Malcom Brady - DER MYTHOS

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War es wirklich Christoph Kolumbus, der Amerika als Erster entdeckt hat? Genau diese Frage stellt sich der deutsche Abenteurer Claudio Guerrero, als er den zunächst recht harmlos erscheinenden Auftrag übernimmt, im peruanischen Urwald nach einer versunkenen Stadt zu suchen. Im Stillen hofft er während seiner Expedition entsprechende Beweise für seine Theorie zu finden. Fast schon zu spät erkennt er, dass ihm eine fanatisch-religiöse Gruppierung, sowie ein skrupelloser kolumbianischer Geschäftsmann auf Schritt und Tritt folgen. Welches Geheimnis verbirgt sich tatsächlich in den verlassenen Ruinen der Wolkenkrieger von Chachapoyas? Welche Rolle spielt die undurchsichtige Sharone Rosenbaum, bei der alle Fäden im Hintergrund zusammenzulaufen scheinen … Ein spannender Abenteuerroman mit geschichtlichem Hintergrund.

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Gegen Abend erreichte ihn dann der erwartete Anruf des INC-Direktors, der ihm eigentlich nur das bestätigte, was er ohnehin aufgrund seiner Internetrecherchen schon vermutet hatte. Die Urne stammte tatsächlich aus der Bronzezeit. Eine endgültige Auskunft über Herkunft und Alter würde allerdings erst eine Radiokohlenstoffmessung geben können. Claudio versprach, das seltene Gefäß in den kommenden Tagen dem Museum de la Nation zur Verfügung zu stellen, damit man es dort würde eingehend untersuchen können. Wie die Urne allerdings ausgerechnet den Weg zu seiner Haustüre gefunden hatte, konnte er sich beim besten Willen nicht erklären. Wollte ihn hier jemand gezielt auf eine Fährte setzen? Die beigefügte Notiz mit dem Hinweis auf Chachapoyas verschwieg er bewusst gegenüber dem Direktor. Diesbezügliche Fragen von dessen Seite, ließ er einfach unbeantwortet. Stattdessen wechselte er geschickt das Thema – in der Absicht, die vielen, ungeklärten Punkte seines Auftrages bis in das kleinste Detail mit ihm durchzugehen. Außerdem war es mehr als an der Zeit, Luis in seine Pläne einzuweihen, denn für seinen Freund hatte er eine besondere Aufgabe vorgesehen.

Als Claudio das Gespräch beendet hatte, schauten sich Gilberto Leon und Sharone Rosenbaum gegenseitig an. Beide schienen die gleichen Gedanken zu haben. Wuchtige Ölgemälde zierten die Wände seines voluminösen Büros. Meist waren es Darstellungen ehemaliger Präsidenten Perus. Der antike Schreibtisch befand sich schon seit Generationen im Besitz seiner Familie. Auch der weiche Teppich aus Alpakawolle war von etwas dichterer Ausführung als gewöhnlich, und die passenden hohen Lehnsessel stammten angeblich noch von Augustin Gamarra einem der ersten Regierungschefs des Landes. Sharone saß in einem dieser bequemen Sessel.

„Also, was sagen Sie dazu?“, fragte sie und brach damit das Schweigen. Ihre Frage war an Gilberto Leon gerichtet.

„Ich weiß nicht, ob wir uns das Ganze überhaupt leisten können“, erwiderte der.

„Wenn ich alleine nur an die Ausrüstung denke, die wir für ein solch aufwendiges Unternehmen benötigen werden. Dazu fordert Herr Peters ein saftiges Handgeld für seine Dienste. Mit Verlaub, von solchen Dimensionen hatte ich vorher keine Vorstellung. Am besten wir sagen die ganze Sache ab.“

„Wenn Sie das tun, so werde ich umgehend veröffentlichen, wie Sie in den Besitz dieser einzigartigen Luftaufnahmen der „Newmont Mining Gesellschaft“ geraten sind“, wetterte die Mulatin dagegen.

„Das dürfte Sie den Kopf kosten und ein Ende Ihrer Karriere bedeuten. Einige Herrschaften warten nur darauf. Wir werden die notwendigen Gelder schon irgendwie aufbringen.“

Leon geriet mächtig ins Schwitzen. Besagte Aufnahmen von einem ehemaligen Mitarbeiter der „Newmont Mining Gesellschaft“ zu erwerben, hatte ihn fast seine ganzen Ersparnisse gekostet. Aber er hatte der Offerte einfach nicht widerstehen können. Also dann: Jetzt oder Nie , lautet die Divise .

„Ich pfeif auf Ihre persönlichen Probleme“, sagte Sharone giftig. Wir werden zusätzliches Kapital benötigen. Meine Ausgaben sind bereits beachtlich, aber hören Sie mich etwa klagen? Guerrero ist für die Aufgabe der beste Mann, den wir bekommen konnten. Wir müssen ihn unterstützen und das bedeutet nun einmal mehr Bargeld! Wir haben doch beide unsere Quellen. Ich werde bei der Glaubensgemeinschaft um eine Erhöhung des Etats vorsprechen.“

„Das Ganze gerät doch völlig außer Kontrolle“, beschwerte sich der Direktor.

„Nein, gerät es nicht! Noch haben wir alles unter Kontrolle“, versuchte ihn Sharone zu beruhigen.

„Hm, ich weiß nicht ...“ Leons Stimme schwächelte.

„Was wissen Sie nicht? Wir stehen vielleicht vor einer der wichtigsten Entdeckungen in der Geschichte dieses Landes und können beide mit einer entsprechenden Entlohnung rechnen, wenn wir nicht die Perspektive verlieren. Wir werden das Geld aufbringen, es ist unsere Pflicht.“

„Vermutlich haben Sie recht“, sagte Leon versöhnlich und nickte ganz langsam zustimmend. Mir gefällt nur ganz und gar nicht, dass Claudio auf einmal entschieden hat, die Leitung selbst zu übernehmen.“

„So? Aber genau deshalb war er doch unsere erste Wahl. Wir müssen nur klarstellen, dass er vorsichtig vorgeht.“

„Sie ängstigen mich wirklich, Sharone“, sagte Leon plötzlich und schaute ihr direkt in die Augen. Es kam ihm vor, als könne er durch die hübsche Schale bis tief in ihre Persönlichkeit hineinsehen, die sich dahinter verbarg.

Also gut , dachte er. Für Sie war er inkonsequent und ein Feigling. Allerdings ganz so leicht wollte er sich von ihr nicht dominieren lassen.

Die Oberfläche seines Schreibtisches lag unter Zentimetern von Papierstapeln begraben. Irgendwo in dem Durcheinander lagen die Teller, die er für Frühstück und Mittagessen benutzte. Seit seinem Entschluss, in die Suche einzusteigen, hatte er kaum noch geschlafen. Die enorme Menge an Kaffee hatte in wach gehalten, allerdings formte sich jetzt ein stechender Kopfschmerz direkt hinter seinen Augen. Wenn er nicht gerade vor seinem Computer hockte, sprach er am Telefon mit Gilberto Leon. Die entsprechende Telefonnummer kannte er bereits auswendig.

„Ja, Herr Guerrero, was ist es denn jetzt schon wieder?“ Leon war es leid seine ständigen Anrufe entgegennehmen zu müssen.

„Wie sieht es mit dem Infra-Rot-Detektor aus?“, wollte Claudio diesmal wissen. Wie nebenbei bemerkte er zusätzlich: „Ich habe bisher noch nicht mit Sharone Rosenbaum sprechen können. Wie kommen Sie beide mit der Zusammenstellung meiner Ausrüstung zurecht?“ Er beabsichtigte in Erfahrung zu bringen, wie konkret die Absprache zwischen den beiden ablief.

„Alles bestens“, fluchte Leon.

„Ich habe noch vorhin mit Sharone darüber gesprochen. Es wird keine Schwierigkeiten geben.“

Das war auch gut so, und das wenigste, was sie für ihn erledigen konnten. Im schlimmsten Fall würde er Tage benötigen, um von Chachapoyas aus in das unwegsame Urwaldgebiet eindringen zu können, und dann Wochen, vielleicht sogar Monate, um die auf den Fotos sichtbaren Überreste menschlicher Siedlungen zu lokalisieren. Wenigstens sollte es dabei nicht an der passenden Ausrüstung hapern, beziehungsweise am Fehlen lebenswichtiger Informationen, wenn er auf sich alleine gestellt den Dschungel des Amazonas durchstreifte. Er beendete das Telefongespräch und fügte zwei Satellitenfunktelefone zu seiner Wunschliste hinzu.

Während sein Laserdrucker unnachgiebig ausgedruckte Berichte, Tabellen und geologische Skizzen aus dem Internet in den Papierauffangbehälter beförderte, vernahm er vor seiner Haustüre das knatternde Geräusch eines Zweitaktmotors. Es gehörte zu Luis kleiner Honda-Gelände-Maschine.

In seiner viel zu großen Lederjacke und dem verwaschenen Sweater bildete sein Freund eine selten komische Figur! Dazu schnallte er sich gerade die Knieschoner ab, welche er sonst beim Volleyball zu tragen pflegte.

„Was ist denn hier los?“, begrüßte ihn Luis. Dann sah er sich ihn genauer an.

„Mensch Claudio, du hast auch schon mal besser ausgesehen!“

„Hör bloß auf Luis“, antwortete der gereizt. „Seit ich mich entschlossen habe nach Chachapoyas zu gehen, ist hier der Teufel los. Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll, und meine Kaffeemaschine leistet bereits Überstunden.“

„Na dann erzähl mir wenigstens, wie es zu deinem Stimmungswandel gekommen ist. So beschäftigt habe ich dich schon lange nicht mehr gesehen.“

„Setz dich irgendwo hin und schau dir das einmal an“, sagte Claudio, während er das aufgerissene Päckchen von der Chromabdeckung der alten Wurlitzer Jukebox nahm. Luis begutachtete eingehend das kleine Gefäß aus Bronze. Auf seiner Stirn bildete sich eine tiefe Furche.

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