Emily Bronte - Der Sturm-Heidehof

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Die »dämonische« Gestalt eines Heathcliff ist keineswegs unnatürlich. Es gibt und gab wohl stets Menschen von solch suggestiver Gewalt wie dieser Heathcliff, von so geheimnisvollem Lebenswandel und so immenser Willenskraft. Und es gibt Menschen, die zehnmal weiter gehen in ihrer Lust am Bösen, als dieser Mann, dessen leiderschütterte Seele ihn zwang, mit Energie und Bosheit ein ganzes Geschlecht zu vernichten.

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»Ist Heathcliff nicht hier?« fragte Cathy, die Handschuhe abstreifend; ihre Finger waren durch wochenlanges Nichtstun weiß und zart geworden.

»Heathcliff, komm nur hervor«, rief Mr. Hindley, den die Enttäuschung des Knaben amüsierte, und der sich freute, den schmutzigen Burschen gerade jetzt ihr gegenüberzustellen. »Komm her und begrüße Miß Cathy, wie die anderen Leute.«

Cathy hatte inzwischen ihren Freund in seinem Versteck entdeckt und flog an seinen Hals. Sie küßte ihn oft und herzhaft, hielt dann plötzlich inne, schob ihn von sich und brach in Lachen aus: »Wie furchtbar schwarz und wild du aussiehst! Und wie – wie komisch! Und wie grimmig du dreinschaust. Aber das kommt wohl daher, daß ich an Edgar und Isabella Linton gewöhnt bin. – Nun, Heathcliff, hast du mich vergessen?«

Sie hatte einigen Grund, diese Frage zu stellen, denn Scham und Stolz ließen ihn gar finster blicken, und er rührte sich nicht.

»Gib ihr die Hand, Heathcliff«, sagte Mr. Earnshaw, »heut sei es dir ausnahmsweise erlaubt.«

»Nein«, sagte der Junge, der endlich die Sprache wiederfand, »ich dulde es nicht, daß man mich auslacht. Ich ertrage es nicht!«

Und er wäre davongelaufen, wenn Miß Cathy ihn nicht festgehalten hätte.

»Ich wollte dich nicht auslachen«, sagte sie. »Ich konnte nicht anders. Gib mir die Hand, Heathcliff! Warum schmollst du? Es ist ja nur, weil du so merkwürdig aussiehst. Wenn du dich gewaschen und gekämmt haben wirst, so ist alles in Ordnung; aber du bist so schmutzig.«

Sie blickte besorgt auf seine schwarzen Hände und dann auf ihr Kleid, das durch die Berührung mit seinem Anzug kaum gewonnen haben konnte.

»Du brauchst mich nicht anzufassen!« rief er, ihren Blicken folgend, und entriß ihr seine Hände. »Ich werde so dreckig sein, als es mir gefällt, und ich liebe es, dreckig zu sein, und ich will dreckig sein!«

Damit stürzte er kopfüber aus dem Zimmer, unter dem Gelächter der Herrschaft und zur großen Verwunderung Catherines, die nicht begreifen konnte, wie ihre harmlosen Bemerkungen solch einen Ausbruch schlechter Laune gezeitigt haben konnten.

Nachdem ich Catherine beim Umkleiden und Ordnen ihrer Sachen geholfen, meine Kuchen in den Ofen geschoben und in Wohnzimmer und Küche mächtige Feuer angezündet hatte, wie es sich für den Weihnachtsabend gehört, gedachte ich mich auszuruhen und mit Liedersingen zu unterhalten. Josef hatte sich zu Andachtsübungen auf seine Kammer zurückgezogen, und Mr. und Mrs. Earnshaw zeigten dem kleinen Fräulein allerlei Spielereien, die sie den Lintons als Erkenntlichkeit für ihre Liebenswürdigkeit schenken sollte. Man hatte die Nachbarskinder für den nächsten Tag eingeladen, und die Einladung war unter einer Bedingung angenommen worden: Mrs. Linton bat, daß man ihre Lieblinge jenem »ungezogenen fluchenden Burschen« fernhalte.

Ich blieb also einsam. Ich roch den starken Duft des Backwerks im Ofen und bewunderte die blanken Küchengeräte, die glänzende, mit Stechpalmzweigen geschmückte Uhr, die auf einem Tablett aufgestellten silbernen Krüge, die zum Nachtessen mit warmem Ale gefüllt werden sollten, und vor allem die fleckenlose Reinheit des sauber gekehrten und gescheuerten Fußbodens, dem ich besondere Sorgfalt hatte angedeihen lassen. Ich fand alles reinlich und nett und war zufrieden mit mir. Und dann erinnerte ich mich, wie früher, wenn alles gerichtet war, der alte Earnshaw in die Küche zu kommen pflegte und mich ein braves Mädel nannte und mir als Christgeschenk einen Schilling in die Hand drückte. Und weiter dachte ich – an seine Vorliebe für Heathcliff und seine Besorgnis, daß es dem Armen nach seinem Tode schlecht ergehen könne. Und das weckte natürlich in mir Betrachtungen über die jetzige Lage des armen Jungen, und statt zu singen, wie ich beabsichtigt hatte, begann ich zu weinen. Ich sagte mir aber bald, daß es richtiger sei, den Versuch zu machen, sein Schicksal erträglicher zu gestalten.

Ich erhob mich also und ging in den Hof, um nach ihm zu sehen. Er war nicht weit; ich fand ihn dabei, das glänzende Fell des neuen Ponys zu striegeln und – wie immer um diese Zeit – den anderen Tieren Futter zu geben.

»Beeile dich, Heathcliff«, sagte ich, »die Küche ist so gemütlich, und Josef ist oben in seiner Kammer. Eile dich, und ich will dich hübsch anziehen, ehe Miß Cathy herauskommt, und dann könnt ihr beisammensitzen und habt den Herd ganz für euch allein und könnt bis zum Schlafengehen miteinander plaudern.«

Er fuhr in seiner Arbeit fort und sah nicht einmal auf zu mir.

»Komm – wirst du kommen, ja? Ich habe etwas Kuchen für jeden von euch, fast genug; und es wird eine gute halbe Stunde dauern, bis du sauber angezogen bist.«

Ich wartete ein Weilchen, verließ ihn aber dann, da ich keine Antwort bekam. Catherine speiste mit Bruder und Schwägerin auf der Diele. Josef und ich setzten uns in der Küche zum ungemütlichen Mahl, das mit Vorwürfen von der einen und Übellaunigkeit von der anderen Seite gewürzt war. Seinen Kuchen und Käse ließ er auf dem Küchentisch liegen – für die Wichtelmännchen. Er brachte es fertig, bis neun Uhr herumzuwirtschaften, und stieg dann stumm und finster in seine Kammer hinauf. Cathy blieb noch lange auf; sie hatte für den Empfang ihrer neuen Freunde unheimlich viel herzurichten und anzuordnen.

Sie kam auch einmal in die Küche, um nach dem alten Freund zu sehen; aber er war nicht da, und so fragte sie nur, ob er noch immer bös sei, und ging dann wieder.

Am anderen Morgen stand Heathcliff zeitig auf, und da es ein arbeitsfreier Tag war, trug er seine schlechte Laune hinaus aufs Moor und kehrte nicht eher zurück, als bis die Familie sich zum Kirchgang entfernt hatte. Hunger und Nachdenken schienen ihm bessere Stimmung gebracht zu haben. Ein Weilchen schlich er um mich herum, und nachdem er sich Mut gesammelt hatte, sagte er plötzlich:

»Nelly, mach mich anständig, ich will gut sein.«

»Hohe Zeit, Heathcliff«, antwortete ich; »du hast Catherine so bekümmert. Ich kann wohl sagen, sie bedauert, daß sie überhaupt heimgekommen ist. Es scheint, als beneidest du sie, weil man mehr an sie denkt als an dich.«

Die Bemerkung, daß er Catherine beneide, war ihm unverständlich, aber die Bemerkung, daß er sie bekümmere, verstand er gut genug.

»Sagte sie, daß sie bekümmert sei?« fragte er und sah sehr ernsthaft drein.

»Sie weinte, als ich ihr heut morgen sagte, daß du wieder davongelaufen seiest.«

»Nun, ich weinte letzte Nacht«, entgegnete er, »und ich hatte mehr Grund zum Weinen als sie.«

»Ja, du hattest wohl Grund dazu, mit stolzem Herzen und leerem Magen ins Bett zu gehen«, sagte ich. »Stolze Menschen brüten sich selbst Bekümmernisse aus. Doch wenn du dich deiner Empfindlichkeit schämst, mußt du sie, wenn sie jetzt nach Hause kommt, um Verzeihung bitten, hörst du?« Du mußt zu ihr hingehn und ihr einen Kuß geben und sagen – na, du weißt am besten, was du sagen mußt; nur sprich von Herzen und nicht so, als ob du meinest, ihr schönes Kleid habe sie nun in eine Fremde verwandelt. Und jetzt, obschon ich eigentlich das Mittagessen richten muß, will ich mir doch die Zeit stehlen, dich so herzurichten, daß Edgar Linton neben dir wie eine rechte Puppe aussehen soll, denn das tut er. Du bist ja jünger, und doch möchte ich wetten, daß du größer und zweimal so breit in den Schultern bist als er. Du könntest ihn mit einem Augenzwinkern niederwerfen, fühlst du denn nicht selbst, daß du ihm überlegen bist?«

Heathcliffs Antlitz strahlte für einen Moment; dann aber verfinsterte es sich wieder, und er seufzte:

»Ach, Nelly, wenn ich ihn auch zwanzigmal umwerfen könnte, so würde das ihn nicht ein bißchen häßlicher machen. Ich wollte, ich hätte helles Haar und einen zarten Teint und wäre so gut gekleidet und erzogen und hätte ebensoviel Aussicht wie er, einmal sehr reich zu werden.«

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