Malcom Brady - DER MYTHOS

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War es wirklich Christoph Kolumbus, der Amerika als Erster entdeckt hat? Genau diese Frage stellt sich der deutsche Abenteurer Claudio Guerrero, als er den zunächst recht harmlos erscheinenden Auftrag übernimmt, im peruanischen Urwald nach einer versunkenen Stadt zu suchen. Im Stillen hofft er während seiner Expedition entsprechende Beweise für seine Theorie zu finden. Fast schon zu spät erkennt er, dass ihm eine fanatisch-religiöse Gruppierung, sowie ein skrupelloser kolumbianischer Geschäftsmann auf Schritt und Tritt folgen. Welches Geheimnis verbirgt sich tatsächlich in den verlassenen Ruinen der Wolkenkrieger von Chachapoyas? Welche Rolle spielt die undurchsichtige Sharone Rosenbaum, bei der alle Fäden im Hintergrund zusammenzulaufen scheinen … Ein spannender Abenteuerroman mit geschichtlichem Hintergrund.

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Mit dem weiteren Fortschreiten der Nacht zündete Sharone eine zweite Kerze mithilfe der Glut der vorherigen an und erfüllte so den kleinen, schäbigen Raum mit frischem Licht. Der Mond lugte durch die Wolken, sodass sich der Lichtkegel nicht mehr nur auf den wackeligen Holztisch beschränkte, sondern nun auf dem über ihrem Bett befindlichen Kruzifix ruhte. Sie starrte auf das Abbild Jesu und glaubte eine innere Befreiung zu spüren. Durch das winzige Fenster mit den eisernen Gitterstäben hatte sie vorher beobachten können, wie der Abt von der Felsspitze zurückgekehrt war. Sie maß ihrer Beobachtung allerdings keine weitere Bedeutung bei. Warum sollten Mönche nicht auch einmal einen Spaziergang unternehmen. Immerhin hatte man sich ihrer erneuten Forderung gegenüber wohlgesonnen gezeigt. Somit war ein längerer Aufenthalt hinter diesen Klostermauern gar nicht mehr notwendig. Vielmehr war ihre Anwesenheit in Peru nun umso dringender erforderlich. Immerhin besaß Sie jetzt eindeutig bessere Argumente, um Leon für ihre Ziele einspannen, und eine Expedition nach Chachapoyas realisieren zu können.

Lima, Peru

Claudio hatte es endlich geschafft. Die unzähligen Papierstapel hatten sich gelichtet und die Unordnung war von seinem Schreibtisch verschwunden. Stattdessen lagerten jetzt die gesammelten Dokumente ordentlich in bunten Aktenordnern. Selbst der wie ein Dynamo laufende Laserdrucker hatte seine Arbeit eingestellt und so waren auch keine neuen Papierberge mehr zu erwarten. Eine Rechnung für Ausgaben in der Höhe von mehreren Tausend Dollar hatte er noch schnell an Leons Büro gefaxt. Die Zahlungen waren innerhalb von dreißig Tagen fällig und der Direktor hatte versprochen sie pünktlich zu begleichen.

„Machen Sie sich keine Sorgen wegen der Bezahlung“, hatte er ihm vorher am Telefon versichert.

„Sharone und ich werden uns um alles kümmern. Der Versand ihrer Ausrüstung ist auch schon so gut wie in die Wege geleitet. Wie immer konnte Claudio den arroganten Verkäuferton Leons nicht ausstehen, entschied sich aber diesmal dafür, ihn einfach zu überhören. Für ihn standen jetzt wichtigere Dinge auf dem Programm. In wenigen Tagen schon sollte die Reise nach Pucallpa starten. Vertrauen war gut, eigene Kontrolle jedoch besser.

Ihm blieb genügend Zeit, um noch einmal die Besorgungsliste durchzugehen. Ganz wichtig waren die technischen Geräte, die er zur Ortung der Grabungsstätte benötigte. Einige davon hatte er speziell im Ausland anfordern lassen. Dazu kamen noch: ein Satellitenkommunikationssystem, GPS, eine solare Energiequelle, spezielle Kleidung, Zelte und reichlich Proviant, um einige Zeit im Urwald überstehen zu können. Einfache Utensilien würden sie zur Not auch noch in Chachapoyas bekommen können. Das war die Aufgabe seines Freundes. Luis würde vor Ort die Gegebenheiten bis in das kleinste Detail untersuchen. Er wusste, dass er sich auf ihn verlassen konnte.

Für seinen eigenen Ausflug nach Brasilien, bedurfte er nicht viel mehr als seine Aufzeichnungen, angemessene Bekleidung sowie seine Digitalkamera. Schließlich beabsichtigte er überall als gewöhnlicher Tourist aufzutreten. Irgendwo klingelte sein Telefon.

Er hatte zu gut aufgeräumt und konnte das verdammte Ding zunächst nicht finden. Es befand sich nicht an seinem ihm zugedachten Platz. Dann erinnerte er sich und spurtete die schlanke Wendeltreppe hinauf. Ein Griff unter sein Kopfkissen und er hielt das schnurlose Telefon in den Händen. Nun jedoch läutete es nicht mehr. Entnervt wollte er zurück zur Treppe gehen, da klingelte es erneut.

„Luis, du?“ Claudio hechelte atemlos in den Hörer.

„Hallo, mein Guter. Befindest du dich etwa schon im Fitnesstraining für Chachapoyas?“, neckte ihn sein Freund, als er Claudios schweren Atmen hörte.

„Aber Spaß beiseite. Ich möchte nur mal in Erfahrung bringen, ob du für das hier bereit bist?“

„Für was denn?“

„Hör mal genau zu! Unsere schöne Sharone besitzt anscheinend ausgezeichnete Kontakte zur israelischen Knesset.“

„Plop ...“ Die Überraschung war ihm mehr als gelungen. „So etwas Ähnliches habe ich schon kommen sehen“, entgegnete Claudio und beendete einen Augenblick des Schweigens.

„Irgendwie habe ich der Dame von Anfang an nicht getraut. Mir kommt es so vor, als würde sie nicht mit offenen Karten spielen. Genau wie der gute Gilberto Leon. Nur das der noch undurchsichtiger ist. Aber woher hast du denn überhaupt diese brisante Information?“ Luis zögerte einen Moment.

„Erinnerst du dich noch an Jorge Sapiro?“, sagte er dann.

„Meinst du Jorge, den Möchtegern-Diplomaten?“

„Genau den! Der steckt doch immer mit einem Bein in irgendwelchen illegalen Geschäften. Und doch, er muss über solide Kontakte zu den richtigen Stellen verfügen. Stell dir vor, gestern habe ich ihn im Museum de la Nation getroffen. Hat sich die neusten Errungenschaften angesehen. Ganz so, als ob er kein Wässerchen trüben könnte. Dabei ist er mehr als einmal mit wertvollen Kunstobjekten in seinem Diplomatengepäck über die Grenze verschwunden. Das weiß ich aus absolut sicherer Quelle. Selbst vor sakralen Kunstgegenständen aus Provinzkirchen soll er nicht halt gemacht haben.“

„Aber du hast ihm doch hoffentlich nichts von unserem Auftrag erzählt, oder etwa d...“

„Nun, nicht direkt“, schnitt ihm Luis das Wort ab und versuchte ihn zu beruhigen.

„Wir haben ein wenig über Leon gesprochen. Zu dem wusste Jorge übrigens auch einige interessante Geschichten zu erzählen, bloß dabei muss mir der Name Sharone irgendwie entfallen sein…“

„Spinnst du Luis? Wie entfallen?“

„Natürlich nicht in Zusammenhang mit unsere Angelegenheit, mehr wegen ihrer auffallenden Schönheit.“

„Ach ja?“

„Also, auf alle Fälle war die Dame für Jorge keine Unbekannte. Stell dir vor, er tippte etwas in sein Notebook, und als wir uns verabschiedeten, rückte er mit der Sprache raus. Er erzählte mir Einzelheiten über Sharones wirklicher Identität.“

„Erzähl weiter.“

„Anscheinend fischt die Dame gerne im Trüben. Ich musste ihm hoch und heilig versprechen, in jedem Fall seinen Namen außen vor zu lassen, wohlweislich, dass ich mit dir natürlich darüber sprechen würde. Er schien sogar etwas Ehrfurcht oder Angst vor ihr zu haben.“

„Mensch Luis! Normale Freunde fragen, ob sie helfen können, die Garage zu streichen oder einen Gasgrill zusammenzusetzen. Warum muss es bei dir immer etwas Extravagantes sein?“, lästerte Claudio.

„Wenigstens dauert es jetzt nicht mehr lange, bis unser Flugzeug abhebt. Ich konnte Leon sogar zwei Flugtickets für die erste Klasse abringen, wie findest du das?“

„Das hört sich doch ganz gut an. Da gibt es immer so gutes Essen“, freute sich Luis.

„ Sehen wir uns heute Abend noch auf einen Drink?“

„Lieber morgen Abend“, erwiderte Claudio.

„Ich habe noch ein wenig zu arbeiten und außerdem warte ich noch auf einen Anruf aus Chile, von Liliana. Die wird aus allen Wolken fallen, wenn sie von unserem Vorhaben erfährt.“

„Ist mir auch Recht so und vielleicht liegen uns dann bereits die Ergebnisse der Analyse deiner seltsamen Urne vor. Ich werde morgen einmal im Labor des Museums vorbeischauen“, versprach Luis, und damit war das Gespräch beendet.

Cartagena, Kolumbien

John Jairo Mosquera stand mit dem Rücken gewandt zu den Fenstern des großzügigen Salons seiner Penthousewohnung und meditierte vor sich hin. Er hatte die direkt in der Altstadt von Cartagena liegende Immobilie von seinen Eltern übernommen, die sie wiederum von John Jairos Großeltern geerbt hatten. Die Fenster waren mehr als vierhundert Jahre alt. Sie stammten aus einer Zeit, als das koloniale Cartagena von den Spaniern als Drehkreuz zwischen der alten und neuen Welt benutzt wurde. Ihre Flotte kam zweimal jährlich von Sevilla oder Cadiz hierher, um spanische Waren, wie Waffen, Rüstungen, Werkzeuge, Textilien sowie Pferde zu vermarkten und Gold, Silber, Perlen und Edelsteine zu laden, bevor sie den Weg nach Porto Bello und Santo Domingo fortsetzten. Die gelagerten Schätze, die nach Spanien transportiert werden sollten, und die stetig ankommenden und abfahrenden Schiffe machten die Hafenstadt aber auch sehr schnell zu einem bevorzugten Ziel von Freibeutern und Piraten.

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