Elena MacKenzie - Rogue

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Rogue: краткое содержание, описание и аннотация

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Einmal im Jahr muss Rogue einfach raus. Dann schnappt er sich sein Bike und fährt irgendwo in die Wildnis, baut sein Zelt auf und genießt die Einsamkeit. Dieses Mal wird seine Einsamkeit empfindlich gestört. Bei einer Wanderung findet er eine junge Frau, die offensichtlich einen Abhang runtergestürzt ist und sich den Knöchel verstaucht hat. Da es schon zu spät ist, um nachts durch den Wald zu irren, mit einer Frau auf den Armen, nimmt er sie mit in sein Zelt. Die Frau wirkt nervös und verstört, aber sie sagt ihm nicht, was sie überhaupt im Wald macht. Mitten in der Nacht wird Rogue außer Gefecht gesetzt. Als er aufwacht, ist die Frau weg. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihr und entdeckt sie, mit schweren Seilen gefesselt, in einer heruntergekommenen Hütte. Auf dem Tisch der Hütte liegt eine weitere Frau. Für die kann Rogue nichts mehr tun, aber Daria kann er retten. Der sadistische Serienmörder sieht das leider anders.
Abgeschlossener Teil einer Reihe.

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Manuel hatte sich dann jedes Mal darüber brüskiert, was für Möchtegern-harte-Kerle die Biker doch wären. Sie würden sich nur dank ihrer Kutten und Bikes so stark fühlen, hatte er dann immer gemeint. Daria hatte keine Meinung dazu, aber sie hatte sich oft und lange angehört, welche Meinung Manuel hatte. Und sie musste zugeben, dass diese harten, teilweise heruntergekommenen Männer in ihrer Lederkleidung, den löchrigen Shirts und den abgestoßenen Stiefeln ihr ein wenig Angst einjagten.

Angst, und trotzdem fand sie Bikes, Leder und Tattoos schon immer auch irgendwie sexy. Aber die Vorstellung, näheren Kontakt mit einem der Männer zu haben, hatte ihr dann wiederum nur Unwohlsein eingejagt. Wahrscheinlich wären sie noch schlimmere Männer als ihr eigener. Diese Männer sahen rau, stark und furchteinflößend aus, weswegen sie lieber keine Bekanntschaft mit ihnen machen wollte. Aber aus der Nähe betrachtet war dieser tätowierte Kerl auf jeden Fall ansehnlich. Auch wenn diese Dunkelheit, die er ausstrahlte, ihr gehörig Respekt einflößte. Dunkelheit hatte sie in den letzten Tagen mehr als genug gehabt.

Nun hatte sie doch Bekanntschaft mit einem von ihnen gemacht. Mit dem, der mit seiner blonden Mähne, den unzähligen Tattoos auf den Armen und den tief in sein Gesicht gegrabenen Sorgenfalten noch viel gefährlicher wirkte als die anderen Männer, die sie bisher gesehen hatte. Wahrscheinlich war er deswegen auch ihr Präsident. Und ausgerechnet auf ihn war sie jetzt angewiesen.

Sie würde laut fluchen, wenn sie dazu nicht viel zu schwach wäre. Ihr blieb nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass sie beide unentdeckt die Nacht im Wald verbringen könnten und er sie morgen früh so schnell es nur ging hier rausschaffte. Aber bis die Sonne wieder aufging, mussten sie erst einmal überleben.

Er lehnte sie gegen den Stamm eines umgefallenen Baums, der das Ufer versperrte, überkletterte ihn und half ihr dann auf die andere Seite, wo er sie wieder auf seine Arme hob. Sie konnte das Leder seiner Kutte riechen, sein würziges Aftershave und den angenehmen Duft nach Mann, während sie mit dem Kopf an seiner Schulter lehnte. Dass sein Geruch ihre Sinne so ansprach, gefiel ihr gar nicht. Nach den letzten Tagen und ihren Erfahrungen mit ihrem Ehemann sollte sie keinem Mann mehr vertrauen. Niemals wieder.

Vielleicht war sie zu müde, vielleicht hatten die vergangenen vier Tage auch ihren Verstand vernichtet und sie konnte nicht mehr klar denken, aber sie fühlte sich, wenn auch nicht geborgen, zumindest sicher in seiner Nähe. Das, was von ihr noch vorhanden war, vertraute darauf, dass er sie hier rausbringen würde. Sie schüttelte kaum merklich den Kopf. Nein, sie war eindeutig nur müde. Sie hatte kaum geschlafen, hatte jede Sekunde in den vergangenen Tagen wachsam sein und mit ihrem Tod rechnen müssen. Der Gedanke, entkommen zu sein, war schuld daran, dass sie in Versuchung geriet, einem Mann zu vertrauen. Männern konnte man nicht vertrauen. Trotz dieser Erkenntnis saugte sie mit jedem Atemzug seinen maskulinen Duft in ihre Lungen.

»Ich bin Rogue«, sagte er mit seiner dunklen, sehr rauen Stimme. Selbst seine Stimme hatte eine fast schon beruhigende Wirkung, obwohl sie so wenig zu seinen langen blonden Locken zu passen schien, die etwas von einem Engel hatten. Er schnaufte nicht einmal, obwohl er sie jetzt schon einige Minuten über unebenen Grund trug. »Wenn wir die Nacht miteinander verbringen, sollten wir wenigstens unsere Namen kennen.« Er ging auf die Knie und setzte sie auf dem Boden ab.

Daria stützte sich mit ihren Händen ab und bemerkte den weichen Stoff einer Decke unter sich. Sie sah zu ihm auf, dann an ihm vorbei. Direkt hinter ihm standen zwei Ledertaschen. Das hier war wohl das Lager, von dem er gesprochen hatte. Sie hätte mindestens ein Zelt erwartet. Vielleicht auch noch ein paar seiner Bikerfreunde, aber es gab nur seine Taschen, Decken und den Rucksack, der neben ihr auf der roten, mit Schottenkaros gemusterten Decke lag.

»Du hast also keinen Namen? Oder willst du ihn mir nicht sagen?«, fragte er und starrte ernst auf sie herab.

»Dein Name ist bestimmt auch nicht Rogue, Schurke«, sagte sie spitz und streckte vorsichtig ihren hämmernden Fuß aus.

Er nahm lachend seine Haare zusammen und legte sie auf dem Rücken ab. »Das ist der Name, unter dem jeder mich kennt, aber geboren wurde ich als Jared.«

»Daria«, antwortete sie knapp und sah in den dichten Wald oberhalb der Böschung, aber viel konnte sie nicht mehr sehen, es war schon zu dunkel. Vielleicht war sie weit genug gelaufen und sie waren hier wirklich in Sicherheit. Aber eigentlich wagte sie das kaum zu hoffen. Wie lange war sie wohl ohnmächtig gewesen? Lange genug, dass er glaubte, sie wäre ihm entkommen und hätte die Polizei alarmiert? Ihr Blick ging wieder nervös zu dem Biker, der sie aufmerksam beobachtete, während er den Rucksack von seinen Schultern nahm und den Inhalt zwischen ihnen auf den Boden schüttete.

Er zog eine Metallschüssel heran und begann, Zweige darin aufzuschichten. »Du warst also allein im Nationalpark unterwegs?« Er sah Daria an, als würde er es ihr vorwerfen, dass sie als Frau allein auf Wanderschaft gewesen war. Auch wenn Daria nicht wandern war und er das nicht wissen konnte, dieser unterschwellige Vorwurf, dass eine Frau nicht allein solche Wandertouren unternehmen sollte, verärgerte sie. Aber wenn sie ihm nicht die Wahrheit sagen wollte, dann musste sie den bitteren Nachgeschmack schlucken und diesen Vorwurf hinnehmen, also nickte sie nur stumm. Sie konnte ihm die Wahrheit einfach nicht sagen. Wer weiß, was er anstellen würde. Ob er ihr überhaupt glauben oder sie am Ende vielleicht sogar für eine entflohene Verrückte halten würde.

»Ein Wildschwein hat mich verfolgt«, log sie.

Rogue zog eine seiner Augenbrauen hoch. Die Farbe seiner Brauen war ein paar Nuancen dunkler als die seines mittelblonden Haares. »Ein Wildschwein? Dann musst du es verärgert haben. Das hätte übel ausgehen können. Solche Touren sollte man nicht allein unternehmen. Schon gar nicht als Frau«, sagte er, zündete etwas trockenes Laub an und stopfte es unter die Zweige.

»Feuer sollte man im Wald auch nicht machen, du machst es trotzdem«, gab sie schnippisch zurück und verzog das Gesicht, als Schmerz durch ihre Rippen schoss. Manuel hatte einen Abdruck auf ihrem Körper hinterlassen, der genau zu seinen Schuhen passte. Auch nach vier Tagen schmerzte sie noch jede unnötige Bewegung. Und sich über die hinterwäldlerischen Einstellungen dieses Bikers aufzuregen, verursachte unnötige Verspannungen in ihrem ganzen Körper. Wie kam sie nur immer wieder an Männer, die noch im Mittelalter lebten und glaubten, dass das weibliche Geschlecht ohne sie nichts auf die Reihe bekommen würde? Sie bewegte ihren Oberkörper ungeschickt und zuckte zusammen, worauf er sofort mit einem besorgten Blick reagierte.

»Hast du noch mehr Verletzungen davongetragen?« Er musterte unter zusammengekniffenen Augen ihre etwas verkrampfte Haltung. Sofort bemühte Daria sich, so entspannt wie möglich dazusitzen und setzte ein hoffentlich nicht zu verkrampftes Lächeln auf.

»Nein«, antwortete sie hastig. Auf keinen Fall würde sie zulassen, dass er einen Blick auf ihren geschundenen Körper warf. Dass sie von ihrem Ehemann geschlagen wurde, verursachte ihr schon immer ein so enormes Schamgefühl, dass sie sich nie hatte Hilfe holen wollen und immer geschwiegen hatte. Daria war kein schüchternes, verängstigtes Dummchen. Sie war eine Frau, die sich zu wehren wusste und die stark war. Aber Manuel war eben stärker als sie gewesen und hatte sie gebrochen. Sie hatte die Dinge, die er ihr antat, lange ertragen, weil es in ihrem Leben außer ihm niemanden gab. Ohne ihn wäre sie ganz allein auf der Welt, und davor hatte sie sich immer gefürchtet.

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