Emily Bronte - Der Sturm-Heidehof

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Die »dämonische« Gestalt eines Heathcliff ist keineswegs unnatürlich. Es gibt und gab wohl stets Menschen von solch suggestiver Gewalt wie dieser Heathcliff, von so geheimnisvollem Lebenswandel und so immenser Willenskraft. Und es gibt Menschen, die zehnmal weiter gehen in ihrer Lust am Bösen, als dieser Mann, dessen leiderschütterte Seele ihn zwang, mit Energie und Bosheit ein ganzes Geschlecht zu vernichten.

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Der Mann hob Cathy auf. Sie konnte nicht stehen – nicht aus Angst, aber vor Schmerz. Er trug sie hinein, ich folgte fluchend und Rache brütend. »Was für Leute, Robert?« rief Linton von der Haustür her. »Bull hat ein kleines Mädchen erwischt, Herr«, antwortete er. »Und hier ist ein Bursche, der wie ein ganzer Lump aussieht!« fügte er hinzu und suchte mich am Ärmel zu fassen. »Die Räuberbande wollte gewiß zum Fenster einsteigen, um uns dann in der Nacht zu ermorden. – Halt das Maul, du frecher Diebskerl, du wirst schon noch früh genug an den Galgen kommen! – Mr. Linton, Herr! Legen Sie die Flinte nicht aus der Hand.« – »Nein, nein, Robert«, sagte der alte Narr. »Sicherlich wußten die Lumpen, daß gestern mein Rententag war und wollten mich gehörig drankriegen. Bring sie herein; ich will ihnen schon den Marsch blasen. Hier, John, lege die Kette vor. Jenny, gib Bull etwas Wasser! Schau her, meine liebe Mary, sieh ihn dir an! Du brauchst dich nicht zu fürchten, er ist noch ein Kind, aber die Schurkenhaftigkeit spricht ihm aus dem Gesicht. Wäre es nicht ein Segen für das Land, ihn jetzt schon zu hängen, ehe seine böse Natur noch schlimmere Taten vollführt?« –

Er zerrte mich unter den Kronleuchter, und Mrs. Linton setzte die Brille auf die Nase und hob entsetzt die Hände. Die feigen Göhren schlichen auch herzu, und Isabella flüsterte: »Ein furchtbarer Junge. Wirf ihn in den Keller, Papa. Er sieht genau so aus, wie der Zigeunerjunge, der meinen Fasan gestohlen hat, nicht wahr, Edgar?«

Während sie mich betrachteten, kam Cathy herbeigehinkt; sie hörte die letzten Worte und lachte, und Edgar Linton, der sie daraufhin ansah, hatte Verstand genug, sie zu erkennen. Weißt du, sie sehen uns ja manchmal in der Kirche. »Das ist Miß Earnshaw«, wisperte er der Mutter zu; »ach, sieh nur, wie Bull sie gebissen hat – wie ihr Fuß blutet!« – »Miß Earnshaw? Unsinn!« rief die würdige Dame. »Miß Earnshaw in Gesellschaft eines Zigeunerlümmels! – Und doch! Das Kind ist in Trauerkleidern – sicher, sie ist es; und sie kann fürs Leben gelähmt sein!«

»Welch unerhörter Leichtsinn deines Bruders!« wandte sich Mr. Linton an Cathy. »Ich hörte von Shielders (das ist der Pfarrer, Herr), daß er dich wie eine Heidin aufwachsen läßt. – Doch wer ist dieser Junge? Wo hat sie nur diesen Kameraden aufgelesen? – Ah – natürlich! Das ist ja das Reisegeschenk, das unser seliger Nachbar seiner Familie von Liverpool mitbrachte; sicher ein nichtsnutziger Zigeunerbub.«

»Und eine Schande für ein anständiges Haus! Hast du sein Fluchen gehört, Linton? Ich bin besorgt, auch die Kinder haben es vernommen.«

Jetzt wetterte ich natürlich erst recht, – sei nicht bös, Nelly – und so wurde Robert beauftragt, mich abzuführen. Ich weigerte mich, ohne Cathy zu gehen. Doch er war stärker als ich und schleppte mich in den Garten hinaus. Dort schob er mir eine Laterne in die Hand, und indem er mir versicherte, daß Earnshaw von meinem Betragen Kenntnis erhalten solle, befahl er mir, mich sofort davonzumachen, und verriegelte dann von innen die Haustür.

Die Fenstervorhänge waren noch immer nicht ganz geschlossen – ich bezog also wieder meinen Beobachtungsposten, denn ich hatte die Absicht, falls Catherine Lust gehabt hätte, mit mir nach Hause zu gehen und sie sie gegen ihren Willen festgehalten hätten, ihre großen Glasscheiben in Millionen Scherben zu zerschmettern. Doch Cathy saß ruhig auf dem Sofa. Mrs. Linton nahm ihr den großen Mantel ab, den wir uns für diesen Ausflug gemeinsam umgenommen hatten, und schien ihr Vorwürfe zu machen. Weißt du, Cathy ist eine junge Dame, und sie machten einen Unterschied zwischen ihr und mir.

Das Hausmädchen brachte eine Schüssel mit warmem Wasser und wusch ihr die Füße, Mr. Linton reichte ihr ein Glas Glühwein, Isabella schüttete ihr einen Teller voll Cakes in den Schoß, und Edgar stand glotzend dabei. Später trockneten und kämmten sie ihr schönes Haar und gaben ihr ein Paar riesige Pantoffeln und schoben ihr einen Sessel ans Feuer. Als ich endlich fortging, war sie so fröhlich wie nur je: teilte die Leckerbissen mit dem Hündchen und Bull, dem sie Nasenstüber versetzte, und entflammte in den leeren blauen Augen der Lintons ein wenig Feuer – einen matten Widerschein ihres eigenen sprühenden Wesens. Ich sah, sie waren voll blöder Bewunderung. Sie ist ja so unermeßlich erhaben über diese Leute, über alle Menschen – nicht wahr, Nelly?«

»Das Abenteuer wird dir teurer zu stehen kommen als du vielleicht denkst, Heathcliff«, sagte ich, als ich ihn zudeckte und das Licht löschte. »Du bist unheilbar, und Mr. Hindley wird zu außergewöhnlichen Maßregeln greifen müssen, gib nur acht.«

Meine Worte erfüllten sich nur zu sehr. Mr. Earnshaw war außer sich über die Sache. Mr. Linton kam am folgenden Morgen zu uns und las dem jungen Herrn Hindley über sein Erziehungssystem derart die Leviten, daß er ernstlich aufgerüttelt wurde. Heathcliff bekam keine Prügel, aber man sagte ihm, daß er fortgejagt werden würde, falls er es wagen sollte, noch ein Wort mit Miß Catherine zu wechseln, und Mrs. Earnshaw nahm sich vor, die junge Schwägerin nach ihrer Heimkehr gehörig im Zaum zu halten. Dazu mußte sie natürlich List anwenden, nicht Gewalt. Mit Gewalt hätte sie hier nichts ausgerichtet.

VII.

Cathy blieb fünf Wochen auf Drosselkreuz – bis zu Weihnachten. Da war ihr Fuß geheilt und ihr Betragen sehr gebessert. Die Herrin besuchte sie häufig und begann die Erziehung, indem sie versuchte, durch Schmeichelreden und schöne Kleider, die sie ihr schenkte, ihr Selbstgefühl zu heben; beides nahm Cathy willig an. Und als sie dann heimkehrte, war es nicht ein zerzauster Wildling, der ins Haus gesprungen kam, um uns an den Hals zu fliegen, sondern von einem hübschen schwarzen Pony stieg würdevoll eine junge Dame. Unter ihrem Federhut quollen lange braune Locken hervor, und sie trug ein schleppendes Tuchkleid, das sie, als sie hereinrauschte, mit beiden Händen hochheben mußte. Hindley hob sie vom Pferd und rief entzückt: »Nun, Cathy, du bist wahrhaftig eine Schönheit! Ich würde dich kaum erkannt haben; du siehst aus wie eine Dame. Isabella Linton kann nicht bestehen neben ihr, nicht wahr, Frances?«

»Isabella hat nicht ihre natürliche Anmut«, entgegnete seine Frau. »Aber Cathy muß nun auf sich halten und darf hier nicht wieder verwildern. Ellen, nimm Miß Cathy Hut und Mantel ab – warte, Herzchen, du wirst deine Locken zerzausen – laß mich die Hutbänder lösen.«

Ich nahm ihr den Mantel ab und nun sah man ein prächtiges Seidenkleid und glänzende Lackschuhe. Ihre Augen lachten, als die Hunde zur Begrüßung an ihr in die Höhe sprangen, aber sie wagte kaum, sie zu liebkosen, weil sie für ihr kostbares Gewand fürchtete. Sie küßte mich sanft, denn da ich gerade beim Kuchenbacken gewesen war, war ich ganz mehlbestaubt, und daher konnte sie mich nicht umarmen. Und nun sah sie sich nach Heathcliff um. Mr. und Mrs. Earnshaw beobachteten ängstlich die Begegnung der zwei; sie wollten daraus ihre Schlüsse ziehen, ob Hoffnung vorhanden sei, die beiden Freunde einander zu entfremden.

Heathcliff war zunächst nicht zu finden. Wenn er schon vor Cathys Abwesenheit nachlässig und unsauber gewesen war, so war er es seither zehnmal mehr. Niemand außer mir schenkte ihm auch nur so viel Beachtung, ihn einen Schmutzfink zu nennen und dafür Sorge zu tragen, daß er sich wenigstens einmal in der Woche Gesicht und Hände wusch; denn Kinder seines Alters haben selten eine Vorliebe für Wasser und Seife. So kam's, daß sein Gesicht und seine Hände braunschwarz waren vor Schmutz, seine Haare ungekämmt und sein Anzug, den er drei Monate lang in Moor und Staub getragen hatte, gräßlich verwahrlost. Er tat also recht daran, sich hinter einen Sessel zu verkriechen, als er statt des erwarteten kleinen Wildmädels so ein strahlendes graziöses Dämchen eintreten sah.

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