Dietrich Bussen - Flokati-Träume

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'Achtunddschziger' schlagen sich in Berlin mit den Folgen ihrer Erfolge herum.
In Familie und am Arbeitsplatz versuchen sie ihren Schlagworten wie: Basisdemokratie, Selbstverwirklichung, antiautoritäre Erziehung und wenn's geht auch 'Freie Liebe' Leben einzuhauchen, wobei ihnen mitunter die Puste ausgeht.
Vor allem mit der Liebe ist das so eine Sache. Erzogen mit und zu den Idealen ihrer Eltern soll nun mit einem großen Befreiungsschlag auch in der Liebe ein neues Zeitalter beginnen. Aber wie so oft: Ideal und Wirklichkeit stoßen sich hart im Raume.
Möglicherweise hilft die Flucht auf's Land. Vielleicht bringt ja diesmal ''Zurück zur Natur'' die wahre Erfüllung.
Im Hintergrund glaubt man Pink Floyd mit: «Wir brauchen keine Erziehung, wir brauchen keine Gedankenkontrolle» aus 'The Wall' zu hören.

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Die Kellnerin nahm die Bestellung mit einem Lächeln entgegen, in dem Jochen Verständnis einer erfahrenen Frau für die Schwierigkeiten ‚am Tag danach’ zu erkennen glaubte. Auch Lisas Gesichtsausdruck, mit dem sie seinen Wunsch nach extra starkem Kaffee begleitet hatte, entnahm er, dass sie seine Bestellung zumindest interessiert zur Kenntnis genommen hatte. Lisa gab einen Apfelsaft und einen ‚Schlösschen-Salat’ - garantiert vegetarisch - in Auftrag.

„Selters und Kaffee, keinen Alkohol heute?“, warf sie beiläufig hin.

„Vor Einbruch der Dunkelheit nie.“

„Was nie, vor Einbruch der Dunkelheit?“

„Alkohol.“

„Na, na, das kenne ich aber anders.“

„Nun gut, im Hochsommer vielleicht, wenn es ewig hell ist, aber sonst eigentlich nicht..“

Er brach ab und fügte nach einer kurzen Pause hinzu: „Und nach Konferenzen natürlich, im Großbeerenkeller. Da kommt man ja gar nicht auf den Gedanken“, und während er weiter sagte, „dass es draußen hell sein könnte, selbst mitten am Tage nicht, bei dem schummrigen Licht da unten“, dachte er, welcher Teufel reitet mich eigentlich, dass ich Lisa, kaum dass sie neben mir sitzt, freiwillig das entscheidende Stichwort liefere, bei meinem augenblicklichen Formtief.

Er wartete nun mit zunehmender Nervosität auf Lisas Reaktion. Wie ein Schaf, das man ratzekahl scheren will, fühlte er sich. Er spürte Gänsehaut.

„Sag mal, frierst du bei dem Wetter?“

„Verstehe ich auch nicht, irgendwie ist mir kalt..“

„Iss erst mal was.“

„Das wird’s sein, Hunger, müde, Kreislauf auch ein bisschen runter.“

„Oder einen Cognac, auch wenn’s noch hell ist..“

Und jetzt kommt, dachte er, ‚und wir nicht im Großbeerenkeller...’, und dann würde alles seinen eigenen Lauf nehmen, in unbekanntes Terrain.

Nichts dergleichen passierte.

„Mal sehen, zum Kaffee vielleicht..“

Nach wie vor erwähnte sie den Großbeerenkeller nicht, aber auch mit anderen Themen taten sie sich schwer.

Wie eben im Büro, dachte Jochen.

„Lass mich mal ein bisschen dösen, bis das Essen kommt, als Mittagsschlafersatz sozusagen“, sagte er in Lisas Richtung und rutschte sich wieder in die Position, die er eingenommen hatte, bevor Lisa kam.

Ausgestreckte Beine, Kopf nach unten, Augen zu, nur die Hände ließ er nicht schlaff hängen wie vorher. Er legte sie auf die Knie.

„Mach mal, wenn’s dir hilft. Ich weck dich dann, falls du anfängst zu schnarchen.“

Sehr aufmerksam, dachte Jochen und war erleichtert, dass er - wenigstens bis zum Essen - von keinem Gespräch mehr bedroht wurde und bei dem Betrieb konnte das dauern, hoffentlich.

Er bekam dann schließlich im schönsten Halbschlaf sein Essen, war mit der Bemerkung der Kellnerin, dass er wohl sehr müde sei, einverstanden, rappelte sich auf, machte ein paar Wachwerdübungen mit Armen, Kopf und Schultern und verneinte Lisas Bemerkung, ob er vor dem Essen immer solche Verrenkungen mache.

„Irgendwie muss man doch wach werden.“

„Da kenn ich was Besseres“, lachte Lisa.

Nee, nee, darauf fall ich nicht rein, dachte Jochen, wenn ich mich auf das Thema einlasse, sind wir gleich mittendrin. Nicht schon beim Essen, ich habe mich schließlich auf fünf Uhr eingestellt und auch das nur mit Mühe.

Die Kellnerin brachte nun auch Lisas Salat und den Apfelsaft, was von ihren ‚besseren Wachwerdmethoden’ ablenkte.

„Sieht gut aus, dein Salat. Bist du eigentlich strenge Vegetarierin?“

Ha, es war geschafft. Das Thema gab was her. Das konnte man strecken. Außerdem passte es doch viel besser zu einem Mittagessen als irgendwelche Schlüpfrigkeiten mit Folgen, die möglicherweise außer Kontrolle gerieten.

Das war ein gefundenes Fressen für Lisa. Sie verbiss sich sozusagen in das Thema. Sofort legte sie Jochen ihre Einstellung zum vegetarischen Essen dar, unterrichtete ihn über die unterschiedlichen Formen des Vegetarismus, weitete auf ökologischen Anbau, artgerechte Tierhaltung, Basisdemokratie und Hunger in der Dritten Welt aus und wetterte gegen Luftverschmutzung, Smog, Klimaveränderung, Monokultur; selbst vor Kannibalismus schreckte sie nicht zurück. Ihre Ressourcen auf diesem Gebiet schienen unerschöpflich und ihr Überzeugungsdrang zeugte von leidenschaftlichem Engagement.

So versucht man Leute zu bekehren, dachte Jochen.

Jedem Einwand begegnete sie mit einer Fülle von Gegenargumenten; Zweifel ließ sie nicht gelten.

„Wirklich, du solltest es auch mal versuchen, es spricht alles dafür. Ich kenne auf jeden Fall kein überzeugendes Gegenargument“, missionierte sie weiter.

Wie auch, bei deinem wiedertäuferischen Eifer, dachte Jochen. Erst als er versicherte, dass er sich das zwar vorstellen könne, aber im Augenblick noch nicht so weit sei, unterließ sie weitere Bekehrungsversuche.

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