Dan Gronie - Andor - Gestrandet auf Pelos
Здесь есть возможность читать онлайн «Dan Gronie - Andor - Gestrandet auf Pelos» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Andor - Gestrandet auf Pelos
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Andor - Gestrandet auf Pelos: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Andor - Gestrandet auf Pelos»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Andor - Gestrandet auf Pelos — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Andor - Gestrandet auf Pelos», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Horyet musste wieder an die mahnenden Worte seines Großvater denken. Vielleicht gab es ja doch Geister und er hatte sie aus irgendeinem Grund verärgert. Aber er hatte doch nichts Schlimmes getan. Oder hatte er etwa die Ruhe der Toten gestört? Und nun waren die Geister gekommen, um ihn dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
Nun trat unter dem Kiel ein Strudel auf, der das alte Boot wie einen Kreisel drehte. Horyet glaubte, dass der See zu einem schrecklichen Monster geworden war, das ihn nun verschlingen wollte. Horyet wollte um Hilfe schreien, aber er ließ es sein. Wer sollte ihn hier schon hören? Seine Eltern waren zu weit entfernt. Dass sich ein Dorfbewohner hierher verirrt haben sollte, erschien Horyet unwahrscheinlich.
Plötzlich war der ganze Spuk vorbei.
Das Wasser hatte sich beruhigt und war wieder spiegelglatt. Nichts schien sich verändert zu haben.
Oder doch?
In der Tiefe des Sees schimmerte es grünlich. Was hielt sich dort versteckt? Lauerte da unten in der Tiefe ein Stück Hölle? Vorsichtig nahm Horyet das Ruder zur Hand und paddelte dem hohen Schilf entgegen. Horyet wollte hier schleunigst verschwinden, denn in der Tiefe hielt sich etwas Unheimliches versteckt, dass viel größer als ein Raubfisch war. Horyet war fest überzeugt, dass es kein Geist war, sondern womöglich ein blutrünstiges Sumpfmonster, das ihn jagen und dessen gefräßiger Schlund ihn dann verschlingen würde. Horyet wollte nicht als Mahlzeit enden.
Er näherte sich dem schützenden Schilf, in dem er verschwinden konnte. Das Ziel war nicht mehr weit entfernt. Horyet atmete auf, als das hohe Schilf ihn schützend aufnahm. Er paddelte durch das hohe Schilf in Richtung Pfad. Das Schilf wurde lichter, der Pfad kam in Sichtweite, und plötzlich hielt er inne, als er glaubte, jemanden auf dem Pfad gesehen zu haben.
War sein Vater doch auf der Suche nach ihm?
Horyet tauchte das Paddel ins Wasser und stieß auf Grund. Hier konnte er stehen. Sollte er aussteigen und zu Fuß durch das Wasser bis zum Pfad gehen? Als er an das Sumpfmonster dachte, paddelte er langsam weiter.
Krach!
Der alte Kahn lief auf Grund. Bis zum Pfad waren es nur ein paar Schritte, und das Wasser war nicht mehr tief. Bis hierher würde das Sumpfmonster nicht kommen.
Horyet stieg aus dem Boot. Das Wasser reichte ihm bis zu den Waden. Er lief und erreichte den Pfad.
Er atmete aus. Sein Herz raste.
Er war erleichtert dem Sumpfmonster entkommen zu sein. Er wandte sich dem Rückweg zu und lief los.
Blitzartig blieb er stehen und erschrak fast zu Tode.
Da stand es vor ihm.
Das Sumpfmonster.
Na ja, ein Monster? Es ging aufrecht und trug einen schwarzen Kampfanzug. So eine Kreatur hatte Horyet noch nicht gesehen. Sie war mit Sicherheit nicht von seinem Planeten. Die Kreatur hatte eine hellgrüne, schuppige Haut, und aus ihrem kahlköpfigen Gesicht stachen grüne Augen mit einer schwarzen Pupille hervor. Ihre rechte, schuppenbedeckte Hand, mit den dünnen, langen Fingern, griff an den Gürtel, und dann hielt sie einen kleinen, metallischen Stab in der Hand. Die Kreatur aktivierte ihn. Es war ein Lichtschwert.
Horyet wandte sich um und wollte fliehen, doch das Monster war schneller und packte ihn mit der linken Hand am Kragen. Horyet schrie um Hilfe. Dann trat er nach dem Monster und traf es in den Bauch.
Es zischte ihn in einer Sprach an, die er nicht verstand. Horyet hing wie ein Fisch an der Angel. Dann fiel Horyets Blick auf das Lichtschwert, und er ahnte Schlimmes. Horyet wollte noch nicht sterben, aber er konnte seinem Schicksal nicht mehr entfliehen.
Das Monster zischte ihn wieder an und warf ihn im hohen Bogen in den Sumpf.
Platsch!
Horyet wusste nicht warum, aber das Monster ließ ihn am Leben und verschwand.
Triefnass lief Horyet nach Hause und stellte sich schon mal auf eine Predigt von seinen Eltern ein, doch als er ankam, stand das Haus in Flammen. Seine Eltern und Großeltern waren tot.
Horyet lief weinend ins Dorf. Als er dort ankam, erfasste ihn das Grauen. Auch dort hatte niemand überlebt. Horyet machte sich große Vorwürfe, weil er den verbotenen Sumpf betreten hatte, und glaubte lange Zeit, dass er die Schuld für diese grausamen Morde trug. Er nahm an, dass er das Sumpfmonster verärgert hatte und daraufhin das Unheil geschehen war.
Horyet beendete die Gedanken an die Ereignisse aus seiner Kindheit und sah sich um. Er saß in einer Hochsicherheitszelle. Der leitende Agent Roland Landau vom MAD hatte veranlasst, dass Horyet dort eingesperrt wurde. Im Schein der Lampen glänzte der Stacheldrahtzaun, auf der hohen Mauer, wie ein dichtes Spinnennetz. Er sollte für einen Menschen unüberwindbar sein, doch Horyet lächelte in sich hinein, als er durch das vergitterte Zellenfenster nach draußen blickte. Horyet kam von dem Planeten Mesetanien und war ein Formwandler. Er konnte die Gestalt von verschiedenen Lebewesen annehmen, doch er hatte sich entschlossen, das menschliche Aussehen zu behalten.
Pah, diese Mauer mit dem dämlichen Drahtzaun würde ihn sicherlich nicht aufhalten. Was ihn hier festhielt, waren die beiden schwerbewaffneten Wachen vor seiner Zellentür. Der Agent Landau hatte die Bewachung angeordnet und Horyet damit gedroht, dass diese Wachen ihn mit allen Mitteln an einer Flucht hindern würden.
Horyet wandte sich aufmerksam der Tür zu und überlegte, wie er die Wachen ausschalten sollte und welchen Fluchtweg er dann nehmen konnte. Die Tür sah zwar stabil aus, jedoch konnte er versuchen, sie aus der Verankerung zu reißen. Horyet stellte sich die verdutzten Gesichter der Wachen vor, wenn er die Tür in der Hand halten und in die Zelle schmeißen würde. Die Schrecksekunde der Wachen würde er zu seinem Vorteil nutzen. Er malte sich aus, wie er der linken Wache einen Faustschlag verpassen, dann der rechten Wache mit einem Ruck das Genick brechen, und dann blitzschnell auch der linken Wache durch einen gezielten Schlag das Leben nehmen würde. Horyet nickte zufrieden. Könnte funktionieren. Als er sich jedoch die Tür und die Verankerung und das Material genauer ansah, stellte er fest, dass sein Vorhaben aussichtslos war. Er war zwar stärker als ein Mensch, aber das übertraf bei weitem auch seine Kräfte.
Also musst er sich einen anderen Plan zurechtlegen.
Horyet schaute wieder aus dem Zellenfenster. Er musste oft an die Vergangenheit denken und an die Palets und daran, was sie ihm und seinen Leuten alles angetan hatten. Er hatte sich den Palets angeschlossen, in der Hoffnung ganz nach oben zu kommen. Dann sollte seine Rache die Anführer vernichten. Dass er sich als Kopfgeldjäger anheuern ließ, um Andor auszuschalten, war nur ein Mittel zum Zweck für seine Sache. Aber die Dinge hatten sich geändert. Horyet war sich nicht mehr ganz sicher, ob er richtig gehandelt hatte. Er dachte, wie schon so oft, an seine Kindheit und daran, wie er zum ersten Mal einem Palet begegnet war.
Horyet wurde durch ein klirrendes Geräusch aus den Gedanken gerissen. Abendessen? Er stand in der Zelle und brüllte vor Wut. Heute wusste er, dass ihn keine Schuld traf. Denn das Massaker in seinem Dorf hatten die Palets zu verantworten. Sie kamen ursprünglich vom Planeten Norog und hatten einen Außenposten auf seinem Planeten errichtet. Wer ihnen im Wege stand wurde einfach eliminiert.
Horyet brüllte abermals vor Wut.
Die Türklappe ging auf, und eine Wache schob ein Essenstablett hindurch. Horyet nahm das Tablett entgegen und griff mit der linken Hand die Gabel. Dann ließ er das Tablett fallen und stach mit der Gabel auf seinen rechten Unterarm ein, um die Pulsader zu erwischen. Er hoffte, dass die Wachen nichts von seinen außergewöhnlichen Selbstheilungskräften wussten und ihn am Selbstmord hindern wollten. So wie es aussah, lief alles nach Horyets Plan, als die Tür aufging und die beiden Wachen eintraten. Die eine Wache hatte zur Vorsicht das Gewehr auf Horyet gerichtet, während die andere Wache entsetzt auf die Gabel starrte und Horyet befahl, sie fallen zu lassen.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Andor - Gestrandet auf Pelos»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Andor - Gestrandet auf Pelos» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Andor - Gestrandet auf Pelos» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.