Christian Kubitza - EINE WOCHE

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Ich bin Chris, Chris Keene.
Bis vor Kurzem war alles in Ordnung.
Aber jetzt habe ich eine Trennung hinter mir, die ich nicht wollte,
zwei Millionen Dollar auf meinem Konto, das ich nie eröffnet habe,
die fristlose Kündigung wegen einer Unterschlagung, die ich nicht begangen habe
und das FBI im Nacken, das ich nicht mehr los werde.
Wie das alles passieren konnte? Ich erzähl´s euch.

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„Nervös, Mr. Keene?“ fragte mich Melanie prompt, als könne sie meine Gedanken lesen.

„Ein wenig“, untertrieb ich und zeigte ihr ein gequältes Lächeln. Ihr schien es nichts auszumachen, nach dort oben zu müssen. Der Fahrstuhl hielt und die Tür öffnete sich. Wir betraten den 41. Stock. Ich wollte mich zunächst orientieren doch Melanie schien den Weg genau zu kennen und ging zielstrebig in Richtung Nordseite. Ich folgte ihr, nachdem ich den leeren Kaffeebecher in einer der Stahlmülleimer, die links und rechts die Aufzüge flankierten, entsorgt hatte. Offensichtlich war Melanie – aus welchen Gründen auch immer – öfter auf dieser Etage. Wir hasteten durch die langen Gänge. Auch hier alle 5 Meter das Firmenlogo. Allerdings nicht in einen anthrazitfarbenen Teppich eingewebt sondern in Parkett geschnitzt. Die ganze Etage schien mit Parkettboden ausgelegt zu sein. Gerade als ich mich fragte, ob es auf den Toiletten wohl auch Parkettboden gab, bremste Melanie vor mir abrupt ab, sodass ich um ein Haar in sie reingerannt wäre. Sie klopfte an die massive Holztür – erstaunlicherweise ohne Logo –, vor der wir zum Stehen gekommen waren und wartete ein schroffes „Herein!“ ab. Sie öffnete die Tür und wir betraten den Raum. Mir präsentierte sich ein grandioses Bild, sowohl vom Zimmer selbst als auch von der Aussicht. Ich schätzte, der Raum war fast so groß wie ein Tennisplatz. Er war komplett in hellen und dunklen massiven Holzmöbeln eingerichtet. Aber nicht so viele, dass es erdrückt hätte. Sehr geschmackvoll. Und sehr teuer natürlich. Ich weiß nicht, wie viele – eigentlich illegalen – Tropenholzarten hier verbaut worden waren, aber es wirkte alles äußerst elegant. Noch mehr faszinierte mich aber der Ausblick. Hier auf der obersten Etage überragte das Gebäude alle umliegenden, sodass man einen unverbauten Blick auf den Financial District hatte. Und das bedeutete auf das One World Trade Center, das so gut wie fertiggestellt war. Ein Turm, der mit 541 Metern über drei Mal so hoch in den New Yorker Himmel ragte, wie das Gebäude, in dem ich mich jeden Tag befand, und damit das größte Gebäude in der Stadt und das dritthöchste der Welt war. Selbst ohne die riesige Antenne auf seinem Dach kam es auf über 400 Meter Höhe. Ein Bau der Superlative, der über 4 Milliarden Dollar verschlungen hatte oder haben würde, wenn er endgültig fertiggestellt war. Ein Zeichen Amerikas an die Welt: Wir sind unbesiegbar! Nehmt Ihr uns unser Wahrzeichen, bauen wir ein noch imposanteres! Sowohl das Gebäude als auch die damit verbundene Botschaft waren keineswegs unumstritten. Viele Stimmen sagten, dass es sich um reine Provokation handele, die irgendwann zu einer neuen Katastrophe führen könnte. Aber so war die Welt eben, und die Vereinigten Staaten von Amerika erst recht: immer höher, schneller, weiter. Egal was passierte. Von dem Gebäude ging einerseits Faszination aus, andererseits war es durchaus in der Lage Ängste zu schüren. Ängste vor einer Wiederholung von 9/11. Dieses Gebäude schien ja geradewegs dazu einzuladen, so sagte sich wohl mancher. Meine Ansicht dazu war recht ambivalent. Zumal ja ohnehin niemand so genau wusste, was am 11. September wirklich geschehen war. Ich war zwar fernab jedweder Verschwörungstheorie. Aber den offiziellen Berichten war schon aufgrund physikalischer Unmöglichkeiten kein Glauben zu schenken. Stahlträger schmelzen nun mal nicht bei einem auf Kerosin basierenden Feuer und Flugzeuge verschwinden nicht einfach in Hochhäusern, wie uns die angeblichen Live-Aufnahmen weismachen wollten. Und zwei der höchsten Gebäude der Welt verschwinden auch nicht einfach als Staubhäufchen im Boden, ganz zu schweigen von einem dritten (WTC-7), das von den angeblichen Angriffen noch nicht einmal unmittelbar betroffen war. Was auch immer da passiert war, konnte mit dem neuen Gebäude wieder passieren.

„Wenn Sie dann soweit wären, Mr. Keene!“ durchbrach der Big Boss meine Gedankenschwaden. Ich wandte meinen Blick vom Fenster ab und richtete ihn auf Mr. Clark, der hinter seinem mächtigen Holzschreibtisch stand. Er blitzte mich mit funkelnden Augen an, hatte ich ihn doch noch nicht einmal angesehen, als ich den Raum betrat. So sehr war ich von der Aussicht und dem Interieur erfasst. Ein Fauxpas! Jetzt musste ich mir ganz schnell etwas einfallen lassen, um das wieder geradezurücken. Auf die Eitelkeit eines Mannes der obersten Etage bauend erwiderte ich:

„Selbstverständlich. Entschuldigen Sie, Mr. Clark, aber der Ausblick ist einfach grandios. Und Ihr Büro zeugt von sehr gutem Geschmack, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf.“ Der Blick vom Big Boss wurde ein wenig weicher und ich meine, den Anflug eines Lächelns in seinem Gesicht erkannt zu haben. Nicht so bei Melanie, die mich scharf anblickte und mir mit den Augen den Gang zu den Besuchersesseln geradezu befahl. Deswegen und weil sie bereits auf dem Weg dorthin – es waren gute vier, fünf Meter – war, folgte ich ihr.

„Vielen Dank, Mr. Keene, aber Sie sind nicht hier, um den Ausblick zu genießen“, erwiderte Mr. Clark trocken. Er wies uns mit der Hand an, Platz zu nehmen, was wir taten.

Daniel Clark, schätzungsweise Mitte sechzig, höchstens eins fünfundsechzig groß, ein wenig rundlich, wenig Haare, randlose Brille, millionen- wenn nicht milliardenschwer, war der absolute Herrscher über sein Unternehmen. Er hatte es bereits von seinem Vater übernommen und die Mehrheitsanteile nie aus der Hand gegeben. Es gab zwar einige Topmanager hier, die was zu sagen hatten, aber er konnte alleine über alles entscheiden, wenn er wollte. Er hatte alle Fäden in der Hand. Dachte er bis zu diesem Vormittag jedenfalls. Dachte ich bis zu diesem Vormittag jedenfalls.

„So, Mr. Keene, dann zeigen Sie mir mal diesen angeblichen Mega-Fonds“, forderte er mich mit ausgestrecktem Arm und geöffneter Hand auf. Offenbar hatte er sich zwischenzeitlich wieder ein wenig beruhigt, denn er sprach in einer normalen Lautstärke. Ich drückte ihm die von Melanie vorhin erhaltene Mappe in die Hand. Er begann sofort, darin zu blättern und zog einige Male die Augenbrauen hoch, während er die Zahlen studierte. Zwischendurch blickte er über seine Brille hinweg immer mal wieder abwechselnd zu Melanie oder zu mir. Nach gefühlten zehn Minuten – wahrscheinlich war es nur eine einzige – warf er die Mappe auf den Schreibtisch und wandte sich wieder an mich, diesmal wieder deutlich lauter:

„Wo zum Henker haben Sie nur diese Zahlen her, Keene!?“

„Ähm … von Mrs. Goldblum, Sir“, antwortete ich.

„Ich hatte bis eben noch keine Ahnung davon, bevor mir Mrs. Goldblum diese Mappe übergeben hatte.“ Ich blickte ein wenig hilfesuchend zu Melanie hinüber, die mich allerdings mit riesigen fragenden Augen anstarrte, was bei mir wiederum eine Art Schockstarre hervorrief.

„Ich habe Ihnen diese Mappe gegeben, Mr. Keene?“, fragte sie gespielt erstaunt.

„Ich glaube, Sie verwechseln da gerade etwas.“ Ich traute meinen Ohren nicht.

„Darf ich mal bitte sehen, Mr. Clark“, hörte ich sie wie durch Watte sagen. Ich merkte, wie mir flau wurde und sich eine Art Nebel auf Gehör und Sehnerv legte. Was war hier nur los, verdammt? Was sollte dieser Blödsinn? Ich war zunächst nicht in der Lage etwas zu sagen, so sehr war ich von Melanies Reaktion überrascht. Sie nahm sich die Mappe vom Tisch, die sie mir vor nicht ganz einer Stunde selber gegeben hatte und starrte darauf, als wenn sie sie das erste Mal sehen würde. Sie blätterte kurz darin und legte sie wieder auf Mr. Clarks Schreibtisch zurück.

„Tut mir leid, Sir“, wandte sie sich an Mr. Clark.

„Diese Mappe habe ich noch nie gesehen und über einen Spezialfonds ist mir nichts bekannt.“ Bang!!! Das saß. Ich wusste nicht, wie mir geschah und blickte Melanie und den Big Boss abwechselnd fassungslos an. Ich muss in diesem Augenblick wirklich eine erbärmliche Figur abgegeben haben. Ich rang noch nach Fassung, als sich bereits Mr. Clark wieder an mich wandte:

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