Ernst-Günther Tietze - Der Unfall am herault

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Arabische Terroristen erpressen Giscard Méritant, Ingenieur in einem Atomkraftwerk, der bei einem Unfall einen Menschen getötet und Fahrerflucht begangen hat.
Seine Freundin Nathalie unterstützt ihn durch seelische Zuwendung und rät ihm, sich bei seinem Chef zu offenbaren, der sofort die Polizei einschaltet.
Die Terroristen entführen Giscard und bekommen dadurch Zugang in das Kraftwerk, wo sie eine Bombe installieren. Die Gefahr einer Kernschmelze mit weiträumiger Kontamination der Umgebung kann nicht ausgeschlossen werden.
Durch Giscards Offenbarung kann die Polizei jedoch die Terroristen festnehmen und die Bombe rechtzeitig unschädlich machen. Giscard und Nathalie leisten dabei wertvolle Hilfe.
Die anfangs nur harmlose Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickelt sich vor der Entführung und erst recht während eines kurzen Erholungsurlaubs danach zu einer intensiven heißen Liebe, die im Roman offen beschrieben wird.
Die übrigen Mitglieder der Terrorbande wollen sich an Giscard rächen und verletzen ihn bei einem Überfall lebensgefährlich. Nathalie bewahrt ihn vor dem Tod.
Ihr Vertrauen und ihre tiefe Liebe zeigen ihm eine Perspektive, seine Schuld zu akzeptieren und vor Gott Vergebung zu gewinnen. Nach seiner Heilung heiraten die beiden.
Kurz danach wird Nathalie entführt, doch sie kann der Polizei den Ort ihrer Entführung kundtun und damit die ganze Bande unschädlich machen.
Wie schon in den früheren Romanen des Autors spielt neben dem spannenden Kriminalfall auch hier die Liebe eine wesentliche Rolle, wobei wieder eine starke und selbstbewusste Frau durch ihre einfühlsame Klugheit das Geschehen entscheidend bestimmt.

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Das Essen war fertig und schmeckte mit dem guten Wein ausgezeichnet in der Zweisamkeit, die zwar noch jung, aber schon sehr intensiv geworden war. Als Nathalie danach noch Café und Calvados kredenzte, war Giscard rundum zufrieden. Sie räumte nur schnell das Geschirr in die Ecke, dann überlegte sie, wie es jetzt zwischen ihnen weiter gehen könne. Sie sehnte sich danach, seinen Körper zu fühlen, aber mehr wollte sie jetzt noch nicht, trotz der Zuneigung, die sie von Anfang an für diesen Mann empfunden hatte. Wie konnte sie ihm das zeigen, ohne ihn zu verletzen? Schließlich hatte sie eine Idee und zog ihn aufs Bett. Giscard war überrascht, wollte sie etwa mit ihm schlafen? Sie kannten sich doch kaum. Nathalie drückte sich an ihn und küsste ihn leidenschaftlich. Während ihre Zungen miteinander spielten, fühlte sie seine zunehmende Erregung und streichelte sie ganz behutsam, bis er immer schwerer atmete und schließlich stöhnend explodierte. Das bei einem Mann zu erleben, war schon immer unwahrscheinlich schön für sie gewesen. Danach lagen sie eng umschlungen beieinander und waren glücklich. Nathalie dachte, dass selten ein Mann derart feinfühlig auf sie eingegangen war. Auch Giscard war bewegt und flüsterte: „Es ist wunderschön mit dir, danke.“ Diese Frau hatte ihn von Anfang an beeindruckt.

Eigentlich wollte er schon längst auf dem Heimweg sein, doch ihm war klar, dass er Nathalie jetzt nicht einfach verlassen konnte. Sie musste wohl etwas Ähnliches fühlen, denn sie sagte: „Komm, lass uns schwimmen gehen, damit wir uns erfrischen.“ Hand in Hand gingen sie die 400 Meter durch das flache Wasser bis zur Sandbank. Einige spielten hier Ball und andere Paare nutzten eng umschlungen die Gelegenheit zur innigen Begegnung. Sie schwammen weit über die Bojenreihe hinaus, bespritzten sich, tauchten untereinander durch und umarmten sich schließlich wassertretend. Erfreut stellten sie fest, dass sie beide Wasserratten waren.

Von dem langen Bad war ihnen kalt geworden. Um trocken und wieder warm zu werden, liefen sie den Strand entlang bis zur Einfahrt in den kleinen Hafen Port Ambonne, wo der Naturistenstrand endet. Familien mit Kindern waren hier am Strand, die Kinder bauten Burgen und planschten im Wasser. Langsam rollte die Sonne zu den Betonburgen der Ferienanlage am Cap d’Agde hinunter und der Strand leerte sich. Giscard dachte traurig an seine Heimfahrt, zu der er noch gar keine Lust hatte. Zu sehr hatte ihn diese Frau in ihren Bann geschlagen. Als wenn Nathalie seine Gedanken gelesen hätte, meinte sie: „Wenn du jetzt fährst, kommst du genau in den Rückreisestau hinein. Du solltest später fahren. So weit kann es doch gar nicht bis Pierrelatte sein.“ „Nein, es sind nur 150 Kilometer und du hast Recht. Ich sollte zwar morgen ausgeschlafen zur Arbeit kommen, aber etwas Zeit habe ich noch.“ „Dann lass‘ uns etwas essen“, meinte Nathalie, „ich kann für uns noch mal kochen.“ Doch Giscard meinte, nach dem provisorischen Mittag sollten sie ordentlich essen. Nathalie schlug daraufhin Cap d’Agde vor. „Das ist ungünstig für mich“, gab Giscard zurück, „denn ich muss mir etwas anziehen und mein Wagen steht am Marseillan Plage. Lass uns ins Charlemagne gehen. Dort kann man sehr ordentlich essen und für dich ist es nicht so weit zurück zum Zelt.“ Nathalie kannte es nicht, hatte aber schon davon gehört. „Dann willst du also nach dem Essen gleich fahren?“, fragte sie etwas traurig. „Ich muss“, antwortete Giscard. „Von meiner Aufmerksamkeit hängt der sichere Betrieb des Kernkraftwerkes ab. Dafür muss ich noch ein paar Stunden schlafen.“ Auch er war traurig und diese Antwort fiel ihm gar nicht leicht.

Es dämmerte schon, als sie den Weg durch die Dünen nach Marseillan Plage nahmen. Bei Giscards Wagen stoppten sie und er zog sich an. Bis zum Charlemagne waren es nur noch wenige Schritte und sie fanden einen Tisch, der gerade frei wurde. Giscard bestellte einen Salade de chèvre chaude und Fischsuppe, Nathalie auch den Salat und ein Entrecote. Vorweg tranken sie Pastis und zum Essen eine Flasche Cote du Rhone. Giscard genoss das Essen neben dieser attraktiven und erotischen Frau, die er leider viel zu spät kennen gelernt hatte. Bisher hatte er meist alleine gegessen. „Ich würde dich gerne wieder sehen“, sagte er nach der Vorspeise und bemühte sich, nicht zu drängend zu klingen. Ein Schalk blitzte in Nathalies Augen auf: „Wenn es denn unbedingt sein muss, kannst du mir ja mal eine E-Mail schicken, aber ich bin erst in einer Woche wieder zu Hause“, meinte sie lächelnd und nannte ihre Mailadresse, die er auf der Serviette notierte. Etwas von ihm zu notieren, hielt sie nicht für notwendig. Nach einer Mousse au chocolat und dem obligaten Café zahlte Giscard für sie beide. „Du hast mich heute Mittag verpflegt, jetzt bin ich dran“, sagte er, als sie protestieren wollte. Es war kurz nach 22:30. Eng umschlungen gingen sie zu seinem Wagen zurück. „Soll ich dich noch zum Zelt bringen“, fragte Giscard besorgt. Doch lachend antwortete sie, das sei absolut nicht nötig, sie sei ja eine erwachsene Frau. Sie schlang die Arme um ihn, küsste ihn leidenschaftlich und war plötzlich im Dunkeln verschwunden. Verzweifelt sah Giscard sich nach allen Richtungen um, doch nichts war mehr von ihr zu sehen. Nur ihr Duft hing noch in der Luft. Traurig startete er seinen Wagen und machte sich auf den Weg. Dass er zu viel getrunken hatte, kam ihm gar nicht in den Sinn.

Nathalie verbarg sich am Eingang des Euro Camp hinter dem Pförtnerhaus. Sie konnte jetzt keine lange Abschiedsszene ertragen. Die Begegnung mit Giscard hatte sie völlig durcheinander gebracht und immer wieder fragte sie sich, was wohl an diesem Mann sei, dass sie ihm so hemmungslos ihre Gefühle gezeigt hatte. Das war ihr nur einmal in ihrer Jugend passiert, seitdem hatte sie sie immer unter Kontrolle gehabt. Aber solch einen zärtlichen und auf die Partnerin bedachten Mann hatte sie noch nie erlebt, diese Verbindung wollte sie sich auf jeden Fall bewahren. Schnell merkte sie sich noch sein Autokennzeichen, bevor er los fuhr. Falls er nichts von sich hören ließ, was sie nicht glaubte, konnte sie so den Kontakt mit ihm aufnehmen.

Als Giscard den Wagen startete, schaltete sich das Radio ein, das wie immer auf France Culture eingestellt war. Das zweite Klavierkonzert von Chopin wurde gespielt. Eigentlich mochte er diesen Komponisten nicht so sehr, aber die Musik war ruhig und passte zu seiner Stimmung. Er kreuzte die Hauptstraße am Kreisel und kam schnell nach Marseillan hinein. Nach einigem Suchen fand er die D 28 zur Autoroute de Soleil. Irgendwie hatte er das Gefühl, in leichtem Nebel zu fahren, doch immer wieder übermannte ihn ein unwahrscheinliches Glücksgefühl, wenn er an den Tag mit Nathalie dachte. Drei Wochen war er am Strand gewesen und hatte nichts Besonderes erlebt, und nun am letzten Tag, an dem er eigentlich schon fort sein wollte, war er dieser fantastischen Frau begegnet. Wie war es nur möglich, dass sie beide, die sich kaum kannten, in so kurzer Zeit so unwahrscheinlich vertraut miteinander geworden waren? Das konnte nicht nur der Körperkontakt gewesen sein, nein, da musste mehr dahinter stecken.

Als Ingenieur glaubte Giscard nicht an übernatürliche Phänomene, aber hier musste zwischen ihnen eine besondere Schwingung wirksam geworden sein, die er sich nicht erklären konnte. Und Nathalie war kein Dummchen, sondern durchaus ein kultivierter Mensch, vielleicht nur etwas schnell in der Wahl ihrer Partner. Ein warmer Strahl durchfuhr ihn bei dem Gedanken, dass er die Verbindung mit ihr auf keinen Fall abreißen lassen würde, schließlich hatte er ja ihre Mailadresse. Unwillkürlich trat er das Gaspedal durch und drückte für einen Augenblick den Kopf rückwärts in die Kopfstütze.

Als Giscard die Augen wieder auf der Fahrbahn hatte, sah er ein paar Meter vor sich einen dunkel gekleideten Körper in den Lichtkegel seiner Scheinwerfer torkeln. Es dauerte einen Moment, bis der Fuß vom Gas auf die Bremse kam und der Wagen den Lenkausschlag nach links annahm, da fühlte er auch schon den Aufprall des Körpers auf den Kühler, dann flog die Person nach rechts in den Graben. Giscard bremste wie verrückt, doch es dauerte noch eine ganze Weile, ehe der Wagen stand. Er nahm die Taschenlampe und lief zurück. Im Graben lag ein älterer Mann, Blut lief ihm aus dem Mund, der Kopf war weit nach hinten gebogen. Atem oder Herzschlag waren nicht mehr feststellbar, die Augen des Opfers blickten ihn starr an. Zweifellos war der Mann tot.

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