Homer - Odyssee

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Die Odyssee neben der Ilias das zweite traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. In Schriftform wurde das Werk erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Es schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff «Odyssee» zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

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Also bereiteten sie im hohen Saale die Mahlzeit.

Aber vor dem Palast Odysseus' schwärmten die Freier

Und belustigten sich, die Scheib und die Lanze zu werfen

Auf dem geebneten Platz, wo sie sonst Mutwillen verübten.

Nur Antinoos saß und Eurymachos, göttlich von Ansehn,

Beide Häupter der Freier und ihre tapfersten Helden.

Aber Phronios' Sohn Noemon nahte sich ihnen,

Redet' Antinoos an, den Sohn Eupeithes', und fragte:

Ist es uns etwa bekannt, Antinoos, oder verborgen,

Ob Telemachos bald aus der sandigen Pylos zurückkehrt?

Mir gehöret das Schiff, und jetzo brauch ich es selber,

Nach den Auen von Elis hinüberzufahren. Es weiden

Dort zwölf Stuten für mich, mit jungen lastbaren Mäulern:

Davon möcht ich mir eins abholen und zähmen zur Arbeit.

Sprach's; da erstaunten die Freier, daß er die Reise vollendet

Zur neleischen Pylos: sie glaubten, er wär auf dem Lande,

Wo ihn die weidende Herd erfreute oder der Sauhirt.

Und Eupeithes' Sohn Antinoos gab ihm zur Antwort:

Sage mir ohne Falsch: Wann reist' er? Welche Genossen

Folgten aus Ithaka ihm, Freiwillige oder Gedungne,

Und leibeigene Knechte? Wie konnt er doch dieses vollenden!

Dann erzähle mir auch aufrichtig, damit ich es wisse:

Brauchte der Jüngling Gewalt, dir das schwarze Schiff zu entreißen,

Oder gabst du es ihm gutwillig, als er dich ansprach?

Aber Phronios' Sohn Noemon sagte dagegen:

Selber gab ich es ihm! Wie würd ein anderer handeln,

Wenn ihn ein solcher Mann mit so bekümmertem Herzen

Bäte? Es wäre ja schwer, ihm seine Bitte zu weigern!

Aber die Jünglinge waren die Tapfersten unseres Volkes,

Die ihm folgten; es ging mit diesen als Führer des Schiffes

Mentor, oder ein Gott, der jenem gleich an Gestalt war.

Aber das wundert mich: ich sah den trefflichen Mentor

Gestern morgen noch hier, und damals fuhr er gen Pylos!

Also sprach Noemon und ging zum Hause des Vaters.

Aber den beiden wühlte der Schmerz in der stolzen Seele.

Und die Freier verließen ihr Spiel und setzten sich nieder.

Aber Eupeithes' Sohn Antinoos sprach zur Versammlung,

Glühend vor Zorn (ihm schwoll von schwarzer strömender Galle

Hoch die Brust, und den Augen entfunkelte strahlendes Feuer):

Wahrlich ein großes Werk hat Telemachos kühnlich vollendet!

Diese Reise! Wir dachten, er würde sie nimmer vollenden,

Und trotz allen entwischt er, der junge Knabe, wie spielend,

Rüstet ein Schiff und wählt sich die tapfersten Männer im Volke!

Der verspricht uns hinfort erst Unheil! Aber ihm tilge

Zeus die mutige Kraft, bevor er uns Schaden bereitet!

Auf! und gebt mir ein rüstiges Schiff und zwanzig Gefährten,

Daß ich dem Reisenden selbst auflaure, wann er zurückkehrt,

In dem Sunde, der Ithaka trennt und die bergichte Samos,

Daß die Fahrt nach dem Vater ein jämmerlich Ende gewinne!

Also sprach er; sie lobten ihn all und reizten ihn stärker,

Standen dann auf und gingen ins Haus des edlen Odysseus.

Penelopeia blieb nicht lang unkundig des Rates,

Welchen die Freier jetzt in tückischer Seele beschlossen.

Denn ihr verkündete Medon, der Herold, welcher den Ratschluß

Außer dem Hause belauscht, als jene sich drinnen besprachen.

Schnell durcheilt' er die Burg und brachte der Königin Botschaft.

Als er die Schwelle betrat, da fragt' ihn Penelopeia:

Herold, sage, warum dich die stolzen Freier gesendet!

Etwa daß du den Mägden des hohen Odysseus befehlest,

Von der Arbeit zu ruhn und ihnen das Mahl zu bereiten?

Möchten die trotzigen Freier sich niemals wieder versammeln,

Sondern ihr letztes Mahl, ihr letztes, heute genießen!

Die ihr hier täglich in Scharen das große Vermögen hinabschlingt,

Alle Güter des klugen Telemachos, habt ihr denn niemals,

Als ihr noch Kinder wart, von euren Vätern gehöret,

Wie sich gegen sein Volk Odysseus immer betragen,

Wie er keinem sein Recht durch Taten oder durch Worte

Jemals gekränkt? da sonst der mächtigen Könige Brauch ist,

Daß sie einige Menschen verfolgen und andre hervorziehn?

Aber nie hat Odysseus nach blindem Dünkel gerichtet;

Und ihr zeiget euch ganz in eurer bösen Gesinnung,

Da ihr mit Undank nun so viel Wohltaten vergeltet!

Ihr antwortete drauf der gute verständige Medon:

Königin, wäre doch dieses von allen das äußerste Übel!

Aber ein größeres noch und weit furchtbareres Unglück

Hegen die Freier im Sinne, das Zeus Kronion verhüte!

Deinen Telemachos trachten sie jetzt mit dem Schwerte zu töten,

Wenn er zur Heimat kehrt. Er forscht nach Kunde vom Vater

In der heiligen Pylos und Lakedaimon, der großen.

Sprach's; und Penelopeien erzitterten Herz und Kniee.

Lange vermochte sie nicht, ein Wort zu reden; die Augen

Wurden mit Tränen erfüllt, und atmend stockte die Stimme.

Endlich erholte sie sich und gab ihm dieses zur Antwort:

Sage mir, Herold, warum mein Sohn denn reiset! Was zwingt ihn,

Sich auf die hurtigen Schiffe zu setzen, auf welchen die Männer

Wie mit Rossen des Meers das große Wasser durcheilen?

Will er, daß auch sein Name vertilgt sei unter den Menschen?

Ihr antwortete drauf der gute verständige Medon:

Fürstin, ich weiß es nicht, ob ihn ein Himmlischer antrieb

Oder sein eigenes Herz, nach Pylos zu schiffen, um Kundschaft

Von dem Vater zu suchen, der Heimkehr oder des Todes.

Als er dieses gesagt, durcheilt' er die Wohnung Odysseus'.

Seelenangst umströmte die Königin: ach! sie vermochte

Nicht auf den Stühlen zu ruhn, so viel in der Kammer auch waren,

Sondern sank auf die Schwelle des schimmerreichen Gemaches

Lautwehklagend dahin; und um sie jammerten alle

Mägde, jung und alt, so viel im Hause nur waren.

Und mit heftigem Schluchzen begann itzt Penelopeia:

O Geliebte, mich wählten vor allen Weibern der Erde,

Welche mit mir erwuchsen, die Götter zum Ziele des Jammers!

Erst verlor ich den tapfern Gemahl, den löwenbeherzten,

Der mit jeglicher Tugend vor allen Achaiern geschmückt war,

Tapfer und weitberühmt von Hellas bis mitten in Argos!

Und nun raubten mir meinen geliebten Sohn die Orkane

Unberühmt aus dem Haus, und ich hörte nichts von der Abfahrt!

Unglückselige Mädchen, wie konntet ihr alle so hart sein,

Daß ihr nicht aus dem Bette mich wecktet, da ihr es wußtet,

Als er von hinnen fuhr im schwarzen gebogenen Schiffe!

Hätt ich es nur gemerkt, daß er die Reise beschlossen,

Wahrlich, er wäre geblieben, wie sehr auch sein Herz ihn dahintrieb,

Oder er hätte mich tot in diesem Hause verlassen!

Aber man rufe geschwinde mir meinen Diener, den alten

Dolios, welchen mein Vater mir mitgab, als ich hieherzog,

Und der jetzo die Bäume des Gartens hütet, damit er.

Hin zu Laertes eilend, ihm dieses alles verkünde!

Jener möchte vielleicht sich eines Rates besinnen

Und wehklagend zum Volke hinausgehn, welches nun trachtet,

Sein und des göttlichen Helden Odysseus Geschlecht zu vertilgen!

Ihr antwortete drauf die Pflegerin Eurykleia:

Liebe Tochter, töte mich gleich mit dem grausamen Erze

Oder laß mich im Haus; ich kann es nicht länger verschweigen!

Alles hab ich gewußt! Ich gab ihm, was er verlangte,

Speise und süßen Wein. Doch mußt ich ihm heilig geloben,

Dir nichts eher zu sagen, bevor zwölf Tage vergangen

Oder du ihn vermißtest und hörtest von seiner Entfernung,

Daß du nicht durch Tränen dein schönes Antlitz entstelltest.

Aber bade dich jetzo und leg ein reines Gewand an,

Geh hinauf in den Söller mit deinen Mägden und flehe

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