Elena MacKenzie - Rogue

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Einmal im Jahr muss Rogue einfach raus. Dann schnappt er sich sein Bike und fährt irgendwo in die Wildnis, baut sein Zelt auf und genießt die Einsamkeit. Dieses Mal wird seine Einsamkeit empfindlich gestört. Bei einer Wanderung findet er eine junge Frau, die offensichtlich einen Abhang runtergestürzt ist und sich den Knöchel verstaucht hat. Da es schon zu spät ist, um nachts durch den Wald zu irren, mit einer Frau auf den Armen, nimmt er sie mit in sein Zelt. Die Frau wirkt nervös und verstört, aber sie sagt ihm nicht, was sie überhaupt im Wald macht. Mitten in der Nacht wird Rogue außer Gefecht gesetzt. Als er aufwacht, ist die Frau weg. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihr und entdeckt sie, mit schweren Seilen gefesselt, in einer heruntergekommenen Hütte. Auf dem Tisch der Hütte liegt eine weitere Frau. Für die kann Rogue nichts mehr tun, aber Daria kann er retten. Der sadistische Serienmörder sieht das leider anders.
Abgeschlossener Teil einer Reihe.

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»Wie wäre es mit dem Frauenhaus?«, schlug die Polizistin jetzt vor. Daria schüttelte wieder den Kopf. Die Polizistin legte eine Hand auf Darias Schulter. »Dort sind Sie sicher und man würde Ihnen alles stellen, was Sie brauchen, bis Sie dazu in der Lage sind, allein klarzukommen. Geld, Kleidung, ein Dach über dem Kopf.«

»Abhängigkeit«, sagte Daria leise und warf Manuel einen flüchtigen Blick zu. Er wand sich im Sessel, aber der Polizist hatte beide Hände auf seinen Schultern und verhinderte, dass er sich befreien konnte. Seine Augen sprühten vor Hass. Zumindest war er schlau genug, sich sonst ruhig zu verhalten und nicht zu schreien und zu fluchen. Aber sein Blick reichte, um Daria zu sagen, dass er sie umbringen würde, sobald sie wieder allein waren. Er war sehr, sehr wütend auf sie. Jetzt hieß es: er oder Daria. Wenn ihre Angst nur nicht so groß wäre, dass alles noch viel schlimmer werden würde, wenn sie ihn jetzt verließ.

»Keine Abhängigkeit, sie werden Ihnen eine Wohnung und einen Job besorgen. Dann wird es nur noch Sie geben. Was glauben Sie, wie lange es dauert, bis Sie nicht mehr lebend aus dieser Sache rauskommen?«, drängelte die Frau weiter.

Sie ahnte es genauso wie Daria. Aber Daria hatte panische Angst. Sie hatte solche Angst vor diesem Schritt, dass ihr Körper vor Nervosität kribbelte, als hätte sie ihre Finger in eine Steckdose gesteckt. Ihre Oberschenkel vibrierten vor Anspannung. Sie holte Luft, wappnete sich, etwas zu antworten, aber ihr blieben die Worte im Hals stecken. Es brauchte nur etwas mehr Mut. Nur ein bisschen Entschlossenheit, bevor sie gehen und Daria allein zurücklassen würden. Unabhängigkeit. Nach zwei Jahren könnte sie endlich wieder frei sein. Wenn er sie nie wieder fand. Sie musste einfach dafür sorgen, dass er sie nie wieder in seine Finger bekommen würde.

Sie würde nur endlich anfangen müssen. Jetzt. Also nickte sie, weil ihr die Worte nicht über die Lippen kommen wollten. Und dieses Nicken zwang sie fast in die Knie vor Panik. Aber tief in sich wusste sie, das hier war ihre letzte Chance. Ein weiteres Mal gäbe es nicht.

»Okay«, sagte sie heiser und brach vor Erleichterung in Tränen aus. Sie hatte es wirklich getan, den ersten Schritt aus diesem Albtraum herausgenommen.

Die Polizistin lächelte zufrieden. Ihr Kollege musterte Daria neugierig, presste die Lippen aufeinander und nickte dann. Offensichtlich war auch er zufrieden mit Darias Entscheidung.

»Dann ordern wir jetzt einen Krankenwagen. Ihren Mann nehmen wir mit und sperren ihn erstmal ein. Keine Sorge, sobald Sie untersucht wurden und Ihre Aussage gemacht haben, bringt man Sie in das Frauenhaus. Die Adresse ist geheim, niemand kennt sie. Dort werden Sie sicher sein. Und später bekommt Ihr Mann sowieso eine Haftstrafe.«

Daria nickte zögernd und sah Manuel unsicher an, der vor Wut jetzt am ganzen Körper zitterte. Sie straffte die Schultern und versuchte, Selbstsicherheit auszustrahlen. Er sollte ihr nicht ansehen können, dass diese Entscheidung ihr Kraft raubte, sie fast schon lähmte. Er sollte glauben, dass sie sich sicher war, genau das Richtige getan zu haben.

»Das wirst du bereuen«, drohte er Daria. Der Polizist lachte dunkel, zerrte ihn vom Sessel und brachte ihn weg.

»Er wird ihn in den Einsatzwagen bringen. Sie sind jetzt sicher«, sagte die Frau. Daria stöhnte schmerzhaft auf, als ihr Körper vor Erleichterung zusammensackte.

Danach ging alles ganz schnell. Sie wurde im Krankenhaus untersucht, machte eine Aussage und der männliche Polizist blieb die ganze Zeit über bei ihr. In seiner Nähe fühlte sie sich sicher, obwohl da etwas in der Art lag, mit der er sie immer wieder neugierig musterte. Als Daria mit allem fertig war, wollte sie nicht im Krankenhaus bleiben. Ihre Angst, dass Manuel aus der Haft entlassen wurde und sie hier suchen würde, war zu groß. Sollte er freikommen, wollte sie nicht an einem Ort sein, an dem er sie finden konnte. Sondern weit weg. In Freiheit! Also sagte sie dankbar zu, als der Polizist ihr anbot, sie in das Frauenhaus zu fahren. Das einzige, was ihr die Tränen in die Augen trieb und sie Zweifeln ließ, war der Verlust ihres Hauses und ihres geliebten Gartens.

Kapitel Zwei

Rogue stieß langsam den Atem aus, legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen vor der brennenden Sonne. Er nahm den Helm vom Kopf und schaltete den Motor der Harley aus. Er hatte einen schmalen, unbefestigten Wanderweg in den Aiako Harria Nationalpark genommen, der nur eine knappe Stunde nördlich von Tolosa lag. Weit genug, um ein ruhiges Wochenende ganz allein zu verbringen und nah genug, um im Notfall erreichbar zu sein. Auch wenn erreichbar bedeutete, dass jemand vom Club hier rauskommen und ihn im siebzig Quadratkilometer großen Naturpark zu Füßen des 821 Meter hohen Txurrumurru Gipfels suchen musste, was ziemlich unwahrscheinlich war.

Genau deswegen vertraute Rogue jetzt schon seit vier Jahren darauf, dass er hier draußen einfach nur für sich sein durfte. Rage, sein leiblicher Bruder und Vize, er wurde als Darran geboren, würde den Club schon nicht in einen Krieg mit den beschissenen Spanish Horses reiten während seiner Abwesenheit. Diese zwei Tage Wildnis um sich herum brauchte Rogue einfach, damit er seinen Gedanken nachhängen konnte und um ein paar Skizzen für neue Bikes anzufertigen.

Rogue stieg von der Harley, sah sich um, lauschte dem warnenden Zwitschern der Vögel, die irgendwo in der Nähe in einem der Baumwipfel saßen und ihn genau beobachteten. Aber auch sie würden ihn nicht davon abhalten, ein paar Tage Einsamkeit zu genießen. Nur er, sein Rucksack, eine Angel und die wilde, ungezähmte Natur. Fast wie in alten Zeiten. Nur flogen ihm jetzt keine Granaten und Kugeln um die Ohren. Und er musste auch nicht versuchen, seinen schwer verletzten Kameraden aus Terroristengebiet zu schaffen. Bewaffnet nur mit einem Jagdmesser.

Rogue schob die Harley ein Stück in den Wald, gerade so weit, dass sie niemand sehen konnte, der vielleicht zufällig hier vorbeikam. Er schnappte sich seine beiden Satteltaschen und die zusammengerollte Decke und stapfte dann zufrieden los. In der Hand nur seinen Kompass und eine Karte. Er hatte etwa sieben Kilometer Richtung Süden vor sich, dort - an einem kleinen See - würde er sein Lager für die nächsten Nächte aufschlagen. Diesen See hatte er letztes Jahr entdeckt, als er seinen Ausflug in den Naturpark gemacht hatte.

Er wanderte einen kleinen Pfad entlang, dann verließ er ihn und kämpfte sich nach etwa einer halben Stunde durch unwegsames Gelände, kletterte über umgestürzte Bäume, fast komplett vom Waldboden verschluckte Felsen und Gestrüpp. Für ihn ein befriedigendes Gefühl, er liebte es, seine Muskeln arbeiten zu lassen, gleichzeitig die Natur um sich zu haben und zu wissen, dass weit und breit kein Mensch in der Nähe war.

Zum See musste er einen kleinen Abhang runterklettern. Am Ufer ließ er seine Taschen und die Decke fallen und streckte genüsslich seinen Körper. Über dem See kreiste ein Gänsegeier und das Wasser glitzerte in der untergehenden Abendsonne. Der See lag zur Hälfte in einem Kessel aus Bergen. Letzte Ausläufer der Pyrenäen. Rogue breitete seine Decke auf dem sandigen Boden am Ufer aus, legte den Schlafsack darauf, dann nahm er ein Seil aus seiner Tasche mit den Lebensmitteln und band die Tasche an einen Ast eines Baumes in der Nähe. Er stellte seine Feuerschale neben sein Lager. Danach machte er sich auf die Suche nach trockenem Holz für ein kleines Feuer, bevor es zu dunkel werden würde, um noch etwas zu sehen.

Er ging am Ufer des Sees entlang und nahm sich vor, ihn einmal zu umrunden. Eigentlich weniger wegen des Feuers. Vielmehr, um die Natur, die ihn umgab, noch ein wenig auf sich wirken zu lassen. Es war sehr still geworden, die Vögel betrachteten ihn wohl nicht mehr als Bedrohung. Rogue beobachtete einige Sekunden lang das Glitzern der langsam untergehenden Sonne auf der Wasseroberfläche und dachte an seinen Freund Andrew, der seit einem Jahr zum Club gehörte. Er konnte sich noch genau an den Tag erinnern, als er durchschaut hatte, was da lief. Warum Andrew im Knast immer und immer wieder die Wange hinhalten musste. Dass sie beide McCraw zum Feind hatten, hatte sie zusammengeschweißt. Er war froh, ihn jetzt hier zu haben. Nicht nur, weil ihm das die Chance eingeräumt hatte, den Mörder seiner Frau zur Strecke zu bringen. Sondern auch, weil er in Andrew mehr als seinen Clubbruder sah. Er war für ihn wie ein leiblicher Bruder. Sie hatten beide eine Menge durchmachen müssen. Dass der Junge seine Old Lady an der Seite hatte, tat ihm gut. Phoebe war eine tolle Frau. Rogue würde alles dafür tun, dass die beiden noch lange so glücklich sein durften.

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