Martin Becker - DIE KIRCHE – Völlig am Ende

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Die Kirche, völlig am Ende.
Das archaische Konzept aus der Steinzeit ist Out. Eine Religion der Liebe hat keinen Platz für den alten, verkrusteten, brutalen, gewalttätigen und frauenfeindlichen Sündenwahn Gottes. Die Gläubigen treten in Scharen aus. Dieses Buch beschreibt die Notwendigkeit, dass die Kirche ihr System dringend und radikal umkrempeln sollte. Es zeigt Wege der Lösungen auf; diese sind aber tiefgreifend. Für beide großen Kirchen heißt das: Entweder bereinigen oder untergehen.
Bereinigen heißt:
– Die rosa Brille abnehmen.
– Die Stellschrauben der Religionsmechanik neu einstellen.
– Alles entfernen, was in der Bibel gegen die Liebe verstößt.
– Das Priesteramt reformieren
– Mit der Vergangenheit Frieden schließen.
– Den Besen holen und die dunklen Ecken im Keller auskehren.

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Der andere (ich zum Beispiel) sieht seine Absicht, seinen Plan, sein finsteres Vorhaben und hält ihn für einen ganz fiesen, abgebrühten Typ.

Nicht er ist derjenige, der so ist: Ich bin es, der ihn sich so erschafft. Mein eigener Widerstand kommt von mir. Meine ganze Vergangenheit sagt zu mir: Dieser Typ ist ein Drecksack. Aber vielleicht ist er in Wirklichkeit ein menschlicher, niedlicher, väterlicher und fürsorglicher alter Mann. Wäre doch möglich.

Wieder sind meine eigenen Muster im Spiel. Wieder einmal rastert mein Gehirn frühere Erfahrungen ab, die ich mit einem oder mehrere anderen Menschen hatte. War sein Lächeln fies oder freundlich? War ich ihm unterlegen? Konnte ich mich gegen ihn wehren? Wie ist mein Bauchgefühl, wenn diese Erfahrungen wieder in mir hochkommen?

Manche Menschen sind so wunderbar fern von jedem bösen Gedanken, dass sie in allem und in jedem eine positive Seite finden. Es kommt einem vor, dass die Sonne allein nur für sie strahlen will.

Und andere sind so verhaftet damit, das Negative zu sehen, dass ihnen auf dem Weg aber auch wirklich nichts Positives begegnen will, egal, wie sehr sie danach Ausschau halten.

Wohlbemerkt: Die Projektion geht von mir aus. Der anderes hat nichts damit zu tun.

Ich muss wissen: Wenn ich jemanden betrachte, dann betrachte ich mein eigenes Spiegelbild.

Also gut: Ich versuche, über meinen eigenen Schatten zu springen und nehme mir vor: Ich lege meine Vorurteile gegenüber dieser Person ab.

Dann kann ich sagen: Nehmen wir zum Beispiel Donald Trump, USA Ex- Präsident.

Er hat eine raue Schale, aber einen weichen Kern. Er ist, na ja, also, mitteilungsbedürftig. Er mag es, mit Menschen zu kommunizieren, und er ist aktiv kommunikativ. Seine Aktionen sind in gewisser Weise eckig und kantig, sagen wir mal unbeholfen. Wegen seines schwachen Selbstwertgefühls treten seine Emotionen oft ungefiltert aus ihm heraus.

Oder ein anderes Beispiel: Nehmen wir Gott:

Er hat eine raue Schale, aber einen weichen Kern. Er ist, na ja, also, mitteilungsbedürftig. Er mag es, mit Menschen zu kommunizieren, und er ist aktiv kommunikativ. Seine Aktionen sind in gewisser Weise eckig und kantig, sagen wir mal unbeholfen. Wegen seines schwachen Selbstwertgefühls treten seine Emotionen oft ungefiltert aus ihm heraus.

Die Ähnlichkeit der egomanischen Psyche ist rein zufällig.

Na gut, bei manchen Leuten muss man wirklich sehr genau hingucken, um den weichen Kern zu finden, aber es funktioniert.

Das Messen mit zweierlei Maß

Auf unserer Suche nach Lösungen gegen das Zusammenbrechen des Christentums, stoßen wir auf zahlreiche, menschliche Eigenschaften, die wir zuerst verstehen müssen, bevor wir das Buch der Bücher aufschlagen:

Es ist das Messen mit zweierlei Maß.

Das Verurteilen der anderen und das Begnadigen der eigenen Schuld – für die gleiche Sache.

Wir werden in den folgenden Kapiteln mehrfach auf diese Eigenschaft stoßen. Sie macht selbst vor Gott nicht halt, darum können wir sie als göttliche Eigenschaft ansehen.

Zum Beispiel: Sünden vergeben

Petrus fragte Jesus, wie oft er einem sündigen Bruder vergeben sollte. Jesus sagte: 490 Mal. iv

Und wie sieht das der Chef? Was? Keine Chance. Trotz Bitten Moses, das Volk zu verschonen strafte sie Gott wegen einer selbst gebauten Götzenstatue v

Wenn Moses zu Zeiten der Pharaonen lebte, liegt zwischen diesen beiden Zitaten ein Zeitraum von geschätzt 1.500 Jahren. Ja gut, wirst Du sagen: Man wir doch wohl in 1.500 Jahren seine Meinung ändern können.

Gott und Jesus konnten sich innerhalb dieser Zeit ja nicht miteinander absprechen. Da kann es schon mal Widersprüche geben.

„Falsch“, sagt der Papst: „Gott und Jesus sind eins. Und der Heilige Geist auch. Alle drei sind eins.“

Das ist seit Anno 675 ein Dogma vi. Schließlich ist das Christentum nach eigenem Verständnis eine monotheistische Religion und kein griechischer Olymp, (abgesehen von 6.650 Heiligen und Seligen, inklusive der Jungfrau Maria, sowie 7.400 Märtyrern und zigtausend Engel.) vii

Theoretisch dürfte es keinen Widerspruch zwischen Gott und Jesus geben, weder inhaltlich noch zeitlich.

Wir werden sehen, dass es sehr viele inhaltliche Widersprüche gibt.

Zeitlich gesehen, entsprechen 1.500 Jahre im Zeitraum von 14 Milliarden Jahren seit der Entstehung des Universums dem Verhältnis von 3,38 Sekunden zu einem Jahr. Das entspricht bei einer Lebenszeit von 80 Menschenjahren die Zeit von 9 Minuten.

Also, wenn Gott in 1.500 Jahren seine Meinung grundlegend ändert, dann ist das so, als wenn Opa Otto dies innerhalb von 4,5 Minuten macht.

Gott hat Städte in Brand gesetzt, Menschen und Tiere ertränkt, Meere in Blut getaucht, erstgeborene Kinder umgebracht und er sagte: „Du sollst nicht töten.“

Der Mensch sagt: „Das machst Du doch selbst.“

Gott antwortet: „Das ist was anderes.“

Jesus sagt: „Du musst Deinem Bruder 490 Mal vergeben.“

Selber sitzt er aber eines Tages voller Zorn als Lamm Gottes auf dem Thron des Jüngsten Gerichts, „am Tage des Zorns“, um die Sünder abzustrafen. viii

Das Messen mit zweierlei Maß ist eine göttliche Eigenschaft. Warum soll der Mensch anders sein? Menschen umzubringen ist doch Gottes Handwerk.

Hitler hat es getan, sowie Stalin und Mao, die Katholische Kirche hat es getan. Infolge davon sind durch den Einfluss Hitlers 18 Millionen Menschen gestorben, und durch den Einfluss der Katholischen Kirche 10 Millionen.

Die Kirche selbst hat die 50.00 Hexen nicht umgebracht. Sie wurden oftmals durch ordentliche Gerichte verurteilt, weil die Menschen abergläubig waren. Die Kirche hat aber die Hexenmorde und die Inquisitionen maßgeblich zu verantworten, weil sie die Angst und den Aberglauben an den Teufel geschürt haben.

Der Dominikanermönch Heinrich Kramer beschrieb in seinem Bestseller das als „Hexenhammer“ bekannte Buch, woran man Hexen erkennt, wie man sie foltert und wie man weitere Namen von ihnen erfährt, um auch diese zu verfolgen. Heinrich Kramer war ein fanatischer Inquisitor, der im gesamten (heutigen) süddeutschen, österreichischen und Schweizer Gebiet umherreiste, um Hexen zu jagen.

Nummer 5 der 10 Gebote: „Du sollst nicht töten.“ Punkt.

Kein: … außer bei Hexen, …oder bei Ketzern, …oder in Kreuzzügen, …oder für Segnungen in irgendwelchen Kriegen.

„Du sollst nicht töten“ galt natürlich nicht für Inquisitoren. Das war etwas anderes. Die Rechtfertigung der Richter, Kreuzritter und Inquisitoren war die Bibel. Steht ja alles drin.

Wenn dort die Sünde mit dem Tod bestraft wurde, warum dann nicht gleich so? Sie waren ja nur die Erfüllungsgehilfen Gottes.

Im Sinne der Erfüllungshelfer gibt es keinen Unterschied, ob ein Nazisoldat Zyklon B in die Schächte der Gaskammern geschüttet hat, oder ob ein Henker die Hexen so lange folterte, bis sie zugaben, gehext zu haben.

Die Anstiftung zum Verbrechen verantworten auch diejenigen, die sich die Finger dabei nicht schmutzig gemacht haben.

Die Katholische Kirche trägt maßgeblich und bis heute noch die verantwortliche Schuld durch Anstiftung und Zulassen der zahlreichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Will die Kirche heute den Menschen gegenüberstehen und ihnen etwas von Religion und von Liebe und Vergebung erzählen, dann muss sie zuerst den Besen nehmen und ab in den Keller.

Einen anderen Weg gibt es nicht.

Der beleidigte Gott

Wenn unser Bibelschreiber Simon schon Gott als gemütlichen, gebrechlichen alten Mann darstellte, der im eigenen Garten zur Abendsonne spazieren ging, weil der Tag kühl wurde, dann fällt es uns auf den ersten Blick schwer, göttliches Wesen darin zu erfassen.

Wenn Gott die Erde, die Sonne und das gesamte Universum erschaffen hat und dann aber unter der Hitze der eigenen Sonne leidet, um in ihrem geschwächten Schein spazieren zu gehen, dann kommt mir das vor, wie eine optische Täuschung, so wie Touristen, die sich mit dem schiefen Turm zu Pisa fotografieren lassen und alberne Groß- und Klein Spielchen machen.

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