Elena MacKenzie - Rogue

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Einmal im Jahr muss Rogue einfach raus. Dann schnappt er sich sein Bike und fährt irgendwo in die Wildnis, baut sein Zelt auf und genießt die Einsamkeit. Dieses Mal wird seine Einsamkeit empfindlich gestört. Bei einer Wanderung findet er eine junge Frau, die offensichtlich einen Abhang runtergestürzt ist und sich den Knöchel verstaucht hat. Da es schon zu spät ist, um nachts durch den Wald zu irren, mit einer Frau auf den Armen, nimmt er sie mit in sein Zelt. Die Frau wirkt nervös und verstört, aber sie sagt ihm nicht, was sie überhaupt im Wald macht. Mitten in der Nacht wird Rogue außer Gefecht gesetzt. Als er aufwacht, ist die Frau weg. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihr und entdeckt sie, mit schweren Seilen gefesselt, in einer heruntergekommenen Hütte. Auf dem Tisch der Hütte liegt eine weitere Frau. Für die kann Rogue nichts mehr tun, aber Daria kann er retten. Der sadistische Serienmörder sieht das leider anders.
Abgeschlossener Teil einer Reihe.

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Rogue verscheuchte die Gedanken, die versuchten, sich nach oben zu drängen. Jetzt wollte er nicht an seine Frau denken. Eigentlich wollte er das nie. Die Erinnerungen an ihren Tod, die Art, wie sie sterben musste, waren zu schmerzhaft. Und er konnte mit der Schuld bis heute nicht leben. Er sammelte kleinere getrocknete Zweige und Stöcke auf. Die Feuerschale aus Alu, die er zum Campen immer mitnahm, um nicht ungewollt einen Waldbrand auszulösen, war nur etwa so groß wie ein mittelgroßer Kochtopf, weswegen größere Holzstücke darin keinen Platz hatten. Aber was war ein Campingausflug ohne ein Steak vom Rost?

Rogue hatte den See zur Hälfte umrundet, eigentlich hatte er reichlich Holz auf seinen Armen gesammelt, er hätte also umdrehen können, aber er lief trotzdem weiter. Der Gänsegeier zog noch immer seine Kreise über dem See, fast als würde er Rogue keine Minute aus den Augen lassen wollen. Rogue verfrachtete sein Feuerholz in seinen Rucksack, um die Hände freizuhaben. Vor ihm versperrte ein Baum, dessen Wurzeln halb im Boden im Abhang steckten und aus der Erde ragten, ihm den Weg.

Die Wurzeln mussten irgendwann die Kraft nicht mehr gehabt haben, den Baum noch länger in seiner schrägen Position am Abhang halten zu können und hatten unter der Last der Baumkrone nachgegeben. Rogue kletterte über den Stamm auf die andere Seite, klopfte sich seine Hände ab und wischte dann über seine schwarzen Jeans. Als er aufsah, entdeckte er ein Stück weiter etwas leuchtend Rotes, das das Licht der untergehenden Sonne reflektierte. Er kniff die Augen zusammen, konnte aber nicht erkennen, was da am Ufer lag. Vielleicht hatte noch jemand sein Lager am See aufgeschlagen oder jemand hatte seinen Müll hier zurückgelassen. Der Gedanke verärgerte Rogue. Neugierig und mit Magengrummeln lief er weiter und je näher er kam, desto deutlicher wurde, dass da jemand am Ufer lag. Also doch ein Camper. Noch ein paar Schritte weiter erkannte Rogue nachtschwarzes langes Haar, das um den Körper herum ausgebreitet war, der zusammengerollt seitlich mit dem Rücken zu ihm lag. Rogue beschleunigte seine Schritte. Jetzt hatte er kein Magengrummeln mehr, jetzt packte ihn Panik. Da lag eine Frau. Rogue fluchte leise.

Er ging neben dem Körper auf die Knie und hoffte inständig, dass diese Frau einfach nur betrunken war, oder schlief, sich verlaufen hatte … Alles, nur nicht tot war. Er strich ihr das Haar aus dem Gesicht, ihre Kleidung war klamm, weil sie so nah am Ufer des Sees lag, dass das Wasser sie berührte. Ihre Augen waren geschlossen, ihr Mund leicht geöffnet und sie stöhnte, als Rogue sie vorsichtig auf den Rücken drehte. Sie hatte mehrere Blessuren im Gesicht. Ihr Puls schlug kräftig und ruhig, die rote Bluse klebte feucht an ihrer Haut und die oberen Knöpfe waren offen. Sie schlug die Augen auf, als Rogue sie auf weitere Verletzungen untersuchte, stieß einen erschrockenen Schrei aus und versuchte, von ihm wegzukommen. Keuchte aber laut auf, als sie beim Versuch, ihren Fuß in den Untergrund zu stemmen, um sich von ihm wegzuschieben, wohl feststellen musste, dass der verletzt war.

»Alles okay«, sagte Rogue ruhig. »Ich will Ihnen nichts tun.« Dann schüttelte er frustriert den Kopf und wiederholte sich noch einmal mit seinen eher holprigen Spanischkenntnissen. Wenn er wie der Rest des Clubs regelmäßig den Intensivkurs der vom Club dafür angeheuerten Lehrerin besuchen würde, müsste er jetzt nicht wie ein Irrer rumstammeln. Er tastete den Knöchel der Frau ab, die erschrocken zurückzuckte, als er die Schwellung über ihrem Knöchel berührte.

»Sieht nicht gut aus«, sagte er und überlegte, wie wohl das spanische Wort für Flüssigkeitseinlagerung war. Er legte seinen Daumen auf das Sprungbein und testete, ob das Sprungbein sich nach vorne gegen das Schienbein schieben ließ.

Die Frau zischte und versuchte, ihm den Fuß zu entreißen. »Ich spreche englisch«, sagte sie dann mit gerunzelter Stirn und entzog ihm ihren Fuß.

»Gut«, warf Rogue erleichtert ein. »Das ist ein Bänderriss.« Er sah sich nach den Schuhen der Frau um.

»Haben Sie Ihre Schuhe beim Sturz verloren?«

»Ich …« Sie zögerte, dann wich sie seinem Blick aus. »Ich weiß es nicht.«

»Die werden wir jetzt nicht finden, es ist schon zu dunkel.« Die Sonne verschwand gerade hinter den Berggipfeln.

»Ich werde Sie tragen müssen, laufen können Sie damit nicht. Mein Lager ist nicht weit weg.«

»Ich muss nach Hause«, keuchte sie auf und sah ihn mit schreckgeweiteten Augen an.

»Wohnen Sie in der Nähe?«

Sie schüttelte den Kopf. In ihrem Gesicht klebten kleine Steine. Rogue hob die Hand, um sie wegzuwischen, aber sie zuckte zurück, also ließ er es. »Nein, in Tolosa. Ich war … ich war wandern und hab mich verlaufen und bin dann den Abhang runtergestürzt«, sagte sie mit zitternder Stimme.

Rogue runzelte die Stirn. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass mehr hinter dieser Sache steckte, als die Frau ihm sagen wollte. »Heute gehen Sie nirgends mehr hin. Ich kann Sie nicht im Dunkeln durch den Wald tragen. Ich werde Sie jetzt hochheben«, setzte er sie in Kenntnis, damit sie nicht wieder vor ihm zurückzuckte.

Sie warf ihm einen erschreckten Blick zu. Durch das Licht seiner Taschenlampe wirkte dieser noch viel verschreckter, denn sie wehrte sich nicht, als er ihr näher kam. »Aber ich kann nicht hierbleiben.«

»Heute Nacht schon, morgen sehen wir weiter.« Rogue wäre es auch lieber, nicht mit ihr im Wald bleiben zu müssen. Viel lieber wäre er allein hier, um wie geplant seine Auszeit genießen zu können. Außerdem rief die Situation unangenehme Erinnerungen in ihm wach. Erinnerungen an die Nacht, in der er und sein Kamerad und Freund Will Harris die einzigen Überlebenden eines Angriffs durch Terroristen waren.

Sie waren damals zu Fuß unterwegs gewesen. Hinter ihnen fuhr ein Laster mit Ausrüstung für das Lager ihrer Truppe nahe des Shatt al-Arab, etwa 120 Kilometer von Basra entfernt. Ein Raketenwerfer jagte den LKW in die Luft. Will und Rogue überlebten nur, weil sie vor dem LKW liefen, um die Umgebung besser beobachten zu können.

Will wurde von einem herumfliegenden Splitter getroffen, der zwischen seinen Rippen steckenblieb. Rogue war unverletzt geblieben. Er hatte sich Will geschnappt und ihn sofort eine Böschung runtergezogen und war dann mit ihm im Wald in Deckung gegangen. Was man so in Deckung gehen nennen konnte, denn Will schrie vor Schmerzen. Rogue war nichts anderes geblieben, als seinen Freund bewusstlos zu schlagen, damit sie sich vor den Angreifern verstecken konnten. Er hatte Will auf seine Arme geladen und war mit ihm durch den Wald gelaufen. Immer in Richtung Norden, wo ihr Lager war. Fast die halbe Nacht war er mit Will gelaufen, gestolpert, hatte ihn mehrmals erschöpft ablegen müssen, ihn notdürftig versorgt und war weitergelaufen. Irgendwann nur noch mit einer Leiche auf seinen Armen. Aber das hatte ihn nicht aufgehalten. Genau wie Rogue hatte auch Will eine Frau zu Hause in Schottland, die auf ihn wartete. Auch wenn er nicht lebend zurückkommen würde, sie sollte wenigstens etwas begraben dürfen. Also war er weiter und weiter gelaufen, bis er in der Nähe des Lagers auf einen Jeep mit ihren Leuten gestoßen war. Erst da hatte er es sich erlaubt, unter der Anstrengung zusammenzubrechen.

Daria wollte nichts lieber, als hier verschwinden, aber der Fremde hatte recht, sie konnte kaum auftreten, geschweige denn aus dieser Wildnis wandern. Und das noch bei Nacht. Resigniert ließ sie sich von ihm auf die Arme heben und lehnte erschöpft ihren Kopf gegen das Leder seiner Kutte. Er war der Präsident des MC, der vor ein paar Jahren plötzlich in Tolosa aufgetaucht war. Sie hatten die alten Gebäude der ehemaligen Werkstatt gekauft. Ein paar Mal hatte sie sie schon gesehen, wenn sie mit ihren laut röhrenden, knatternden Bikes durch Tolosa gefahren waren.

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