Christian Kubitza - EINE WOCHE
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Bis vor Kurzem war alles in Ordnung.
Aber jetzt habe ich eine Trennung hinter mir, die ich nicht wollte,
zwei Millionen Dollar auf meinem Konto, das ich nie eröffnet habe,
die fristlose Kündigung wegen einer Unterschlagung, die ich nicht begangen habe
und das FBI im Nacken, das ich nicht mehr los werde.
Wie das alles passieren konnte? Ich erzähl´s euch.
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„Mr. Keene?“ Becca sah mich fragend an.
„Ja, Becca?“
„Das Meeting!?“
„Ach ja. Ich gehe ja schon.“ Nur halb aus meinen Gedanken gerissen steuerte ich den Konferenzsaal am Ende des Ganges an. Immerhin hatte man von dort aus einen guten Blick auf Downtown Manhattan. Beim Weggehen hatte mir Becca noch schnell einen Pappbecher mit Kaffee aus dem Automaten auf dem Gang in die Hand gedrückt, an dem ich vorsichtig nippte, während ich den Ort der geballten Kommunikationsmacht unseres Unternehmens fast erreicht hatte. Verdammt heiß. Sie muss ihn gerade erst gezogen haben. Bereits durch die Scheiben konnte ich erkennen, dass alle wichtigen Leute versammelt waren. Oberbosse, mittleres Management und Abteilungsleiter. Die Verantwortungserweiterung und Alibibeschaffung für die Bosse schien bereits auf vollen Touren zu laufen, als ich durch die Glastür den Konferenzraum betrat.
„Ah, Mr. Keene. Konnten Sie sich doch noch dazu durchringen uns Gesellschaft zu leisten?“, begrüßte mich Charles Buchanan, mein unmittelbarer Vorgesetzter. Lustig! Ich hau´ Dir gleich auf´s Maul, dachte ich.
„Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Da gab´s ein kleines Problem mit der Metro“, log ich die versammelte Mannschaft an.
„Ja, ja. Setzen Sie sich, Mr. Keene!“ befahl mir Charles. Ja, klar. Hast Du gedacht, ich bleibe während der ganzen Besprechung stehen, Du Idiot! Sätze ohne Sinn, einzig zum Pushen des Egos ausgesprochen. So kann man zeigen, dass man über einen anderen Menschen ein gewisses Maß an Macht besitzt. Wie erbärmlich! Ich ließ mich in den weichen Ledersessel sinken und versuchte meine volle Aufmerksamkeit dem Geschehen der Besprechung zu widmen. Ein eigentlich von Vornherein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Um was ging es hier überhaupt? Verdammt! Ich hatte keine Ahnung. Ich fingerte ungeschickt mein Blackberry aus der Hosentasche, in die ich es gerade nach dem Lesen der Nachricht von Becca gesteckt hatte. Ich las die E-Mail erneut, in der Hoffnung, Hinweise auf das Thema des Meetings darin entdecken zu können. Ich scrollte die Nachricht von Becca hoch und runter, konnte ihr aber keine weiteren Informationen entlocken. Mist! Dann blieb mir wohl nichts anderes übrig, als zuzuhören und zu hoffen, erst mal nichts gefragt zu werden. Zu spät.
„Nicht wahr, Mr. Keene?“, riss es mich jäh aus meinen Gedanken.
„Ähm….wie bitte? Ich war kurz abgelenkt, Verzeihung“, stammelte es aus mir heraus.
„Ich versuchte hier gerade zu erklären, Mr. Keene, dass das Budget für die Investments auf den Caymans bereits Anfang des Monats erreicht wurde und dort kein Spielraum mehr ist. Nicht wahr, Mr. Keene!?“ wiederholte sich Charles Buchanan diesmal etwas lauter. Mein Freund Charlie. Ich hätte ihm eben doch gleich eine verpassen sollen, als ich reinkam.
„Ähm… also… ich hab´ die Zahlen zwar jetzt nicht direkt parat, aber vom Grundsatz her stimmt das wohl so, Mr. Buchanan“ erwiderte ich möglichst ausweichend und unverbindlich.
„Da hören Sie es, meine Herren – eh, und Damen natürlich“ bestätigte Charlie. Es war nur eine Dame anwesend, sofern man bei Melanie von Dame sprechen konnte. Melanie Goldblum, die wohlgeformte Brünette aus dem internen Finanzmanagement. Die ließ hier im Unternehmen nichts anbrennen. Und je höher sie mit ihren physischen Offensiven die Etagen kam, umso öfter traf man sie in Meetings an. Nicht, dass sie das nötig hätte. Sie war ein echtes Finanzgenie, zumindest soweit ich das beurteilen konnte. Ich schätze, dass sie sich einen Spaß daraus machte, die Etagen des Towers auf diese Art emporzuklimmen. Sie war eine von den Frauen, denen so ziemlich jeder Mann mit Haut und Haaren verfallen würde. Mich vermutlich eingeschlossen. Selbstredend. Aber da bestand keine Gefahr, da wir auf einer Ebene spielten und sie sich ja ausschließlich nach oben orientierte. War vielleicht auch besser so.
„Geben Sie mir sofort nach dem Meeting bitte eine Vorabübersicht des bisherigen Jahresverlaufs nach oben, Mr. Keene!“ forderte mich der Oberboss, Mr. Daniel Clark, höchstselbst auf. Es klang wie eine Bitte, war aber ein Befehl. Das hatten sie wirklich gut drauf. Lernte man so etwas eigentlich auch in Harvard und den anderen Managerschmieden? Oder war das nur ein Resultat ihrer Borniertheit nach jahrelanger Übung?
„Selbstverständlich, Mr. Clark“ erwiderte ich knapp. Ich hatte zwar noch keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen sollte, da ich noch nicht einmal den Vormonat vollständig zum Abschluss hatte bringen können, aber mir würde schon etwas einfallen. Oder mein Kopf würde rollen. Oder der Mond würde platzen. Mal sehen, was der Tag so für mich bereithielt.
Der Rest der Besprechung rauschte an mir vorbei, ohne dass ich mich erneut irgendwie hätte einbringen müssen. Eigentlich. Meine Gedanken kreisten auch bereits wieder ganz woanders, weshalb ich den Anlass für diese Unterredung gar nicht mitbekam. Und ich dachte nicht etwa an den geforderten Statusreport, sondern an mein gestriges Treffen mit Julie zurück. Das war ja wieder ganz toll gelaufen, begann ich mich über mich selbst zu ärgern. Ich musste sie unbedingt heute anrufen und mich entschuldigen. Dafür, dass ich mich so plötzlich vom Acker gemacht hatte. Meine Gefühle für sie waren seit Wochen sehr ambivalent. Mal war ich wütend auf sie und mal meinte ich, sie noch zu lieben. Ich glaube, weder das eine noch das andere war wirklich. Ich wusste derzeit einfach nicht, wo ich mit meinen Gefühlen hinsollte. Es war wahrscheinlich eher die gute Zeit der Vergangenheit, die ich liebte und der ich nachtrauerte und nicht so sehr Julie selbst. Aber da musste noch eine genauere Analyse her. Und weitere Gläser Single Malt, fürchte ich. Während ich mich um meine eigenen Gedanken bewegte, versuchte ich umständlich den Plastikdeckel von meinem Kaffeepappbecher zu entfernen, um nicht wie aus einer Schnabeltasse trinken zu müssen. Als gleichzeitig mein Blackberry vibrierte – zum Glück hatte ich wenigstens das Ding auf lautlos gestellt –, kippte mir der Becher nach vorne und entlud einen kräftigen Schwall Heißgetränk direkt in meinen Schritt. Nun brachte ich mich doch noch einmal in die Besprechung ein. Mit schmerzverzerrtem Gesicht gab ich ein lautes „AAAH! FUCK!“ zum Besten. Nun hatte ich die volle Aufmerksamkeit.
„Sie möchten auch noch etwas Konstruktives beisteuern, Mr. Keene?“, spottete Charles Buchanan in meine Richtung.
Witzig, Charlie! Wirklich witzig. Der nächste Kaffee ist für Dich! Ich bemerkte, wie links und rechts neben mir Stühle gerückt wurden und Leute aufstanden. Die Unterredung war zu Ende. Gott sei Dank. Dann konnte ich doch gleich das Malheur auf der Herrentoilette ein wenig beseitigen. Die auf mich gerichteten peinlichen Blicke verließen nach und nach den Raum. Ich tat so, als wenn ich eine dringende E-Mail lesen müsste. Das musste ich allerdings ebenso wenig wie auch noch optisch den Clown darbieten, weshalb ich noch ein paar Minuten sitzenblieb, bevor ich mich in Richtung Toilette in Bewegung setzte. Ein kurzer Blick auf den Flur verriet mir, dass dieser sich bereits geleert hatte. Fleißig wie die Bienen waren schon wieder alle in ihren eigenen Büros verschwunden. Gut für mich. So konnte ich unbemerkt über den Flur zu den Waschräumen gehen. Fast unbemerkt.
„Hey, Mr. Keene! Was ist denn da passiert?“, gluckste Becca mit einem Anflug von Lachen auf dem Gesicht und einem Fingerzeig auf mein sexuelles Zentrum. Ich war mir fast sicher, dass es bei ihr keine Schadenfreude war. Sie fand es einfach nur lustig.
„Blöde Frage“, stellte sie fest. Wie wahr, wie wahr.
„Sie möchten bitte dringend Mr. Andersen im Büro anrufen“, fuhr sie fort. „Kann ich Ihnen irgendwie damit behilflich sein“ fragte Sie und zeigte wieder auf meinen in braun getünchten Schritt. In einer anderen Situation wäre mir Ihre Frage sicher nicht so unangenehm gewesen. Oder doch? Selbst das konnte ich derzeit nicht so richtig beurteilen.
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