen, im Bezug zu seinen Klassenkameradinnen bleibt!

Unser Fräulein Doktor — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Unser Fräulein Doktor», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Zur Hosenanprobe!“

Ich hörte ihr Lachen noch am Sportplatz. Ich wußte nicht genau ob sie Spaß mit mir trieb oder es ernst gemeint hatte? In Anbetracht des noch immer auf meinen Lippen brennenden feurigen Kusses nahm ich mir fest vor diesem eventuellen Rendezvous auf jeden Fall Folge zu leisten.

Auch wenn ich noch Stunden später unter dem Erlebnis meines ersten richtigen Kusses stand, erlebte ich den anschließenden Sportunterricht doch mit der erforderlichen Freude und dem immer vorhandenen Spaß.

Das lag zum einen an unserem tollen Sportlehrer und zum anderen an einigen Sportkanonen der Extraklasse, die sicherlich besser als Punchingball beim Boxen aufgehoben waren, als in unserem Sportunterricht!

Zum Beispiel Martin!

Größe ohne Schuhe etwa 1,70 m, Gewicht vorsichtige 2 Zentner! Eigentlich eher ein Fall zum Bedauern, aber in unserem Alter bedauert man nicht, man genießt und belacht solche bemitleidenswerten Geschöpfe!

Die sogenannte Schadenfreude!

Aber zurück zu Martin.

Unsere Freude begann bereits beim Auflockerungslauf.

Während die ersten bereits wieder am Ausgangspunkt eintrafen, setzte sich Martin gerade schwer atmend in Bewegung. Breitbeinig stampfte er die Kunststoffbahn hinunter. Gut, dass der Platzwart ihn nicht sah! Er hätte ihn sicherlich wegen Sachbeschädigung aus dem Verkehr gezogen!

Helmut sagte einmal:

„Laßt ihn nur auf der Außenbahn laufen, sonst trampelt er uns die Innenbahn kaputt!“

Beim Schlagball werfen stürzte er einmal. Viele behaupten hartnäckig, daß es sich um die Stelle vor dem Tor handelte, wo auch heute noch kein Gras wächst!

Auf die Frage was er mal werden will wenn er groß ist antwortete er mir:

„Bauarbeiter!“

Meine anschließende Frage stieß dann bei ihm auf keine Gegenliebe mehr:

„Bauarbeiter? Als Dampfwalze?“

Doch zurück zu anderen Sportkanonen in unserer Klasse!

Da gab es einen Uli!

Von der Größe her, der ganze Gegensatz zu Martin!

Uli, als der Kleinste in unserer Klasse, wurde an seiner Körpergröße gemessen und da erzielte er nicht die schlechtesten Ergebnisse!

Sein Handikap bestand eher in der Körperfülle, die in keinem Verhältnis zur Größe stand! Man kann sagen, er war so hoch wie breit. Wenn man ihn etwas gehässig beschreibt kann man sagen, wo der Kopf sich befand mußte oben sein!

Beim Weitsprung rief ihm heute der Sportlehrer Herr Walter zu:

„Springen Uli, nicht durchlaufen!“

„Aber ich bin doch gesprungen“, kam die weinerliche Antwort.

Unser kollektives Lachen wirkte an dieser Stelle einmal mehr unangebracht!

Nun sollte Wolfgang springen! Wie schon erwähnt, der Größte in der Klasse!

Bei Größe meine ich Körpergröße und nicht Geistesgröße!

Unser Geschichtslehrer, den ich später noch ausführlich vorstelle, bekannt für seinen trockenen Humor fragte einmal:

„Was passiert wenn Wolfgang eine Fliege verschluckt?“

Da keine Regung von uns kam, gab er selbst die Antwort:

„Dann hat er mehr Hirn im Magen, als im Kopf!“

Wir trommelten damals vor Begeisterung mit den Fäusten auf den Tischen!

Aber zurück zum Sport.

Wolfgang besaß eigentlich durch seine enorme Körpergröße die richtigen Hebel, aber zum einen wußte er nicht wie er sie einsetzen sollte, zum anderen konnte er sein Gewicht nicht in die Luft katapultieren!

Er sprang schon einen halben Meter vor dem Brett ab! Bei seiner Schrittlänge von zwei Metern auch ganz richtig! Nur war kein Flug zu erkennen und er fiel wie ein nasser Mehlsack in die Sprunggrube, auch noch auf den Rücken, wie ein verunglückter Maikäfer!

„Ich verstehe das nicht“, sagte Herr Walter, „mit Deinen Segelfliegerohren dürftest du erst jenseits der Sprunggrube wieder landen!“

„Vielleicht sollte er sie anlegen, damit der Luftwiderstand geringer wird“, lästerte Hartmut und hatte mal wieder alle Lacher auf seiner Seite!

„Und den Mund schließen beim Sprung, um die Ballonwirkung zu unterbinden“, gab ich meinen Senf dazu!

Diese Bemerkung bezog sich auf seine „Riesenschnauze“, die ungelogen vom linken bis zum rechten Ohr reichte.

Ja, und dann ist noch Rüdiger erwähnenswert!

Sein Spitzname lautete Stangenspargel!

Nicht weil er so lecker wie Spargel schmeckte, sondern weil er so dünn wie Spargel aussah.

Ihm bereitete vor allem Gegenwind große Probleme, da mußten wir ihn regelmäßig anschieben und beim Weitsprung konnte es passieren, daß er in der Luft stehenblieb und vor dem Brett wieder aufschlug!

„Minus 30 Zentimeter“, schrieb Herr Walter auf.

Beim Duschen mußte er von Strahl zu Strahl springen, um überhaupt naß zu werden! Er wollte einmal eine Wette für „Wetten Das“ einreichen, dass er unter einer laufenden Dusche garantiert nicht naß wird!

Stangenspargel wurde auch vom Pech verfolgt! Als er bei einem Fußballspiel zum ersten Mal den Ball traf, brach er sich das Bein!

Alexandra, die im gleichen Haus wohnte, vertraute uns einmal an, daß er zwei Tage mit einer Gehirnerschütterung im Bett liegen mußte, nur weil ein aus einem Schrank herausgefallenes Handtuch ihn am Kopf traf!

„Das wäre mir nie passiert“, sagte Wolfgang damals spontan und ich gab ihm recht mit den Worten:

„Wo nichts ist, kann auch nichts erschüttert werden!“

Übrigens, im Winter, wenn der Sportunterricht in die Halle verlegt wurde, steigerte sich unser Unvermögen! Herr Walter bezeichnete uns dann regelmäßig als unterentwickelte Monster, als bewegliche Kleiderschränke oder als nasse Handtücher!

Die Mädchen unserer Klasse trieben, fein säuberlich von uns getrennt, zeitgleich mit uns Sport, nur an einem anderen Ort! Unter ihnen befand sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die eine oder andere Rakete, aber wie gesagt an einem für uns nicht zugänglichen Platz!

Das wollten wir ändern und arbeiteten daran!

Zum Abschluß der Sportstunde stand immer ein Mannschaftsspiel auf dem Programm, heute zum Beispiel Fußball!

Herr Walter ging damit recht sorgfältig um, da er der Meinung war, beim Fußball würden zu viele Aggressionen freigesetzt! Umso erfreuter für uns, dass er diese Meinung heute in den Hintergrund schob.

Wir spielten schon eine geraume Zeit mit wechselndem Erfolg!

Ich befand mich meilenweit von meiner Bestform entfernt und fabrizierte Fehlpass auf Fehlpass. Um ein Haar wäre mir sogar ein astreines Eigentor gelungen, aber zum Glück verfehlte mein Querschläger das Tor!

Offensichtlich wirkte meine nachmittägliche Begegnung mit Ute immer noch stark nach!

Meine Form sollte sich aber schlagartig verbessern!

Unerwartet für mich und für uns erschien Ute mit einer Freundin am Spielfeldrand!

Ich bemerkte es erst, als Hartmut mir zurief:

„Reiß dich am Riemen, sonst denkt dein Stammzahn, du bist bei anderen Sachen auch so hilflos!“

Wie ein Ruck durchzuckte es meinen Körper!

Ich rannte, spielte, schoß, grätschte, köpfte und dribbelte, daß es ein Genuß sein musste, mir zuzusehen! Zum Schluß gelang mir sogar ein Tor, das spielentscheidende Tor!

Wie es letztendlich zustande kam behielt ich für mich, aus guten Grund!

Für meine Mannschaft sah es so aus, als wäre ich mit letztem Körpereinsatz in eine Flanke von Hartmut gesprungen und hätte den Ball voll mit der Stirn, unerreichbar für den Tormann, im Netz versenkt!

Die Realität, die ich für mich behielt, sah allerdings anders aus!

Ich stolperte, völlig entkräftet über meine eigenen Beine, und fiel unglücklich zu Boden, just in dem Augenblick als Hartmuts Flanke in den Strafraum segelte und mich zwischen Schulter und Stirn traf! Die darauf folgende Richtungsänderung des Balles kam für den Tormann so unerwartete, dass er hilflos mit zusehen mußte, wie das Geschoß einschlug!

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Unser Fräulein Doktor»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Unser Fräulein Doktor» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Unser Fräulein Doktor»

Обсуждение, отзывы о книге «Unser Fräulein Doktor» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x