Emily Bronte - Der Sturm-Heidehof

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Die »dämonische« Gestalt eines Heathcliff ist keineswegs unnatürlich. Es gibt und gab wohl stets Menschen von solch suggestiver Gewalt wie dieser Heathcliff, von so geheimnisvollem Lebenswandel und so immenser Willenskraft. Und es gibt Menschen, die zehnmal weiter gehen in ihrer Lust am Bösen, als dieser Mann, dessen leiderschütterte Seele ihn zwang, mit Energie und Bosheit ein ganzes Geschlecht zu vernichten.

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»Und was erwiderte der Herr?« fragte ich.

»Ich glaube, er fluchte; aber ich achtete nicht auf ihn, ich bemühte mich, einen Blick auf das Kindchen zu werfen.« Und sie begann von neuem, eine begeisterte Schilderung des Babys zu entwerfen.

Ich eilte begierig nach Hause, um es nun selbst gleichfalls zu bewundern; doch war ich um Hindleys willen sehr traurig. Er hatte in seinem Herzen nur Raum für zwei Idole: für seine Frau und sich selbst. Er liebte beide und betete das eine an, und ich konnte mir nicht vorstellen, wie er den Verlust ertragen würde.

Als wir nach Drosselkreuz kamen, erwartete er uns schon am Haustor, und beim Eintreten fragte ich ihn, wie es dem Kinde gehe.

»O Nelly, es kann schon beinahe herumlaufen«, antwortete er mit einem lieben Lächeln.

»Und die Herrin?« wagte ich zu fragen. »Der Doktor sagt, sie –«

»Zum Teufel mit dem Doktor!« unterbrach er mich zornrot. »Frances hat ganz recht: sie wird heute in acht Tagen ganz wohlauf sein. Gehst du hinauf zu ihr? Willst du ihr sagen, daß ich komme, wenn sie verspricht, nicht den Mund aufzutun. Ich bin von ihr gegangen, weil sie nicht still sein wollte; und sie muß – sage ihr, Mr. Kenneth sagt, sie müsse sich ganz ruhig verhalten.«

Ich richtete Mrs. Earnshaw die Botschaft aus. Sie schien in ausgelassener Stimmung zu sein und antwortete fröhlich:

»Ich habe kaum ein Wort gesprochen, Ellen, und da ist er schon zweimal weinend hinausgerannt. Also sage, ich verspreche, kein Wort zu reden, aber das soll mich nicht hindern, ihn auszulachen.«

Arme Seele! Bis kurz vor ihrem Tode behielt sie dies fröhliche Herz. Und ihr Mann behauptete eigensinnig, nein wütend, ihre Gesundheit bessere sich täglich. Als Kenneth ihn wissen ließ, daß bei dem vorgeschrittenen Stadium der Krankheit Medikamente zwecklos seien und er sich für ärztliche Hilfe keine weiteren Ausgaben mehr machen solle, entgegnete er:

»Ich weiß, Sie brauchen ihr nicht mehr zu helfen; sie ist wohl – sie braucht keinen Arzt mehr. Sie war niemals schwindsüchtig. Sie hatte Fieber, und das ist jetzt vorbei. Ihr Puls schlägt so regelmäßig wie der meine, und ihre Wangen sind kühl wie die meinigen.«

Seiner Frau sagte er dasselbe, und sie schien ihm zu glauben. Doch eines Nachts, als sie an seiner Schulter lehnte und sagte, sie denke morgen kräftig genug zu sein, um sich erheben zu können, bekam sie einen Hustenanfall – einen ganz leichten. Er richtete sie in seinen Armen auf, sie legte die Hände um seinen Nacken, ihr Gesicht erbleichte, und sie war tot.

Wie das Mädchen damals vorausgesehen hatte, fiel Hareton ganz in meine Hände. Mr. Earnshaw war, was das Kind anbelangte, beruhigt, da er es nie weinen hörte und es gesund sah. Er selbst aber verzweifelte ganz. Sein Kummer kannte kein mildes Klagen. Er weinte nicht und betete nicht, er fluchte und trotzte, verwünschte Gott und Menschen und überließ sich rücksichtsloser Verzweiflung. Die Dienerschaft ertrug sein bösartiges tyrannisches Wesen nicht lange; Josef und ich waren die einzigen, die bleiben wollten. Ich hatte nicht das Herz, meinen Posten zu verlassen, und überdies, Herr Lockwood, ich war seine Milchschwester und vergab ihm sein Benehmen leichter, als irgend eine Fremde getan haben würde. Josef aber blieb, um über Pächter und Knechte zu wachen, und weil es nun mal sein Beruf war, dort zu sein, wo es den Menschen Schlechtigkeiten vorzuwerfen gab.

Des Hausherrn üble Manieren und schlechter Umgang gaben für Catherine und Heathcliff ein schlimmes Beispiel ab. Sein Betragen gegen letzteren war genug, um aus einem Heiligen einen Teufel zu machen. Und in der Tat schien es damals, als sei der Bursche vom Teufel besessen. Es entzückte ihn, daß Hindley immer tiefer herabsank und immer gewalttätiger und mürrischer wurde. Ich kann gar rächt beschreiben, welch höllisches Haus wir hatten. Der Pfarrer kam nicht mehr, und schließlich kam überhaupt kein anständiger Mensch mehr zu uns, es sei denn, daß Edgar Linton Miß Cathy besuchte.

Mit fünfzehn Jahren war sie die Königin unter den schönen Mädchen unseres Kirchspiels, und dazu ein hochmütiges, starrköpfiges Geschöpf! Ich gebe zu: ich liebte sie nicht, nachdem sie den Kinderjahren entwachsen war, und ich ärgerte sie oft mit meinem Bemühen, ihre Arroganz zu bestrafen. Trotzdem empfand sie nie Abneigung gegen mich. Ihre Anhänglichkeit an ihre ersten Freunde war unerschütterlich. Selbst Heathcliff behielt ihre ganze Zuneigung, und dem jungen Linton wurde es trotz all seiner Vorzüge schwer, einen gleich tiefen Eindruck auf sie zu machen.

Er war mein letzter Herr; dort über dem Kamin hängt sein Bild. Früher hing auch das Bild seiner Frau dort; aber es ist entfernt worden; sonst hätten Sie wohl einen gewissen Eindruck von ihrer Persönlichkeit bekommen. Wollen Sie sein Bild betrachten? Können Sie es erkennen?

Mrs. Dean hob die Kerze, und ich erblickte ein sanftes Gesicht, das außerordentliche Ähnlichkeit mit der jungen Dame vom Sturmheidhof aufwies, aber liebenswürdigeren und gedankenvolleren Ausdruck trug. Es bot einen entzückenden Anblick. Langes, lichtes Haar lockte sich leicht um die Schläfen, die Augen waren groß und ernst, das ganze Gesicht fast zu anmutig. Ich wunderte mich nicht, daß Catherine Earnshaw um dieses Mannes willen ihren ersten Freund hatte vergessen können.

»Ein sehr sympathisches Bildnis«, bemerkte ich zur Haushälterin. »Ist es ähnlich?«

»Ja«, antwortete sie, »aber er sah besser aus, wenn er lebhaft war; dies hier ist sein gewöhnlicher Ausdruck. Er bedurfte, um fröhlich zu sein, meist der Anregung anderer.«

Nach jenen fünf Wochen, die Catherine bei den Lintons verlebt hatte, blieb sie mit ihnen in engen Beziehungen; sie hatte in dieser Gesellschaft keine Gelegenheit, sich von ihrer ruppigen Seite zu zeigen, und besaß Einsicht genug, sich dort, wo man ihr so überaus aufmerksam entgegenkam, ihrer Unarten zu schämen, und so gewann sie sich durch ihre schlaue, erfinderische Liebenswürdigkeit die Zuneigung der alten Herrschaften, Isabellas Bewunderung und Edgars Herz und Seele, ohne daß sie eigentlich die Absicht hatte, durch ihr doppeltes Spiel irgend jemanden zu betrügen. Dort, wo Heathcliff als ein »gemeiner Raufbold« bezeichnet wurde, achtete sie darauf, sich nicht nach seiner Manier aufzuführen; zu Hause aber hatte sie wenig Verlangen, ein anständiges Betragen zu zeigen, das nur verlacht worden wäre, und ihre wilde Natur zu zähmen, wenn es ihr doch kein Lob einbrachte.

Mr. Edgar fand selten Mut, den Sturmheidhof offen zu besuchen. Er hatte Angst vor Heathcliff und fürchtete, ihm zu begegnen. Dennoch sah man seine Besuche gern. Der Herr selbst vermied ihm gegenüber seine Unfreundlichkeit, und wenn er nicht liebenswürdig Sein konnte, hielt er sich fern, denn er wußte, weshalb der Jüngling kam. Catherine waren Edgars Besuche, wie ich glaube, unangenehm. Sie war nicht durchtrieben, kannte keine Koketterie und hatte offenbar keine Freude daran, daß ihre beiden Freunde zusammentrafen. Denn wenn Heathcliff im Beisein Lintons seiner Verachtung für denselben Ausdruck gab, konnte sie dem nicht halb so zustimmen, wie in dessen Abwesenheit, und wenn Linton dann seinen Widerwillen vor Heathcliff bekundete, so durfte sie das nicht gleichgültig hinnehmen, da das wiederum ihren alten Spielgenossen verletzt hätte.

Ich habe viel gelacht über ihre Verlegenheiten und heimlichen Nöte, die sie vergebens vor meinem Spott zu verbergen suchte. Das klingt wohl boshaft, aber sie war so stolz – es war wirklich unmöglich, mit ihren Bedrängnissen Mitleid zu haben, solange sie nicht demütiger sein lernte. Doch schließlich kam sie und beichtete mir, denn sie hatte sonst keine Seele, die sie hätte um Rat fragen können.

Mr. Hindley war eines Nachmittags von Hause fortgegangen, und Heathcliff beschloß daher, sich einen freien Tag zu machen. Er war damals etwa sechzehn Jahre alt; er hatte keine unsympathischen Gesichtszüge, war auch nicht unintelligent, doch hatte er sowohl im Äußeren als im Wesen viel Abweisendes. Vor allem hatte er ganz seine frühere gute Erziehung eingebüßt: fortgesetzte harte Arbeit von früh bis in die Nacht hatte allen Wissensdrang bei ihm ausgelöscht und alle seine frühere Liebe zu Büchern und Kenntnissen. Das Überlegenheitsgefühl, das er in der Kindheit besessen, und das durch des alten Earnshaws Vorliebe für ihn noch gesteigert worden war, war dahin. Er hatte lange versucht, sich von Catherine belehren zu lassen, gab es aber bald mit tiefem, schweigendem Bedauern auf. Er sah ein, daß es zwecklos sei, eine Höhe zu erklimmen, von der er doch infolge seiner dienenden Stellung wieder herabstürzen würde. Seine äußere Erscheinung hielt Schritt mit seinem geistigen Niedergang: er nahm eine schlaffe Haltung an und einen trägen Blick; sein ohnehin verschlossenes Wesen wurde unglaublich schroff und mürrisch, und er hatte sichtlich Freude daran, von den paar Menschen, die er kannte, verabscheut statt geliebt und geachtet zu werden.

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