Christian Kubitza - EINE WOCHE

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Ich bin Chris, Chris Keene.
Bis vor Kurzem war alles in Ordnung.
Aber jetzt habe ich eine Trennung hinter mir, die ich nicht wollte,
zwei Millionen Dollar auf meinem Konto, das ich nie eröffnet habe,
die fristlose Kündigung wegen einer Unterschlagung, die ich nicht begangen habe
und das FBI im Nacken, das ich nicht mehr los werde.
Wie das alles passieren konnte? Ich erzähl´s euch.

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„Mr. Keene. Wenn Sie den Statusreport abliefern wollen, haben Sie sich aber verdrückt.“ Er blickte mich an und begann gleichzeitig ob seiner sagenhaft mehrdeutigen Wortwahl herzhaft zu lachen. Dann wählte er per Knopfdruck den 28. Stock als sein Fahrziel aus und sah, dass ich offenbar in den 10. wollte.

„Sie haben Zeit für die Caféteria?“, fragte er vorwurfsvoll.

„Haben Sie denn den Report schon an Mr. Clark abgeliefert?“

„Noch nicht, Mr. Buchanan. Ich wollte mir nur schnell ein Brötchen oder so besorgen. Mir ist schon ganz flau“ gab ich zurück.

„Flau? Ihnen wird noch flau, wenn Mr. Clark nicht bald den Report in Händen hält!“ blaffte er mich an.

„Mann! Was glauben Sie eigentlich, wo Sie hier sind? Sie können sich vollstopfen, wenn Ihre Arbeit erledigt ist!“

Alles klar, Du Arsch. Plustere Dich hier mal nicht so auf. Am liebsten hätte ich Charly im Nacken gepackt und mit der Nase so lange auf den Knopf für die 10. Etage gedrückt, bis wir diese endlich erreicht hätten.

„Machen Sie, dass Sie wieder in Ihr Büro kommen“ fuhr er mich weiter an.

„Natürlich, Mr. Buchanan.“ Mehr konnte ich nicht erwidern. Aber irgendwann lass ich Euch mit dem ganzen Scheiß hier alleine. Der Aufzug hielt und Charly stieg aus. Nicht ohne darauf zu achten, dass ich ihm auch ja folgte, was ich tat. Er sprintete in Richtung Konferenzraum los. Wahrscheinlich hatte er etwas vergessen. Ich trottete in Richtung meines Büros. Jetzt war mir noch schlechter als vor diesem sinnlosen Ausflug. Kurz bevor ich mein Büro erreichte, hörte ich Becca.

„Mr. Keene. Da sind sie ja. Ich hatte sie schon gesucht.

„Ja, Becca. Was ist denn schon wieder?“ herrschte ich sie fast an, was mir im selben Moment bereits leidtat. Sie konnte ja nichts dafür, dass mich Charly gerade rund gemacht hatte.

„Ähm… Mr. Andersen hatte erneut für Sie angerufen. Er bittet nochmals dringend um Rückruf“, sagte sie leicht irritiert.

„Es tut mir leid, Becca. Ist ein bisschen hektisch heute. Danke. Ich werde ihn zurückrufen.“

„Soll ich Ihnen etwas aus dem Café besorgen? Haben Sie schon gefrühstückt?“ Ein Goldstück diese Becca. Und ich machte sie auch noch blöd an.

„Das wäre echt toll, Becca. Ich bin noch nicht dazu gekommen auch nur einen Happen zu mir zu nehmen.“ Schon war sie weg. Dieses Mal hatte ich ihr noch nicht einmal Geld geben können. Ich betrat mein Büro, ging zum Schreibtisch und setzte mich an den Computer. Jetzt wurde es höchste Zeit, den Report irgendwie zusammenzuzimmern. Rick musste warten. Rick war Rick Andersen, der schon zwei Mal heute Morgen um meinen Rückruf gebeten hatte. Er war ein ehemaliger Schulkollege und mein ältester Freund. Wir kannten uns nun schon über dreißig Jahre. Eine verdammt lange Zeit. Wir hatten uns zwar mal einige Jahre aus den Augen verloren, uns in New York aber dann wiedergetroffen. Seither hatten wir regelmäßig Kontakt, gekrönt von mehreren Treffen im Monat. Vorzugsweise in einer guten Bar. Vorzugsweise mit stundenlangen Gesprächen und gutem Single Malt. Wenn er heute schon zwei Mal angerufen hatte, musste es wohl wichtig sein. Verdammt, ich rufe ihn doch sofort an. So lange kann der Bericht auch noch warten. In dem Moment, in dem ich den Telefonhörer ergriff, klingelte es, sodass ich sofort dran war und etwas verdutzt meinen Namen in die Muschel blies. Gleichzeitig hörte ich eine laute Stimme.

„Hier Clark. Wann habe ich den Statusreport, den ich angefordert hatte?“ blaffte es weniger fragend als verärgert von der anderen Seite der Leitung.

„Ich arbeite daran, Mr. Clark“ erwiderte ich wenig einfallsreich.

„Ich muss noch den europäischen Spezialfond einarbeiten, von dem ich bis eben noch keine Kenntnis hatte“, versuchte ich mich zu rechtfertigen.

„Welchen europäischen Spezialfond? Wovon faseln Sie da, Keene?“ bellte es in mein Ohr. Jetzt war ich einigermaßen erstaunt. Der Big Boss wusste auch nichts von diesem Fond?

„Na, von dem 150 Milliarden-Dollar-Fond, der erst dieses Jahr aktiviert wurde, Mr. Clark.“ Stille.

„Mr. Clark?“, fragte ich vorsichtig auffordernd.

„… 150 Milliarden! Haben Sie getrunken, Keene! Sind Sie jetzt völlig durchgedreht!“ Offenbar schnappte er nach Luft.

„Nein, Sir. Mrs. Goldblum hat mich soeben darüber informiert“, antwortete ich, ohne auf seine Unverschämtheit einzugehen.

„Sie schnappen sich jetzt sofort Mrs. Goldblum und sind in fünf Minuten in meinem Büro! Haben Sie verstanden, Keene?“

„Selbstverständlich, Mr. Clark“, erwiderte ich. Und schon hörte ich, wie der Big Boss den Hörer auflegte, wobei das nicht wirklich die richtige Beschreibung dafür ist, wie er sich des Hörers entledigte. Er knallte ihn derart fest auf sein Telefon, dass mir das Ohr klingelte. Dankeschön, Mr. Clark! Ich drückte die Unterbrechungstaste auf meinem Telefon und unmittelbar danach die Ziffern 9 und 3. Das war die Durchwahl von Melanie Goldblum. Es klingelte vier Mal, bis sie abhob.

„Melanie Goldblum.“

„Hier ist noch mal Keene, Mrs. Goldblum. Ich hatte gerade eine recht laute Unterredung mit dem Big Boss. Es ging um den Report bzw. diesen Spezialfond. Er möchte uns beide sofort in seinem Büro sehen.“

„OK. Treffen wir uns am Aufzug“, beendete sie das Gespräch kurz und bündig ohne auch nur eine einzige Frage zu stellen. Ich legte den Hörer auf, nahm die Mappe, die Melanie mir eben mitgegeben hatte, ein paar weitere Ausdrucke hinsichtlich des noch nicht fertiggestellten Reports und hastete aus meinem Büro. Weit kam ich nicht. Vor der Türe stieß ich mit Becca zusammen, die alles fallen ließ, was sie bei sich trug. Sah nach meinem Frühstück aus. Schade.

„Sir, was ist denn los?“, fragte sie erschrocken, sich bereits bückend nach den einzelnen Sachen auf dem Boden ausstreckend.

„Sorry, Becca. Es tut mir leid. Ich muss sofort zum Big Boss“ antwortete ich und bewegte mich weiter schnellen Schrittes Richtung Fahrstühle. Becca schaffte es aber noch, mir einen halbvollen Becher Kaffee in die Hand zu drücken.

„Dann trinken Sie wenigstens den!“ forderte sie mich lächelnd aber bestimmt auf. Ich nahm ihr im Gehen den Becher aus der Hand und schlürfte hektisch daran rum, während ich meinen Weg zu den Fahrstühlen fortsetzte. Ich blickte mich noch einmal kurz um und sah Becca auf dem Boden herumkriechen, offenbar vor sich her fluchend. Sie tat mir leid. Sie hatte mir extra etwas zu essen besorgt und jetzt das. Ich schaute wieder nach vorne und sah Melanie schon vor den Aufzügen stehen.

„Hallo, Mrs. Goldblum.“

„Hi, Mr. Keene. Was macht der denn für´n Stress?“ fragte sie mich und zeigte mit ihrem rechten Zeigefinger nach oben.

„Keine Ahnung. Aber ich habe den Eindruck, dass er bisher ebenso wenig von diesem Fond wusste wie ich, bevor ich mit Ihnen sprach. Ich dachte, der kriegt ´nen Herzinfarkt“ fasste ich mein Telefonat mit dem Big Boss kurz zusammen. Dass er mich für irre oder mindestens betrunken hielt, verschwieg ich ihr. Seine Laune würde sie schon früh genug am eigenen Leib zu spüren bekommen, fürchtete ich. Die Aufzugtüre öffnete sich und wir stiegen ein. Ich nippte an meinem Kaffee. Er schmeckte furchtbar. Melanie drückte den Knopf zur 41. Etage, der höchsten des Gebäudes. Dort saß der Vorstand. Ich glaube, ich war in den über fünfzehn Jahren, die ich jetzt hier arbeitete, lediglich zwei Mal bis in diese Etage vorgerückt. Das war beide Male während der Finanzkrise. Eine sehr stressige Zeit, keiner wusste mehr, wo ihm der Kopf stand. Damals musste ich auch irgendwelche Berichte in Rekordzeit fertigen und nach oben bringen. Ansonsten hörte man entweder von Dritten oder nur per Telefon von Mitgliedern des Vorstandes. Nun sollte ich also in ein paar Sekunden wieder einmal die heiligen Hallen betreten. Zugegeben – ich war nervös. Und das ließ sich offenbar nicht verbergen.

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