Werner Karl - Driftworld

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Driftworld. Eine raue Welt. Der Alltag ihrer Bewohner ist geprägt vom Alun, dem allgegenwärtigen Meer, auf dem die Überreste zerschlagener Kontinente als zahllose und schwimmende Inseln driften, den Winden und Strömungen ausgeliefert … und der Grausamkeit König Rhazors, der seinen Machtanspruch darauf begründet, dass sein Königreich auf einem der letzten stabilen Orte Driftworlds liegt: Der Festen Insel Quorr.
Der junge Zauberer Ceanag – Vertreter eines einst mächtigen und vom Aussterben bedrohten Volkes – sucht seit langem nach der ultimativen Waffe. Er ahnt, dass auch Rhazor seine Knochenkrieger nach ihr suchen lässt. Käme sie in die Hände des skrupellosen Königs, würden alle Völker Driftworlds einer Ära des Schreckens entgegensehen. Ceanag steht aber noch vor einem weiteren Problem: Er weiß nicht, wie die Waffe aussieht. Geschweige denn, wie sie zu handhaben ist.
Und als ob das noch nicht Bedrohung genug wäre: In den Tiefen des Aluns werden zunehmend riesige Schatten gesehen. Es wird gemunkelt, dass die furchterregenden Wesen aus den Legenden wiedergekehrt seien …

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»Hier unten bin ich, edle Wächter«, rief er spöttisch mit seiner klaren Stimme, als er die beiden Knochenkrieger passierte, die ihn natürlich gesehen hatten. »Passt auf, dass Ihr mich nicht zertretet.«

»Wir werden doch nicht des Königs neuestes Spielzeug platt machen«, grinste der eine und behielt seine lässige Haltung bei. Schließlich war weder der König noch der Kommandant der Wachgarde weit und breit zu sehen.

»Außerdem würden wir uns des einzigen Mannes berauben, der sich damit abgibt, uns Soldaten den Feierabend erträglicher zu gestalten«, warf der zweite Gardist ein. Trotz seiner offensichtlichen Freude darüber, konnte er es nicht unterlassen, dem Wort Mann einen Klang zu verleihen, der mehr als deutlich ausdrückte, dass er diese Bezeichnung für das Wesen vor sich nicht wirklich ernst meinte.

Surrio reichte mit seinem Kopf gerade über die Gürtel der beiden Männer und lachte zurück. »Auch mir macht es Spaß, Euch das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ihr seid wahre Stümper beim Inselspiel.«

Alle drei lachten und beschlossen jeder für sich, es dem anderen beim nächsten Spiel heimzuzahlen. Aus unterschiedlichen Gründen.

Das Inselspiel wurde immer mit vier Teilnehmern gespielt. Es ging darum, so wenige Inselsymbole als möglich zu würfeln. Der erste Spieler hatte dabei die Wahl, aus einem Beutel mit sieben Würfeln eine den anderen Spielern unbekannte Anzahl zu entnehmen und in seiner Hand zunächst zu verbergen. Natürlich konnte der zweite Spieler feststellen, wie viele Würfel im Beutel verblieben waren und sich somit leicht ausrechnen, wie viele der erste entnommen hatte. Nun stand es diesem zweiten Spieler frei, einen oder gar keinen Würfel zu entnehmen. Tat er Letzteres, wurde er automatisch zum stillen Partner des ersten und partizipierte an dessen Erfolg oder Misserfolg. Das Hauptziel war, mit einem einzigen Wurf auch nur ein Inselsymbol zu erlangen. Was die politischen Absichten der Quorr seit Jahrhunderten widerspiegeln sollte. Ein  möglichst großer  Kontinent mit einem dominierenden Königs- besser noch: Kaiserhaus.

Jeder siebenseitige Würfel trug je ein Insel- und ein Drakensymbol. Die restlichen Flächen zeigten Symbole für Algen, Strömungen, Unwetter, Wasserläufer und Docks, welche somit für Reichtum, Vorwärtskommen, Gefahr, Tod und Pause standen.

Die übrigen Spieler repräsentierten natürlich die anderen Völker und Nationen, die den Erfolg ihrer Gegenspieler zu verhindern suchten. Je mehr Würfel der erste Spieler im Beutel hinterließ und somit seine Chancen auf einen sofortigen Sieg erhöhte, desto größer war die Gefahr, dass einer seiner Gegner den alles vernichtenden Draken würfelte. Aus diesem Dilemma ergab sich die Spannung des Spieles. Man konnte auch nicht sicher sein, ob der erste Spieler alle oder nur einen Teil seiner Würfel warf, was den Unterschied zwischen verringertem Risiko, aber geringerem Gewinn und hohem Risiko mit maximalem Gewinn darstellte.

Was die Soldaten nicht wussten und auch sonst niemand auf Der Festen Insel , war, dass Surrio ein Empath war. Das verschaffte ihm einen immensen Vorteil bei der Entscheidung, wie viel oder ob er überhaupt Geld bei einer Runde setzen sollte.

Surrio hatte in der kurzen Zeit, die er am Hofe König Rhazors weilte, schon ein hübsches Sümmchen erspielt. Es half ihm, sich die Schneider leisten zu können, die es verstanden, seinen sehr kleinen aber wohlproportionierten Körper in ebenso ansehnliche Kleider zu hüllen. Natürlich gab es in seiner Größe sonst nur Kindersachen auf den Basaren oder in den Schneidereien zu erstehen. Trotz seiner offiziellen Funktion als Hofnarr hatte Surrio aber kein Interesse daran, wie ein Idiot durch Quorr zu laufen.

Hier heißt alles Quorr, dachte er abfällig. Die Feste Insel, diese Stadt und das Volk. Sehr einfallslos und beispielhaft für die schlichte Natur dieser Menschen. Dabei lächelte er einigen Damen zu, die sich wohl zu fragen schienen, welche Ausmaße seine Männlichkeit haben mochte. Ihre unverhohlenen Blicke in seinen Schritt und ihre errötenden Wangen, als er ihnen eindeutig anzüglich zublinzelte, waren unschwer anders zu interpretieren. Ich hoffe, diese Holden stöhnen das Wort nicht auch noch, wenn sie Sex haben.

Dann konzentrierte er sein strahlendes Lachen auf die Frau, die ihm von Anfang an aufgefallen war. Sie war eine der Hofdamen der Königin, eine gewisse Aurelia. Ihre roten Wangen leuchteten am stärksten, was nicht unbedingt auf ein entsprechendes Maß an Scham hindeuten musste. Eher vielleicht auf ein echtes Interesse an ihm. Leider war er zu weit von ihr entfernt, um ihre Gefühle lesen zu können. Irgendetwas an ihr sagte ihm dennoch, dass es lohnenswert wäre, sich näher mit ihr zu befassen.

Warum nicht sie?, dachte Surrio und warf ihr einen Kussmund zu, was bei ihren Freundinnen zu Gekicher und Getuschel führte. Näher als über diese Hofdame werde ich nicht an die Königin herankommen. Und die wird sicher vieles von dem wissen, was mir ihr Mann niemals verraten wird.

Surrio warf noch einmal einen Blick zu den Frauen, fing ein fast unmerkliches aber völlig unerotisches Nicken von Aurelia auf und musste dann die Tür zum Vorraum des Thronsaales passieren .

König Rhazor verzog seinen Mund in einer Mischung aus Arroganz und Neugier, als Surrio den großen Prunkraum betrat. Was aber nur wenigen auffiel, da er sein Gesicht gerade hinter einem riesigen Weinglas verbarg, in dem der ausgesprochen wohlschmeckende Rote von der Südküste Quorrs schwappte. Etliche Hofschranzen wandten sich dem Ankömmling zu, der mit festen Schritten auf den Thron zuhielt und dabei neckische Worte und lustige Bewegungen mit den Händen nach beiden Seiten des Saales verteilte. Surrio tat dies nicht nur zur Unterhaltung der Anwesenden, sondern auch, um zu erfahren, wer die Einstellung des Königs zu Zwergen teilte und wer eine andere Haltung vertrat.

Er hatte die Strecke etwa zu einem Drittel bewältigt, als ihm in der Menge ein Gesicht auffiel, das sich zwar im Hintergrund hielt, ihn dennoch fixierte, wie eine Schlange eine Maus. Zwei eisgraue Augen verfolgten jede seiner Bewegungen, blieben aber sonst völlig ausdruckslos. Surrio hätte sich gerne dem Mann genähert, um dessen Emotionen aufnehmen zu können, kam aber zu dem vorläufigen Schluss, dass dieser sich scheinbar so gut in der Gewalt hatte, dass er dessen Gefühle auch dann nicht würde lesen können, stünde er ihm direkt gegenüber. In Surrio keimte eine Ahnung, dass er diesem Mann besser nicht zu nahe kommen sollte.

Für uns Zwerge ist es wichtig zu erkennen, wer uns gewogen ist und wer nicht, dachte er und ging äußerlich unbeeindruckt weiter. Schließlich hielt er die vorgeschriebenen zwölf Schritte vor dem Thron an und verneigte sich mit übertriebener Geste. Dass er dabei aufgrund seiner geringen Körpergröße und entsprechend kurzer Schrittlänge näher an den König herankam, als normal gewachsene Menschen, fiel nicht einmal den Wachen auf. Surrio schon. Gut zu wissen.

»König Rhazor, hier bin ich und erwarte Eure Wünsche.«

Der König nippte noch einmal von seinem Glas, senkte es, behielt es aber in der Hand. »Wie werden die schon lauten, Zwerg? Amüsiere mich! Aber ich warne dich. Wir hatten hier schon mal einen von deiner Art … und der war gar nicht lustig. Ich erinnere mich, dass mein Vater ihn in einen Pferch voller Ponatos werfen ließ. Und sich daran ergötzte, wie er zwischen den trampelnden Füßen der Viecher herumrannte. Solange, bis ihn eines der Biester endlich erwischte und in den Boden stampfte.« Er setzte das Glas auf einem Tablett ab, das ihm ein Lakai entgegenhielt, dann beugte er sich nach vorn und grinste breit. »Ich glaube, es war die einzige Gelegenheit, bei der ich meinen Vater lachen sah.«

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