Homer - Odyssee

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Die Odyssee neben der Ilias das zweite traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. In Schriftform wurde das Werk erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Es schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff «Odyssee» zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

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Dunkel erschienen sie ihm, wie ein Schild, im Nebel des Meeres.

Jetzo kam aus dem Lande der Aithiopen Poseidon

Und erblickte fern von der Solymer Bergen Odysseus,

Welcher die Wogen befuhr. Da ergrimmt' er noch stärker im Geiste,

Schüttelte zürnend sein Haupt und sprach in der Tiefe des Herzens:

Himmel, es haben gewiß die Götter sich über Odysseus

Anders entschlossen, da ich die Aithiopen besuchte!

Siehe, da naht er sich schon dem phaiakischen Lande, dem großen

Heiligen Ziele der Leiden, die ihm das Schicksal bestimmt hat!

Aber ich meine, er soll mir noch Jammer die Fülle bestehen!

Also sprach er, versammelte Wolken und regte das Meer auf

Mit dem erhobenen Dreizack; rief itzt allen Orkanen,

Aller Enden zu toben, verhüllt' in dicke Gewölke

Meer und Erde zugleich; und dem düstern Himmel entsank Nacht.

Unter sich stürmten der Ost und der Süd und der sausende Westwind,

Auch der hellfrierende Nord, und wälzte gewaltige Wogen.

Und dem edlen Odysseus erzitterten Herz und Kniee;

Tiefaufseufzend sprach er zu seiner erhabenen Seele:

Weh mir, ich elender Mann! Was werd ich noch endlich erleben!

Ach ich fürchte, die Göttin hat lauter Wahrheit geweissagt,

Die mir im wilden Meere, bevor ich zur Heimat gelangte,

Leiden die Fülle verhieß! Das wird nun alles erfüllet!

Ha! wie fürchterlich Zeus den ganzen Himmel in Wolken

Hüllt und das Meer aufregt! Wie sausen die wütenden Stürme

Aller Enden daher! Nun ist mein Verderben entschieden!

Dreimal selige Griechen und viermal, die ihr in Trojas

Weitem Gefilde sankt, der Atreiden Ehre verfechtend!

Wär ich doch auch gestorben und hätte die traurige Laufbahn

An dem Tage vollendet, als mich, im Getümmel der Troer,

Eherne Lanzen umflogen, um unsern erschlagnen Achilleus!

Dann wär ich rühmlich bestattet, dann sängen mein Lob die Achaier!

Aber nun ist mein Los, des schmählichen Todes zu sterben!

Also sprach er; da schlug die entsetzliche Woge von oben

Hochherdrohend herab, daß im Wirbel der Floß sich herumriß:

Weithin warf ihn der Schwung des erschütterten Floßes und raubte

Ihm aus den Händen das Steu'r, und mit einmal stürzte der Mastbaum

Krachend hinab vor der Wut der fürchterlich sausenden Windsbraut.

Weithin flog in die Wogen die Stang und das flatternde Segel.

Lange blieb er untergetaucht und strebte vergebens,

Unter der ungestüm rollenden Flut sich empor zu schwingen;

Denn ihn beschwerten die Kleider, die ihm Kalypso geschenket.

Endlich strebt' er empor und spie aus dem Munde das bittre

Wasser des Meers, das strömend von seinem Scheitel herabtroff.

Dennoch vergaß er des Floßes auch selbst in der schrecklichen Angst nicht,

Sondern schwang sich ihm nach durch reißende Fluten, ergriff ihn,

Setzte sich wieder hinein und entfloh dem Todesverhängnis.

Hiehin und dorthin trieben den Floß die Ströme des Meeres.

Also treibt im Herbste der Nord die verdorreten Disteln

Durch die Gefilde dahin (sie entfliehn ineinander geklettet):

Also trieben durchs Meer ihn die Winde bald hiehin, bald dorthin.

Jetzo stürmte der Süd ihn dem Nordsturm hin zum Verfolgen,

Jetzo sandte der Ost ihn dem brausenden Weste zum Spiele.

Aber Leukothea sah ihn, die schöne Tochter des Kadmos,

Ino, einst ein Mädchen mit heller melodischer Stimme,

Nun in den Fluten des Meers der göttlichen Ehre genießend.

Und sie erbarmete sich des umhergeschleuderten Mannes,

Kam wie ein Wasserhuhn empor aus der Tiefe geflogen,

Setzte sich ihm auf den Floß und sprach mit menschlicher Stimme:

Armer, beleidigtest du den Erderschüttrer Poseidon,

Daß er so schrecklich zürnend dir Jammer auf Jammer bereitet?

Doch verderben soll er dich nicht, wie sehr er auch eifre!

Tu nur, was ich dir sage; du scheinst mir nicht unverständig.

Ziehe die Kleider aus und lasse den Floß in dem Sturme

Treiben; spring in die Flut und schwimme mit strebenden Händen

An der Phaiaken Land, allwo dir Rettung bestimmt ist.

Da, umhülle die Brust mit diesem heiligen Schleier,

Und verachte getrost die drohenden Schrecken des Todes.

Aber sobald du das Ufer mit deinen Händen berührest,

Löse den Schleier ab und wirf ihn ferne vom Ufer

In das finstere Meer, mit abgewendetem Antlitz.

Also sprach die Göttin und gab ihm den heiligen Schleier;

Fuhr dann wieder hinab in die hochaufwallende Woge,

Ähnlich dem Wasserhuhn, und die schwarze Woge verschlang sie.

Und nun sann er umher, der herrliche Dulder Odysseus;

Tiefaufseufzend sprach er zu seiner erhabenen Seele:

Weh mir! ich fürchte, mich will der Unsterblichen einer von neuem

Hintergehn, der mir vom Floße zu steigen gebietet!

Aber noch will ich ihm nicht gehorchen, denn eben erblickt ich

Ferne von hinnen das Land, wo jene mir Rettung gelobte.

Also will ich es machen, denn dieses scheint mir das Beste.

Weil die Balken noch fest in ihren Banden sich halten,

Bleib ich hier und erwarte mit duldender Seele mein Schicksal.

Aber wann mir den Floß die Gewalt des Meeres zertrümmert,

Dann will ich schwimmen; ich weiß mir ja doch nicht besser zu raten!

Als er solche Gedanken im zweifelnden Herzen bewegte,

Siehe, da sandte Poseidon, der Erdumstürmer, ein hohes,

Steiles schreckliches Wassergebirg, und es stürzt' auf ihn nieder.

Und wie der stürmende Wind in die trockene Spreu auf der Tenne

Ungestüm fährt und im Wirbel sie hiehin und dorthin zerstreuet,

Also zerstreute die Flut ihm die Balken. Aber Odysseus

Schwang sich auf einen und saß wie auf dem Rosse der Reiter,

Warf die Kleider hinweg, die ihm Kalypso geschenket,

Und umhüllte die Brust mit Inos heiligem Schleier.

Vorwärts sprang er hinab in das Meer, die Hände verbreitet,

Und schwamm eilend dahin. Da sah ihn der starke Poseidon,

Schüttelte zürnend sein Haupt und sprach in der Tiefe des Herzens:

So durchirre mir jetzo, mit Jammer behäuft, die Gewässer,

Bis du die Menschen erreichst, die Zeus vor allen beseligt!

Aber ich hoffe, du sollst mir dein Leiden nimmer vergessen!

Also sprach er und trieb die Rosse mit fliegender Mähne,

Bis er gen Aigai kam, zu seiner glänzenden Wohnung.

Aber ein Neues ersann Athene, die Tochter Kronions.

Eilend fesselte sie den Lauf der übrigen Winde,

Daß sie alle verstummten und hin zur Ruhe sich legten;

Und ließ stürmen den Nord und brach vor ihm die Gewässer,

Bis er zu den Phaiaken, den ruderliebenden Männern,

Käme, der edle Odysseus, entflohn dem Todesverhängnis.

Schon zween Tage trieb er und zwo entsetzliche Nächte

In dem Getümmel der Wogen und ahndete stets sein Verderben.

Als nun die Morgenröte des dritten Tages emporstieg,

Siehe, da ruhte der Wind; von heiterer Bläue des Himmels

Glänzte die stille See. Und nahe sah er das Ufer,

Als er mit forschendem Blick von der steigenden Welle dahinsah.

So erfreulich den Kindern des lieben Vaters Genesung

Kommt, der lange schon an brennenden Schmerzen der Krankheit

Niederlag und verging, vom feindlichen Dämon gemartert;

Aber ihn heilen nun zu ihrer Freude die Götter:

So erfreulich war ihm der Anblick des Landes und Waldes.

Und er strebte mit Händen und Füßen, das Land zu erreichen.

Aber so weit entfernt, wie die Stimme des Rufenden schallet,

Hört' er ein dumpfes Getöse des Meers, das die Felsen bestürmte.

Graunvoll donnerte dort an dem schroffen Gestade die hohe,

Fürchterlich strudelnde Brandung und weithin spritzte der Meerschaum.

Keine Buchten empfingen noch schirmende Reeden die Schiffe,

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