»Alles gut«, beschwichtigte ich Leander. »Ric weiß Bescheid. Das ist das Ziel, das meinen alten Namen kannte. Mit dem Kerl hat das ganze Chaos angefangen.«
»Richtig«, mischte sich Ric ein. »Genau deswegen will ich, dass ihr den Typen findet. Im Nabel stimmt etwas nicht und ich denke, dass dieser Mann etwas damit zu tun hat. Ich habe bereits eine Wohnung besorgt, in die ihr dann das Ziel bringen könnt. Ich werde dann die Befragung übernehmen.«
»Mach mal langsam mit deinen italienischen Pferdchen«, ging Leander dazwischen. »Du gibst uns hier zwei Bilder, keine Koordinaten, nur ein Name. Und alles im Hintergrund? Wir werden ab heute Abend wieder GPS überwacht und du sprichst schon von einer Befragung?«
Nickend stimmte ich Leander zu. »Da kann ich eigentlich nur noch eine Sache ergänzen. Unter den Umständen wird das nicht bis Ende der Woche klappen. Was ist mit unseren anderen Aufträgen?«
»Ihr seid Profis. Auch wenn ihr befreundet seid, das ist nicht der Grund, warum ich euch dafür ausgewählt habe. Ihr werdet diesmal als Team funktionieren und euch ergänzen. Ich habe die Erwartung, dass ihr es bis Sonntag geschafft habt. Wir haben heute erst Dienstag. Wenn es nicht klappen sollte, werde ich die Aufträge nächste Woche doppelt vergeben. Sowohl an euch als auch an andere Sammler. Dann werden die Aufträge erledigt, ohne dass ihr dafür etwas tun müsst. Und an dem GPS-Problem bin ich bereits. Für ein paar Stunden ist die manuelle Deaktivierung möglich, aber nicht über 24 Stunden. Aber ich finde eine Lösung. Lasst das meine Sorge sein. Wie gesagt, der Nabel weiß nichts.«
»Wenn du uns nichts über das gestrige Ziel sagen kannst, dann sag uns wenigstens etwas über Dr. Martin«, forderte ich Moretti auf.
»Er ist eine 2/. und sitzt unter Parker. Er ist für die gesundheitlichen Untersuchungen der Ziele zuständig.«
»Wo finden diese Untersuchungen statt?«, fragte Leander.
»Über die Ziele weiß ich gar nichts. Nicht mein Gebiet.«
»Wenn das nicht dein Gebiet ist, wieso fieberst du dann einer Befragung mit einem Ziel, einem scheinbar sehr wichtigen Ziel, entgegen? Sag uns die ganze Wahrheit, sonst werde ich einen Teufel tun und diesen Auftrag ausführen. Wenn der Nabel von dem ganzen nichts weiß, kannst du uns auch mit rein gar nichts zu diesen Aufträgen zwingen.«
Leander warf Ric einen Sorry-aber-wenn-Lilly-nicht-dabei-ist-dann-bin-ich-es-auch-nicht Blick zu. Moretti fuhr sich mit der linken Hand durch sein zerzaustes Haar.
»Ich hasse dich, Vite. Weißt du das eigentlich? Ich hasse dich wirklich. Spätestens seit gestern.«
»Kann ich mit leben. Ziemlich problemlos sogar.«
»Gut. Die ganze Wahrheit. Aber nicht hier in aller Öffentlichkeit. Ich sehe euch in dem Appartement. Adresse ist auf der Rückseite des Bildes. 16 Uhr.«
Ohne ein weiteres Wort ließ uns Ric mit zwei Bildern und einer Adresse in der Hand allein. So wie es aussah, war es das mit der freien Woche.
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