Homer - Odyssee

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Die Odyssee neben der Ilias das zweite traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. In Schriftform wurde das Werk erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Es schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff «Odyssee» zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

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Raffte die Heimfahrt hin; in der Feldschlacht warest du selber.

Einer der Lebenden wird im weiten Meere gehalten,

Ajas versank in die See mit den langberuderten Schiffen.

Anfangs rettete zwar den Scheiternden Poseidaon

Aus den Fluten des Meers an die großen gyraiischen Felsen

(Dort wär Athenens Feind dem verderbenden Schicksal entronnen,

Hätte der Lästerer nicht voll Übermutes geprahlet,

Daß er den Göttern zum Trotz den stürmenden Wogen entflöhe).

Aber Poseidon vernahm die stolzen Worte des Prahlers

Und ergriff mit der nervichten Faust den gewaltigen Dreizack,

Schlug den gyraiischen Fels, und er spaltete schnell voneinander.

Eine der Trümmern blieb, die andre stürzt' in die Fluten,

Wo der Achaier saß und die Gotteslästerung ausstieß;

Und er versank ins unendliche hochaufwogende Weltmeer.

So fand Ajas den Tod, ersäuft von der salzigen Welle.

Zwar dein Bruder entfloh der schrecklichen Rache der Göttin

Samt den gebogenen Schiffen, ihn schützte die mächtige Here,

Aber als er sich jetzo dem Vorgebirge Maleia

Näherte, rafft' ihn der wirbelnde Sturm und schleuderte plötzlich

Ihn, den Jammernden, weit in das fischdurchwimmelte Weltmeer,

An die äußerste Küste, allwo vor Zeiten Thyestes

Hatte gewohnt, und jetzo Thyestes' Sohn Aigisthos.

Aber ihm schien auch hier die Heimfahrt glücklich zu enden;

Denn die Götter wandten den Sturm und trieben ihn heimwärts.

Freudig sprang er vom Schiff ans vaterländische Ufer,

Küßt' und umarmte sein Land, und heiße Tränen entstürzten

Seiner Wange, vor Freude, die Heimat wiederzusehen.

Ihn erblickte der Wächter auf einer erhabenen Warte,

Von Aigisthos bestellt, der zwei Talente des Goldes

Ihm zum Lohne versprach. Ein Jahr lang hielt er schon Wache,

Daß er nicht heimlich käm und stürmende Tapferkeit übte.

Eilend lief er zur Burg und brachte dem Könige Botschaft,

Und Aigisthos gedachte sogleich des schlauen Betruges.

Zwanzig tapfere Männer erlas er im Volk und verbarg sie;

Auf der anderen Seite gebot er, ein Mahl zu bereiten.

Jetzo ging er und lud Agamemnon, den Hirten der Völker,

Prangend mit Rossen und Wagen, sein Herz voll arger Entwürfe,

Führte den nichts argwöhnenden Mann ins Haus und erschlug ihn

Unter den Freuden des Mahls: so erschlägt man den Stier an der Krippe!

Keiner entrann dem Tode vom ganzen Gefolg Agamemnons,

Und von Aigisthos' keiner; sie stürzten im blutigen Saale.

Also sagte der Greis. Mir brach das Herz vor Betrübnis:

Weinend saß ich im Sande des Meers und wünschte nicht länger

Unter den Lebenden hier das Licht der Sonne zu schauen.

Aber als ich mein Herz durch Weinen und Wälzen erleichtert,

Da erhub er die Stimme, der graue untrügliche Meergott:

Weine nicht immerdar, Sohn Atreus', hemme die Tränen;

Denn wir können damit nichts bessern! Aber versuche

Jetzt, aufs eiligste wieder dein Vaterland zu erreichen.

Jenen findest du noch lebendig, oder Orestes

Tötet ihn schon vor dir; dann kommst du vielleicht zum Begräbnis.

Also sprach er und stärkte mein edles Herz in dem Busen,

So bekümmert ich war, durch seine frohe Verheißung.

Und ich redet' ihn an und sprach die geflügelten Worte:

Dieser Schicksal weiß ich nunmehr. Doch nenne den dritten,

Welchen man noch lebendig im weiten Meere zurückhält

Oder auch tot. Verschweige mir nicht die traurige Botschaft!

Also sprach ich; und drauf antwortete jener und sagte:

Das ist der Sohn Laertes', der Ithakas Fluren bewohnet.

Ihn sah ich auf der Insel die bittersten Tränen vergießen

In dem Hause der Nymphe Kalypso, die mit Gewalt ihn

Hält; und er sehnt sich umsonst nach seiner heimischen Insel:

Denn es gebricht ihm dort an Ruderschiffen und Männern,

Über den weiten Rücken des Meeres ihn zu geleiten.

Aber dir bestimmt, o Geliebter von Zeus, Menelaos,

Nicht das Schicksal den Tod in der rossenährenden Argos,

Sondern die Götter führen dich einst an die Enden der Erde,

In die elysische Flur, wo der bräunliche Held Radamanthus

Wohnt und ruhiges Leben die Menschen immer beseligt:

(Dort ist kein Schnee, kein Winterorkan, kein gießender Regen,

Ewig wehn die Gesäusel des leiseatmenden Westes,

Welche der Ozean sendet, die Menschen sanft zu kühlen),

Weil du Helena hast und Zeus als Eidam dich ehret.

Also sprach er und sprang in des Meeres hochwallende Woge.

Aber ich ging zu den Schiffen mit meinen tapfern Genossen,

Schweigend, und viele Gedanken bewegten des Gehenden Seele.

Als wir jetzo das Schiff und des Meeres Ufer erreichten,

Da bereiteten wir das Mahl. Die ambrosische Nacht kam,

Und wir lagerten uns am rauschenden Ufer des Meeres.

Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte,

Zogen wir erst die Schiffe hinab in die heilige Meersflut,

Stellten die Masten empor und spannten die schwellenden Segel,

Traten dann selber ins Schiff und setzten uns hin auf die Bänke,

Saßen in Reihn und schlugen die graue Woge mit Rudern.

Und ich fuhr zum Strome des himmelgenährten Aigyptos,

Landete dort und brachte den Göttern heilige Opfer.

Und nachdem ich den Zorn der unsterblichen Götter gesühnet,

Häuft ich ein Grabmal auf, Agamemnon zum ewigen Nachruhm.

Als ich dieses vollbracht, entschifften wir. Günstige Winde

Sandten mir jetzo die Götter und führten mich schnell zu der Heimat.

Aber ich bitte dich, Lieber, verweil in meinem Palaste,

Bis der elfte der Tage vorbei ist oder der zwölfte.

Alsdann send ich dich heim und schenke dir köstliche Gaben:

Drei der mutigsten Rosse und einen prächtigen Wagen,

Auch ein schönes Gefäß, damit du den ewigen Göttern

Opfer gießest und dich beständig meiner erinnerst.

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen:

Atreus' Sohn, berede mich nicht, hier länger zu bleiben.

Denn ich säße mit Freuden bei dir ein ganzes Jahr lang,

Ohne mich jemals heim nach meinen Eltern zu sehnen:

Siehe, mit solchem Entzücken erfüllt mich deine Erzählung

Und dein Gespräch! Allein unwillig harren die Freunde

In der göttlichen Pylos, und du verweilst mich noch länger.

Hast du mir ein Geschenk bestimmt, so sei es ein Kleinod,

Rosse nützen mir nicht in Ithaka; darum behalte

Selber diese zur Pracht: Du beherrschest flache Gefilde,

Überwachsen mit Klee und würzeduftendem Galgan

Und mit Weizen und Spelt und weißer fruchtbarer Gerste.

Aber in Ithaka fehlt es an weiten Ebnen und Wiesen;

Ziegen nährt sie, doch lieb ich sie mehr als irgendein Roßland.

Keine der Inseln im Meer ist mutigen Rossen zur Laufbahn

Oder zur Weide bequem, und Ithaka minder als alle.

Lächelnd hörte den Jüngling der Rufer im Streit Menelaos,

Faßte Telemachos' Hand und sprach mit freundlicher Stimme:

Edlen Geblütes bist du, mein Sohn, das zeuget die Rede!

Gerne will ich dir denn die Geschenke verändern; ich kann's ja!

Von den Schätzen, soviel ich in meinem Hause bewahre,

Geb ich dir zum Geschenk das schönste und köstlichste Kleinod:

Gebe dir einen Kelch von künstlich erhobener Arbeit

Aus geläutertem Silber, gefaßt mit goldenem Rande;

Und ein Werk von Hephaistos! Ihn gab der Sidonier König

Phaidimos mir, der Held, der einst in seinem Palaste

Mich Heimkehrenden pflegte. Den will ich jetzo dir schenken.

Also besprachen diese sich jetzo untereinander.

Aber die Köche gingen ins Haus des göttlichen Königs,

Führeten Ziegen und Schaf' und trugen stärkende Weine.

Ihre Weiber, geschmückt mit Schleiern, brachten Gebacknes.

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