Homer - Odyssee

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Die Odyssee neben der Ilias das zweite traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. In Schriftform wurde das Werk erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Es schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff «Odyssee» zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

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Sondern nur eine Gefahr, die der tapfere Krieger bestanden

In dem troischen Lande, wo Not euch Achaier umdrängte.

Seht, er hatte sich selbst unwürdige Striemen gegeißelt,

Und nachdem er die Schultern mit schlechten Lumpen umhüllet,

Ging er in Sklavengestalt zur Stadt der feindlichen Männer.

Ganz ein anderer Mann, ein Bettler schien er von Aussehn,

So wie er wahrlich nicht im achaiischen Lager einherging.

Also kam er zur Stadt der Troer; und sie verkannten

Alle den Helden; nur ich entdeckt ihn unter der Hülle

Und befragt ihn: doch er fand immer listige Ausflucht.

Aber als ich ihn jetzo gebadet, mit Öle gesalbet

Und mit Kleidern geschmückt und drauf bei den Göttern geschworen,

Daß ich Odysseus den Troern nicht eher wollte verraten,

Bis er die schnellen Schiff' und Zelte wieder erreichet,

Da verkündet' er mir den ganzen Entwurf der Achaier.

Als er nun viele der Troer mit langem Erze getötet,

Kehrt' er zu den Argeiern, mit großer Kunde bereichert.

Laut wehklageten jetzo die andern Weiber in Troja;

Aber mein Herz frohlockte: denn herzlich wünscht ich die Heimkehr

Und beweinte den Jammer, den Aphrodite gestiftet,

Als sie mich dorthin, fern vom Vaterlande, geführet

Und von der Tochter getrennt, dem Ehbett und dem Gemahle,

Dem kein Adel gebricht des Geistes oder der Bildung.

Ihr antwortete drauf Menelaos der bräunlichgelockte:

Dieses alles ist wahr, o Helena, was du erzähltest.

Denn ich habe schon mancher Gesinnung und Tugend gelernet,

Hochberühmter Helden, und bin viel Länder durchwandert;

Aber ein solcher Mann kam mir noch nimmer vor Augen,

Gleich an erhabener Seele dem leidengeübten Odysseus!

Also bestand er auch jene Gefahr, mit Kühnheit und Gleichmut,

In dem gezimmerten Rosse, worin wir Fürsten der Griechen

Alle saßen und Tod und Verderben gen Ilion brachten.

Dorthin kamest auch du, gewiß von einem der Götter

Hingeführt, der etwa die Troer zu ehren gedachte;

Und der göttergleiche Deiphobos war dein Begleiter.

Dreimal umwandeltest du das feindliche Männergehäuse,

Rings betastend, und riefst der tapfersten Helden Achaias

Namen, indem du die Stimme von aller Gemahlinnen annahmst.

Aber ich und Tydeus' Sohn und der edle Odysseus

Saßen dort in der Mitte und hörten, wie du uns riefest.

Plötzlich fuhren wir auf, wir beiden andern, entschlossen,

Auszusteigen oder von innen uns hören zu lassen.

Aber Odysseus hielt uns zurück von dem raschen Entschlusse.

Jetzo saßen wir still und alle Söhne der Griechen.

Nur Antiklos wollte dir Antwort geben; doch eilend

Sprang Odysseus hinzu und drückte mit nervichten Händen

Fest den Mund zusammen und rettete alle Achaier;

Eher ließ er ihn nicht, bis Athene von dannen dich führte.

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen:

Atreus' Sohn Menelaos, du göttlicher Führer des Volkes,

Desto betrübter! Denn alles entriß ihn dem traurigen Tode

Nicht, und hätt er im Busen ein Herz von Eisen getragen!

Aber lasset uns nun zu Bette gehen, damit uns

Jetzo auch die Ruhe des süßen Schlafes erquicke.

Als er dieses gesagt, rief Helena eilend den Mägden,

Unter die Halle ein Bette zu setzen, unten von Purpur

Prächtige Polster zu legen und Teppiche drüber zu breiten,

Hierauf wollige Mäntel zur Oberdecke zu legen.

Und sie enteilten dem Saal, in den Händen die leuchtende Fackel,

Und bereiteten schnell das Lager. Aber ein Herold

Führte Telemachos hin, samt Nestors glänzendem Sohne.

Also ruhten sie dort in der Halle vor dem Palaste.

Und der Atreide schlief im Innern des hohen Palastes,

Helena ruhte bei ihm, die schönste unter den Weibern.

Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte,

Sprang er vom Lager empor, der Rufer im Streit Menelaos,

Legte die Kleider an und hing das Schwert um die Schulter,

Band die schönen Sohlen sich unter die zierlichen Füße,

Trat aus der Kammer hervor, geschmückt mit göttlicher Hoheit,

Ging und setzte sich neben Telemachos nieder und sagte:

Welches Geschäft, o edler Telemachos, führte dich hieher

Über das weite Meer zur göttlichen Stadt Lakedaimon?

Deines oder des Volks? Verkünde mir lautere Wahrheit!

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen:

Atreus' Sohn Menelaos, du göttlicher Führer des Volkes,

Darum kam ich zu dir, um Kunde vom Vater zu hören.

Ausgezehrt wird mein Haus und Hof und Äcker verwüstet;

Denn feindselige Männer erfüllen die Wohnung und schlachten

Meine Ziegen und Schlaf' und mein schwerwandelndes Hornvieh,

Freier meiner Mutter voll übermütigen Trotzes.

Darum flehe ich dir jetzo, die Knie umfassend du wollest

Seinen traurigen Tod mir verkündigen; ob du ihn selber

Ansahst oder vielleicht von einem irrenden Wandrer

Ihn erfuhrst: denn ach! zum Leiden gebar ihn die Mutter!

Aber schmeichle mir nicht aus Schonung oder aus Mitleid,

Sondern erzähle mir treulich, was deine Augen gesehen.

Flehend beschwör ich dich: hat je mein Vater Odysseus

Einen Wunsch dir gewährt mit Worten oder mit Taten

In dem troischen Lande, wo Not euch Achaier umdrängte:

Daß du, dessen gedenkend, mir jetzo Wahrheit verkündest!

Voll Unwillens begann Menelaos der bräunlichgelockte:

O ihr Götter, ins Lager des übergewaltigen Mannes

Wollten jene sich legen, die feigen verworfenen Menschen!

Aber wie wenn in den Dickicht des starken Löwen die Hirschkuh

Ihre saugenden Jungen, die neugeborenen, hinlegt,

Dann auf den Bergen umher und kräuterbewachsenen Tälern

Weide sucht, und jener darauf in sein Lager zurückkehrt

Und den Zwillingen beiden ein schreckliches Ende bereitet:

So wird jenen Odysseus ein schreckliches Ende bereiten!

Wenn er, o Vater Zeus, Athene und Phöbos Apollon,

Doch in jener Gestalt, wie er einst in der fruchtbaren Lesbos

Sich mit Philomeleides zum Wetteringen emporhub

Und auf den Boden ihn warf, daß alle Achaier sich freuten:

Wenn doch in jener Gestalt Odysseus den Freiern erschiene!

Bald wär ihr Leben gekürzt und ihnen die Heirat verbittert!

Aber warum du mich fragst und bittest, das will ich geradaus

Ohn Umschweife dir sagen und nicht durch Lügen dich täuschen;

Sondern was mir der wahrhafte Greis des Meeres geweissagt,

Davon will ich kein Wort dir bergen oder verhehlen.

Noch in Aigyptos hielten, wie sehr ich nach Hause verlangte,

Mich die Unsterblichen auf, denn ich versäumte die Opfer;

Und wir sollen nimmer der Götter Gebote vergessen.

Eine der Inseln liegt im wogenstürmenden Meere

Vor des Aigyptos Strome (die Menschen nennen sie Pharos),

Von dem Strome so weit, als wohlgerüstete Schiffe

Tages fahren, wenn rauschend der Wind die Segel erfüllet.

Dort ist ein sicherer Hafen, allwo die Schiffer gewöhnlich

Frisches Wasser sich schöpfen und weiter die Wogen durchsegeln.

Allda hielten die Götter mich zwanzig Tage; denn niemals

Wehten günstige Wind' in die See hinüber, die Schiffe

Über den breiten Rücken des Meeres hinzugeleiten,

Und bald wäre die Speis und der Mut der Männer geschwunden,

Hätte mich nicht erbarmend der Himmlischen eine gerettet.

Aber Eidothea, des grauen Wogenbeherrschers

Proteus Tochter, bemerkt' es und fühlte herzliches Mitleid.

Diese begegnete mir, da ich fern von den Freunden umherging;

Denn sie streiften beständig, vom nagenden Hunger gefoltert,

Durch die Insel, um Fische mit krummer Angel zu fangen.

Und sie nahte sich mir und sprach mit freundlicher Stimme:

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