Nena Schneider - Lichter im Norden

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Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

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»Wenn du jetzt schon da bist, essen wir dann zusammen?«

»Nein, leider muss ich noch mal los, ich hab nämlich einen Eisbären erlegt!«

»Wow!« Hanah wollte noch etwas hinzufügen, doch in diesem Moment kam Nin aus der Küche und warf Jeshua einen kritischen Blick zu. »Wir hatten das geklärt, du gehst heut nirgendwo mehr hin!«

»Ich hab Ciernick gefragt, er holt gerade Jeffry. In vier Stunden sind wir wieder da.«

Nins Gesichtsausdruck veränderte sich. Die Strenge wich aus ihrem Gesicht und sie sah ihn bittend an. »Da kommt ein Eissturm auf uns zu, Jeshua, du gehst bitte nirgendwo hin!«

»Wir sind zu dritt, zur Not buddeln wir uns im Schnee ein.«

Sie ging zu ihm und blieb erst wenige Zentimeter vor ihm stehen.

»Ich bitte dich, um Himmels Willen, bleib hier. Du willst dich doch nicht ernsthaft nur um deines Stolzes Willen in Gefahr bringen? Jeffry und Ciernick können das ja tun! Sie haben keine Familie und niemanden, der sie vermissen würde.« Sie berührte seine Wange und blickte ihm fest in die Augen. Hätte dieser Moment noch einige Sekunden länger gedauert, wäre Jeshua eingeknickt. Aber Hanah unterbrach ihn.

»Ist das denn gefährlich, wo du hingehst?« Er spürte, wie sie ihre kleine Hand in die seine schob.

Er wandte seinen Blick von Nins Augen ab und sah seine Tochter an. »Nein, da kommt nur ein Sturm, alles halb so wild. Deine Mutter ist nur sauer, dass ich wieder nicht mitesse.«

Hanah ging nicht auf seinen sanften Ton ein. »Was ist, wenn du nicht mehr zurück findest, nach dem Sturm?«

Jeshua ging in die Knie und streichelte ihr über das schwarze Haar. »Klar finde ich wieder zurück, außerdem hab ich doch Ciernick und Jeffry dabei, wir kennen uns alle gut aus. Und du kennst doch Jeffry, den großen, riesigen Mann, der kann mich beschützen. Hey, mach nicht so ein trauriges Gesicht, in vier Stunden bin ich wieder da!« Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und stand auf.

»Geh ins Bad und wasch dir die Hände«, befahl Nin ihrer Tochter in sanftem Ton. Als das Mädchen gegangen war, nahm sie Jeshuas Hände. »Hör auf deine Tochter, wenn schon nicht auf mich. Bleib hier!«

Jeshua drückte sie an sich. »Du kennst mich, ich will diesen Bären. Mach dir keine Sorgen.« Sie sah ihn an, ohne ihn loszulassen. Sie kannte ihn und wusste, er würde nicht locker lassen. Und seiner Überzeugungskraft konnte selbst sie nicht wiederstehen. »Dein verdammter Stolz wird dich noch umbringen!«

Jeshua berührte ihr Haar und küsste sie. »Nin…wie oft war ich schon da draußen. Im Dunkeln, im Schneegestöber. Ich bin immer heil zurückgekommen.«

»Wenn du gehen willst, dann geh. Aber bitte sei vorsichtig.«

Er nickte. »Bis heute Abend.« Jeshua löste sich von ihr und trat nach draußen. Als er bereits einige Meter gegangen war, rief Nin hinter ihm her. »Warte!« Sie zögerte einen Moment. »Ich liebe dich.«

Jeshua lächelte. »Ich liebe dich auch.«

»Möge Gott mit dir sein.«

Jahre 2260-2263

Die Welt ist im Wandel, ich spüre es im Wasser,

ich spüre es in der Erde, ich rieche es in der Luft.

Vieles was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt,

der sich erinnert.

- Der Herr der Ringe

Aron: Sahara, Tiska

Aron schlug seine Augen auf.

Um ihn herum herrschte völlige Dunkelheit und er brauchte einige Sekunden, um sich bewusst zu werden, wo er sich befand. Eben hatte er etwas Seltsames geträumt, aber er konnte sich nicht daran erinnern.

»Licht!« sagte er laut und sofort erhellte sich der Raum. Aron richtete sich auf. Er saß in seinem Zimmer in der Wohnung seiner Eltern in Tiska, einem Ort der südöstlichen Sahara.

»Klimaanlage runterschalten« befahl er und sofort wurde es ein wenig wärmer. Noch etwas verwirrt von seinen nächtlichen, nicht zu identifizierenden Träumen stand er auf und ging ans Fenster.

»Abdeckung lösen« Die Chemie im Glas veränderte sich und sofort hatte Aron einen atemberaubenden Blick auf Luftareal 2 und 3. Etwa zweihundert Meter und ihm leuchteten die Pools auf den Dachterrassen, knapp bekleidete Mädchen lagen auf den Liegestühlen und ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Von einer Anzeige konnte Aron ablesen, dass es beinahe fünfundzwanzig Grad hatte. Es ging wärmer, aber auch kälter. Für Juli in diesen Breitengeraden war das normal.

Aron schlurfte hinüber zum Schrank und kramte eine Hose heraus und ein abgenutztes T-Shirt. Er hatte keine Lust heute am Pool herumzuhängen und er wollte auch nicht für die Schule lernen. Schließlich war Samstag, das bedeutete er konnte tun und lassen, was er wollte. Als er sich angezogen hatte, ging er hinaus. Die Tür glitt sanft zur Seite und schloss sich hinter ihm mit einem leisen, mechanischen Klick. Aus der Küche duftete es bereits nach Toast und Kaffee.

»Hey Mum«, begrüßte er seine Mutter, als er eintrat. Gabrielle Eamson saß am Küchentisch und trank ihren ersten Kaffee am Morgen. Sie trug bereits ein teures Kostüm und hatte ihre braunen Haare zu einem Dutt gebunden. Ein paar silberne Ringe funkelten an ihren feinen Fingern. Man sah ihr an, dass sie den Großteil ihres bisherigen Lebens in Büroräumen verbracht hatte, denn ihre Haut war weiß und es fand sich kaum eine Falte in ihrem Gesicht.

»Hey mein Großer. Na, gut geschlafen?«

Aron setzte sich und nahm sich eine Banane, die im Obstkorb auf dem Tisch stand. »Hmh, ging so. Wann gehst du?«

Sie sah auf die ebenfalls silberne Armbanduhr und kniff die Augen zusammen. »Ich bin eigentlich schon zu spät«, sie stand auf und stellte die Tasse auf die Küchenablage. »Sag Ruth und Matthiew, dass es heute Abend Salat gibt und weck sie, wenn sie vor eins noch nicht aufgestanden sind.« Sie gab Aron einen Kuss auf die Stirn.

»Ich hab dich lieb, mein Schatz, bis heute Abend.«

»Hab dich auch lieb«, murmelte Aron und wartete, bis das Ge-räusch ihrer hohen Schuhe im Flur verklungen war und sich hinter ihr die Tür mit einem angenehm leisen Klicken geschlossen hatte. Dann stand er auf und aß seine Banane zu Ende, während er in den Flur und weiter in den Trainigsraum schlurfte. Wieder klickte die Tür hinter ihm.

Er befand sich nun in einem weißen Raum ohne jegliche Gerätschaften. Die Wände waren lichtdurchströmt und von ihnen ging eine leise, pulsierende Vibration aus.

»Programm starten«, sagte Aron und warf die Bananenschale in einen Mülleimer, der aus der Wand gefahren kam.

»Guten Morgen, Mr. Eamsen Aron. Mit welchem gespeicherten Programm wollen Sie heute beginnen?« Während die Frauenstimme sprach, zeigte sie Aron auf der anderen Seite des Raums seine gespeicherten Programme. Actionspiele auf fernen Planeten, Jump-and-Run in Ägypten oder mehrere Rallyefahrten in verschiedensten Regionen, darunter auch auf der verschneiten Chinesischen Mauer. Und zu guter Letzt die nicht zuzuordnende Spielsequenz der Arktis. Aron überlegte. Was hatte er heute noch einmal geträumt? Vielleicht wollte sein Unterbewusstsein ihm irgendetwas sagen.

»Arktis«, entschied er.

»Bitte wählen Sie zunächst Ihre Bekleidung «, erinnerte ihn die Stimme und sofort fuhr aus der Wand ein Haken mit verschiedensten synthetischen Kleidungsstücken. Aron ging hinüber und wählte Felljacke, Boots, Fellmütze und eine Hose aus dickem Leder. Schließlich musste er sich gegen reale Kälte schützen. Das Fell fühlte sich nicht an, wie Aron sich vorstellte, dass es sich anfühlen sollte. Zwischen den Fingern quietschte es so komisch, was ein klarer Hinweis seiner eigentlichen Herkunft war: Synthetikstoff. Atmungsaktiv, wasserabweisend, isolierend. Aber eben total synthetisch.

»Programm starten«, sagte Aron noch einmal und sofort verwandelte sich der Raum. In weniger als zwei Sekunden stand er nicht mehr vor einer weißen, leicht pulsierenden Wand, sondern vor ihm erstreckte sich die weite, weiße Landschaft der Antarktis. Jeder andere hätte sie als langweilig empfunden, aber für Aron bedeutete sie nichts anderes als Freiheit. Kein Baum bis zum Horizont, kein Haus, kein Strauch, nur die Weite, das endlose Eis.

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