Norbert Wibben - Raban und Röiven Eine magische Freundschaft

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Raban und Röiven Eine magische Freundschaft: краткое содержание, описание и аннотация

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Raban dreht sich erschrocken um. Was war das für ein Geräusch? Könnte das ein wildes Tier gewesen sein, eine Wildkatze vielleicht? Die sind aber doch nicht zu hören, wenn sie auf ihren Samtpfoten auf Jagd sind! Aus den Augenwinkeln registriert er einen großen Schatten. Der deutet aber auf ein größeres Tier hin! Raban fühlt, wie sich die Härchen in seinem Nacken aufrichten. Lauert hier eine unbekannte Gefahr? Sein Blick irrt hastig umher. Wo ist die mögliche Bedrohung, und wo findet er eine Waffe, um sich zu schützen? Da sieht er den Schatten wieder. Nein, das ist kein Schatten. Es ist ein großer, grauer Hund mit einer langen Rute. Es ist: «Ein Wolf!», weiß er sofort.
Der Junge Raban hilft dem verletzten Kolkraben Röiven, der ihn mit auf eine gefahrvolle Reise nimmt. Plötzlich befindet sich der Junge in der Fortsetzung eines Romans, den er vor einiger Zeit gelesen hat. Er soll dem Vogel helfen, die Elfen zu retten. Dafür müssen sie den dunklen Zauberer Baran aufhalten.

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»Ich weiß genau, was das für ein Vogel ist«, entgegnet Raban bestimmt. »Ich verstehe nur nicht, wie ihr es wagen konntet, auf ein wehrloses Tier mit euren Steinschleudern zu schießen.« Aufgebracht schaut er in die Gesichter seiner Klassenkameraden und deutet auf die hölzernen Waffen, die halb aus deren Taschen schauen.

»Da ist doch nichts dabei! Wie hätten wir diesen Vogel denn sonst bekommen können?« Brummig blicken die drei zurück. »Außerdem ist das doch bloß ein Tier! Und du kennst es auch nicht.«

»Doch, ich kenne diesen Vogel. Wenn ihr die falsche Art nennt, dann nehme ich ihn mit. Er ist verletzt und muss dringend behandelt werden!«

Als die anderen lauthals zu lachen beginnen, hebt er seine Fäuste und macht drohend einen Schritt auf sie zu. Das Gelächter verstummt sofort. Die drei glauben ihren Augen nicht zu trauen. Dieser schmächtige Junge, der etwa einen halben Kopf kleiner als sie ist, fordert sie heraus? Sie werden auf dem Schulhof von den anderen Kindern gefürchtet, da sie zusammenhalten und keiner Rauferei aus dem Weg gehen. Aber irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Raban wirkt heute nicht lächerlich, sondern tatsächlich bedrohlich. Woran es liegt, wissen die Jungen nicht, aber sie treten erschrocken einen Schritt zurück.

»Langsam, du musst nicht gleich aufbrausen«, entgegnet Alexander nun. »Wir machen das so, wie gerade von dir vorgeschlagen.«

»Abgemacht, der Handel gilt«, bestätigt Raban nickend. »Also nennt mir eure Vorschläge.«

»Das ist eine Dohle«, kommt sofort der erste.

»Nein«, entgegnet Raban, »die hätte blaue Augen, wenn sie jung ist, oder hellgraue, wenn sie erwachsen ist, und außerdem wäre sie wesentlich kleiner.«

Nach kurzem Zögern lautet der zweite Vorschlag:

»Das ist ’ne etwas zu groß geratene Schwarzdrossel!«

»Nein!« lacht Raban, »die hätte einen gelben Schnabel und wäre nicht einmal halb so groß.«

Nach einer langen Pause erfolgt die letzte Nennung von Alexander:

»Das ist eine Saatkrähe oder eine Rabenkrähe.«

»Das war jetzt geschummelt, trotzdem hat es dir nichts genutzt. Beide Antworten sind nicht richtig. Augen- und Schnabelfarbe stimmen zwar, aber beide Arten wären kleiner.«

»Was soll das denn dann für ein Vogel sein? Vielleicht ein Rabe, so ähnlich lautet dein Name doch auch?« Alexander ist wütend, da Raban von ihnen den Vogel gewonnen hat. Er hätte ihn nur zu gern zu Hause in einen Käfig gesperrt und sich als großer Jäger gefühlt, wenn andere Jungen einen Blick darauf werfen dürften.

»Es ist ein Kolkrabe! Und jetzt lasst mich das Tier mitnehmen, damit es die notwendige ärztliche Hilfe bekommt. Es soll die von euch verursachten Schmerzen nicht länger als nötig aushalten müssen. Geht!«

Der Blick, den Raban ihnen zuwirft, ist drohend. Erneut sind seine Fäuste geballt und erhoben.

Einen Moment zögern die Drei, unschlüssig, ob sie sich geschlagen geben sollen. Wenn das die anderen aus der Klasse erfahren, ist ihre bisherige Überlegenheit in Gefahr. Doch dann geschieht das Unerwartete. Sie grummeln leise etwas vor sich hin, zucken mit den Schultern, drehen sich um und schlurfen davon. Alexander blickt sich noch einmal kurz um, spuckt hinter sich auf den Boden und murmelt wütend:

»Weichei, Mädchen!«

Raban atmet auf. Das war aber knapp. Er hatte den Atem angehalten und nicht zu hoffen gewagt, diesen Sieg zu erringen.

Langsam dreht er sich zum Weißdorn-Gebüsch um und traut seinen Augen nicht. Der Kolkrabe kommt aus dem Schutz des Gebüschs hervor und befindet sich nun ganz in seiner Nähe. Der Junge geht in die Hocke. Ihre Blicke begegnen sich. Plötzlich hört er eine knarzige Stimme:

»Danke! Du hast mich gerettet.«

Erschrocken fährt Raban hoch und blickt sich um. Aber der Vogel und er sind die einzigen Lebewesen hier.

»Spinne ich?«, rätselt der Junge, als er erneut die Stimme wahrnimmt.

»Nein, Raban. Du spinnst nicht. Du hörst meine Stimme in deinem Kopf, so wie ich deine Gedanken hören kann. Du hast Recht. Ich bin ein Kolkrabe, so wie ihr Menschen unsere Art nennt. Mein Name ist Röiven. Ich bin dir sehr dankbar, wenn du mir helfen und meinen Flügel wieder richten kannst. Mittlerweile sind die Schmerzen schon unerträglich.«

In diesem Moment schließt der Kolkrabe seine Augen und kippt auf die Seite.

Obwohl Raban sprachlos darüber ist, was der Vogel zu ihm gesagt hat, reagiert er sehr schnell. Er fängt ihn auf, bevor er den Boden berührt. Vorsichtig erhebt er sich mit dem Tier in seinen Armen und rennt in Richtung des Dorfes.

»Kann ich wirklich den Vogel gehört haben?«, überlegt der Junge. »Falls das möglich sein sollte, werde ich davon lieber nichts zu anderen sagen. Ich werde sonst sicher für verrückt erklärt. Jetzt muss ich den Tierarzt um die Behandlung des Vogels bitten. Der Flügel scheint gebrochen zu sein und muss sicher gerichtet werden.«

Beginn einer Rettungsaktion Es ist Abend und Raban liegt in seinem Bett Durch - фото 2

Beginn einer Rettungsaktion

Es ist Abend und Raban liegt in seinem Bett. Durch das Fenster leuchtet der Mond herein. Gerade als ein Mondstrahl auf das dunkle, blau glänzende Gefieder fällt, bewegt sich der große Vogel. Seine dunkelbraunen Pupillen sind nachdenklich auf den fest schlafenden Jungen gerichtet. Der Kolkrabe hockt auf einem kleinen Tischchen neben Rabans Bett und überlegt. Soll er dem Jungen erzählen, wer er ist und warum er hier ist? Wird er das überhaupt glauben? Menschen sind oft grausam zu Tieren. Doch dieser Junge hat sein Mitgefühl für ihn bewiesen, hat sich sogar mit den anderen anlegen wollen. Er hatte es wohl bemerkt.

»Dabei ist dieser Junge eher schmächtig und macht nicht gerade den Eindruck, ein geübter Kämpfer zu sein. Aber ich habe seinen wachen und forschenden Blick gesehen. Für sein Alter wirkt er bereits sehr klug. Die hellblauen Augen scheinen mir sehr gut zu seinen kurzen, blonden Haaren zu passen. Zusammen mit den wenigen Sommersprossen auf und um seine Nase wirkt er etwas verschmitzt aber freundlich. Was er wohl von mir denken mag?«, grübelt Röiven. »Im Moment, da die Gefahr vorüber ist, falle ich in Ohnmacht. Ich bin in seinen Augen sicher ein Schwächling! Hm, ich glaube, jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Der Mond schickt sein silbernes Licht direkt auf das Gesicht des Jungen.« Leise, unverständliche Worte ertönen.

Raban bewegt sich, reibt verschlafen die Augen und erhebt sich. Sein Blick sucht den Vogel. Erleichtert atmet er auf, als er ihn im Mondlicht erkennt. Der Verband über dessen Schulter zum rechtem Flügel hin ist nicht zu übersehen.

Raban erinnert sich. Der Tierarzt hatte sehr erstaunt geschaut, als er mit dem großen Kolkraben im Arm in der Praxis stand. Die Behandlung verlief schnell und einfach, da der Vogel noch nicht erwacht war. Nach einer gründlichen aber vorsichtigen Abtastung hatte der Arzt ihn beruhigt.

»Zum Glück ist der Flügel nicht gebrochen. Aber ich habe eine heftige Prellung an seinem kleinen Brustmuskel ertastet. Dadurch wird er einige Tage den Flügel nicht heben können. Ich werde ihm einen Schulter-Flügel-Verband anlegen, der diesen fixiert. Dadurch werden Muskelbewegungen vermieden, die sonst heftige Schmerzen verursachen würden. Vorher gebe ich dem Tier eine schmerzstillende und abschwellende Salbe auf den Muskel. In etwa drei bis fünf Tagen kannst du den Verband entfernen und die Reste der Salbe mit lauwarmen Wasser abwaschen, damit der Vogel diese womöglich nicht mit dem Schnabel entfernen muss. Schaffst du das?«

Der Arzt hatte ihn freundlich angesehen und zu seiner Bestätigung genickt. Danach wollte er noch wissen, wie das Tier zu dieser Verletzung gekommen sei. Ohne die anderen zu verraten, erzählte Raban ihm, er habe den Kolkraben betäubt in der Nähe eines Baums gefunden, den dieser vermutlich im Flug gestreift haben musste.

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