Katja Brandis - Der Sucher

Здесь есть возможность читать онлайн «Katja Brandis - Der Sucher» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Sucher: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Sucher»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Sucher werden. Jemand, der durch seine besonderen Fähigkeiten Dinge, Menschen und manchmal auch Träume finden kann, die verlorengegangen sind. Das ist der sehnlichste Wunsch von Tjeri ke Vanamee aus der Wasser-Gilde. Nach dem Motto «Frechheit siegt» erobert er sich eine Lehre beim Großen Udiko, dem berüchtigsten Sucher Dareshs. Nach seiner ungewöhnlichen Ausbildung tritt er in den Dienst seiner Gilde, um für sie schwierige Aufgaben in ganz Daresh zu lösen. Sein erster großer Auftrag: Unter strenger Geheimhaltung soll er für den Rat eine unscheinbare silberne Schale finden, die schon lange verschollen ist. Tjeri ahnt nicht, dass der Rat ihm etwas verschweigt: Die Schale birgt ein tödliches Geheimnis und ist der Schlüssel zur Macht in Daresh…
Zur gleichen Zeit lebt und arbeitet eine Katzenfrau namens Mi´raela, genannt Staubflocke, als Sklavin in der Felsenburg, dem Regierungszentrum Dareshs. Sie erlebt mit, dass die alte Regentin kränkelt und die Intrigen um ihre Nachfolge voll in Gang kommen. Mi´raela weiß nicht, dass ihre einzige Hoffnung auf Freiheit ein junger Mann der Wasser-Gilde ist, dem die Halbmenschen den Namen Jederfreund geben: Tjeri ke Vanamee…
"Der Sucher" ist ein abgeschlossener Einzelroman, der zeitlich vor der Daresh-Trilogie spielt, also ein «Prequel». Tjeri ke Vanamee spielt ab dem «Ruf des Smaragdgartens» eine wichtige Rolle in Renas Leben und ist auch in Feuerblüte eine wichtige Figur.

Der Sucher — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Sucher», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich schwamm so schnell wie nie zuvor, raste von einer Höhle zur nächsten, schaute unter Felsvorsprünge und überprüfte verlassene Amphibiennester. In der dritten Höhle wurde ich fündig. Der Eingang, der fast zu klein war für einen Erwachsenen, lag normalerweise knapp über der Wasseroberfläche. Bei Sturm lief die Höhle bis oben hin voll, und schon jetzt konnte man nicht mehr raus, ohne Tauchen zu müssen. Als ich mich ins Innere zwängte – zum ersten Mal dankbar für meine schmale Statur –, glotzten mich zwei verschreckte, patschnasse Kinder an. Sie hatten sich ganz hinten in der Höhle zusammengekauert, um sich gegenseitig zu wärmen.

»Da seid ihr ja«, sagte ich und schickte einen kurzen Dank an den Geist der Seen. »Alles in Ordnung?«

»Wer bist du?«, fragte einer der Jungen mit klappernden Zähnen.

»Erzähle ich dir später«, sagte ich. »Hier könnt ihr nicht bleiben, das Wasser wird weiter steigen.«

Schnell hatte ich die beiden überredet, mitzukommen. Inzwischen heulte der Wind draußen wie tausend verzweifelte Seelen, der Sturm war in vollem Gange. Wir mussten runter zum Grund des Sees. Ich weiß nicht mehr, wie ich es schaffte, die beiden in die nächstbeste Luftkuppel zu verfrachten. Aber ich kann mich noch daran erinnern, wie verblüfft mich die acht Helfer darin anblickten, als ich mit den triefenden Kindern an der Hand hereinkam. Wenige Atemzüge später wurden sie von den Frauen in trockene Sachen gesteckt und verhätschelt, ein Salamander trug die Nachricht von ihrer Rettung zu ihren Eltern.

Jemand gab mir einen heißen Becher Cayoral. Erschöpft setzte ich mich auf den Boden und trank. Ich fühlte mich schrecklich müde und aufgedreht zugleich. Ständig kamen irgendwelche Leute, die mir gratulieren oder auf den Rücken klopfen wollten. Mindestens zehnmal musste ich erzählen, wie und wo ich die Kinder gefunden hatte. Schließlich fragte jemand: »He, Junge, wer bist du eigentlich – wie heißt du?«

»Tjeri ke Vanamee«, erklärte ich. »Der Lehrling des Großen Udiko.«

Die Geschichte sprach sich schnell herum. Als ich am nächsten Tag zurückschwamm, grüßten mich Leute, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Die Leute von Yanai sind dafür bekannt, dass sie ein langes Gedächtnis haben. Als ich viele Winter später wieder in die Gegend kam, wurde ich empfangen wie ein Mitglied des Hohen Rates.

Udiko kehrte wenige Tage nach dem Zwischenfall zurück, hörte sofort von der Sache und war eine Weile netter zu mir als je zuvor. Ich verriet ihm nie, wie lange ich gebraucht hatte, um das anzuwenden, was er mich gelehrt hatte. Und dass ich um ein Haar alles verpatzt hätte.

* * *

Widerstrebend beschloss Mi'raela, des Mädchens wegen die unterirdischen Teiche zu meiden. Das bedeutete, dass sie bei ihren Jagdausflügen lange, lästige Umwege in Kauf nehmen musste. Aber im Grunde hatte Cchrnoyo Recht: Es schien sicherer, sich von der Menschenwelpin fern zu halten. Na, vielleicht würde es Zz'eldan gelingen, sie zu vertreiben – die meisten Menschen hatten Angst vor Natternmenschen, auch wenn sie sicher sein konnten, in der Burg nicht von ihnen verletzt zu werden. Dafür sorgte die Macht der Quelle .

Doch in den folgenden Tagen kam Mi'raela nicht dazu, jagen zu gehen. Als Berater der Regentin war Spinnenfinger höchst beschäftigt, wenn Gesandte kamen. Er war pausenlos in der Burg unterwegs und bis spät in die Nacht wach, um sich mit seinen Leuten zu besprechen und Pläne zu schmieden. Mi'raela musste Getränke, Speisen und Schriftrollen holen und bringen, bis ihr die Pfotenhände schmerzten.

Manchmal war bei den Besprechungen auch die Tochter von Steinherz dabei. Die Halbmenschen nannten sie Schrillstimme, weil es in den Ohren schmerzte, wenn sie sprach. Zum Glück sagte sie meistens wenig, und dann nur »Ja, Vater«, »Mache ich« oder höchstens ein respektvolles »Meinst du wirklich?«.

»Du wirst einen Platz zwischen den Feuer-Leuten einnehmen, Hetta«, befahl Spinnenfinger dem Mädchen gerade. »Achte genau darauf, was gesagt wird, und finde heraus, ob die Gesandten tatsächlich wegen des Handelspakts hier sind, oder ob sie versuchen wollen, der Alten eine Nachfolgerin aus ihrer Gilde schmackhaft zu machen.«

»Ja, mache ich.« Schrillstimme. Unverkennbar, selbst durch die dicken Mauern.

»Meinst du wirklich, Cyprio?«, hörte Mi'raela Steinherz skeptisch sagen. »Die Alte mag die Brandstifter nicht. Und als zukünftige Regentinnen taugen ihre Weiber nicht. Viel zu stolz, viel zu treu ihrer Gilde gegenüber. Falls uns eine Gefahr droht, dann aus der Erd-Gilde.«

»Vermute ich auch, aber besser, wir sorgen vor.«

»Wo ist eigentlich der nichtsnutzige Sohn der Alten abgeblieben?«

»Im Seenland. Keine Sorge, wir behalten ihn im Auge. Dort kann er keinen Schaden anrichten, und falls die Vettel plötzlich stirbt, können wir ihn schnell zurückholen, damit er die Übergangsregentschaft übernimmt.«

»Vielleicht wäre es sogar das Beste... Er würde Hetta sofort zur Regentin ernennen, damit er nicht zu lange auf dem Thron sitzen muss.«

»Nein.« Spinnenfingers Stimme klang missmutig. »Das Risiko ist zu groß. Aber es kann sein, dass sich das Problem auch so löst – ihr Leibarzt hat neulich angedeutet, dass die Alte krank ist, schwer krank womöglich.«

Plötzlich flog die Tür auf, und die beiden Männer in ihren weiten schwarzen Kapuzenumhängen kamen heraus. Sie waren noch ganz ins Gespräch vertieft. Hinter ihnen ging Schrillstimme, schon für den Empfang zurechtgemacht, das blassrote Haar ordentlich frisiert. Mi'raela hatte gelernt, sich vor Schrillstimme in Acht zu nehmen. Sie neigte zwar nicht zu Fußtritten, aber dafür zu Hinterhältigkeiten. Wäre Mi'raela nicht völlig erschöpft gewesen, sie hätte mehr Vorsicht walten lassen. Doch ihre müden Pfoten versagten ihr den Dienst, sie sprang zu spät auf – und das Mädchen ließ kaltblütig die Öllampe fallen, die sie trug. Mitten auf Mi'raelas Rücken.

Das heiße Öl durchtränkte Mi'raelas Fell und ließ sie kreischend und fauchend fliehen. Nur weil sie sich blitzschnell auf dem Boden wälzte, schaffte sie es, die auf ihrem Rücken aufflackernden Flammen zu ersticken. So konnte das Feuer sie nur an ein oder zwei Stellen beißen. Schrillstimme beobachtete das alles mit einem leichten Lächeln, und die beiden Männer wandten sich nur kurz um und gingen dann weiter, noch immer ins Gespräch vertieft. Nach ein paar Augenblicken folgte ihnen das Mädchen.

Das Öl aus dem Fell zu lecken, ging nicht, das Zeug schmeckte widerlich und klebte auf der Zunge. Wahrscheinlich würde es viele Sonnenumläufe dauern, bis es langsam von selbst herausginge. Mi'raela machte sich auf in Richtung Waschkeller, wo ihr vielleicht eine mitleidige Seele beim Entfernen helfen würde. Sie beschloss, sich das nächste Mal taub zu stellen, wenn Spinnenfinger oder Steinherz ihre Dienste wünschten. Selbst wenn sie damit eine Tracht Prügel riskierte.

In den Waschkellern hatte Mi'raela Pech, dort herrschte Hochbetrieb, und niemand nahm sich Zeit für sie. Mit Hass im Herzen verzog sich Mi'raela in die tiefen, fast verlassenen Bereiche der Burg, in denen sie sich wenigstens in Ruhe zusammenrollen und elend fühlen konnte. Schließlich fand sie eine unbenutzte Kammer im Vorratsbereich und ließ sich seufzend auf ein paar Strohsäcken nieder. Doch ihre feinen Ohren fingen eigenartige Geräusche auf. Sie versuchte, sich tiefer in den Strohsack zu wühlen und einzuschlafen, aber es nutzte nichts. Schließlich stand sie auf und machte sich daran, die Quelle der Geräusche auszukundschaften.

Bald stellte sie fest, dass es aus einer der anderen leeren Kammern kam. Vorsichtig spähte sie hinein und entdeckte, dass dort eine Menschenwelpin lag und heulte, was ihre Augen hergaben. Genauer gesagt war es die Welpin, die sich sonst immer bei den Speicherseen herumtrieb. Irgendwie berührte es Mi'raela, dass es jemanden in der Burg gab, dem es gerade noch schlechter ging als ihr. Neugierig schlich sie näher und setzte sich neben das Mädchen. »Was ist? War jemand nicht nett zu dir?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Sucher»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Sucher» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Sucher»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Sucher» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.