Malte Goosmann - Schatten über Wangerooge

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Schatten über Wangerooge: краткое содержание, описание и аннотация

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Lars Petersen ist der Leiter einer Ermittlungsgruppe im Drogendezernat der Kriminalpolizei Bremen. Er hat seine Informanten mit kleinen Drogenmengen versorgt. Aus disziplinarischen Gründen wird Petersen auf die Nordseeinsel Wangerooge versetzt. Das Verschwinden einer Lehrerin der Inselschule stellt ihn vor große Probleme. Seine Ermittlungen führen ihn in die skurrile Kneipenszene der Insel, zu den aktuellen Problemen der Nordseeinseln als auch in die jüngere deutsche Geschichte. Stand die Lehrerin und engagierte Gemeindepolitikerin kapitalkräftigen Investoren im Wege oder hatte sie vielleicht Berührungspunkte mit der damaligen RAF? Mit Hilfe der attraktiven Polizeianwärterin Mona Behrens gelingt es Petersen den Fall zu entwirren. In diesem Roman wird das Inselmilieu sowie die skurrilen Charaktere der Insel mit einem Augenzwinkern liebevoll beschrieben. Wer die norddeutsche Sprache liebt, wird beim Lesen der Dialoge das Gefühl nicht los, «dat is' echt 'ne schöne Sprache!» Durch dieses Buch gewährt der Autor Einblicke in norddeutsches Kneipen-Leben und in die Mentalität der Menschen an der Küste..

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Im Revier angekommen, rief er Uwe Timmsen, den Schulleiter, an. Auch er hatte keine neuen Informationen zum Aufenthaltsort von Brigitte Dunker. Petersen informierte ihn über die verabredete Vorgehensweise. Timmsen war sofort bereit, um Viertel nach Vier in die Peterstraße zu kommen. Man spürte ihm die Erleichterung an, dass nun endlich etwas passieren würde.

Sollte er nun beim Flugplatz anrufen? Die Gefahr war, dass man ihm aus Datenschutzgründen keine Auskunft über die ankommenden Gäste geben würde. Er nahm das Dienstfahrrad und fuhr durch die Siedlerstraße zum Flugplatz. Vielleicht war es im persönlichen Gespräch besser möglich, etwas rauszubekommen. Hinter dem Schalter saß eine Frau, geschätzt Anfang Vierzig, mit langen mittelblonden Haaren. Sie las in ihrem E-Book.

„Moin, ich brauch eine Auskunft, ob die Frau Dunker heute mit dem Flieger angekommen ist?“ sprach Petersen die Frau direkt an.

„Moin, eigentlich darf ich Ihnen darüber keine Auskunft geben, das wissen Sie?“ belehrte sie Petersen.

„Entschuldigung, dass ich mich nicht vorgestellt habe, ich bin der neue Polizist. Aber wir machen uns Sorgen um Frau Dunker. Sie ist am Freitag nicht in der Schule gewesen. Können wir das nicht auf dem kurzen Dienstweg machen?“

„Sie können ruhig Ute zu mir sagen, auf der Insel ist das so üblich“, sagte sie augenzwinkernd und mit einem freundlichen Lächeln.

„Gerne, ich bin Lars Petersen. Das mit dem Brüderschaft trinken holen wir dann aber nach oder?“

„Machen wir, versprochen und nun zur Sache. Ich schau mal eben die Fluglisten durch." Mit einem bemerkenswerten Hüftschwung setzte sie sich an den PC.

„Für heute hat sie nicht gebucht und Freitag war sie auch nicht auf der Liste. Übrigens fliegt die Frau Dunker außerordentlich selten, aus Umweltschutzgründen."

Beide fingen an zu lachen. Petersen bedankte sich und schwang sich auf sein Fahrrad in Richtung Peterstraße.

In der Peterstraße angekommen, orientierte er sich an den Hausnummern. Nr. 22 war ein grau verputztes Haus. Der mittlere Teil war weiß gestrichen und am rechten Hausende hatte man einen Anbau errichtet, der nicht gestrichen war. An einem Teil des Hauses rankte Efeu bis zur Dachkante hoch. Einen Vorgarten gab es nicht, stattdessen war ein gepflasterter Vorplatz angelegt worden, auf dem Kübel mit verwelkten Blumenresten standen. Petersen stellte sein Fahrrad ab und kontrollierte das Klingelschild. Es war nur ein Schild angebracht, auf dem der Name Dunker stand. Die Gardinen waren nicht zugezogen. Mit zusammen gekniffenen Augen versuchte er durch die Fenster etwas zu erkennen, vergeblich. Die Dämmerung hatte eingesetzt, von außen war wirklich nichts zu machen. Er wurde durch ein Motorengeräusch aufgeschreckt. Wangerooge war autofrei und die Fahrzeuge, die hier verkehrten, waren in der Regel E-Karren. Ein roter Landrover, der aus der Nähe betrachtet sich als Feuer-wehrfahrzeug entpuppte, näherte sich langsam. Das Fahrzeug hielt an und Harm Gerdes und ein weiterer Feuerwehrmann, es musste der Tischler sein, entstiegen dem Fahrzeug. Beide Männer hatten ihre Feuerwehrarbeitsanzüge an. Natürlich war auch Petersen in Uniform. Sie hatten das so abgesprochen, um den offiziellen Charakter ihrer Aktion zu betonen. Jetzt gesellte sich auch Schulleiter Timmsen zu ihnen. Nach der Begrüßung stellten sie fest, dass keiner über neue Informationen verfügte. Petersen berichtete über seine Überprüfungen am Bahnhof und Flugplatz. Der zweite Feuerwehrmann, der sich als Focko Hanken vorstellte, nahm seinen Werkzeugkoffer aus dem Feuerwehrfahrzeug.

Die erste Eingangstür war offen. Hier lagen die Zeitungen unter dem Briefkasten, so wie es Schulleiter Timmsen beschrieben hatte.

„Das Schloss dürfte kein Problem sein. Soll ich anfangen?“ fragte Focko Hanken.

Petersen und Harm Gerdes nickten. Das Schloss war in der Tat kein aufwendiges Sicherheitsschloss, auch Petersen erkannte dies sofort. Die Außenschrauben wurden mit dem Akkuschrauber aufgeschraubt und mit einer Zange drehte Focko Hanken den Schließzylinder heraus. Die Tür stand offen. Petersen zog seine Gummihandschuhe, die er mitgebracht hatte, über und öffnete die Tür.

„Ich gehe erst einmal allein rein, um zu klären, ob es sich um einen Tatort handelt. Wenn es dafür Anzeichen gibt, muss ich sowieso die Spurensicherung holen“, erklärte er den anderen.

Er schaltete das Licht ein und ging langsam in den Flur. Sein Herz schlug schneller. Er hatte zwar so was schon häufiger gemacht, vor allem, wenn es um Drogentote ging, aber hier hatte er die alleinige Verantwortung.

Das Wohnzimmer machte einen aufgeräumten Eindruck. Flachbildfernseher mit HiFi-Anlage, ein relativ großes Regal mit CDs und ein weißes IKEA-Sofa der Marke Klippan. Das kannte er aus seiner früheren Bremer Wohnung. An der Wand hing ein Selbstportrait von Paula Becker-Modersohn, der bekannten Worpsweder Malerin. Das angrenzende Arbeits-zimmer war mit Bücherregalen der IKEA-Marke Billy vollgestopft. Petersen musste sich jetzt zwingen, nicht das Bücherregal zu inspizieren. Er wusste, dass man dadurch relativ viel über einen Menschen erfahren konnte, aber darum ging es im Moment nicht, noch nicht. Auf dem Schreibtisch lagen Schulbücher und einige Heftkladden. Hier war nichts Auffälliges für Petersen zu finden.

Er öffnete das nächste Zimmer, das Schlafzimmer. Hier lagen einige Kleidungsstücke, eine Jeans, ein Pullover und ein schwarzes T-Shirt auf dem breiten Futonbett. Auch die Suche in Bad und Küche blieb erfolglos, von Brigitte Dunker keine Spur. Er ging wieder in den Flur zurück, wo die anderen mit gespannten Gesichtern auf ihn warteten:

„Nichts, keine Spur von Frau Dunker. Herr Timmsen, bitte gehen Sie noch einmal durch. Sie kennen Frau Dunker ja näher, aber bitte nichts anfassen." Petersen war ziemlich ratlos. Zu den Feuerwehrleuten gewandt, fragte er:

„Kriegt ihr die Tür wieder zu?“

„Na, klar“, antwortete Focko Hanken.

„Ich muss das morgen Wilhelmshaven melden, da wir hier ja keine Bereitschaftspolizei haben, die bei einer Suche nach Vermissten eingesetzt werden kann. Harm, wie viele Leute würdest du im Ernstfall für eine Suche bereitstellen können?“

Nach kurzem Überlegen schätzte dieser:

„Ungefähr 30 Leute, einige sind auf dem Festland oder in Urlaub. Wie stellst du dir das vor, Lars?“

„Lass uns morgen darüber reden, wenn ich mit Wilhelmshaven gesprochen habe."

„Okay, du weißt, wie du mich erreichen kannst“, antwortete Harm.

Timmsen kam in diesem Moment wieder aus der Wohnung. „Ich kann nichts Auffälliges erkennen“, berichtete er. „Herr Timmsen, ich brauch wahrscheinlich die Hilfe Ihrer Kollegen. Ich melde mich morgen bei Ihnen."

„Natürlich, ich organisiere das“, willigte Timmsen ein.

Focko Hanken hatte die Tür wieder verriegelt. Allen war irgendwie der Ernst der Lage anzumerken. Mit mulmigem Gefühl verabschiedete man sich. Der rote Landrover drehte und fuhr zurück ins alte Feuerwehrhaus. Das neue war ja erst im Rohbau fertig und sollte Ende des Jahres eingeweiht werden. Petersen erinnerte sich an die spielenden Kinder auf der Mauer. Er schwang sich aufs Fahrrad und radelte zurück ins Revier. Einen kurzen Bericht würde er schreiben müssen, er war davon wenig begeistert, aber die Sache war für ihn zu heiß, einen Fehler konnte er sich in keinem Fall erlauben. Plötzlich stand Frieda Siebelts vor der Tür und brachte Bettwäsche für den Polizeianwärter, der morgen kommen sollte. Wieder hatte Petersen diese Personalie verdrängt. Frieda blickte Petersen sorgenvoll an:

„Was war denn los? Ich habe dich mit Harm Gerdes in der Peterstraße gesehen?“

„Ich brauchte seinen Rat wegen eines Einbruchverdachts“, log Petersen. Er wollte jetzt keinen Klatsch haben. Er merkte wohl, dass Frieda nicht ganz zufrieden war mit seiner Antwort, aber er würde ihr das später erklären. Sie verabschiedete sich mit den Worten:

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