Nena Schneider - Lichter im Norden

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Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

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Leon Huges Warrick war der strengste und disziplinierteste Mann, den Aron je kennengelernt hatte. Zwar rühmte sich Aron nicht vieler Bekanntschaften auf diesem Gebiet, doch er kannte schon einige Väter der Jungs aus der Schule. Leon Huges Warrick war anders. Er liebte es, andere zu demütigen und er machte auch vor seinem eigenen Sohn nicht halt. Aron war der einzige, dem Griffin anvertraute, was sein Vater zu ihm sagte. Er sei ein Verlierer, ein Taugenichts, er würde es nie zu etwas bringen. Dabei glichen sich Vater und Sohn in ihrem Aussehen sehr. Auch Huges war schmal und dünn, gegen einen starken Mann konnte auch er körperlich nichts ausrichten. Nur in seinem Gesicht spiegelte sich ein ganz anderer Charakter als in Griffins. Das hatte Aron bereits erkannt und deswegen wollte er auf jeden Fall verhindern, dass Griffin die Worte seines Vaters glaubte. Denn dann würde er vielleicht irgendwann genauso werden wie er.

Nachmittags standen die beiden auf einer der Plattformen am gläsernen Geländer und blickten auf die unteren Areale herab. Die Sonne stand schräg am Himmel und hier herrschte eine angenehme Ruhe.

»Was meinst du«, fragte Griffin auf einmal, »wie groß ist die ganze Stadt?«

»Meinst du, wie viele Einwohner sie hat?«

»Zehn Millionen, das weiß ich noch. Aber ich glaub, wir haben in der Schule nie gelernt, wie breit oder hoch sie ist.«

»Ein Kilometer hoch an der höchsten Stelle, also der Fernsehmast da. Länge und Breite jeweils zwanzig Kilometer, soweit ich das noch weiß. Das alles aufgebaut wie eine Pyramide, oder so ähnlich, irgendwie. Vier Luftareale, ein Bodenareal und außenrum die Solarzellenanlagen.«

Griffin schüttelte ungläubig seinen Lockenkopf. »Wir leben auf einem Klotz.«

»Ja, aber einem sehr schönen Klotz.« Aron mochte das helle Weiß der Böden, die vielen Glasfenster, die langen Treppen und die eleganten Magnetbahnen, auf denen kleine Fahrzeuge Platz fanden, die einen ähnlich wie Aufzüge in andere Areale bringen konnte. Er liebte den modernen Flair der Stadt.

»Und für die Leute da unten?«, Griffin deutete auf Luftareal zwei und eins, »ist es für die auch so schön?«

Aron grinste über die Sorge seines Freundes. »Klar, Griff, ich war schon da unten. Du darfst dir das nicht vorstellen wie irgendwelche Distrikte, die man nicht betreten darf. Die haben Müllabfuhr, die haben Magnetbahnen und Supermärkte. Du kannst dich einfach in den Aufzug stellen oder die nächste Treppe runtergehen und schon bist du da!«

Griffin sah ihn stirnrunzelnd an. »Aber die Leute sind doch be-stimmt ganz anders.«

»Nein, sind sie gar nicht. Du musst mal runterkommen von deinem schönen Ausblick da oben.«

Sein bester Freund ließ die Schultern hängen. »Das sagt mein Dad auch immer.«

»Dein Vater meint das aber anders als ich.«

»Ich weiß aber…vielleicht hat er ja Recht. Ich glaube, er stört sich daran, dass ich mich auf seinem Reichtum ausruhe.«

»Was? Hat er das gesagt?« Fassungslos hob Aron die Hände und ließ sie wieder fallen. »Du bist dreizehn, was sollst du denn machen, anschaffen gehen oder was?«

»Sag ihm das bloß nicht, sonst bringt er uns noch beide um.«

Sie gingen ein paar Schritte weiter, doch bei der nächsten Bank ließ sich Griffin einfach darauf plumpsen. In sich zusammengesunken, starrte er vor sich hin.

»Das kann echt nicht so weitergehen mit dir, Griff« sagte Aron und tätschelte seinem Freund die Schulter.

Griffin ging nicht darauf ein, stattdessen seufzte er und fragte: »Du warst heut schon im Holodeck, oder?«

»Ja, wieso?«

»Hast du wieder dieses Arktisding gemacht?«

Aron nickte.

»Ich frage nur, weil du danach immer so optimistisch gestimmt bist. Was machst du da drin eigentlich?.«

»Komm einfach mal mit, dann zeig ich’s dir.«

Lustlos ließ Griffin seine Schulten noch ein wenig weiter sinken. »Ne, ist doch bestimmt was Versautes.«

Nun musste Aron lachen. »Überhaupt nicht. Es ist nur kalt. Aber du magst das ja nicht in den virtuellen Räumen, ich weiß schon.«

Griffin nickte zustimmend. »Es ist nur…«, er suchte nach Worten, »denkst du, wir kommen jemals von diesem Klotz runter und können wirklich einmal kalte Luft einatmen?«

Aron wunderte es nicht, dass seinem besten Freund der gleiche Gedanke kam, den er am Morgen in der virtuellen Arktis gehabt hatte. Nachdenklich blickte er durch die gläserne Abgrenzung des Platzes, an der sie vorhin noch gestanden hatten. Sein Blick verlor sich irgendwo am blauen Horizont.

»Wenn du es irgendwann schaffst, ins dritte oder zweite Luftareal zu gehen, dann haben wir, glaube ich, eine gute Chance es noch viel weiter zu schaffen.«

Griffin nickte geschlagen. »Und dann gibt es nur einen Weg für dich, in die echte Arktis zu kommen: Entweder du wirst Forscher oder du gehst zur R.P.U.«

Aron erschauderte bei dem Gedanken.

Hanah: Russische Tundra

Hanah wurde zwei Minuten vor ihrem Wecker wach. Sie starrte in die Dunkelheit, lauschte der Stille und genoss die Wärme unter ihrer Decke.

Dann begann der Wecker eine melodische Melodie von sich zu geben. Es war fünf Uhr.

Die Zehnjährige richtete sich langsam auf. Noch immer herrschte Dunkelheit. Nur die LED-Leuchte des Weckers flackerte ein wenig, er war kaputt. Sie griff mit der Hand nach einer Schachtel Streichhölzer, die auf dem Nachttischschränkchen lagen und entzündete eine synthetische Kerze.

Der kleine Raum wurde langsam erhellt. Müde rieb Hanah sich die Augen. Sie gab sich einen Ruck und stand auf. Sofort wurde es kalt. Sie zog sich dicke Wollsocken und einen Wollpullover über und schlüpfte in ihre Fellpantoffeln. Bevor sie den Vorhang öffnete, warf sie einen Blick in den Spiegel. Ein zierliches Mädchen mit schwarzen Haaren und weißer Haut sah ihr entgegen. Sie hatte tiefbraune Augen und einen rosigen Mund. Ihre Mutter sagte immer, sie sei das schönste Mädchen weit und breit, aber das konnte Hanah weder bestätigen noch widerlegen. Außerdem hatte sie den Verdacht, dass alle Mütter das zu ihren Töchtern sagten.

Sie schob einen den Vorhang beiseite und betrat den Eingangsbereich, wo tagsüber immer ein Feuer brannte, bis spät in die Nacht. Morgens um diese Uhrzeit war es einfach neu zu entfachen. Ebenso im Badezimmer, damit sie den ganzen Tag warmes Wasser aus dem Boiler benutzen konnten. Hanah entdeckte hinter dem Vorhang zum Badezimmer einen hellen Schein, offensichtlich war ihre Mutter schon wach und hatte das Feuer dort schon entzündet. Also ging das Mädchen zurück, nahm die Kerze vom Schränkchen und warf dann ein paar Späne, die an der Wand in einer Kiste lagen, in die Glut. Sie hielt die Flamme daran und sofort brannten sie lichterloh. Danach legte sie einen Scheit ins Feuer. In wenigen Minuten wurde es wärmer.

»Guten Morgen, mein Schatz«, begrüßte Nin sie und trat aus dem Badezimmer. »Danke fürs Feuermachen, was willst du frühstü-cken?« Sie gab Hanah einen Kuss auf die Stirn.

»Erstmal Tee«, entgegnete Hanah. Sie hatte eigentlich keinen besonders großen Hunger. Es war viel zu früh, um etwas in den Magen zu bekommen.

»Ich mach dir Ei und ein bisschen Fleisch.«

Hanah verzog das Gesicht.

»Du weißt doch, was wir vorhaben«, Nin sah sie mahnend an, »da musst du etwas essen! Und jetzt ab ins Bad.«

Hanah gehorchte und ließ den Vorhang hinter sich zufallen. Jetzt musste sie erst einmal wach werden. In eine Kupferschüssel hatte ihre Mutter bereits frisches warmes Wasser eingefüllt. Auf einer Halterung über dem Boden, die auch unter die Badewanne geschoben werden konnte, brannte ein Feuer in einem Kessel. Hanah wusch sich das Gesicht und kämmte ihre schwarzen Locken. Dann flocht sie sie zu einem langen Zopf, der ihr über den Rücken baumelte. Normalerweise trug sie ihre Haare offen, aber heute würde sie das nur stören.

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