Dan Gronie - Andor - Gestrandet auf Pelos
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Was war das da vorne? Ein breiter Lichtpunkt kreiste links von ihm über dem Sumpf. Kurz darauf kam ein zweiter Lichtpunkt hinzu. Doch so plötzlich wie sie erschienen waren, verschwanden sie auch wieder.
Horyet wandte sich um. Der Zaun lag mittlerweile weit zurück. Egal. Er konnte sich hier auf diesem Pfad ja nicht verlaufen. Horyet ging also weiter und entdeckte ein Leuchten in den hohen Gräsern rechts von ihm. Es sah so aus, als ob dort jemand mit einer Fackel herumlaufen würde. Hoffentlich war es nicht sein Vater, der auf der Suche nach ihm war.
Der Untergrund wurde wieder weicher, und an manchen Stellen war er glatt und schlammig.
Platsch!
Horyet stand knöcheltief in einer Pfütze. Schnell trat er zurück. Sein Herz raste vor Schreck, um ein Haar hätte ihn der mörderische Sumpf mit Haut und Haaren verschlungen.
Horyet musste seine Mission wohl doch abbrechen. Es war zu gefährlich dem Pfad weiter zu folgen.
Ob es noch andere Pfade durch diesen Sumpf gab oder irgendwer aus seinem Dorf diese Pfade kannte?
Horyet erschrak. Ganz plötzlich hatte er Angst, er könnte sterben. Im dichten Schilf rechts von ihm hatte sich etwas bewegt. Da, schon wieder. Er duckte sich rasch und beobachtete die Stelle. Das Schilf bewegte sich schon wieder und etwas stieß hindurch.
Horyet zuckte zusammen und staunte.
Ein Boot?
Horyet richtete sich wieder auf.
Aus dem hohen Schilf ragte ein kleines Holzboot. Niemand war zu sehen. Der Pfad führte in einem Bogen in die Richtung des Bootes, also verwarf Horyet den Gedanken an die Rückkehr. Er trat in die Pfütze und folgte wieder dem Pfad. Nach ein paar Metern war der Pfad wieder etwas fester geworden. Jedoch sank Horyet an manchen Stellen knöcheltief ein.
Horyet blieb stehen.
Tja, das Boot lag in greifbarer Nähe, doch weder ein Steg noch ein Pfad führten zu ihm hin. Sollte er den Pfad verlassen und durch das Wasser waten? Er betrachtete die Wasseroberfläche. Wie tief mag das Wasser sein? Natürlich hatte er keine Angst zu ertrinken, weil er ja schwimmen konnte, doch er hatte große Angst in irgendeinem Morast stecken zu bleiben und dann vom Sumpf verschlungen zu werden.
Ob es im Wasser auch gefährliche Tiere gab?
Nicht nur dieser mörderische Sumpf sondern auch ein fleischfressender Fisch könnte ihm das Leben nehmen. Horyet musste vorsichtig sein, denn er wollte schließlich seinen nächsten Geburtstag noch mit seiner Familie zusammen feiern.
Horyet stand da wie ein steinernes Monument. Dann fasste er einen Entschluss und trat ins Wasser, dem Boot entgegen. Er versank bis zu den Waden. Vorsichtig näherte er sich dem Boot.
Fast hätte er aufgeschrien, als er beim nächsten Schritt bis zum Bauch im Wasser stand. Das Boot war nur noch vier Schritte entfernt. Sollte er es riskieren?
Er ging weiter.
Schritt für Schritt.
Er blieb stehen.
Ein Schritt trennte ihn noch von seinem Ziel.
Was wollte er eigentlich mit dem Boot anfangen? Plötzlich blubberte das Wasser hinter ihm und er bekam einen höllischen Schrecken. Horyet trat einen Schritt vor und kletterte blitzschnell ins Boot.
Er wandte sich rasch der Wasseroberfläche zu. Doch das Blubbern war verschwunden. Er war fest davon überzeugt, dass er fast einem Raubfisch zum Opfer gefallen wäre.
Ein altes Holzpaddel lag im Boot. Horyet nahm es und paddelte langsam durch das hohe Schilf. Für einen Moment war er wie erstarrt. Wohin wollte er eigentlich mit diesem Boot? Er warf einen Blick zurück zum Pfad. Die Gefahr war groß, dass er im hohen Schilf die Orientierung verlieren und den Pfad nicht mehr wiederfinden würde.
Plötzlich tauchte irgendwo vor ihm ein Leuchten auf. Horyet wandte sich aufmerksam dem Licht zu, paddelte vorsichtig und entfernte sich weiter vom Pfad.
Das Schilf wurde lichter, und mit einem Mal tat sich ein morastiges Gewässer vor ihm auf. Er sah einzelne Büsche und Pflanzen und ein paar Bäume. Auf dem dunklen Wasser trieben Blätter und Seerosen. Ein leichter Wind glitt wie ein Atem über den See hinweg. Horyet paddelte, während er die Gegend aufmerksam im Auge behielt. Es war noch ein ganz schönes Stück bis zur Mitte des Sees, aber Horyet hatte auf einmal das Gefühl, dass er unbedingt dorthin musste.
Der See wurde unruhig, und Horyet ließ das Boot treiben. Es schaukelte auf den kleinen Wellen. Als sich Horyet den Kahn näher betrachtete, fiel ihm auf, dass sein Holz im Laufe der Zeit etwas weich geworden war, und auch die Sitzbank in der Mitte, worauf er saß, war ein wenig angefault. Hoffentlich hielt der Kahn durch und versank nicht mitten auf dem See. Horyet konnte zwar sehr gut schwimmen, aber den Raubfischen im See würde er wohl nicht entkommen können.
Horyet begann wieder zu paddeln. Der Kahn hier hatte schon so viele Jahre gehalten, warum sollte er ausgerechnet jetzt untergehen?
Verdammt noch mal! Je näher er zur Mitte des Sees kam, umso schlammiger wurde die Wasseroberfläche. Horyet befürchtete mit einem Mal mit dem Boot im Schlick stecken zu bleiben, deswegen hörte er auf zu paddeln und entschloss sich zur Rückkehr.
Was erhoffte er sich in der Mitte des Sees zu finden? Weit und breit war nichts Außergewöhnliches zu sehen. Horyet stutzte, als plötzlich unzählige Lichter über die schwarze Wasseroberfläche in der Mitte des Sees tanzten. Er hatte die Irrlichter gefunden und paddelte wieder weiter. Je näher er sich der Mitte des Sees näherte, desto größer wurde die Spannung. Horyet atmete schnell vor Anspannung, als er das Paddel mit gleichen, rhythmischen Bewegungen ins Wasser tauchte. Er paddelte auf der linken Seite, dann wechselte er zur rechten Seite, damit das kleine Boot die Richtung beibehielt.
Die Irrlichter bewegten sich immer noch auf dem See hin und her wie kleine Flammen. Horyet erinnerte sich an die Worte seines Großvaters: »Hüte dich vor den Lichtern im Sumpf! Es sind die Geister der Toten, die einen in die Irre führen wollen.« Doch daran wollte Horyet nicht glauben. Es gab keine Geister in seiner Welt. Tot ist tot, daran glaubte er.
Auf dem See funkte und sprühte es plötzlich wie ein Feuerregen, und mit einem Mal waren die Irrlichter verschwunden. Horyet fluchte laut und ließ einen Schrei ab. So nah am Ziel scheiterte er.
Es wurde heller, die Nebelschwaden verzogen sich, und der Tag brach langsam an. Die Chance, dass er die Irrlichter heute noch einmal zu Gesicht bekommen würde, war vertan. Es war nun an der Zeit nach Hause zurückzukehren, bevor seine Eltern ihn vermissen würden. Trotzdem war der Ausflug ein kleiner Erfolg für ihn gewesen, denn so nah an den Irrlichtern war bestimmt noch niemand aus seinem Dorf gekommen. Er spürte die pure Lebensenergie in sich und nahm sich fest vor, beim nächsten Vollmond wieder auf die Suche nach den Irrlichtern zu gehen.
Horyet paddelte im Halbkreis und wendete das Boot. Er erschrak. In welcher Richtung war der Pfad? Für einen Augenblick war er völlig orientierungslos, doch dann lächelte er zufrieden, als er den markanten Baum sah, der wie ein zweiarmiges Monster alle anderen Bäume überragte. Genau in dieser Richtung lag der Pfad. Horyet paddelte nun etwas schneller. Er schaukelte mit dem alten Kahn zielstrebig dem hohen Schilf entgegen.
Horyet hörte auf zu paddeln und wandte sich der Mitte des Sees zu. Eine innere Stimme warnte ihn vor irgendeiner Gefahr.
Es war still, beinahe schon beängstigend.
Der kleine See wirkte wie ein dunkler Spiegel, auf dessen Oberfläche sich immer wieder kleine Wellen bildeten, und plötzlich bewegte sich das kleine Boot, ohne dass er etwas dazu getan hätte. Es schaukelte so heftig, dass sich Horyet an der Sitzbank festhalten musste. Er fühlte einen eisigen Schauer über seinen Rücken laufen, und einen Moment später vernahm er ein Brodeln. Es kam von der Mitte des Sees.
Wasser schäumte um das Boot herum auf, und es bildete sich eine schaumige Fläche. Horyet hielt sich immer noch fest. Das Wasser gurgelte und brodelte und brachte den alten Kahn gefährlich ins Wanken. Es spielte mit ihm, und Horyet konnte nichts anderes tun, als abwarten.
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