Wolf- Dieter Erlbeck - Unser Fräulein Doktor

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Unser Fräulein Doktor: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Klassenfahrt der Abiturklasse steht an und Dieter, der Held dieser Geschichte, fällt von einem Liebesabenteuer in das nächste und vergleicht doch alle Liebschaften mit seiner Klassenlehrerin, dem «Fräulein Doktor», in die er mit Haut und Haaren verknallt ist. Seine Streiche sind legendär und treiben so manchen Lehrkörper in den Wahnsinn! Während der Klassenfahrt dann der absolute Knaller. Er verliebt sich Hals über Kopf in eine Schülerin einer anderen Schule und verändert von dem Augenblick sein ganzes junges Leben, was nicht ohne Folgen, im Bezug zu seinen Klassenkameradinnen bleibt!

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Ich wollte die Küche schon wieder verlassen, als mich meine Mutter zurückrief:

„Hiergeblieben! Hinsetzen! Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!“

Nun gut, dachte ich, sie will die Konfrontation!

„Du mußt mein Essen nicht auf den Tisch stellen“, begann ich meine Kriegserklärung, „Schweine essen auch vom Boden!“

Das hätte ich nicht sagen sollen!

Meine Mutter lief aschfahl im Gesicht an und ohne Vorankündigung und völlig gegen ihre Gewohnheit, landete ihre flache Hand in meinem vorgeschädigtem Gesicht. Nach der Nase kamen diesmal die Wange und das Ohr an die Reihe!

„Ich finde deine Bemerkung unverschämt“, schäumte sie, „es kann nicht jeden Tag ein Braten auf dem Tisch stehen!“

Ich kannte diesen, ihren Standardsatz von vielen ähnlichen Anlässen schon auswendig, was mich aber nicht davon abhielt nun Platz zu nehmen, mit einem Gesicht, das nichts Gutes verheißen sollte!

Nachdem ich den dampfenden Teller unter dem zornigen Blick meiner Mutter ein paar Mal drehte, ließ ich mich zu der Bemerkung hinreißen:

„Köstlich sieht das aus“, und führte dabei den Löffel quer durch den Teller, füllte ihn, hob ihn an und ließ den Reis wie eine klebrige Masse auf den Teller zurücklaufen!

„Dabei fällt mir ein“, setzte ich meine Überlegung fort, „mein Zimmer müßte mal wieder tapeziert werden. Haben wir noch genug Kleister?“

Der strafende Blick meiner Mutter traf mich nicht überraschend. Von Handgreiflichkeiten hatte sie diesmal Abstand genommen, vielleicht auch weil ich zu weit entfernt von ihr saß.

Dennoch trieb ich mein Spiel weiter:

„Fensterkitt brauchen wir auch!“

Wenn Blicke verletzen könnten, diesmal hätte es meine Augen getroffen!

„Wenn du jetzt nicht anfängst mit essen, sage ich es Vater!“

Ein weiterer Standard, ihre liebste Drohung!

Aber auch die zog bei mir schon lange nicht mehr.

Langsam und bewußt aufreizend schob ich den prall gefüllten Löffel in meinem Mund, nicht ohne „köstlich“ zu murmeln.

„Köstlich“, entfuhr es mir erneut und ich schob gleichzeitig alles was ich gerade im Mund aufgenommen hatte, wieder hinaus.

Nun klebte der ganze Schlamassel an meinen Lippen und ich sah aus, als wenn ich mit dem Kopf in den Reis gefallen war!

„Wenn nur ein Krümel hinunterfällt, donnere ich dir eine“, schrie meine Mutter empört!

Ich schluckte das Zeug brav hinunter und stopfte fröhlich den nächsten Löffel hinterher.

„Jetzt weiß ich auch warum in Indien so viele Menschen sterben“, erwähnte ich eher beiläufig und Mutter begriff auch nicht den Hintergedanken meiner Bemerkung:

„Warum denn?“

„Na bei dem Fraß!“

In ihrem Handgelenk zuckte es deutlich, aber sie beherrschte sich einmal mehr.

Mein nächster einstudierter Angriff endete in der Regel tödlich.

Ich stopfte und stopfte ohne zu schlucken. Klar, dass sich dann irgendwann ein Würgereiz einstellte.

Wie erwartet, stand meine Mutter auf, nahm ihren Teller mit und verschwand im Wohnzimmer.

Ich triumphierte! Wieder gewonnen!

Endlich begann sich meine Stimmung zu verbessern.

Ich aß den Rest schnell auf, auch wenn es mir nicht schmeckte. Schließlich wollte ich mir ja nicht den gesamten Tag versauen.

Da am Nachmittag noch Sport auf dem Programm stand, beeilte ich mich bei der Erledigung aller Schularbeiten und stellte dann erfreut fest, dass inzwischen auch die Sonne den Kampf gegen Wolken und Regen gewonnen hatte und es noch ein recht brauchbarer Tag werden konnte.

Mutter sah herein und fragte nur:

„Ausgedickscht?“

Was sächsischer Redensart entsprach und so viel hieß wie Dickkopf abgelegt?

Ich blickte auf und fragte lammfromm:

„Wie kommst du darauf?“

„Na dein Theater beim Essen entsprach mal wieder einer bühnenreifen Aufführung. Welche Laus ist dir denn heute über den Weg gelaufen?“

Ich log:

„Gar keine, aber bei so einem Fraß kann man doch keine gute Laune versprühen.“

„Versündige dich nicht“, kam die immer wiederkehrende Antwort, „Millionen von Menschen wären dankbar für eine Schüssel Reis!“

„Wobei die Liebe wohl weniger dem Reis als vielmehr der Schüssel gilt“, versuchte ich sie immer weiter zu reizen.

Bei dieser neuerlichen frechen Antwort fiel die Tür in das Schloß, um sich unmittelbar danach wieder zu öffnen:

„Wenn es dir so gut schmeckt, koche ich morgen noch einmal dasselbe“, sagte sie freundlich lächelnd und glaubte wohl damit gewonnen zu haben.

Doch in Grammatik war ich der Bessere!

Schnell sprang ich zur Tür und rief ihr hinterher:

„Das gleiche liebe Mutter! Für dasselbe müßtest Du mir den Magen auspumpen lassen!“

Ich hörte sie noch ein paar Minuten schimpfen und genoß meinen ersten richtigen Sieg am heutigen Tag.

Nachdem ich die Hefte und Bücher verstaut hatte, ergriff ich meine Sporttasche, überzeugte mich von der Vollständigkeit und verließ fröhlich grüßend das Haus.

Nach ein paar Schritten traf ich erneut, diesmal bewußt, Ute.

Hübsch sah sie wieder aus. Mein Herz pochte bis zum Hals und meine Hände wurden feucht, als wir uns begrüßten.

„Du bist vielleicht eine Flocke! Was war denn vorhin mit dir los?“

Sie erzählte mir mit Händen und Füßen von unserer vorangegangenen Begegnung im Regen und ich lauschte aufmerksam diesen unerhört frechen, auffallend rot geschminkten Lippen, die unaufhörlich in Bewegung waren.

Ich hörte ihr gerne zu, konnte ich sie doch dabei ständig beobachten, was mich nicht unbedingt ruhiger machte.

Sie trug heute wieder diese knallenge Lederhose, die eigentlich wie eine zweite Haut auf ihren wunderschönen prallen Rundungen wirkte.

Zu gerne hätte ich mal hineingekniffen, aber da ich von Natur aus als schüchtern zu bezeichnen war, traute ich mich nicht. Vielleicht wollte ich auch nur einer drohenden Ohrfeige aus dem Weg gehen!

Trotz meiner Bedenken riskierte ich aber die Frage:

„Sag einmal Ute, wie bist du in die Hose hineingekommen?“

„Dafür besitze ich einen Schuhanzieher!“

Ihre Antwort kam entwaffnend und ich spürte, wie mein Gesicht von einem roten Hauch überzogen wurde, der sich noch verstärkte, als Ute ganz nahe kam und mir in das Ohr flüsterte:

„Soll ich es dir heute Abend einmal vorführen“, dabei berührten ihre samtweichen Haare mein Gesicht und ich drohte in Ohnmacht zu fallen:

„H-h-heu—t-e- a—benn-d“, stotterte ich?

Völlig unvorbereitet und überraschend blieb sie breitbeinig vor mir stehen:

„Oder wäre dir sofort lieber?“

Jetzt verlor ich jede Beherrschung!

Ihre eiskalten Händchen lagen auf meiner Schulter und sie fragte ganz leise:

„Aber vielleicht doch lieber heute Abend, oder?“

Sie stand mir ganz nahe. Ich spürte den heißen Atem und sah wie sich ihr Busen hob und senkte. Ich berührte fast diese verlockenden Lippen aber besaß nicht den Mut, diesen aufreizend schönen Mund zu küssen.

Ich glaubte alle Welt sieht uns zu!

Ute schien da weitaus weniger Hemmungen zu kennen, zog meinen Kopf heran und küßte mich als wäre es das Natürlichste auf dieser Welt. Ich sah ihr in die Augen, diese giftgrünen Diamanten, die mir angriffslustig entgegen funkelten, dann erwiderte ich ihren Kuß und sah an ihren jetzt geschlossenen Augen, daß sie es genoß! Gleichzeitig befürchtete ich erneut in Ohnmacht zu fallen.

Im nächsten Augenblick war der Zauber vorbei und Ute rannte lachend davon. Sie sah aus wie eine Feder die davonschwebt.

Nach ein paar Metern blieb sie unvermittelt stehen, drehte sich herum und rief:

„Bis heute Abend um 19.00 Uhr am Spielplatz. Sei pünktlich!“

Nach einigen Schritten blieb sie erneut stehen und rief:

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