Homer - Odyssee

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Die Odyssee neben der Ilias das zweite traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. In Schriftform wurde das Werk erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Es schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff «Odyssee» zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

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Fremdling, bist du so gar einfältig oder so träge?

Oder zauderst du gern und findest Vergnügen am Elend,

Daß du so lang auf der Insel verweilst? Ist nirgends ein Ausweg

Aus dem Jammer zu sehn, da das Herz den Genossen entschwindet?

Also sprach sie, und ich antwortete wieder und sagte:

Ich verkündige dir, o Göttin, wie du auch heißest,

Daß ich mitnichten gerne verweile; sondern gesündigt

Hab ich vielleicht an den Göttern, des weiten Himmels Bewohnern.

Aber sage mir doch, die Götter wissen ja alles!

Wer der Unsterblichen hält mich hier auf und hindert die Reise?

Und wie gelang ich heim auf dem fischdurchwimmelten Meere?

Also sprach ich; mir gab die hohe Göttin zur Antwort:

Gerne will ich, o Fremdling, dir lautere Wahrheit verkünden.

Hier am Gestade schaltet ein grauer Bewohner des Meeres,

Proteus, der wahrhafte Gott aus Aigyptos, welcher des Meeres

Dunkle Tiefen kennt, ein treuer Diener Poseidons.

Dieser ist, wie man sagt, mein Vater, der mich gezeuget.

Wüßtest du diesen nur durch heimliche List zu erhaschen,

Er weissagte dir wohl den Weg und die Mittel der Reise,

Und wie du heimgelangst auf dem fischdurchwimmelten Meere.

Auch verkündigt' er dir, Zeus' Liebling, wenn du es wolltest,

Was dir Böses und Gutes in deinem Hause geschehn sei,

Weil du ferne warst auf der weiten, gefährlichen Reise.

Also sprach sie, und ich antwortete wieder und sagte:

Nun verkünde mir selber, wie fang ich den göttlichen Meergreis,

Daß er mir nicht entfliehe, mich sehend oder auch ahndend?

Wahrlich, schwer wird ein Gott vom sterblichen Manne bezwungen!

Also sprach ich; mir gab die hohe Göttin zur Antwort:

Gerne will ich, o Fremdling, dir lautere Wahrheit verkünden.

Wann die Mittagssonne den hohen Himmel besteiget,

Siehe, dann kommt aus der Flut der graue untrügliche Meergott,

Unter dem Wehn des Westes, umhüllt vom schwarzen Gekräusel,

Legt sich hin zum Schlummer in überhangende Grotten,

Und floßfüßige Robben der lieblichen Halosydne

Ruhn in Scharen um ihn, dem grauen Gewässer entstiegen,

Und verbreiten umher des Meeres herbe Gerüche.

Dorthin will ich dich führen, sobald der Morgen sich rötet,

Und in die Reihe dich legen. Du aber wähle mit Vorsicht

Drei von den kühnsten Genossen der schöngebordeten Schiffe.

Alle furchtbaren Künste des Greises will ich dir nennen.

Erstlich geht er umher und zählt die liegenden Robben,

Und nachdem er sie alle bei fünfen gezählt und betrachtet,

Legt er sich mitten hinein, wie ein Schäfer zwischen die Herde.

Aber sobald ihr seht, daß er zum Schlummer sich hinlegt,

Dann erhebet euch mutig und übet Gewalt und Stärke,

Haltet den Sträubenden fest, wie sehr er auch ringt zu entfliehen!

Denn der Zauberer wird sich in alle Dinge verwandeln,

Was auf der Erde lebt, in Wasser und loderndes Feuer.

Aber greift unerschrocken ihn an und haltet noch fester!

Wenn er nun endlich selbst euch anzureden beginnet,

In der Gestalt, worin ihr ihn saht zum Schlummer sich legen,

Dann laß ab von deiner Gewalt und löse den Meergreis,

Edler Held, und frag ihn, wer unter den Göttern dir zürne

Und wie du heimgelangst auf dem fischdurchwimmelten Meere.

Also sprach sie und sprang in die hochaufwallende Woge.

Aber ich ging zu den Schiffen, wo sie im Sande des Ufers

Standen, und viele Gedanken bewegten des Gehenden Seele.

Als ich jetzo mein Schiff und des Meeres Ufer erreichte,

Da bereiteten wir das Mahl. Die ambrosische Nacht kam,

Und wir lagerten uns am rauschenden Ufer des Meeres.

Als die heilige Frühe mit Rosenfingern erwachte,

Ging ich längs dem Gestade des weithinflutenden Meeres

Fort und betete viel zu den Himmlischen. Von den Genossen

Folgten mir drei, bewährt vor allen an Kühnheit und Stärke.

Aber indessen fuhr Eidothea tief in des Meeres

Weiten Busen und trug vier Robbenfelle von dannen,

Welche sie frisch abzog, und entwarf die Täuschung des Vaters.

Jedem höhlete sie ein Lager im Sande des Meeres,

Saß und erwartete uns. Sobald wir die Göttin erreichten,

Legte sie uns nach der Reih und hüllte jedem ein Fell um.

Wahrlich, die Lauer bekam uns fürchterlich! Bis zum Ersticken

Quält' uns der tranichte Dunst der meergemästeten Robben.

Denn wer ruhte wohl gerne bei Ungeheuern des Meeres?

Aber die Göttin ersann zu unserer Rettung ein Labsal:

Denn sie strich uns allen Ambrosia unter die Nasen,

Dessen lieblicher Duft des Tranes Gerüche vertilgte.

Also lauerten wir den ganzen Morgen geduldig.

Scharweis kamen die Robben nun aus dem Wasser und legten

Nach der Reihe sich hin am rauschenden Ufer des Meeres.

Aber am Mittag kam der göttliche Greis aus dem Wasser,

Ging bei den feisten Robben umher und zählte sie alle.

Also zählt' er auch uns für Ungeheuer und dachte

Gar an keinen Betrug; dann legt' er sich selber zu ihnen.

Plötzlich fuhren wir auf mit Geschrei und schlangen die Hände

Schnell um den Greis, doch dieser vergaß der betrüglichen Kunst nicht.

Erstlich ward er ein Leu mit fürchterlich wallender Mähne,

Drauf ein Pardel, ein bläulicher Drach und ein zürnender Eber,

Floß dann als Wasser dahin und rauscht' als Baum in den Wolken.

Aber wir hielten ihn fest mit unerschrockener Seele.

Als nun der zaubernde Greis ermüdete sich zu verwandeln,

Da begann er selber mich anzureden und fragte:

Welcher unter den Göttern, Atreide, gab dir den Anschlag,

Daß du mit Hinterlist mich Fliehenden fängst? Was bedarfst du?

Also sprach er; und ich antwortete wieder und sagte:

Alter, du weißt es (warum verstellst du dich, dieses zu fragen?),

Daß ich so lang auf der Insel verweil und nirgends ein Ausweg

Aus dem Jammer sich zeigt, da das Herz den Genossen entschwindet!

Drum verkündige mir, die Götter wissen ja alles!

Wer der Unsterblichen hält mich hier auf und hindert die Reise?

Und wie gelang ich heim auf dem fischdurchwimmelten Meere?

Also sprach ich; der Greis antwortete wieder und sagte:

Aber du solltest auch Zeus und den andern unsterblichen Göttern

Opfern, als du die Schiffe bestiegst, damit du geschwinder

Deine Heimat erreichtest, die dunkle Woge durchsteuernd!

Denn dir verbeut das Schicksal, die Deinigen wiederzusehen

Und dein prächtiges Haus und deiner Väter Gefilde,

Bis du wieder zurück zu des himmelernährten Aigyptos'

Wassern segelst und dort mit heiligen Hekatomben

Sühnst der Unsterblichen Zorn, die den weiten Himmel bewohnen:

Dann verleihn dir die Götter die Heimfahrt, welche du wünschest.

Also sagte der Greis. Mir brach das Herz von Betrübnis,

Weil er mir wieder befahl, auf dem dunkelwogenden Meere

Nach dem Aigyptos zu schiffen, die weite gefährliche Reise.

Aber ich faßte mich doch und gab ihm dieses zur Antwort:

Göttlicher Greis, ich will ausrichten, was du befiehlest,

Aber verkündige mir und sage die lautere Wahrheit:

Sind die Danaer all unbeschädigt wiedergekehret,

Welche Nestor und ich beim Scheiden in Troja verließen?

Oder ward einer im Schiffe vom bittern Verderben ereilet

Oder den Freunden im Arme, nachdem er den Krieg vollendet?

Also sprach ich; und drauf antwortete jener und sagte:

Warum fragst du mich das, Sohn Atreus'? Du mußt nicht alles

Wissen, noch meine Gedanken erforschen! Du möchtest nicht lange

Dich der Tränen enthalten, wenn du das alles erführest!

Siehe, gefallen sind viele davon und viele noch übrig;

Aber nur zween Heerführer der erzgepanzerten Griechen

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